FRuchtwasseruntersuchung ja oder nein ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von arielle2674 12.04.11 - 19:34 Uhr

Hallo,

war heute beim FA und da ich ja schon 36 bin #augen hat mich der Arzt über die Fruchtwasseruntersuchung aufgeklärt.
Klar würde ich gern wissen ob es meinem Wurm gut geht und mit einem kranken Kind zu leben wäre vielleicht auch nicht so einfach für mich. Naja jetzt bin ich am überlegen ob ich das machen lassen soll weil ganz ungefährlich ist es für den Wurm ja auch nicht und wenn ich an die Nadel denke.....
Wer hat es machen lassen und wie wars für Euch ?


LG
Christina

Beitrag von anika1812 12.04.11 - 19:36 Uhr

Hi....

Ich habe es bei meinem Sohn 2008 machen lassen ..war gar nicht so schlimm...nur solltest du darüber nicht zuviel im Internet lesen das verunsichert einen.......Bei uns ging alles super.....Aber das mußt du für dich entscheiden.....

lg anika 35+6

Beitrag von traumkinder 12.04.11 - 19:44 Uhr

ganz schwierige frage!!!

wenn die ärztin bei mir so keine auffälligkeiten entdecken kann, würde ich darauf verzichten!! da mir das risiko zu groß ist...


mein kollegin ist 40 und hat es machen lassen, da risikoschwanger wegen alter... sie hat gesagt es war unangenehm aber okay...


ich weiss das dir das nicht weiterhilft, aber ich wollts trotzdem schreiben #schein

Beitrag von hibbel-elena 12.04.11 - 19:48 Uhr

die frage ist halt, was machst du mit einem negativen ergebnis.

wir haben es nicht machen lassen weil die Fruchtwasseruntersuchung erst in der 20. ssw gemacht wird und da hatte ich das knirpschen schon zu sehr ins herz geschlossen um mich noch gegen das kind zu entscheiden.

du kannst da eigentlich nur auf dein gefühl hören.

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 21:07 Uhr

Hallo Christina,

1. ob es dem Kind "gutgeht" erfährt man durch die FU eher nicht; schlecht ginge es dem auch mit Trisomie21 nicht.
2. Auch in diesem "hohen";-) Alter machen die Trisomien einen nicht so großen Prozentsatz (etwa 10%) der möglichen Behinderungen aus. Ein unauffälliges Ergebnis heißt also nicht automatisch, das Baby ist gesund.
3. Bist du sicher, dass eine Trisomie21 für dich ein Abtreibungsgrund wäre? (Die schlimmeren Trisomien fallen meistens im Feinultraschall auf und sind sehr selten).
4. Es bestünde auch (wenn du ein Kind mit DS abtreiben würdest die Möglichkeit, das Risiko mit einem Ersttrimester- oder integrierten Screening genauer zu bestimmen und die Nadel nur bei erhöhrem Risiko in Kauf zu nehmen.

Letztendlich musst du entscheiden, mit welcher Entscheidung du dich am besten fühlst.
Gar nicht anschließen kann ich mich dem Tipp, "bloß nicht so viel darüber lesen". Die Entscheidung für oder gegen eine FU kann sehr weitreichende Konsequenzen haben (behindertes Kind, ein Spätabbruch, eine Fehlgeburt eines gesunden Kindes), da sollte man schon sehr genau wissen, was man will und warum.

Beitrag von specki1009 12.04.11 - 21:47 Uhr

Ich bin 35 und habe es machen lassen. Wir haben bereits eine gesunde Tochter von fast 6 Jahren und ich wollt gern die Gewissheit haben und habe mich ausführlich von der Ärztin beraten lassen die diese Untersuchung macht und hatte sehr großes Vertrauen zu ihr.

Ich fand die Untersuchung selber nicht so schlimm- die Ärztin schaute sehr lang bis sie die Nadel einführte und es pickste auch bei mir nur leicht - weniger schlimm als Blut ziehen. Schlimmer fand ich die zwei Tage danach - also die Ungewissheit wie mein Körper den Eingriff verkraftet. Ich hatte aber keine Probleme - habe zwei Tage strikt Ruhe gehalten und langsam gemacht.

Liebe Grüße

Carolin