Mittagessen in Krippe gefällt mir nicht...

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von carina2702 12.04.11 - 17:02 Uhr

Hallo,

in unserer Krippe gibt es meiner Meinung nach zu viel Fast Food: Hot Dog, Hamburger zum Selbstbelegen, Chicken Nuggets, Pizza. Einmal die Woche gibts ne süße Mehlspeise wie Dampfnudeln, lehnt unsere Maus ab. Also hat sie z. B. gestern gar nix gegessen. Außerdem gibts fast nie Gemüse. Es gibt fast jeden Tag Salat anstelle von Gemüse. Also z. B. heute Rindfleisch mit Kartoffeln und Salat. Beim Salat (nicht Bio) habe ich aber immer ein schlechtes Gefühl wegen Pestiziden usw.

Stand heute vorm Essensplan für den Monat und hab es mal bei der Erzieherin angesprochen. Angeblich sind aber alle anderen Eltern zufrieden und es passt alles wunderbar mit dem Lieferanten und gut.

Bin ich zu empfindlich was das Essen angeht? Was gibts bei euch in der Kita? Am liebsten wäre mir ein Bio-Lieferant, der gesundes Essen auf den Tisch bringt mit wenig Fleisch und ausreichend Gemüse. Das Mittagessen kostet übrigens 3 Euro.

LG Carina

Beitrag von steferl1979 12.04.11 - 17:09 Uhr

Hallo,

mmhh, Hähnchen Nuggets stehen bei uns auch drauf. Pizza gab es letzte Woche und öfter auch einmal die Woche eine Süßspeise. Salat ist bei fast jedem Essen dabei, Gemüse nicht. Bisher gefällt mir aber der Speiseplan unserer Krippe.

Wir bei euch selbst gekocht oder geliefert? Unsere Krippe bekommt z.B. das Essen von Appettito als TK-Ware portioniert angeliefert. Unser Essen kostet 2,00 Euro.
Bio ist bestimmt bei uns auch nicht alles, ich achte dann halt zu Hause darauf.

Bei Bekannten gibt es in der Krippe nur selbstgekochtes Bio-Essen und das wird aber auch sehr teuer bezahlt (5,00 Euro pro Tag).

LG

Steffi

Beitrag von mutschki 12.04.11 - 21:07 Uhr

huhu

bei uns in der kita gibt es das essen auch von appettito,auch 2 euro ;-)
aber noch nicht so lange.vorher wurde das essen geliefert,und wurde auch immer teurer,als mein grosser in den kiga kam,kostete es 2,50,dann 2,70 und zum schluss 3 euro.

Beitrag von derhimmelmusswarten 12.04.11 - 17:10 Uhr

Man kann ja wohl nicht erwarten, dass in einer Kita Bio aufgetischt wird. Man kann´s auch übertreiben! Fast Food hingegen find ich jetzt auch nicht gut. Gibt´s in unserer Kita gar nicht. Bei uns wird das Essen von einem nahegelegenen Pflegeheim gebracht. Frisch gekocht. Für 1,70 €. Wie kontrollierst du denn, ob der Salat Bio ist?! Für 3 Euro finde ich Fast Food wie gesagt auch nicht ok. Aber an Rindfleisch, Kartoffeln und Salat ist doch nun wirklich nix auszusetzen! Dann darfst du halt dein Kind nicht da essen lassen. Es kann doch nicht für jeden ne Extra-Wurst geben. Die einen wollen Gemüse, die anderen Salat, die anderen mal ne Süßspeise...

Beitrag von dentatus77 12.04.11 - 17:53 Uhr

Hallo!

Zwischen Bio und Fast-Food liegen ja auch noch ein paar Welten.
Für mich wäre es auch wünschenswert, wenn auf die Qualität der Lebensmittel geachtet würde, aber ausschließlich Bioware zu verwenden ist wohl ein bißchen viel verlangt.

Was ich aber auf jeden Fall verlangen würde, ist ein ausgewogener Speiseplan, wo zwar auch einmal Hamburger und Pommes oder Pizza auf dem Plan stehen, aber eben nicht regelmäßig. Und Süßspeisen zum Mittagessen finde ich im Krippenalter definitiv nicht OK, das muss nicht sein.

Und es gibt übrigens auch Kindergärten, die Tatsächlich Gemüse und Fleisch überwiegend in Bio-Qualität verwenden.
Meine Tochter wird später in einen solchen gehen. Träger der KiTa ist eine Behinderteneinrichtung, die alles, was in unseren Breiten so wächst, auch selbst anbauen, die haben eigene Bauernhöfe, vermarkten ihre Produkte und beliefern sogar einigen Schulkantinen in der Stadt mit Mittagessen aus eigener Produktion. Die Preise dort sind den städtischen Kindergärten angeglichen, also moderat.

Es ist also durchaus möglich, in KiTas Bioprodukte anzubieten, wenn man eben will.

Aber es ist auch Aufgabe der Eltern, dieses im Vorfeld abzuklären. Es wird doch immer wieder gefragt: Morgen Kita-Besichtigung, auf was soll ich achten? Warum fragt man bei der Besichtigung nicht einfach mal nach, woher das Essen kommt und was so auf dem Speiseplan steht. Das sollte man meiner Meinung nach auch mit in die Entscheidungsfindung einfließen lassen, und dann muss sich hinterher keiner beschweren.

Liebe Grüße!

Beitrag von yvi1684 12.04.11 - 19:31 Uhr

Hallo,
Bio muss nicht unbedingt viel teurer sein. Ich bin Erzieherin und kenne einige Kitas die Bioessen geliefert bekommen und das kostet insgesamt 4Euro mehr im Monat. ich finde wenn man die Möglichkeit hat, dann sollte man nicht am essen sparen, wobei es wie gesagt nicht viel teurer sein muss.

Liebe Grüße Yvi

Beitrag von pauli1983 12.04.11 - 19:37 Uhr

Da stimme ich dir zu. Ich zahle da nun auch mehr, aber weiß, was mein Kid zu essen bekommt. Ich koche aber auch zu hause auch eher Bio. Die Kita in der ich arbeite und meine Tochter mitnehme kocht nur Bio. Dafür haben wir aber auch auf Fleisch verzichtet. Fleisch kann sie auch zu hause essen.

Beitrag von kaka86 12.04.11 - 17:39 Uhr

Also auf Bio leg ich persönlich keinen Wert, aber ich finde es SEHR wichtig, dass ein 15 Monate altes Kind eine Gemüseportion am Tag bekommt.
Meine Tochter zb isst auch jetzt mit 20 Monaten noch keinen Salat und nur wenig Rohkost, weils einfach zu schwer zu kauen ist!

Mir wär es erstens zu teuer und zweietens für ein Kleinkind zu ungesund!

LG
Carina

Beitrag von hippogreif 12.04.11 - 17:49 Uhr

In unserer Kita wird selbst gekocht und das wohl ziemlich gut.
Lieferantenessen gefällt mir per se schon mal nicht. Deine Bedenken mit den Pestiziden verstehe ich nicht. Die machen vor dem Gemüse ja nun auch nicht halt. Aber ich finde es komisch, dass man Krippenkindern oft Salat anbietet. Damit können die Kleinen doch noch gar nichts anfangen. Viele Vitamine sind dort auch nicht drin. Und gegen Fast Food habe ich erst recht was.
Ich würde an Deiner Stelle mal andere Mütter ansprechen, was sie so davon halten und ob es wirklich stimmt, das alle so zufrieden sind. Vielleicht hat das die Erzieherin auch einfach nur so daher gesagt. Und mal auf dem Elternabend ansprechen. Wenn sich wirklich gar nichts ändert, dann könntest Du nur überlegen, ob Du Deiner Tochter extra Essen kochst und morgens mitgibst. Das machen bei uns 2 Mütter, deren Kinder starke Allergien haben. Oder eben bei euch zu Hause ausgleichen mit extra Gemüse zum Beispiel zum Abendbrot.

Beitrag von snitte 12.04.11 - 18:12 Uhr

Hallo!

Suche das Gespräch mit den Elternvertretern. Dafür werden sie ja gewählt, dass sie bei auftretenden Problemen die zwischen Eltern und Erziehern nicht zu lösen sind, vermitteln. Ansonsten Beschwerden an die Kita-Leitung.
Das alle Eltern mit so einem Essensplan einverstanden sind, kann ich fast nicht glauben.

Ich würde dran bleiben und nicht locker lassen.

Viel Glück!

Beitrag von sandrinchen85 12.04.11 - 18:30 Uhr

Reicht es nicht,das in einem forum zu posten??musst du gleich n crossposting machen?

davon ab gibt es bei uns auch kein bio-essen obwohl sie sonst sehr auf die ernährung achten.finde das auch nicht so schlimm,denn das kostet auch wieder mehr.
bei uns gibts auch mal bratwurst,nuggets oder so.letztens gab es civapcicci(oder wie das geschrieben wird)....dann gibt es immer noch nachtisch(unterschiedlich ob joghurt mit obst,eis,pudding etc.).
wir zahlen pro essen übrigens 3,03.
lg

sandra

Beitrag von chini 12.04.11 - 18:39 Uhr

Hi,

unsere Kita legt besonderen Wert auf gesundes Essen. Obst und Gemüse aus der Region liefert ein örtlicher Hofladen, Fleisch etc. ein benachbarter Supermarkt. Gekocht wird jeden Tag frisch von einer Kita-eigenen Köchin #mampf Der Speiseplan liest sich super lecker. Dennoch gibt es ab und zu auch mal von den Kindern selbst belegte Pizza oder zum Imbiss mal ein Eis. Finde ich auch vollkommen OK. Als die Köchin mal krank war, und ein Caterer eingesprungen ist, haben die Kinder das in Soße schwimmende Essen stehen lassen :-p Schön, dass sie lieber gesund essen ;-)

Da die Eltern es, trotz mehrfacher Bitten der Erzieherinnen, mit dem gesunden Frühstück nicht so ernst genommen haben, gibt es seit letzten Sommer ein Frühstücksbüffet für alle mit einer tollen reichhaltigen Auswahl. Hoch im Kurs stehen diese kleinen runden Schwarzbrotscheiben. Seither muß ich die auch zu Hause haben ;-)

Wir bzw. die Kinder sind rumdum zufrieden. Für das Mittagessen bezahlen wir monatlich 43 €, also etwa 2 € / Tag. Für das Frühstück kommen nochmal monatlich 5,50 €, also 0,27 € / Tag hinzu.

LG Chini

Beitrag von pauli1983 12.04.11 - 19:21 Uhr

Ja, das geht gar nicht. Das war auch ein Grund, warum ich meine Tochter 28 km weit in meine Einrichtung mitnehme. Ich zahle zwar 85 Euro Monatlich mehr an Kita Beitrag, aber.....

Nur Bio.... nur Vegetarisch..... nur frisch vor Ort wird gekocht.

In dem Zusatzbeitrag sind auch noch
1. Windeln
2. Ausflüge
3. eine zusätzliche Erzieherin

bei.

Meine Tochter würde da unter gehen. Sie mag noh nicht mal Pommes, Pizza oder selbstgemachte Burger. Ich dagegen schon mal. Nun ja, sie bekommt dann halt ihren Spinat, Tomatensoße etc. Aber alles frisch zubereitet.

Ich würde da viell. mal die Eltern mal ansprechen, was sie vom Essen halten. Viell. haben sich schon mehrere beschwert und bekommen dieselbe Antwort wie du:-p

Liebe Grüße

Beitrag von karin3 12.04.11 - 20:39 Uhr

Hallo,

ich kann es mir nicht verkneifen #sorry
Kartoffeln sind Gemüse.

Du erwähnst leider nicht wie häufig im Monat es Fast Food gibt, nur das es dir zu viel ist. Deine Aussage ist daher lediglich relativ. Was genau heiß zu häufig wöchentlich oder alle zwei Wochen? Außerdem würde ich gerne wissen welche Qualität dieses Fast Food hat.

Zu der wöchentlichen Mehlspeise, klingt nach einem Kompromiss zwischen den meisten Kindern und den meisten Eltern. :-)

Gruß Karin

Beitrag von bebimupfl 12.04.11 - 20:53 Uhr

Hi du,

in unserer Krippe bekommen wir das essen vom Bio caterer angeliefert. Meistens gibt es einmal die Woche eine süßspeise (Milchreis o. ä.), einmal Fisch, einmal Fleisch und zweimal vegetarisch.

Wir zahlen für Frühstück (belegte Brote mit Wurst und Käse, dazu gemüse und Obst zum knabbern), Mittagessen und nachmittagssnack (Joghurt, Obst,Apfelmus etc.) und Windeln 70€ . Finde das absolut in Ordnung.

Würde da nochmal mit der Leitung sprechen und auch mit den anderen Eltern. Zuviel ungesundes essen kann ja nicht nur ein falsches essverhalten herbeiführen und zu Übergewicht führen, sondern auch Allergien hervorrufen. In vielen Fertiggerichten werden nunmal leider Glutamate, hefeextrakte, gechmacksverstärker und so Müll verarbeitet...

Kann mir nicht vorstellen, dass das die Eltern auf Dauer wollen. Muss ja nicht unbedingt ein Bio caterer sein, aber zumindest weniger fast Food und mehr
Gemüse und Fisch.

Viel Erfolg und lieben gruß!#winke

Sabine

Beitrag von kathrincat 13.04.11 - 09:29 Uhr

gib doch essen mit, was sei warm machen in der micro oder brotzeit, so macht man es bei uns, keiner muss das essen mitbuchen, viele kinder bringen ihr essen mit.

Beitrag von amadeus08 13.04.11 - 14:02 Uhr

das mit den Pestizidängsten und dem Bio-Wunsch halte ich für übertrieben, oder man muss halt mehr bezahlen.

Dass es einmal die Woche eine süße Mehlspeise gibt, finde ich auch okay......und wenn Dein Kind die nicht mag, dann solltest Du vielleicht an dem Tag was mitgeben. Immerhin mögen wohl alle Kinder irgendwas nicht und da kann man ja nicht immer Rücksicht drauf nehmen, bzw. das kann man wohl kaum immer auf einen Nenner bringen.

Die Angaben, die Du zu Fast-Food machst, sind etwas dürftig. Wie oft gibt es das denn? Und dann gibts da ja Riesen-Unterschiede. Gibt zum Beispiel leckere selbstgemachte Pizzas mit ganz viel Gemüse, die sicherlich nicht total ungesund sind und ein selbstgemachter Hamburger kann ja auch sehr gesunde Zutaten enthalten, je nachdem halt.

Aber das mit dem Salat an sich finde ich komisch. Essen die Kinder denn Salat? Mein Kleiner kann das noch gar nicht richtig. Ist ihm zu hart, außer mal Gurken oder Tomaten.

Lg