Bin fix und fertig...

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von carmen87 13.04.11 - 11:29 Uhr

Hallo,

ich habe am Montag schonmal geschrieben wegen unserem Beagle Welpen ( 9 Wochen ), da er sehr viel zwickt, bellt...

Ich muss jetzt einfach mal meinen kummer los werden....

Naja ich bin echt am verzweifeln, es geht morgens um 6 schon los.
Er bellt und bellt und bellt... ich hab wirklich ein schlechtes Gewissen.
Wir wohnen seit 1.03. in einem 5 Parteienhaus, es gibt bestimmt einige die das bellen stört und ich warte wirklich schon darauf das es hier mal an der Tür klingelt oder die Vermieterin anruft.
Wir haben uns extra vorher über Hunde informiert, bzw meine Schwiegereltern habe schon immer Hunde.
Aber alles hilft nichts, wenn wir Nein sagen und Ihn dann ignorieren bellt er nur noch mehr und Knurrt...wenn ich wen laufe springt er mich von hinten an und zwickt mir ins Bein.
Ich kann nicht einmal ins Kinderzimmer um meinem Sohn den Po sauber zu machen ohne das der Hund das ganze Haus zusammen bellt.
Wir wollten eigentlich nicht das er ins Kinderzimmer geht, aber wie soll das gehen? Mein Sohn möchte ja auch als mal in seinem Zimmer spielen und alleine bleibt er da nicht.
Wenn David etwas in der Hand hält nimmt der Hund es ihm ab und wenn ich dann Nein sage und es ihm abnehme zwickt er mir ins Bein, bellt und knurrt mich an.
Mein Sohn sagt schon so sachen wie böser Wau Wau oder Hau ab...und weint natürlich wenn er nicht spielen kann...

Ich weis das es anstrengend ist mit einem Welpen, aber so schlimm?
Mir laufen mitlerweile schon die Tränen weil ich denke es war vielleicht eine falsche Entscheidung.

LG

Beitrag von pechawa 13.04.11 - 12:28 Uhr

Hallo,

da muss ganz schnell ein erfahrener Trainer her, der dir bei deinen Problemen hilft. Investiere bitte das Geld, wenn du möchtest, schreibe mir eine pn und dann helfe ich dir beim Suchen.
Eigentlich wäre euer Züchter der erste Ansprechpartner bei solchen Problemen, aber ich vermute, dass du den Hund aus einer Zucht hast, wo der Züchter selbst kaum Ahnung hat .... :-(

LG

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 12:33 Uhr

Was soll denn ein Trainer bewerkstelligen, wenn der Welpe überhaupt nicht ins Konzept paßt?

Beitrag von pechawa 13.04.11 - 12:40 Uhr

Nun ja, man soll nicht immer die Flinte so schnell ins Korn werfen!
Btw - ein Hundeführerschein sollte Pflicht sein, damit Menschen wenigstens Grundkenntnisse besitzen, aber solange Welpen auf dem "Wühltisch" gekauft werden können, wird sich in Deutschland nicht viel ändern :-(

LG

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 13:23 Uhr

Die Flinte ins Korn werfen nicht.
Hier sehe ich aber einen sehr jungen Welpen, der unter der Situation leidet, sonst würde er nicht ständig bellen und meckern.
Für ihn ist das ein untragbarer Zustand und wenn sich jetzt Verlassensängste manifestieren, macht das seine Zukunft nicht leichter.

LG

Beitrag von julianstantchen 20.04.11 - 11:02 Uhr

Bei uns wird er jetzt zur Pflicht. Allerdings nur für Hunde ab 12,5 kg. Schon doof, dann heißt es ja wieder, die Kleinen Wuffis sind harmlos.

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 12:32 Uhr

Ganz ehrlich?
Ruft den Züchter an und seht zu, den Welpen zurückzugeben!

Wie habt Ihr Euch denn um Himmels Willen das Leben mit einem so jungen Welpen vorgestellt?
Den könnt Ihr doch nicht ständig irgendwo parken und erwarten, dass er die Klappe hält!

Gruß,
W

Beitrag von pechawa 13.04.11 - 12:36 Uhr

.... noch ein Tipp vorweg: Du kannst heute schon anfangen, deinen Hund mit der Hand zu füttern. Alles Fressen, was er am Tag so bekommt, darfst du nicht mehr in einen Napf füllen, sondern es ihm aus der Hand reichen. Wenn er sich dabei nicht gut benimmt, in die Hand beißt usw., bleibt die Hand geschlossen, wenn er dich anspringt oder knurrt, füllst du das Futter in die Dose zurück und er bekommt erst mal nichts. Du darfst dabei nicht schimpfen oder ihn gar schlagen, denn der Futterentzug und die Nichtbeachtung des Welpen danach ist Strafe genug! Fressen gibt es nur bei gutem Benehmen und du wirst staunen, wie gut das klappt. Aber pass auf, mach keine Fehler und fütter ihn wirklich nur dann, wenn er kurz vorher ein Verhalten gezeigt hat, welches richtig ist und euch gefällt. Du kannst das auch mit dem Kommando "komm" und "sitz" verbinden.

LG

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 13:24 Uhr

Das Problem ist doch nicht der böse Welpe, sondern der Umstand, dass er mit 9 Wochen nicht damit zurecht kommt, ausgesperrt zu werden.

Beitrag von joy1975 13.04.11 - 13:32 Uhr

Woher habt ihr den Hund?
Verantwortungsvolle Zucht oder so ein Verbrecher wie Hundestube Winkel, ein Grabbeltisch-Welpe von der Grenze o.ä.???

Das ist kein normales Verhalten für einen Welpen und von Laien wie euch nicht in den Griff zu bekommen. Überhaupt ein Beagle.... puuuh, sowieso nicht die einfachsten Hunde in der Erziehung.

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 14:47 Uhr

Ich finde das Verhalten des Welpen nicht so unnormal!

LG

Beitrag von mamelina 13.04.11 - 14:55 Uhr

hi, der hund ist grade mal 9 wochen alt! so ist das nun mal.genauso wie mit kindern.was erwartet ihr denn von einem "baby"? trainer lol find ich etwas übertrieben da der hund keine 9 monate sondern 9 wochen ist!!! er wurde erst von seinem rudel getrennt.und muss mit sovielem neuen zurecht kommen.ausserdem gehen die welpen bzw die hundemutter auch so miteinander um.sie zwicken sich sie knurren und bellen.vieleicht seid ihr nicht bereit einen hund zu halten? ruf am besten da an wo ihr ihn geholt habt oder gebt ihn zurück das wäre wohl für alle das beste.wenn du jetzt schon fix und fertig bist wie ist das dann wenn er mal richtig zu beisst als erwachsener hund?

LG

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 15:01 Uhr

Schreib das doch bitte nicht ausgerechnet mir!

Beitrag von carmen87 13.04.11 - 16:21 Uhr

Hallo,

erst mal danke für die vielen Antworten.

Ich muss ehrlich sagen das ich das Gefühl habe es wird besser!
Das Zwicken z.B. ist wirklich weniger geworden heute. Vielleicht ist er machmal einfach zu aufgedreht. Er muss halt nur lernen das er meinem Sohn nicht alles weg nehmen darf, aber denke das machen die meisten Welpen.

Ich denke ich hab einfach viel zu schnell aufgegeben.
Habe gemerkt das er Zeit braucht um zu verstehen was er darf und was nicht.

Das bellen macht mir nichts aus ich hab nur n schlechtes gewissen wegen den Nachbarn.
Er bellt z.B wenn er nicht auf die Couch darf.
Und wegen den komischen Antworten woher der Hund kommt:
Aus Deutschland von einer normalen Familie die zuwachs bekommen haben.

gruß

Beitrag von windsbraut69 13.04.11 - 16:37 Uhr

Er bellt morgens um 6, weil er nicht aufs Sofa darf?

Beitrag von carmen87 13.04.11 - 16:48 Uhr

Ja, was is daran falsch zu verstehen?
Wir stehen auf und mein Sohn legt sich immer noch n bischen auf die Couch und dann will de Hund auch.
Und das war ja auch nur ein beispiel.

Beitrag von windsbraut69 14.04.11 - 10:12 Uhr

Wundert mich nur, weil man ja nach dem Aufstehen als erstes mit dem Hund vor die Tür geht und ihn füttert usw...

Ich denke einfach, Euer Hund ist zuviel "sich selbst überlassen", wenn er so kläfft.

Beitrag von katel84 13.04.11 - 18:55 Uhr

Ich würde es mal mit einer dose mit kleinen steinen versuchen wen er deinem sohn was klaut deutlich nmein sagen und die dose dan so hinter ihm fallen lassen am besten das er sie nicht sieht ,, genau so beim bellen und wen er dann ruhig ist loben das er es unterscheiden kann das da ist doof und das ist gut wen ich ruhig bin ,,
so hab ich viel mit meiner hündin hin bekommen die mitlerweile aufs wort hört

Beitrag von windsbraut69 14.04.11 - 10:13 Uhr

Du empfiehlst jetzt nicht ernsthaft ohne weitere Erläuterungen, eine Schepperdose zu verwenden, mal abgesehen davon, dass es sich hier um einen 9(!) Wochen alten WELPEN handelt?

Beitrag von julianstantchen 13.04.11 - 20:04 Uhr

Hallo,

aber der Hund ist nicht von einem speziellen Züchter, sondern aus einer "Hobbyzucht"?

Vielleicht waren die gezeigten Tiere gar nicht die Eltern?

L#g

Beitrag von darklela 14.04.11 - 08:12 Uhr

Woher der Hund kommt ist doch im Moment zweitrangig. Sie hat ihn und muss mit dem Problem fertig werden...
Ob Hinterhof,Züchter, Familie oder wie auch immer. Klar ist es doof einen Hund zu Haben der eventuell schlecht geprägt ist aber auch dann muss man nach Lösungen suchen.
Gruß Lina

Beitrag von julianstantchen 14.04.11 - 10:25 Uhr

Hallo,

also ich finde schon, dass das einen U-schied macht, v. a. auch in Bezug auf das Tierverständnis. Angenommen er wurde früh von den Eltern weggenommen etc. dann hat er sicherlich mehr Probs mit allem, als ein Tier von einem seriösen Züchter.

Abgesehen davon bezog sich die Frage auch nur darauf, ob der Züchter vielleicht weiterhelfen könnte, denn viele scheuen eben auch das Geld für einen Trainer.

Als Laie oder jemand mit einem Überraschungshund ist man oft unsicher und da wäre es sehr wohl fein, wenn man einen Ansprechpartner hätte, der sich sowohl mit Rasse auskennt, als auch nicht die Welt kostet.

Abgesehen davon...darf man ja wohl noch Rückfragen stellen, oder? #winke

Beitrag von darklela 14.04.11 - 16:31 Uhr

Klar darf man Rückfragen stellen aber selbst wenn der Hund aus dem Hinterhof stammen würde hilft diese Info nicht wirklich weiter. Ich hab auch einen Hund der in seinen ersten Wochen sicher nicht die richtige Prägung erhalten hat. ich hatte aber damals noch gar keine Erfahrung,aber durch eine supergute Welpenschule haben wir es ganz gut hingekriegt. Manche Sachen , wie z.B extreme Vorsicht bei allem was unbekannt ist begegnen uns aber immer wieder...
Ich würde also auf jeden Fall die Hilfe einer guten Hundeschule oder eines Trainers in Anspruch nehmen. Vielleicht gibt es im Bekanntenkreis auch jemanden der sich auskennt. Eine Ferndiagnose find ich sehr schwierig, wenn man das Umfeld und den Umgang mit dem Welpen nicht sieht...
Grüßle #winke

Beitrag von julianstantchen 14.04.11 - 10:26 Uhr

Hast du denn Tipps für sie?

Beitrag von farina76 13.04.11 - 22:51 Uhr

Hallo!

Nimm erstmal den Druck raus. Du hast ein aufgezogenes Baby das auch noch ein Hund ist und von Natur aus nur wie ein Hund reagieren kann. Der Kleine Zwerg ist mutterseelen allein ohne seine Mama und seine Geschwister bei Fremden die er nicht mal ansatzweise versteht.

Ganz ruhig erstmal. Unerwünschtes Verhalten würde ich erstmal ignorieren, und wenn er zu doll aufdringlich wird, kurz und knapp, ohne großes Tamtam zurechtweisen. Ruhig mal etwas heftiger zurück schubsen und anschnauzen. Aber alles kurz und knapp. Mit allem anderen macht ihr ihn nur komplett Banane in der Birne. Wie soll er dann das ganze Chaos begreifen?

Und ganz ganz viele Schmuse- und Spieleinheiten einbauen. Wird er da zu doll. Dann ruhig losquietschen und das Spiel abbrechen. Aber sorgt für ausreichend positive Momente. Damit er was hat für das es sich lohnt sich anständig zu benehmen.

Und mach auch vor deinem Sohn nicht so ein Tamtam wenn der Hund so was macht. Wenn ihr es gelassener nehmt dann nimmt er es auch gelassener. Meine Tochter ist mit der großen Hündin aufgewachsen. Als der Welpe kam war sie auch erst entsetzt, der zwickt, der macht Spielzeug kaputt, der ist doof. Tja, auch ein Zwerg muß Toleranz lernen, ist halt so wenn ein Welpe kommt, wenn ein Baby kommt ist auch nicht alles rosig. Hier ist es halt anders, aber auch an so etwas kann ein Kind wachsen. Und wachsen tut man halt auch und vorallem an den erstmal negativen Sachen. Und glaub nicht dass das einfach war, die haben sich am Anfang bekriegt wie Geschwister, mit Zwicken vom Hund und Kind den Hund in den Schwitzkasten genommen weil er die Barbie kaputt gemacht hat. Ich dachte ich dreh durch am Anfang. Und kein Jahr später flippte der Hund schon aus vor Freude wenn die Kleine kam und war unsere Tochter paar Tage bei der Oma mußten wir uns hinten anstellen bei der Begrüßung, erst wurde der Hund begrüßt. Und bis heute sind sie ein Dreamteam und meine Tochter sagt immer die Hunde sind die besten Schwestern die man haben kann.

Also nur Mut! Alles hat seinen Preis. Aber es lohnt sich.

LG Sabine