kann man ssdiabetis vorbeugen???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jgurke 12.04.11 - 22:26 Uhr

nabend mädels,

frage steht schon oben, freue mich auf antworten...

lg jenny + bauchbewohner 15.ssw

Beitrag von engelchen-123. 12.04.11 - 22:31 Uhr

Keine Ahnung, bei mir hat's nicht funktioniert. Ich habe versucht mich an den Ernährungsplan aus der ersten Schwangerschaft zu halten. Ich habe trotzdem wieder einen Schwangerschaftsdiabetes, aber muss im Moment nur Diät halten und jeden 2. Tag messen. Meine Werte sind aber immer super.

Ernährungstipps:

- Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Reis)
- viel Gemüse
- Obst in Maßen
- so gut wie keine Süßigkeiten
- keine Säfte, Limonaden
- viel Wasser trinken

LG Michelle

Beitrag von jgurke 12.04.11 - 22:35 Uhr

na mahlzeit#schmoll

Beitrag von jenny133 12.04.11 - 22:43 Uhr

Hallo Michelle

darf ich dich grade mal was dazu fragen?
Ich soll auch nur alle zwei Tage messen, aber woher weiss man denn dann, das die Werte IMMER ok sind?
Bei mir sind jetzt schon zwei Ausschläge bis 167 dabei gewesen und ich messe erst seit zwei Wochen. Obwohl die Diabetologin gesagt hat ich brauche nur noch alle zwei Tage messen mach ich es doch jeden Tag, sonst hätte ich die Ausschläge gar nicht gemerkt (war einmal selbstgemachte Zucchinisuppe mit Vollkornbrötchen und einmal Vollkornspagetti mit Bolognese, also nicht wirklich was "böses")

LG
Melanie

Beitrag von engelchen-123. 13.04.11 - 22:20 Uhr

Hallo Melanie,

sorry das ich jetzt erst schreibe.

Also, ich habe zuerst täglich gemessen und da die Werte dabei so gut waren, sollte ich nur alle 2 Tage messen.

Die meisten Werte sind bei mir noch unter 100. Der höchste Wert in den letzten Tagen war 112, da hatte ich aber auch eine gute Portion Pommes gegessen.
Von daher gehe ich davon aus, dass die Werte auch an den Tagen, an denen ich nicht messe, in Ordnung sind.

LG
Michelle

Beitrag von jenny133 12.04.11 - 22:44 Uhr

Hallo Jenny

meine Diabetologin hat mir gesagt, das ich nichts für die SS-Diabetes kann. Das sei eben vererbt. Bei mir hatte es meine Oma väterlicherseits (also Altersdiabetes). Deshalb die SS-Diabetes.

LG
Melanie

Beitrag von nk13 13.04.11 - 08:29 Uhr

Hallo,
die Frage habe ich vor ein paar Monaten auch hier gestellt und sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Leider haben mir auch drei Frauenärzte und eine Hebamme unterschiedliche Antworten gegeben, so dass ich überhaupt nicht mehr wusste, was ich machen soll! Ich habe mich aber dann sehr früh für eine Ernährungsumstellung entschieden, weil ich irgendwie immer ein schlechtes Gewissen hatte. Jetzt habe ich vor einer Woche (21.SSW) auf eigene Faust angefangen, zu messen, weil ich nicht auf den Test in drei Wochen warten möchte, sondern mir vorher schon einmal ein Bild machen möchte. Meine Werte in der letzten SS waren so schrecklich, dass ich gar keine KH mehr essen konnte (eigentlich hätte ich auch spritzen müssen). Bis jetzt sind meine Werte aber recht gut #huepf Mal schauen...
Das war jetzt keine große Hilfe für dich, oder?

Liebe Grüße
Natalie und Babyboy (morgen 22. SSW)

Beitrag von muehlie 13.04.11 - 09:07 Uhr

Ich würde mal sagen, jein. ;-)

Da sich Fälle von Diabetes Typ 2 in manchen Familien häufen, in anderen nicht, hat man ja schon mal eine vererbte Neigung, an Diabetes zu erkranken. Andererseits ist Diabetes Typ 2 (und SS-Diabetes ist eigentlich nichts weiter als ein vorübergehend offenkundiger Diabetes Typ 2) auch eine Zivilisationskrankheit, die durch falsche Ernährung und zu wenig körperliche Aktivität verursacht wird. DEM kann man natürlich vorbeugen, allerdings nicht erst in der Schwangerschaft. Wenn man bisher herzlich wenig für seinen Körper getan hat, entwickelt man in der Schwangerschaft sicherlich eher einen Diabetes, egal wie gut man plötzlich auf eine gesunde Ernährung achtet.

Für viele Frauen - so kann man es hier ja auch immer wieder lesen - ist der SS-Diabetes mit Ende der Schwangerschaft erledigt, und sie machen weiter wie bisher. Der SS-Diabetes (bzw. sogar schon eine gestörte Glukosetoleranz - also nur ein Wert beim oGTT über der Grenze) sollte allerdings für die betroffenen Frauen ein Warnschuss sein und Grund genug, nach der Schwangerschaft ihre Gewohnheiten in punkto Ernährung und Bewegung zu ändern. Ansonsten zeigen sich die Auswirkungen bereits in der nächsten Schwangerschaft.