Hilfe Franz. bulldogge 7 Monate schnappt nach den Kindern

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Beitrag von clementine33 12.04.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

bin am verzweifeln, da ich nicht mehr weiter weiß. Unser Hund franz. Bulldogge, haben wir seit er 12 Wochen ist, inzwischen ist er 7 Monate. Jetzt ist es schon mehrmals vorgekommen, das er einfach bei den Kindern schnappt und sie damit sichtbar verletzt.

Eigentlich ist er super lieb verstehe es einfach nicht, er tut dieses auch nur wenn ich es nicht sehe, mein Sohn hat inzwischen schon Angst (er ist 5 Jahre alt).

vielen Dank für eure Hilfe

Beitrag von farina76 12.04.11 - 21:16 Uhr

In welchen Situationen passiert das denn????

Hat er eine Rückzugsmöglichkeit wo die Kinder nicht ran dürfen?

Wie reagierst du drauf?

Wir hatten das Problem auch mit unserem Border, der hat meine Tochter auch ständig gezwickt. Bis sie mal zurück "geschlagen" hat.

Beitrag von clementine33 12.04.11 - 21:21 Uhr

Ja er hat eine Rückzugmöglichkeit und er macht es teilweise so das er auf den Schoß kommt, sich streicheln läßt und dann aufeinmal zwickt. Ich reagiere darauf das ich in im Nacken packe schimpfe und in seine Box stecke.

Beitrag von farina76 12.04.11 - 21:43 Uhr

Hmmm, kommt er freiwillig auf den Schoß oder wird er gerufen?

Sendet er vorher keinerlei Signale aus? Du mußt lernen deinen Hund zu lesen. Meistens gibt er vorher deutliche Hinweise, wenn man diese versteht.

Geht ihr in die Hundeschule? Wie verhält er sich sonst so euch gegenüber und den Kindern gegenüber?

Ist es denn wirklich ein, lass mich in Ruhe zwicken oder vielleicht ein, jetzt spielen wir richtig hundisch miteinander und zwicken uns gegenseitig. Er ist ein Hund und versteht nur hundisch. Ihr müßt ihm mit Liebe und Geduld beibringen was es heißt in einem Menschenrudel zu leben.

Ich kenne beides. Meine große Hündin spielt gerne richtig körperlich. Da meine Tochter sofort quietscht wenns weh tut macht sies mittlerweile ganz dolle sanft. Ich hab immer Striemen weil ich nicht so konsequent mecker wie meine Tochter. Bei meiner Tochter spielt sie aber mittlerweile total sanft, zwickt sie in Arme und Beine dass meine Tochter glucksend am Boden liegt weil es kitzelt und der Hund knurrt und hüpft wie wild wenn sie in versucht zu schnappen. Ein Bild für Götter. Aber alles läuft immer unter meiner Aufsicht. Weder einem Hund, noch einer 6jährigen kann man bedingungslos vertrauen.

Meine andere Hündin hat einfach aus Mismut gezwickt. Aber auch das haben wir in den Griff bekommen und inzwischen knuddeln die beiden wie verrückt und meine Tochter darf den Hund knutschen und drücken wie sie will. Der flippt gerade zu aus vor Freude auf meine Tochter.

Aber auch meine Tochter mußte lernen, wie doll darf ich knuddeln ohne dass es dem Hund weh tut. Wann muß ich den Hund in Ruhe lassen. Wann zeigt mein Hund mir dass es ihm zu viel wird. Und was mag mein Hund, was kann ich tun damit mein Hund auch mich mag.

Alles braucht seine Zeit und Arbeit, aber wenn es klappt dann wird man auch reichlich entschädigt.

Fang doch auch mal andersrum an das Verhältnis Hund und Kind zu stärken. Zeig beiden wie sie unter deiner Aufsicht miteinander spielen können. Damit der Hund merkt Kinder sind toll.

LG Sabine

Beitrag von dore1977 12.04.11 - 21:45 Uhr

Wieso packst Du ihm am Nacken ? Was soll den das bringen ?

Du brauchst einen Hundetrainer und zwar besser gestern als heute. Du hast ganz offensichtlich keine Ahnung von Hunden. Dazu kommt das Bulldoggen nochmal etwas andres ticken als andre Hunde.

Man kann mit einem bissigen Hund zusammen leben, das haben wir 10 Jahre getan aber es ist eine ständige Herausforderung und man muss immer schneller sein als der Hund und seine Gedanken quasi lesen können.

LG Dore ( Frauchen einer englischen Bulldogge)

Beitrag von seinelady 12.04.11 - 23:54 Uhr

ich glaube mal gelesen zu haben das man das machen soll, da sich die hunde im rudel auch in den nacken beißen um zu zeigen bis hier und nicht weiter bzw lass das sein ich bin der chef..
vielleicht packt sie ihn deswegen da?

Beitrag von clementine33 13.04.11 - 06:32 Uhr

Erstmal vielen Dank für eure Hilfe.

Ja wir sind in einer Hundeschule und müssen morgen wieder hin, wo ich auch mit dem Hundetrainer sprechen werde.

Außerdem habe ich Ahnung von Hunden, da ich 15 Jahre einen hatte (allerdings keine Bulldogge) aber da noch keine Kinder deshalb nie in so einer Situation war.

Ja der Hund kommt von alleine auf den Schoß wenn man auf dem Boden sitzt, er sucht selbst die Nähe.





Beitrag von pechawa 13.04.11 - 08:38 Uhr

Hallo,

zum Glück hast du einen Hundetrainer #pro und ich hoffe, er wird dir nicht weiter raten, den Hund im Nacken zu packen, denn das ist keine gute Erziehungsmethode für den Hund. Auch ist es denkbar schlecht, ihn in seine Hundebox zu stecken, wenn er zwickt, denn so wird die Box für ihn zur Strafe und er wird nie gerne dort rein gehen.
Warum dein Hund zwickt, wird dir hoffentlich dein Trainer sagen können, denn da gibt es so viele Faktoren, die auslösend sein können. Nur soviel: Lass deinen Hund ab sofort NIE mehr unbeaufsichtigt mit deinem Kind - ist schwer, aber notwendig. So weißt du auch nicht, ob der Junge in der Vergangenheit nicht doch mal den Hund geärgert hat, ohne dass du das mitbekommen hast... Ebenfalls ist manchmal eine Krankheit Ursache, warum ein Hund beißt oder zwickt. Das fängst langsam mit zwicken an. Bulldoggen sind tolle Hunde und eigentlich sehr kinderlieb. Allerdings ist diese Rasse auch überzüchtet und wenn du den Hund aus einer schlechten Zucht hast, wo nicht auf Vererbung von gutem Character geachtet wird, kann es auch sein, dass du einen Hund gekauft hast, der zu Aggressionen neigt. Diese Hunde sind dann schwerer zu erziehen, vor allen Dingen wenn Kinder im Haus sind,

LG

Beitrag von klumpfussindianer 13.04.11 - 07:48 Uhr

Und du bist eine, die morgens Herzchen in die Schüssel kackt,die nach Himbeere riechen.

Wenn der Hund krank wäre, würde er nicht nur nach den Kindern schnappen, sondern auch sie beim beissen. Es sei den er hat die "Kinder-Schnapp-Krankheit" die es aber wohl nicht gibt.

Ich denke, der stellt einfach die Rangfolge in Frage, da die Kinder ja unter der Mutter stehen und der denkt sich "jetzt versuch ich die mal zu maßregeln".
Was scheisst du sie an? Sie handelt doch genau richtig. Spiel beenden, Hund weg.

Und wie ticken Bulldoggen denn deiner Meinung nach? Also hier bei urbia liest man ja viel Klugscheisseralarm, aber dein Postin ist der Knaller des Morgens.


Beitrag von tauchmaus01 13.04.11 - 08:41 Uhr

"Und du bist eine, die morgens Herzchen in die Schüssel kackt,die nach Himbeere riechen. "

#rofl

Beitrag von seinelady 13.04.11 - 08:44 Uhr

#rofl#rofl#rofl
der spruch ist der hammer

Beitrag von dore1977 13.04.11 - 11:38 Uhr


Ja, klar ich bin eine Heilige #augen
Du hast das Medium herauszubekommen wieso Bulldoggen andres ticken direkt vor Dir!

Du behauptest er versucht die Kinder zu maßregeln ? Fein! Hast Du beweise ?
Fakt ist der Hund ist bissig, es kann sein das er die Kinder maßregeln will, es kann sein das er einfach nicht erzogen ist, es kann sein das er Schmerzen hat, es kann sein das einen Gehirntumor hat und und und.....
Daher meinen Rat sich Hilfe zu suchen.

LG

Beitrag von tauchmaus01 12.04.11 - 21:17 Uhr

"Eigentlich ist er super lieb"

"...Kindern schnappt und sie damit sichtbar verletzt"#zitter

#kratz ich hab jetzt keinen Hund, aber wie passt denn das zusammen?

Mona

Beitrag von julia_25 13.04.11 - 11:37 Uhr

oh ja!!!! das unterschreib ich!

muss dir ja mal was flüstern:

hab hier vor einigen monaten eine frage bzgl eines naja, "wildgewordenen" rottweilers gestellt und bin derart zerfleischt worden...

das sind alles gaaaaanz liiiieeebe tiere!
die tuuuun doch nix!



HALLO!!!!!?????

(ps: an alle die sich daran erinnern: ich hab das problem telefonisch gelöst und die haben bereits einen hohen zaun gezogen, sich dass grundstück vergrössert und sind mit ihm in einer hundeschule)


aber ist halt trotzdem ein gaaaaanz liiiieber!

wo ist die brille????

ah! hier!

#cool

Beitrag von tauchmaus01 13.04.11 - 12:24 Uhr

Ich bekomme auf meine Frage leider auch gar keine Anwort von der TE.
Anscheinend ist sie sich doch nicht so sicher ob er ein ganz lieber ist#schein

Beitrag von julia_25 13.04.11 - 20:17 Uhr

naja, ich habe auch leider sehr oft die erfahrung gemacht, das die halter ihren tieren oft sehr änlich sind. (ich sage nicht IMMER, aber sehr, sehr oft.... an alle die sich jetzt angegriffen fühlen)

deswegen war ich über einige antworten damals extrem erschrocken. und musste einfach nur den kopf schütteln. aber nicht nur bei urbia geht bei solchen themen zur sache. musst nur mal recherchieren. oh mann, oh mann. *kopfschüttell*
aber egal! wundert mich nur, dass du bis jetzt gar keine komischen antworten bekommen hast......

julia

Beitrag von -0815- 12.04.11 - 23:40 Uhr

Hallo

Unser Bulli Dame ist auch etwas zickig, aber zu den Katzen (die sie eigentlich liebt und mit unserem Kater spielt sie auch richtig.. ;-) ) aber wenn sie gefrustet ist oder ihm was wegnehmen will, schnappt sie auch mal nach ihm bzw vergadt ihn, allerdings ohne ihn jetzt zu packen.

Bei den Kindern hat sie es noch nie gewagt und ganz ehrlich, das sollte sie auch nicht im Ansatz versuchen
#cool


Aber: In deinem Fall würde ich den Hund erstmal dem Tierarzt vorstellen. Ein Hund der unvermittelt beim streicheln schnappt ist sehr untypisch.

Der weitere Pubkt ist (auch wenn ich kein Freund der Boxen bin) setzt du diese als Strafe ein, was man m.E. nicht tun sollte.


Als weitere vorgehensweise solltest du ihn mit den Kindern auf keinen Fall mehr allein lassen.

LG

Beitrag von knuffel84 13.04.11 - 12:46 Uhr

Hallo,

bist du dir sicher, dass er aus dem "nichts" heraus schnappt?

Wenn er in Situationen schnappt, wo er auf dem Schoß sitzt, würde ich dir ganz dringend raten ihn nicht mehr auf den Schoß zu lassen.
Warst du bisher immer dabei, wenn der Hund geschnappt hat?
Warnt er irgendwie vor? Knurren, züngeln, Kopf drehen z.B.?

Auf jeden Fall solltet ihr weiterhin zur Hundeschule gehen und evtl. auch Einzelstunden zu Hause ausprobieren, denn da liegt da das eigentliche Problem

LG

Beitrag von nicole.a 14.04.11 - 11:08 Uhr

ich würde dir raten dich in einem guten Bullyforum anzumelden.. bei Interesse kannst du dich ja bei mir melden ;-)

Lg Nicole + Cosmo auch eine Franz.Bulldogge

Beitrag von hunaro 14.04.11 - 22:26 Uhr

Tja, das ist halt die Krux für Frenchies: Als niedlicher Welpe werden sie oft wie Prinzchen behandelt, und dann später ist das Geschrei groß, wenn sie sich aufführen wie Könige. #nanana Man behandle einen Fb von Anfang an wie einen Hund, dann läuft der auch geradeaus!#aha

Oder dürfte dir z.B. ein Rotti auch ungefragt auf den Schoß klettern, wenn ihm nach Betüddelung ist?#zitter

Ich kann mich Nicole nur anschließen: Melde dich in einem Fb-Forum an und schildere dort dein Problem. Da gibt es in JEDEM Forum fachkundige Leute, die dir weiter helfen.

Ach ja: Die Kids bis dahin vom Hund trennen, bzw. so weitsichtig handeln, das sie getrennt werden, BEVOR eine Situation eskaliert!

Lerne deinen Hund zu lesen! Auch Frenchies geben in der Regel, wenn sie nicht aus hinterletzter "Zucht" mit seit Generationen verhaltensgestörten bzw. verhaltensverarmten Eltern kommen, VORHER Signale zur Warnung ab.

Die Frage stellt sich mir auch, wie genau sich die Kinder verhalten? Ich habe da schon extrem penetrante Exemplare erlebt, die ständig am niedlichen Kulleraugen-Franzosen rumgrapschen und keine Regeln im Umgang mit dem Hund kennen. Muss ja auch nicht, sind doch Familienhunde...*Ironie off*

Grüßchen, Ute