Logopäde

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von krossana 12.04.11 - 14:11 Uhr

hallo zusammen,
mich würde mal interessieren ob eure kleinen evt. auch schon zu einem logopäden gehen?
meine kleine ist 3 jahre alt und war bis jetzt 4 mal bei einer logopädin (sie lispelt sehr stark). allerdings ist es sehr schwierig sie für so eine therapie zu begeistern.
wir bekommen auch immer übungen für zuhause, nur leider mag sie die überhaupt nicht machen.
ich frage mich, ob so eine therapie in dem alter überhaupt schon sinnvoll ist. natürlich sagen die logopäden je früher desto besser, aber in den letzten sitzungen hat meine kleine total "dicht" gemacht und keinen ton mehr gesagt.

wie sind denn eure erfahrungen?

viele grüße

inag und lara

Beitrag von lady_chainsaw 12.04.11 - 14:14 Uhr

Hallo Inag,

also meine Tochter hat auch sehr starkt gelispelt, zusätzlich hatte sie noch ein "dr"-"tr"-Problem.

Wir waren dann beim Logopäden als sie fast 5 Jahre alt war - und nach 20 Sitzungen war alles prima #pro

Unsere Kinderärztin und auch die Logopädin hatten gesagt, dass es vor 4,5/5 Jahren nicht viel bringt, da sich wirkliche Sprachfehler erst in dem Alter auch zeigen (vorher gehört es noch mit zum Sprechenlernen).

Gruß

Karen

Beitrag von melmystical 12.04.11 - 14:14 Uhr

Ich weiß jetzt natürlich nicht wie das beim Lispeln ist, aber ich kann mir gut vorstellen, dass man bei solchen Sprachschwierigkeiten schon früh was unternimmt.

Mein Sohn ist auch 3 und hat eine Sprachentwicklungsverzögerung. Er spricht zwar von Tag zu Tag mehr, aber er ist locker ein Jahr zurück. Die KiÄ meint, dass wir ihm noch Zeit geben, bis er in den Kiga geht. Wenn sich dann innerhalb eines halben Jahres nichts tut, müssen wir wohl auch nachhelfen. Soviel ich weiß, wird in NRW ja auch ein Sprachtest in den Kigas gemacht, da wird er dann eh durchfallen. ;-)

Beitrag von miau2 12.04.11 - 14:29 Uhr

Hi,
ich kann dein Kind nicht beurteilen und bin nicht vom Fach. Das vornweg ;-).

Unser KiA und unsere Logopädin empfehlen im Normalfall (ausnahmen gibt es wie fast immer) einen Therapiebeginn erst ab ca. 4 Jahren. Weil sich eben vieles bis dahin von alleine auswachsen kann, in dem Alter aber immer noch genug Zeit ist, um wirkliche Probleme anzugehen.

Unser Großer hat mit 4 begonnen, die ersten 30 Sitzungen hinter sich, und es wird wohl die nächste Runde im Sommer beginnen. Auch er wehrt sich gegen die Übungen zu hause, wir haben ein Belohnungssystem eingeführt: wenn er mitmacht (es ist egal, wie gut die Übung läuft - es geht einzig darum, ob er mitmacht bzw. mitspielt, ist halt viel spielerisch, oder nicht) bekommt er einen lachenden Smiley, wenn er nicht mitmacht, gibts einen mit traurigem Mund. Und nach 5 lachenden Smileys gibts eine kleine Belohnung (eine kleine Süßigkeit außer der Reihe o.ä.).

Und wir machen eigene Spiele, wandeln Spiele ab...spielen "Spitz pass auf", und immer wenn man eine 3 oder 6 gewürfelt hat "muss" man eine Übung machen - ich natürlich auch, versteht sich von selbst - usw. Ihr sollt ja sicher viel für die Mundmotorik tun, da bieten sich auch Pustespiele an (wer schafft es, den Watteball am "Gegner" vorbei vom Tisch zu pusten?). Na ja, und Zungenübungen machen mit Nutella auch mehr Spaß als ohne :-p.

Nenn es nicht Übungen, sondern macht Spiele draus. Vielleicht geht es dann besser.

viele grüße
miau2

Beitrag von nele27 12.04.11 - 14:34 Uhr

Hi,

mein Sohn lispelt auch und bekommt in 3 Monaten Logopädie (dann ist er knapp 4).

Wir haben nun schon Hausaufgaben bekommen, mit denen wir die Therapie vorbereiten sollen. Die zielen alle drauf ab, die Mundmuskulatur zu stärken. Vll ist was dabei, was Lara hinbekommt.

- Trinken mit Strohhalm
- pfeifen (wenn kein Ton rauskommt, auch mit diesen Papierpfeifen mit dem runden Mundstück)
- viele harte Sachen essen, wobei man viel kauen muss: Karotte, Vollkornbrot etc.

Anton steht voll drauf, dass er seit neustem Strohhalme nehmen darf :-) Und Karotten ... naja, n Brötchen wär ihm lieber, aber manchmal ist eben nichts anderes da :-) Da isst er das dann auch.

LG, Nele

Beitrag von donaldine1 12.04.11 - 14:36 Uhr

Hallo,
meine Tochetr lispelt auch.
Siegeht seit ein paar Monaten zum Logopäden, sie ist allerdings im janaur 5 geworden. Es hat auch schon wa sgebracht finde ich.
Also mir hat man gesagt, daß die Kidner schon so 4-5sein sollen, bevor man wirklich was machen kann. Und bei manchen soll es wohl auch so sein, daß es erst wirklich was bringt, wenn die Kids noch älter sind, alleine, weil das mit den "Hausaufgaben" dann besser erst genommen wird.
Ob Deine Tochter zu jung ist, weiß ich natürlich nicht, aber mir persönlich erscheint 3 recht jung für eine Therapie.
LG
donaldine1

Beitrag von yamie 12.04.11 - 14:54 Uhr

hi,


wir haben auch mit anfang 3 jahren mit einer logopädie begonnen. (wg. dyslalie)
was soll ich sagen, meine kleine macht mit begeisterung mit. ist aber nicht bei jedem kind so, meint unsere logopädin.

wenn du deine kleine fragst, was kriegst du als antwort warum sie so mauert?

vielleicht solltet ihr die logopädin wechseln? stimmt die chemie zw. den beiden nicht?



lg
yamie


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