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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von marewb 12.04.11 - 14:08 Uhr

Hallo zusammen,

ich frag jetzt einfach mal hier, vielleicht kann mir ja jemand ne Antwort geben.

Wir haben uns ein Haus gekauft, dass wir erst beziehen können, wenn der Mieter raus ist, da können wir ja auch erst kündigen, wenn wir im Grundbuch stehen.

Unsere Wohnung ist schon gekündigt zum 03.06.2010. Wir haben deshalb gekündigt, da wir hier schimmel haben und der Vermieter (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben) nix macht.

Für die Übergangszeit komm ich bei meinen Eltern unter.

Jetzt zu meiner Frage. Wo muss ich mich dann anmelden? Bei meinen Eltern oder schon am neuen Wohnort?
Bei meinen Eltern werd ich so 2-3Monate bleiben.

Lg Maria

Beitrag von agostea 12.04.11 - 14:23 Uhr

Ich würd mich gar nicht ummelden, sonden einen Nachsendeantrag über den Übergangszeitraum machen.

Gruss
agostea

Beitrag von marewb 12.04.11 - 14:32 Uhr

Der einzigste Haken, bis jetzt sind wir in der Hoffnung, dass der Mieter zeitig aus der Wohnung auszieht. Der hat aber 6 Monate Kündigungsfrist und mit Eigenbedarfskündigung kenn ich mich nicht wirklich aus, bzw. man kann da ja einiges falsch machen.

Also kann es im schlimmsten Fall sein, dass ich 6 Monate bei meinen Eltern bleiben muss, falls der Mieter die 6 Monate voll ausnutzt.

Beitrag von agostea 12.04.11 - 14:47 Uhr

Ich denke, die Kündigungsregelung beschränkt sich seit neuestem nur noch auf 3 Monate?

#kratz

Beitrag von sassi31 12.04.11 - 14:56 Uhr

Ist das nicht nur so, wenn der Mieter kündigt?

Beitrag von agostea 12.04.11 - 15:09 Uhr


Ich meine nicht, ich meine, es wäre generell auf 3 Monate beschränkt...auch unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses...

Früher hatte man je nach länge der wohndauer bis zu 12 Monate Kündigungszeit..........aber ich müsste mich nochmal schlau machen.

Beitrag von nila76 12.04.11 - 15:55 Uhr

Hallo,

Wir hatten mal eine Whg in Aussicht zu kaufen, wo wir hätten auf Eigenbedarf kündigen müssen. Lt. unserem Anwalt hatten die Mieter generell Kündigungsfirst von 9 Monaten, wegen der Dauer des Mietverhältnisses (gilt weiterhin, zumindestens bei bestehenden Verträgen) und dann hätten wir ihm noch eine zusätzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten gewähren müssen, weil wg Eigenbedarf gekündigt. So wäre dass dann ein komplettes Jahr gewesen!
Und dann vielleicht noch der Stress, dass die der Kündigung wiedersprechen, und man klagen muss..ne danke.
Haben uns dann lieber für ein leerstehndes Häuschen entschieden.

Hoffe aber auch für die TE, dass sie eine reibungslose Übergangzzeit haben. Muss ja auch nicht jeder Mieter Stress machen!

LG Nicole

Beitrag von sassi31 13.04.11 - 19:11 Uhr

Huhu,

so war das beim ehem. Vermieter meiner Mutter auch. Die haben eine Familie wegen Eigenbedarf gekündigt und mussten eine extrem lange Kündigungsfrist einhalten.

Gruß
Sassi

Beitrag von sassi31 13.04.11 - 19:10 Uhr

Danke für deine Antwort. Ich werde auch nochmal googlen.

Beitrag von kathi.net 12.04.11 - 14:43 Uhr

Oh.... na dann hoffe ich mal, dass ihr einen "vernünftigen" Mieter habt. Denn Kündigungen wegen Eigenbedarf landen regelmäßig vor Gericht. Und dann kann es unter Umständen weitaus länger als 6 Monate dauern.

Das mit dem Ummelden, würde ich von der Reaktion des Mieters abhängig machen. Als erstes mal einen Nachsendeauftrag ausstellen.

Viel Glück

Beitrag von redrose123 12.04.11 - 15:03 Uhr

Ein bekannter hat 3 jahre gebraucht bis er die Mieter raushatte.....

Beitrag von falbala1 12.04.11 - 15:41 Uhr

nachsendeantrag würde ich nicht machen.da kommt nur mist bei raus.

meldet euch um..und zwr zu eurem nächsten wohnsitz.das sind deine letern.2-3 monate is ne lange zeit und es kann noch länger werden.

Beitrag von silbermond65 12.04.11 - 16:35 Uhr

Wir haben uns ein Haus gekauft, dass wir erst beziehen können, wenn der Mieter raus ist, da können wir ja auch erst kündigen, wenn wir im Grundbuch stehen.

Dann wünsch ich dir mal mehr Glück mit dem Auszug der Mieter ,als wir damals hatten.
Ende Juni 99 wollten wir einziehen .Die Mieter sollten dann raus sein.
Ja,Pustekuchen. Im Oktober hatten wir sie dann mit Anwalt raus.

Beitrag von horsternetti 12.04.11 - 17:34 Uhr

Hallo,

anmelden musst du dich da, wo dein gewöhnlicher Aufenthalt ist. Der ist für die Übergangszeit bei deinen Eltern, also hast du dich auch da anzumelden. Das ganze innerhalb sieben Tage nach Umzug.

Ich arbeite im Einwohnermeldeamt und daher weiß ich das.

LG Annette #winke

Beitrag von hauke-haien 13.04.11 - 08:27 Uhr

Die Meldepflicht richtet sich nach dem örtlichen Meldegesetz.
In manchen Ländern braucht man sich nicht melden, wenn der Aufenthalt von vorneherein auf weniger als 3 monate befristet ist (z.B. NRW).