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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von maike2885 13.04.11 - 10:43 Uhr

Hallo Ihr lieben...

...ich bin Mama eines fast einjährigen Sohnes...ein sehr lebhaftes Kind was besonders wenn es darum geht in Bett zu gehen terror pur macht...

Mein Schatz kann sich kaum noch auf den beinen halten vor müdigkeit und dennoch weint er wenn ich ihn hinlegen will...weinen ist da noch harmlos ausgedrückt...er schreit was das zeug hält...

Jeden abend das gleiche: ich gehe mit ihm ins schlafzimmer, lege ihn in sein bett und setze mich daneben, streichel ihn und halte seine hand..sobald ich dann aber aufstehen möchte um zu gehen geht das konzert los...ich lasse ihn einige minuten alleine, gehe wieder rein, beruhige ihn, streichel ihn und gehe wieder...und wieder gehts los...

jetzt kommt der hammer, geht die oma rein, legt ihn wieder hin ist ruhe...und bei mir :(

was kann ich machen???

Bitte helft mir...ich mache mir echt sorgen!

Ganz liebe grüße, Maike

Beitrag von lemmchen 13.04.11 - 11:24 Uhr

Hallo,

ich bin eigendlich strikt dafür das Kinder im Bett einschlafen sollen. Doch dann kam mein zweiter Sohn #rofl der hatte Phasenweise richtige Probleme mit dem ins Bett legen und raus gehen.

Ich war zu betriebsblind und mein Mann meinte dann, ich soll ihn doch dann bei mir im Wohnzimmer im Laufstall legen, licht dunkler machen und nur noch beruhigend mit ihm reden. Hat geklappt!

Wenn es gar nicht ging hab ich ihn mir auf den Bauch gelegt, Licht aus gemacht und gewartet bis er eingeschalfen war. Dann hab ich ihn hingelegt. Hat auch geklappt und alles war viel harmonischer.

Auch heut noch (er ist jetzt 2 J. 2 Mon) muss ich ihn kurz aus dem Bett holen wenn er nachts mal weint. Es hat ihm und mir nicht geschadet und es beruhigt ihn am schnellsten.

LG und es wird sicherlich nur ne Phase sein.
lemmchen mit Erik 5 J. und Kenny 2 J.

Beitrag von aggie69 13.04.11 - 11:26 Uhr

Bei uns wäre es genauso aber ich tue mir das nicht an.

Dein Sohn hat eindeutig das Bedürfnis nach Dir. Warum gibst du dem nicht nach? Warum MUSS er allein einschlafen?

Mein Sohn ist 2 Jahre alt und mußte noch nie allein einschlafen - würde er auch nicht - so lange er mich im Haus weiß.
Wir legen uns jeden abend zusammen hin und kuscheln/stillen so lange, bis er eingeschlafen ist. Das dauert keine 15 Minuten - weil er erst ins Bett muß, wenn er wirklich müde ist. Wenn er schläft, lege ich ihn rüber in sein Bett und mein Abend kann beginnen.
Ist doch kein Problem.

Beitrag von christianeundhorst 13.04.11 - 11:42 Uhr

Hallo Meike,
was Du machen kannst? Hör auf Deinen Sohn! Der sagt Dir was er braucht. Nämlich Deine Nähe!
Warum gehtst Du raus bevor Dein Kind schläft? Der Übergang zum Schlaf ist für Kinder etwas sehr beängstigendes. Sie verstehen es nicht. Sie wissen noch nicht, daß sie morgens wieder aufwachen und das Leben normal weitergeht, denn Kinder leben in der Gegenwart, im Augenblick, un haben keinerlei Vorstellung von der Zukunft. Auch nicht vom nächsten Tag. Deshalb macht Kindern das einschlafen Angst und sie brauchen dabei Nähe, Trost, Geborgenheit um zu lernen daß es nichts schlimmes ist, daß Mama da ist und sie beschützt - auch vor "wilden Tieren" und "Monstern"........
Dieses Verhalten ist völlig normal. Wenn früher ein Kind alleine geschlafen hätte wäre der Säbelzahntiger gekommen und das Kind hätte nicht überlebt. Das sitzt tief drin. Daß heute kein Tiger mehr ins Haus kommt wissen die Kinder nicht und verstehen sie auch laaaaange nicht.
Nimm die Angst Deines Sohnes ernst und gib ihm was er braucht: DICH und Deine Nähe bis er tief schläft! Ansonsten wirst Du ein Kind haben welches immer weiter Angst vor dem einschlafen hat und machst Dir viele unnötige Probleme. Kleine Kinder brauchen ihre Mama! Das ist nichts unnormales!
Irgendwie verstehe ich nicht so ganz, daß so viele Mütter sich wundern - vor allem sich in so jungen Jahren - noch wundern, daß ihr Kind sie tatsächlich braucht #kratz
Kinder werden groß und selbständig, ja........aber noch nicht mit 1,2 oder 3 Jahren.......... Das dauert bei Menschenkindern länger;-)


Alles Liebe,
Chris mit Frieda Lina 2 Jahre und 9 Monate

Beitrag von ea73 13.04.11 - 11:43 Uhr

Hallo,

mal eine ganz andere Meinung...

Wir haben nie großes Aufheben um das Zubett gehen gemacht; d. h. ausziehen, wickeln, Schlafanzug an, Gute-Nacht-Kuß gegen, hingelegt und rausgegangen. Und es klappt wunderbar. Klar gibt es auch unruhigere Nächte, aber konsequent bleiben hilft.

VG, Andrea

Beitrag von ea73 13.04.11 - 11:49 Uhr

Es kann auch sein, dass Dein Sohn übermüdet ist. Vielleicht hilft es ihn ne halbe Stunde früher hinzulegen, oder den Mittagschlaf entsprechend zu verschieben.

VG, Andrea

Beitrag von christianeundhorst 13.04.11 - 11:55 Uhr

Genau, denn wenn die Kinder von klein auf lernen, daß sie nachts keine Angst ahben dürfen und daß Mama ihnen nachts keine Nähe gibt dann geben sie irgendwann auf.......traurig.

Beitrag von ea73 13.04.11 - 12:39 Uhr

Unsinn - schon mal was von Gewohnheit gehört????

Beitrag von christianeundhorst 13.04.11 - 20:54 Uhr

Das meinte ich: das Kind GEWÖHNT sich daran, daß es von Mama nachts keine Nähe bekommt wenn es sie braucht...........

Beitrag von amadeus08 13.04.11 - 13:30 Uhr

dachte ich auch.........................hat auch geklappt, bis der erste Zahn kam, seither haben wir nachts Terror pur und das jetzt seit November 2009 und zwei Zähne fehlen noch!
Du siehst, es klappt IMMER NUR; wenn das Kind auch mitspielt!

Lg

Beitrag von sunflower.1976 13.04.11 - 11:57 Uhr

Hallo!

Zu dem Thema gibt´s sicher extrem auseinandergehende Meinungen - zwischen "das Kind muss alleine einschlafen" bis hin zu "ich begleite es in den Schlaf" ist alles möglich.

daher kann ich nur schreiben, wie wir das Einschlafen handhaben. Insgesamt ist es mir wichtig, dass unsere Kinder gerne ins Bett gehen. Es gab - und gibt - bei meinen Söhnen Phasen, in denen sie Probleme haben, alleine einzuschlafen. Mein großer Sohn ist diesbezüglich schon immer eher unkompliziert. Mein kleiner Sohn braucht mehr Nähe und Unterstützung. Tagsüber ist er sehr selbstständig und wenig nähebedürftig. Vor und nach dem Schlafen ist das aber anders. Abends war es zeitweise nötig, dass wir ihn in den Schlaf begleitet haben, d.h. konsequent bei ihm geblieben sind, bis er eingeschlafen ist. Er brauchte diese Nähe, damit er in Ruhe einschlafen konnte. Er wollte uns damit nicht ärgern o.ä. sondern es war einfach sein Bedürfnis. Jetzt ist er 2,5 Jahre alt und es ist deutlich entspannter. Ich bringe ihn nach unserem Abendritual ins Bett und lasse die Tür auf und im Flur das Licht an. Er möchte gerne, dass ich einen Moment in der Tür stehen bleibe (nicht aber neben seinem Bett #kratz). Er wühlt dann noch ein bißchen im Bett herum, aber sobald er ruhig liegt, kann ich gehen. Zu dem zeitpunkt schläft er aber noch nicht.

Hätte ich versucht, ihm das alleine Einschlafen beizubringen, als er abends meine Nähe wirklich brauchte, wäre es in Wein- und Schreiattacken ausgeartet.

Dein Sohn ist noch klein. Klar sollte/könnte er mittelfristig lernen, alleine einzuschlafen. Aber aus meiner Sicht braucht er Dich momentan abends zu sehr und kann es einfach noch nicht.
Das Bedürfnis nach Mama ist immer ein anderes als das nach der Oma. Bei unseren Kinder ist es ähnlich.

Vielleicht ist es nicht für jeden die "richtige" Lösung, das Kind in den Schlaf zu begleiten bzw. die Einschlafsituation an die jeweiligen - sich ändernden - Bedürfnisse des Kindes anzupassen. Bei meinem großen Sohn hat es sehr gut geklappt und es gibt seit Jahren keine Probleme mehr beim Schlafen gehen.

LG Silvia

Beitrag von simplejenny 13.04.11 - 12:56 Uhr

Hallo,

nun ich würde auch sagen, dass es noch zu zeitig ist, das alleine einschlafen zu üben. Bei uns klappte das erst kurz nach dem 2. Geburtstag. Erst dann hatte unser Kind verstanden, dass wir nicht weg sind und jederzeit wieder kommen, wenn es uns braucht. Das Gebrüll, so wie du es beschreibst, hätte ich nicht ertragen können.

Ich kenne auch andere Kinder, die seit Geburt allein einschlafen können und damit keine Probleme hatten - aber die Mehrheit ist das sicher nicht.

Bitte, bitte lieber auf das Kind mehr eingehen. Es wird dann schon werden in einem halben bis ganzem Jahr habt ihr es bestimmt raus.

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von sandra091285 13.04.11 - 13:10 Uhr

Ich habe meine Tochter 18 Monate in den Schlaf begleitet,d.h. ich habe neben ihrem Bett gesessen und bei Bedarf auch den Kopf gestreichelt oder Händchen gehalten. Sie hat mit 6 Monaten plötzlich angefangen zu weinen wenn ich rausgehen wollte, von da an blieb ich immer bis sie schlief...

Mit 20 Monaten habe ich immer schrittweise getestet, in wie weit sie mich aus dem Zimmer lässt ohne zu weinen ( ich geh mal kurz was zu trinken holen, oh ich habe deine Maus vergessen etc.pp.). Sie hat das gut toleriert und nicht geweint. Irgendwann blieb ich mal 5 min weg, dann 10. Und irgendwann schlief sie dann wenn ich wieder reinkam.

Ich habe sie aber bisher nicht weinen, geschweige denn schreien lassen. Ich bin dann immer hingegangen und im Notfall auch geblieben, wenn sie weinte. Da habe ich uns beiden keinen Stress gemacht. Sie hat das Tempo bestimmt, nachdem ich den Anstoß gegeben habe.

Heute ist sie soweit, dass ich nach intensivem Kuscheln und knutschen rausgehen kann und sie (in 90% der Fälle) alleine einschläft. Sie weiß auch, dass ich sofort reinkomme wenn sie ruft oder weint...

Ab und an bleibe ich trotzdem noch bei ihr, einfach weil ich es soooo schön finde, mein friedlich schlafendes "Baby" anzuschauen#verliebt...


LG,Sandra + Leah *29.03.09

Beitrag von singa07 13.04.11 - 13:54 Uhr

Liebe Maike,

du hast schon viele Antworten bekommen und ich kann dir auch nur schreiben: höre auf dein Kind! Er ist erst ein Jahr alt, er braucht dich!

Wünsche dir alles gute,
singa