Meinungen zu Schlafmethoden.

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von ssabrina 12.04.11 - 17:31 Uhr

Meine Tochter ist mein erstes Kind, daher bin/war ich da noch unerfahren.
Eine Bekannte hatte damals ihr Baby immer in den Schlaf gestillt und immer viel geschaukelt. Daher schaukle ich meine Kleine in den Schlaf. Das kann zwischen 15 min und 2 Stunden dauern. Mittlerweile (sie ist 3 Monate) merke ich es schnell in den Armen und im Kreuz (Soll jetzt kein Jammern sein). Noch geht es, aber ich habe mich schon gefragt, was ich z.B. in einem halben Jahr mache. Irgendwann wird sie mir zu schwer zum lange schaukeln.
Viele sagen zu mir, ich hätte sie verwöhnt. Manche meinen, ich soll sie schreien lassen #schmoll. Das kann ich auf keinen Fall.
Wach ins Bett legen funktioniert nicht. Habe auch schon probiert, sie halbwach rein zulegen, klappt auch nicht. (Schnuller nimmt sie nicht).
Ich habe mir jetzt überlegt, sie ab sofort zum Einschlafen zu stillen. Ich stille voll. Habe von meiner Bekannten jetzt erfahren, dass sie damals lange gebraucht hat, weil sie auf jeder Seite 20 min stillen musste.
Da ich viel Milch habe, trinkt meine nur ein paar Minuten, und wenn sie müde ist, schläft sie an der Brust in 5 Minuten ein. Dann kann ich sie in ihr Bett legen und sie schläft dann meistens. Ich finde es auch schön, wenn sie so zufrieden an meiner Brust einschläft.
Nur wenn ich das einführe, wird sie vermutlich nur noch so einschlafen.
Jetzt würd ich gerne Meinungen hören. Vielleicht wie es bei anderen Mütter mit Einschlafstillen funktioniert. Oder lieber mit schaukeln?

Nachts kommt sie durchschnittlich alle 2 Stunden, dann stille ich sie kurz und sie schläft sofort weiter.

Gruß
Sabrina + Emilia #winke

Beitrag von njmuench 12.04.11 - 17:53 Uhr

Von einschlafstillen halte ich gar nichts => wie willst du diese gewohnheit wegbringen ??

Wir hatten das riesige glück, dass unser mit 4 Monaten von alleine eingeschlafen ist und das klappt seit dem => er ist heute über 2 Jahre alt

Und wieso stillst du alle 2 Stunden?

Beitrag von ssabrina 12.04.11 - 18:03 Uhr

Danke für die Meinung.

Sie wird nachts alle 2 Stunden wach und sucht. Wenn sie nichts findet, schreit sie.
Deshalb geb ich ihr kurz die Brust und sie schläft weiter. So bin nur 5 min lang wach. Auf einen Tip hin, habe ich es mehrmals probiert, sie nicht an die Brust zu nehmen, wenn sie nach 2 Stunden wach wurde. Ich musste sie dann 2 - 3 Stunden schaukeln, bis sie wieder schlief. Naja, da fand ich das nächtliche alle 2 Stunden kurz stillen einfacher.

Zwecks Einschlafstillen abgewöhnen:
Habe gehört, dass Babys von Natur aus bis spätestens im 2. Lebensjahr automatisch die Brust nicht mehr nehmen. Bei meiner Bekannten war das bei 1 Jahr und 9 Monaten so. Der Kleine schlief dann ein, indem er ihre Hand kurz hielt.

Beitrag von allessoneu 13.04.11 - 10:15 Uhr

Ich muss ab halb zwölf auch alle zwei Stunden stillen, weil meine Kleine (schon 13 Wochen!) hektisch wird und sucht.
Wenn sie schon nach einer Stunde aufwacht, weigere ich mich und vertröste sie mit einem Schnuller. Dann schläft sie auch wieder für eine halbe Stunde ein, so hungrig kann sie also gar nicht sein. Aber ohne stillen, bzw. schnuller fängt sie an zu schreien.

Und zum Thema Einschlafen:
Unser Baby schläft am schnellsten ein, wenn man ihr eine Hand auf's Köpfchen legt. Inzwischen haben wir ihr das wohl schon angewöhnt und ich frage mich auch, wie das enden soll. Nur nachts nach dem stillen schläft sie von sich aus weiter.

Ich kann deine Sorgen also gut nachvollziehen.

Beitrag von queequeg 13.04.11 - 13:40 Uhr

Ich glaube Einschlafstillen muß man nicht abgewöhnen. Das machen die Kinder von selber irgendwann nicht mehr.

Ich habe meine Tochter einschlafgestillt. Aber mit circa 5 Monaten oder so ist sie sowieso von ganz allein nicht mehr an der Brust eingeschlafen. Also hab ich sie ab da wach ins Bett gelegt und sie ist so eingeschlafen.
Ich kann mir nicht vorstellen daß ein 1-jähriges Kind noch an der Brust einschläft...?...
Doch gibts bestimmt. Aber meine war nicht so.

Beitrag von hustinetten 12.04.11 - 18:09 Uhr

Dann leg sie doch einfach nach dem Stillen ins Bett.
Meine beiden sind anfangs auch beim Stillen eingeschlafen und haben es sich von selbst nach ein paar Monaten wieder abgewöhnt.

lg

Beitrag von amelie10 12.04.11 - 18:39 Uhr

Wenn ich meinen Kleinen (fast 6 Monate) abends stille schläft er dabei auch immer sofort ein. Ich kann ihn dann problemlos in sein Beistellbettchen legen und dann schläft er i.d.R. 11 Stunden durch!!
Manchmal wird er wach wenn ich ihn hinlege. Aber mit ein bisschen Köpfchen streicheln und "pssssss....pssssss" macht er sofort wieder die Äuglein zu und schläft weiter :-)

Ich weiß nicht was an "Einschlaf-Stillen" verkehrt sein soll. Bei uns klappt das super. Ich habe niemals Geschrei. Ich stille mein zufriedenes Baby in den Schlaf, lege ihn zufrieden hin, er schläft zufrieden 11 Stunden (von 19 - 06 Uhr) und er wach zufrieden auf ;-)

Warum also was ändern??? :-p

Lieben Gruß
Steffi :-)#blume

Beitrag von lalal 12.04.11 - 18:57 Uhr

Hallo,

ich bin ganz klar fürs Einschlafstillen, es hat bei bereits 2 Kindern sehr gut funktioniert und das dritte Kind wird auch auch in den Schlaf gestillt und keine Sorge das gewöhnen sich die Kinder von ganz alleine ab;-)


Mach es dir nicht so schwer und vertrau deinem Instinkt:-)

lg

Beitrag von claerchen81 13.04.11 - 09:55 Uhr

Voting FÜR das Einschlafstillen. Erlaubt ist, was funktioniert. Kinder stillen sich von allein ab und mit etwa 15 Monaten sind sie erstaunlicherweise auch so verständig, dass man ihnen erläutern kann, wenn man es nicht mehr möchte.

Bei meiner Kleinen klappt es wunderbar, bei meinem Großen war es schwierig, ich konnte nicht aufstehen nach dem Einschlafstillen und war 9 Monate lang um 20:00 Uhr im Bett - das ging dann gar nicht mehr. Die Alternative war, ihm den Schnuller zu geben und bei ihm zu bleiben, trösten, streicheln. Er weinte viel (war ein Schreikind wg. unausgereifter Regulationsmechanismen) und es dauerte 45 Min, bis er schlief. DAS wünsche ich niemandem. Da er jedoch auch beim Tragen, Stillen etc. so lange weinte, ich es aber nicht mehr geschafft habe, jeden Tag 24 h NUR mit ihm zusammen zu sein, musste er da durch. Bis heute verfolgt mich das und ich denke, seine labile Seite könnte daher kommen.

Vermeide in dem Alter jegliches Schreien lassen. Du wirst sehen, je älter sie werden und je selbständiger desto weniger hilflos sind sie. Es ist vollkommen anders, wenn ein 2Jähriger weint, als wenn es ein 3 Monate altes Baby tut. Sie werden rückblickend doch ganz schnell groß, es ist tatsächlich nur eine kurze Zeit, die wir so viel investieren müssen. 12 Monate meist nur. Das, was du heute investierst, wird sich später rechnen, denn mit einem guten Selbstbewusstsein ausgestattet, mit der Gewissheit, sich der Liebe der Eltern sicher sein zu können, werden sie viel schneller selbstständig.

Gruß, C.

Beitrag von muehlie 13.04.11 - 12:45 Uhr

Natürlich Einschlafstillen! Lass dich da von niemanden verunsichern, Leute, die das als Verwöhnen, Angewöhnen schlechter Manieren etc. bezeichnen, haben in der Regel absolut keine Ahnung, wovon sie da eigentlich reden. :-)

Ich habe meinen Sohn am Anfang auch immer nur vor dem Schlafengehen gestillt und ihn dann wach hingelegt. Hatte auch geglaubt, das wäre gaaanz wichtig. Und nach ca. 4 Monaten hat das einfach nicht mehr geklappt, und der Zwerg ist mir schon beim Stillen eingeschlafen. Mittlerweile weiß ich, dass sowohl das Nuckeln als auch die Muttermilch selbst mit ihren Inhaltsstoffen ideale Schlafmittel sind. Warum sollte man das nicht nutzen?
Und auch dass du die Kleine nachts alle zwei Stunden stillst, ist nicht ungewöhnlich und von der Natur auch so gewollt.

Mach dir nicht so viele Gedanken, wie du dein Kind später mal in den Schlaf bekommst, wenn du jetzt dieses oder jenes machst. Das gibt sich alles von selbst, in vielen Fällen verzichten die Kleinen ganz alleine von einem Tag auf den anderen auf das Einschlafstillen.

Beitrag von anarchie 13.04.11 - 14:03 Uhr

Huhu!

ich habe 4 Kinder und weinen lassen kam NIE in Frage.

Einschlafstillen war für mich immer die beste Lösung!
Tragen eher selten...und wenn, dann im Tuch, sonst sterben mir ja die Arme ab!;-)

Das geht meistens innerhalb von 10 Minuten, manchmal natürlich auch länger...da hab ich mir dann ein Buch geholt und es mir bequem gemacht und gut wars..

Meine Kinder sind alle das erste jahr(und teils viel länger) so eingeschlafen, fand ich optimal.

Es spricht jedenfalls nichts dagegen, wenn man (und vor allem Kind) das möchte.
Es ist schön für das Kleine warm an Mama gekuschelt den bauch mit süsser Milch zu füllen und beim rythmischen saugen langsam wegzuschlummern-klar, dass sie sich daran gewöhnen!
genau wie an in den schlaf tragen...

Die Natur hat babys so gemacht, dass sie Nähe wollen, dass ist ihre Überlebensversicherung in der natur gewesen!
Wenn sie das nicht mehr brauchen, gibt es sich von alleine wieder..


lg

melanie

Beitrag von ssabrina 13.04.11 - 14:21 Uhr

#danke für so viele Meinungen!
Hätte nicht gedacht, dass so viele dafür sind. Also meine Kleine ist definitiv dafür :-p.
Werde es zukünftig so machen. Hat gestern 20 minuten gedauert #huepf

Beitrag von yihah86 13.04.11 - 15:13 Uhr

Hallo,
das hört sich prima an! Dann mach es so weiter! :-)

Liebe Grüße
Hannah