Eure Meinung zur NFM?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von waiting.for.an.angel 12.04.11 - 21:11 Uhr

Huhu,

ich hab eben nachgedacht.war ja heute zum US,und meine FÄ meinte es wäre die letzte Chance die Woche zur NFM,und ich hab wieder verneint,weil ich mein Kind niemals umbringen würde.

„Liebe ist der Entschluss, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein wie sie wollen.“ #verliebt

Zuhause hab ich dann nachgedacht...gibt es wirklich Mädels die ihre Babys aufgrund von einer Trisomie 21 wegmachen lassen?Wer sieht das genau wie ich?

Lg

Beitrag von steinchen1980 12.04.11 - 21:15 Uhr

hallo

mein fa hat mir auch den termin gegeben für nfm hab zu ihm gesagt das muß ich mir erst durch den kopf gehen lassen.
hab dann mit meinem mann gesprochen und hab gesagt das ich es nicht machen lassen möchte, egal was raus kommt, ich würde nie im leben abtreiben.
deshalb spare ich das geld und lass lieber baby-tv und 3d machen.


lg steffi 10+2

Beitrag von mellylopez 12.04.11 - 21:16 Uhr

hallo.

hätte ich das machen lassen wüsste ich nicht wie ich mich entschieden hätte wen es so gewesen wäre deswegen habe ich mich beim ersten dagen entschieden sie hätten eh das nicht gesehn was er jetzt hat und bei der jetztigen ss habe ich mich auch dagegen enstchieden und bin auch ganz froh drüber.

kenn eine freundin die hat es machen lassen ihr sagten sie ihr kind hat trisomie aber sie sagte mir ist es egal nehme das kind auhc so weil es ist meins nun ja der kleine ist fast 2 1/2 jahre und ist kern gesund .


lg

Beitrag von brombeersche 12.04.11 - 21:18 Uhr

Huhu

also ich habe es auch nicht machen lassen. Ich wollte es gar nicht wissen weil Abtreibung für mich auch nicht in Frage kommt. Hab mit meinem Partner darüber gesprochen uns sind dann zu dem entschluss gekommen, wenn irgendwas sein sollte dann ist es halt so, ändern könne wir es sowieso nicht mehr. Klar ist man warscheinlich beruhigter wenn man gesagt bekommt das alles in Ordnung ist, aber wenn bei der normalen Vorsorge irgendwas auffällig sein sollte wird man sowieso weiter überwiesen.
Aber vorab irgendwelche Untersuchungen machen lassen würde ich nicht.

Ich möchte aber auch niemanden verurteilen der nach einer "schlechten"nachricht abtreibt. Das ist eine entscheidung die jeder für sich selbst treffen muss.

lg

Beitrag von tulpe27 12.04.11 - 21:19 Uhr

#contra

Ganz einfach aus dem Grund, dass es nur die Wahrscheinlichkeit berechnet und kein 100% Ergebnis zeigt... und für mich/ uns hätte sich auch mit Trisonomie nichts geändert.

Haben die Feindiagnostik machen lassen, um einfach schon einmal für die Geburt vorbereitet zu sein, falls etwas nicht stimmen sollte (wie Kiefer-Gaumen-Spalte, etc.)

Beitrag von mirigsi 12.04.11 - 21:21 Uhr

Hallo,
auch wenn einige meine Meinung nicht vertreten, aber ich finde es auch irgendwo egoistisch einfach ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Das wird im ganzen leben ein Pflegefall sein und Hilfe brauchen. Was ist, wenn ihr als eltern dann selbst alt seit und hilfe braucht??? Darüber denk kaum einer nach. Ich hab es gestern machen lassen und es war alles ok.
Ich stehe dazu und sehe die sache einfach etwas neutraler...

So und jetzt könnt ihr mit Vorwürfen kommen....

Lg

Beitrag von waiting.for.an.angel 12.04.11 - 21:25 Uhr

Mache dir keine Vorwürfe :)
Aber ich finde "Pflegefall" für ein Kind mit Down Syndrom reichlich übertrieben ;) Wir reden hier schließlich nicht über Kinder,die ihr Leben lang ans Bett gefesselt sein werden!

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 21:27 Uhr

Vorwürfe weil jemand sich gegen ein behindertes Kind entscheidet würde ich nie machen.
Aber die Begründung ist haarsträubend falsch und nicht neutral.

Beitrag von tulpe27 12.04.11 - 21:39 Uhr

Kann man dann nicht genauso sagen, dass es auch egoistisch wäre einem Kind mit Trisonomie das Leben zu nehmen?? Trisonomie ist ja keine Behinderung, die ein Kind nicht lebens- und liebenswert macht!!

Hier geht es ja nicht um eine Krankheit, bei der das Kind nicht lebensfähig ist.

Beitrag von mirigsi 12.04.11 - 21:43 Uhr

Es geht aber darum dass das Kind auch wenn es Erwachsen ist, niemals alleine Leben kann!
Wie gesagt, für mich wäre es nicht in Betrachtung gekommen und da sollte man auch nicht sauer sein, weil jemand damit nicht klar kommen würde.
ich bewundere Menschen die das mit behinderten Kindern meistern, nicht falsch verstehen, aber für uns wäre es nichts gewesen.
Wie man hier also immer liest.... muss jeder selbst wissen

Beitrag von waiting.for.an.angel 12.04.11 - 21:49 Uhr

Bin doch auf keinen sauer :)
Aber das die nie alleine leben können ist nicht wahr.
Habe neulich noch 'ne reportage gesehen,manche studieren sogar!

Beitrag von tulpe27 12.04.11 - 21:50 Uhr

Klar, wäre es dann eine Lebensaufgabe und ganz eindeutig ist das eine Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss. War ja nur meine Meinung, die ich auch keinem aufzwängen will :-)

Aber ich kann genauso gut ein gesundes Kind zur Welt bringen, was mit 4 Jahren mit dem Fahrrad so doof stürzt, dass es sich ab dem Hals nicht mehr bewegen kann (siehe Wetten Dass).

Wenn man Kinder kriegt, muss man sich halt im klaren sein, dass etwas passieren kann und man sein Leben lang sein Kind pflegt. Dafür trägt man doch auch gern die Verantwortung oder?

Wenn dir etwas passieren würde, würden sich ja auch deine Eltern um dich kümmern oder?

Eine Garantie gibt es für sowas leider nicht! So (scheiße) kann das Leben manchmal spielen...

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 22:09 Uhr

Stimmt, die meisten leben nicht alleine. Aber heutzutage auch nicht mehr unbedingt bei ihren Eltern, weil das weder für Menschen mit noch für Menschen ohne Trisomie die optimale Lösung ist.

Niemand ist sauer, wenn du damit nicht klarkommst, das ist eine persönliche Entscheidung, die nicht verurteilt werden sollte.
Aber der Unsinn, den du schreibst, der macht mich schon sauer. Ist es jetzt egoistisch, ein behindertes Kind zu bekommen, oder bewunderst du das? Oder bewunderst du egoistische Menschen? Und wie kommst du darauf, dass Menschen mit DS Pflegefälle sind?
Ja, es muss jeder selbst wissen.

Beitrag von engelchen-123. 12.04.11 - 21:44 Uhr

Was wäre das für eine Welt in der es keine behinderten Menschen gäbe?

Beitrag von kathinka2011 12.04.11 - 22:13 Uhr

Und was machst Du, wenn das Kind z.B. während der Geburt einen Sauerstoffmangel erleidet und dadurch behindert ist?
Trisomie 21 ist schließlich nicht das einzige, was eine Behinderung hervorrufen kann!
Und ich finde, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht, das kann nur der jeweils betroffene Mensch selbst entscheiden.

LG Kathinka

Beitrag von waiting.for.an.angel 12.04.11 - 22:29 Uhr

So ist es.
Ist es nicht auch egoistisch,Gott zu spielen,und über den Tod oder Leben eines MENSCHEN,seines eigenen KINDES zu entscheiden?
Ich find schon...

Beitrag von silvi-3101 12.04.11 - 21:23 Uhr

Ich habe es machen lassen aber ich hätte es auch mit Behinderung behalten.
Ich habe es aus reiner Neugier machen lassen, denn das ist jetzt mein erstes Kind was ich bekomme und ich wollte es unbedingt nochmal sehen #hicks, ich hätte auch ein normales Ultraschal machen lassen können aber ich wollte auch sehen ob alles in Ordnung ist aber ich habe diesen Bluttest nicht machen lassen, denn das ist auch alles eine kostspielige sache und z.zt geht es bei uns turbolent her.
Jeder muss es selber entscheiden, ob er es machen lässt oder nicht,.

LG Silvi

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 21:25 Uhr

Über 90% entscheiden sich nach der Diagnose Trisomie21 gegen das Kind.
Ich weiß im Nachhinein nicht genau, was ich getan hätte, wenn ich die Diagnose vor der Geburt bekommen hätte, bin aber nach wie vor sehr froh, es nicht vor der Geburt gewusst zu haben.

Mein Kind mit DS wurde leider nur wenige Monate alt.
Ich hatte aber auch bei ihren kleinen Brüdern keine Zusatzuntersuchungen, weil ich danach nie abgetrieben hätte.

Beitrag von leela21 12.04.11 - 21:31 Uhr

Ich habe mich dagegen entschieden.Meine FÄ sagte das, dass Ergebnis nicht 100% sicher ist.Warum soll ich ein Kind abtreiben, wenn ich nicht zu 100% sicher bin, dass es eine Behinderung hat?

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 21:36 Uhr

Man würde ja nicht nach dem Ergebnis der NFM abtreiben (egal wie schlecht das Ergebnis ist, die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind gesund ist, ist immer größer), sondern bei "schlechtem" Ergebnis eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen.

Beitrag von lexa8102 12.04.11 - 21:34 Uhr

Hallo,

ich habe in beiden Schwangerschaften das Ersttrimesterscreening machen lassen.

Und ehrlich: Bei einer hohen Wahrscheinlichkeit hätte ich weitere Untersuchen gemacht und wenn das Kind höchstwahrscheinlich behindert gewesen wäre, hätte ich es nicht bekommen.

Natürlich ist es irgendwo Mord, aber was ist das für ein Leben? Man sollte da nicht nur an sich denken, sondern auch an das Kind, welchem man dieses Leben zumutet.

VG
Lexa

Beitrag von johanna71 12.04.11 - 21:39 Uhr

Wenn man an das Kind denken würde, müsste man es bekommen. Menschen mit Down-Syndrom sind nicht unglücklicher als andere Menschen.
Ich verstehe allerdings, wenn Eltern sich das nicht zutrauen.

Beitrag von caramaus 12.04.11 - 21:36 Uhr

Hallo!

Ich lasse die Untersuchung nicht machen, weil es nur eine Wahrscheinlichkeit angibt, ob eine Trisomie vorliegen könnte oder nicht. Das ist mir viel zu schwammig und dafür Geld auszugeben, das finde ich Quatsch.

Die Entscheidung, ob man mit einem behinderten Kind leben könnte, die muss jeder selbst für sich treffen. Ich kann es jedoch sehr gut verstehen, wenn man sich gegen ein behindertes Kind entscheidet, wenn man die Wahl hat. Es sagt sich so einfach, "ich würde das nie tun", wenn man nicht in der Situation steckt. Denn es ist einfach mal ein ganz anderes als ein normales Leben, was man mit so einem Kind führen wird. Nicht jeder ist so stark, nicht jede Partnerschaft so stabil, das zu schaffen.

C.

Beitrag von meeresrauschen 12.04.11 - 21:38 Uhr

Hallo,

also ich habe mich auch gegen die NFM entschieden aber nicht, weil ich ein behindertes Kind nicht abtreiben lassen würde, sondern weil mir der Test einfach zu unsicher ist.
Mein Freund und ich haben immer gesagt, dass wir ein behindertes Kind nicht austragen würden.
Ich bin nun zum 2. mal schwanger und weiß noch genau, wie ich mich vor meiner FD beim ersten Mal gefühlt habe. Da ich da ja schon die ersten Bewegungen meiner Tochter gespürt habe, war ich sehr verunsichert, was wäre wenn der Arzt sagen würde, dass sie eine Trisomie oder gar Schlimmeres hätte. Ich war einfach nur froh, als er sagte, es sei alles in Ordnung.
Meine Freundin war jetzt zur FD und sagte mir, dass man dort ankreuzen muss, 1. ob man alles wissen möchte, was feststellbar ist; 2. ob man nur ganz wichtige Dinge wissen will oder 3. ob man gar nichts wissen will, auch wenn eine Krankheit festgestellt werden würde.
Ich frage mich da, warum man denn bei Punkt 3 überhaupt ne FD machen lässt. Ich bin der Meinung, wenn man sein Kind so nimmt, wie Gott es geschaffen hat, sollte man gar keine Untersuchungen machen lassen. Man hat ja seinen Standpunkt dann schon, was auch gut ist.

Ich bin da sicher zu egoistisch, aber für ein behindertes Kind und damit meine ich keine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte oder deformierte Finger!, muss man sein Leben komplett verändern. Und mit Hinblick auf mein Kind, das ich schon habe, wäre es sicher auch irgendwie unfair.

Ich würde aber nie mein geborenes Kind, das durch Geburt oder Unfall behindert sein würde, weggeben. Ich meine nur, wenn mir jemand eine 100%ige Sicherheit in der SS geben kann, würde ich den schweren Schritt gehen und es gehen lassen. Auch wenn ich nicht wüsste, wie es mir danach erginge.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Menschen mit Handicaps, aber ich könnte es mir für mich einfach nicht vorstellen.

Steffi#katze

Beitrag von bini11 12.04.11 - 21:41 Uhr

Hallo

Ich habe es nicht machen lassen. Es gab auch keinen besonderen Grund dazu.
Aber das muss jeder für sich selber wissen ;-)

lg bini

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