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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kissme2010 13.04.11 - 08:07 Uhr

Guten Morgen.
Wollt emal fragen, ob jemand mal Erfahrungen mit utrogestan im letzten drittl gemacht hat ?
Vielen Dank im Vorraus

Beitrag von kanojak2011 13.04.11 - 09:03 Uhr

1) Frühchenforum ?
2) hast du dich nicht verschrieben..das gibt man aber im ersten Drittel, war wikrlich letter Drittel gemeint ?

Beitrag von kissme2010 13.04.11 - 09:30 Uhr

hi
ja letztes drittel.
hab das ab der 29 ssw bekommen, weil ich eine zervixinsuffizienz hatte.

und wollte fragen ob jmd in änlicher situation war oder ist.
lg

Beitrag von kanojak2011 13.04.11 - 09:48 Uhr

k.p. thx für die Erklärung!

Beitrag von kissme2010 13.04.11 - 09:51 Uhr

Weißt du villeicht etwas darüber.
Was passiert wenn ich keine Tabletten mehr habe ?
Geht die Geburt gleich los oder wie lange kann sich dies noch hinauszögern ?
Vielen Dank
Lg

Beitrag von kanojak2011 13.04.11 - 11:13 Uhr

Nein, tut mir leid, dass ich dir nicht helfen kann. ich nahm utrogestan im ersten SS Drittel.

ich wünsche dir aber sehr, dass du jemanden findest ,der dir die Frage beantworten kann!!!

Beitrag von angelbabe1610 13.04.11 - 11:12 Uhr

Hallo!
Bei mir wurde in der 28. Woche auch eine Cervixinsuffizienz diagnostiziert. Der Befund war eine Woche noch schlechter, so dass ich direkt ins KH kam. Utrogest war nie eine Option (hatte das bei schmierblutungen im 1. Drittel). Es wurde untersucht, warum ich die CI hatte. Prophylaktisch bekam ich ein antibiotikum, da es ja durch ein Infekt zur Gmh-Verkürzung kommen kann. Tage später sagte man mir, dass ich keine Infektion hatte. Ich bekam Scheidenzäpfchen zur Regulierung des pH-Werts bis zum Ende in 35+1, obwohl meine FÄ nie schlechte Werte diagnostiziert hat.
Und was am wichtigsten war, ich kam an die tokolyse, da ich permanent Wehen hatte, die aber nicht schmerzten und ich somit nie als wehen angesehen hätten - war nur ein ziehen und spannen.
Ohne Tokolyse wäre meine Geburt schon sehr viel früher gewesen.
Die Gabe des Utrogest wundert mich sehr, da es soweit ich weiß, nur im 1. Drittel gegeben wird.
Wurde denn untersucht, warum sich dein Cervix verkürzt?
LG Alexia

Beitrag von kissme2010 13.04.11 - 19:57 Uhr

Hallo danke für deine Antwort.
Untersucht haben sie es ja, aber nichts festgestellt.
ich war auch an der tokolyse, und bekam eben dann als ich nach hause ging utrogestan die musste ich vaginal 2 stück am abend nehmen.
Wie lange hat es noch gedauert bis es bei dir zur geburt kam.
Lg

Beitrag von angelbabe1610 13.04.11 - 20:10 Uhr

Mmmhhh, ich sehe da irgendwie keinen Sinn drin. Utrogest sind ja Gelbkörperhormone. Die werden i.d.R. im ersten Drittel gegeben, wenn es zu Blutungen kommt, da der eigene gelbkörperhormonspiegel evtl noch nicht hoch genug ist und es zum Abbort kommen kann. Aber im letzten Drittel #kratz. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt ;-). Ich würde mir da aber mal noch ne andere Meinung einholen, denn m.E. nutzt die Gabe von utrogest nun gar nichts. Ich hab das in meiner Zeit im KH und auch danach noch nie gehört, aber ich bin ja auch kein Arzt :-).
Bei uns war es in 35+1 soweit. Ich wurde in 34+6 von der Tokolyse abgemacht und bekam partusisten alle 4 und ab dem 2. Tag alle 6 Std. Trotz Tabletten hatte sich mein Mumu schon 2cm geöffnet. Um 15h am Ostermontag letztes Jahr platzte die FB, um 16.50 bekam ich wehen und um 19.56 war unser Sohn da #verliebt.
Ich denke, ohne tokolyse und absolute Bettruhe wäre ich nicht so weit gekommen. Man riet mir im kh auch davon ab, Tabletten zu nehmen, da sie nicht so kontinuierlich wirken wie der Tropf. Außerdem hatte ich auch trotz Toko Wehen, so dass meine Dosierung extrem hoch war. Ich fand die Zeit im KH psychisch grenzwertig, aber nur dadurch sind wir soweit gekommen.
Ich denke, wichtig ist, dass dh es nun sehr sehr ruhig angehen lässt. Da du an der toko warst, müssen ja Wehen aufgezeichnet worden sein. Schon dich so gut du kannst, dann kannst du noch ein paar Wochen schaffen.
Wie viel Gmh steht denn noch?
LG Alexia

Beitrag von kissme2010 14.04.11 - 07:43 Uhr

Hi danke ja ich weiß auch nicht weshalb die mir das gegeben haben. Aber jetzt muss ich sie eh nicht mehr nehemen also ist es mir eigentlich egal.
Er schwankt immer zwischen den untersuchungen bei 1,2 und 1,5

Beitrag von angelbabe1610 14.04.11 - 07:52 Uhr

Der Befund ist für die Woche naturlch sehr schlecht!! Und was nun? Ich hatte 1,5 plus Trichter. Damit durfte ich nicht mehr aufstehen.
Warum musst du es denn jetzt nicht mehr nehmen?? Bis gestern war es doch noch so, oder?

Beitrag von angelbabe1610 14.04.11 - 07:57 Uhr

Ah, ich seh gerade, du bist schon in der 35. Woche. Deshalb nimmst du es bestimmt nicht mehr. Ab 34+ wird ja meist alles runtergefahren an medis, da das Baby dann kommen darf.
Ich wünsche euch trotzdem noch ein paar Wochen. Wäre ja schön, wenn du es bis 37+ schaffst!! Ich drück die Daumen#pro #pro #pro
LG Alexia

Beitrag von esha 13.04.11 - 18:16 Uhr

Also ich hatte auch eine Zervixinsuffiziens...habe eine Cerclage, nen kompletten MuMu-Verschluss und Wehenhemmer bekommen...da ich ab der 20 Woche starke Wehen hatte...Utro war nie eine Option...kann das auch nicht nachvollziehen, wqas das mit der Zervix zu tun haben soll und kann mir von daher auch nicht vorstellen, dass ohne die Tabletten die Geburt losgeht...frag mal nach warum die dir Utro dagegen geben und nicht eine Cerclage machen..
LG esha mit zwei Engeln im Herzen und Jonathan (35+3, 6W+5T) fest im Arm

Beitrag von kissme2010 13.04.11 - 19:59 Uhr

Ich bekam utrogestan ab der 30 ssw.
utrogestan hab ich keine mehr, mich würde nur interessieren wie lange es noch bis zur Geburt dauert, weil sich meine kleine noch nicht bereit hält in die Geburtslage zu drehen =(
und ich nicht wirklich eine Kaiserschnitt haben möchte.
Deshalb meine Frage
Aber vielen lieben Dank für eure Antworten

Beitrag von schnuffel2429 13.04.11 - 21:31 Uhr

Hallo,

JA ich habe Utrogest im letzten Drittel der Schwangerschaft bekommen. Meine FA hatte an einer Fortbildung teilgenommen wo man dieses getestet hat. Damit sollen Frühgeburten verhindert werden. Bei mir hätte es geklappt wenn meine Tochter nicht die Nabelschnur um den Hals gehabt hätte. Sie musste in der 37.ssw geholt werden weil Ihre Herztöne schlecht waren weil sie die Nabelschnur stramm um den Hals hatte.

LG YVonne