was würdet ihr an meiner Stelle machen oder denken?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von skyline123 12.04.11 - 13:35 Uhr

ich weiss nicht was ich tun soll, bin so verzweifelt. Kennt ihr das? Das Gefühl zu haben nicht mehr zu können, weil einem die Kraft genommen wird, aber man trotzdem muss, für das eigene Kind?

Ich bin Opfer häuslicher Gewalt, schon seit mehreren Jahren, ich habe mich nie getraut, mich von meinem Partner zu trennen, er hatte mir mit so vielen Dingen gedroht, hat es damit geschafft, mich zu halten. Wisst ihr, nach einer langen Zeit, macht man sich selbst sogar die Vorwürfe man könnte an den gemachten Übergriffen auch schuld haben. Aber es vergingen Jahre für Jahre und irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich musste die Beziehung verlassen. Das traurige daran ist, dass unser gemeinsames Kind die letzten Übergriffe mitbekommen hat. Es hätte nie passieren dürfen, ich musste mich endlich trauen. Nun..... über einen Vorwand hatte ich es geschafft die Wohnung mit unserem gemeinsamen Kind zu verlassen. Ich bin endlich frei aber das Ganze nimmt kein Ende. Ich hatte die Meinung vertreten, IHN anzeigen zu müssen, damit ich mit der ganzen Geschichte abschließen kann. Und ja, es macht es alles nicht so einfach. Tage später hatte er mich wieder attackiert mit wüsten Beschimpfungen und verletzte dabei sogar meine Mutter. Das schlimme daran ist, dass ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht immer noch nicht beschlossen habe und er mich vor Gericht schlecht darstellt, sagt ich würde mich alles ausdenken und ich wäre eine schlechte Mutter, eine die es nicht verdient hat ihr Kind groß zu ziehen. Ich war immer eine gute Mutter, habe mein Kind vor allem beschützt, ihr zugehört, auf sie aufgepasst, sie geliebt....und was macht er? Er redet mich vor Gericht schlecht, egal wie schlimm das mit uns Beiden war, ich hätte es nie gewagt ihn als schlechten Vater zu bezeichnen. Ich habe Angst mein Kind zu verlieren, jede Nacht träume ich davon. Ich liebe mein Kind.....

ich wollte fragen, ob jemand von Euch Erfahrungen in dem Bereich hat? Wie ist es für Euch ausgegangen?

Der Richter konnte keine sofortige Entscheidung treffen, Donnerstag im Briefkasten.

Danke fürs Lesen.

Beitrag von arielle11 12.04.11 - 13:43 Uhr

Mag Dein Thema auch schwierig und traurig sein,aber dafür brauchst Du nicht doppel posten.

Du bekommst im Familienleben doch schon hilfreiche Antworten!

Beitrag von singa07 12.04.11 - 14:16 Uhr

O weh... das ist eine schlimme Situation!
Ich kann dir gar nicht helfen, aber wie wäre es, wenn du dich an eine Selbsthilfegruppe wendest? Sicher kennt deine Rechtsanwältin Kontaktadressen oder es gibt ein Frauenhaus bei euch?

Ich wünsch dir alles Gute.
Singa

PS: Kein Richter dieser Welt glaubt jedem "einfach so". Weder dir noch deinem (Ex-)Mann. Da muss es schon eindeutige Hinweise geben, dass du eine schlechte Mutter wärst!