Beschäftigt ihr euch auch schon wie es nach der Elternzeit weitergeht?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von solania85 13.04.11 - 11:52 Uhr

Hallo ihr,

seit paar Tagen sind wir sehr mit dem Thema "Wie gehts weiter" beschäftigt.

Da wir erst gebaut haben, werd ich nur 1 jahr elternzeit nehmen und dann wieder loslegen. allerdings werd ich keine 100% mehr arbeiten können und da ich in nem kleinen Betrieb bin ist TEilzeit nicht möglichh- ich könnte max. auf 75% runter.

Da wir auf dem Land wohnen, ist hier nix mit Krippe ab 1 jahr- wobei ich sagen muss, dass ich das auch eigentlich zu früh finde.
Meine Mutter wohnt im Ort, ist aber selber noch Berufstätig.

Tja und jetzt läuft es wohl drauf hinaus, dass wir uns ab mai 2012 ein Aupair anschaffen die dann unsere Mausi betreut.
Vllt. tut sich ja noch was auf, aber aktuell so das einzige was wir uns vorstellen könnten.

wie siehts bei euch so aus? habt ihr da schon Pläne geschmiedet?

LG Solania 26.SSW

Beitrag von derhimmelmusswarten 13.04.11 - 11:55 Uhr

Hast du dich mal erkundigt, ob es wirklich in eurer Verbandsgemeinde keine Krippe gibt, die Kinder ab einem Jahr nimmt? Also ich wohne wirklich in einem kleinen Kaff in der Eifel und für 16 Dörfer gibt es insgesamt 2 Dörfer, die Krippengruppen haben. Sowas gibt´s doch mittlerweile fast bei jedem in der Nähe. Eine Krippe kann (muss aber je nach Bundesland nicht) weitaus günstiger sein als ein Au Pair. Außerdem finde ich es für Kinder weitaus schöner, wenn sie mit mehreren Kindern zusammen sein können anstatt mit nur einer Person daheim. Falls du doch irgendwie die Möglichkeit haben solltest, wohnohrtnah eine Krippe zu finden, dann mach es. Lass dir bloß nicht einreden, dass das ab einem Jahr noch nix ist. Es ist sehrwohl was. Nämlich eine wunderbare Sache für die kleinen Knirpse.

Beitrag von solania85 13.04.11 - 12:00 Uhr

Ich lass mir das nich einreden mit 1 Jahr krippe sondern das ist meine persönliche Meinung.
also ich find einfach bis zu einem gewissen alter eine persönliche Betreuung besser.
Ich hab selber als Aupair gearbeitet- deswegen bin ich der Sache auch nicht so abgeneigt, weil ich nur positives erlebt hab.

Meine Mama arbeitet aufm Rathaus bei uns- daher weis ich das mit der Krippe auch- die nächste wär 20km entfernt.

Beitrag von derhimmelmusswarten 13.04.11 - 12:15 Uhr

20 km ist natürlich eine ganze Strecke. Wenn du arbeiten willst und keine familiäre Betreuung hast, hast du wohl keine andere Wahl. Wie ist das denn mit dem Au Pair? Die wohnt ja dann bei euch, oder? Also ich meine im Vergleich zu einer Tagesmutter. Aber du hast dich ja dann schon entschieden.

Beitrag von solania85 13.04.11 - 12:21 Uhr

Ja, die wohnt mit im Haus und nimmt halt am Familienleben teil- also z.b. wenn wir ausflüge machen etc.

Der Vorteil dazu ist, dass ich dann auch Unterstützung im haushalt hätte- also evtl. Staubsaugen etc.

Ne ganz entscheiden noch nicht, aber aktuell ist das, die einzige Lösung die wir sehen.
Tagesmutter selber ist halt immer auch ne kostenfrage.
Und ich bzw. evtl. das Aupair wird aufjeden Fall mit mausi Kinderturnen, Musikalische früherziehung etc. besuchen. Also ist da auch soziales Umfeld mit Kindern gegeben.

Beitrag von alagdolwen 13.04.11 - 12:06 Uhr

Ich weiß schon, dass ich auch nur ein Jahr aussetzen möchte. Wie ich dann wieder einsteige weiß ich noch nicht so genau. Eigentlich hab ich eine 40h-Woche mit 45min Anfahrtszeit. Ich denke aber, dass eine 3/4 Stelle auch möglich sein wird.
Mein Mann wird 2-6 Monate aussetzen und eventuell nach 2 Monaten langsam wieder einsteigen, je nachdem wie das mit der Betreuung klappt und wie das Kleine sich daran gewöhnt.

Krippen gibt es hier schon einige, nur weiß ich noch nicht, wie ausgelastet die sind und ob man da so einfach einen Platz bekommt. Notfalls müsste man noch mit einer Tagesmutter überbrückken.
Ich selbst kam mit 1 Jahr in die Krippe, daher bin ich dem nicht so abgeneigt.

Es gibt noch einiges zu organisieren...

Ich bin jetzt 15. SSW und so langsam (nachdem die superkritische Zeit vorbei ist) sortiert man mal zusammen, an was man alles denken muß.

Beitrag von marjatta 13.04.11 - 12:45 Uhr

Also, wenn es keine Krippe gibt, dann ist das so. Aber ich kann nicht sagen, dass die Krippe ein Problem wäre, im Gegenteil. Mein Sohn geht von Anfang an gerne hin (seit er 1 Jahr alt ist).

Ein Aupair ist sicherlich eine gute Lösung, wenn man keine geeigneten Betreuungsmöglichkeiten vor Ort hat. Da sind wir in der Stadt doch privilegiert ;-)

Ich habe von Anfang an meinen Wiedereinstieg geplant, einschließlich Tätigkeitsprofil. Werde mit 30h/Woche gleich wieder einsteigen - defacto mit etwas über 85%. Baby Nr.2 wird in die gleiche Krippe gehen, wie mein Sohn, der dann in den Elementarbereich wechseln wird. Haben sogar zwei männliche Betreuer im Haus, was mir auch wichtig ist.

Ja, ist so geplant und ich finde nichts Schlimmes daran. Wir profitieren alle von der externen Betreuung, zumal wir einen qualitativ hochwertigen Kindergarten vor Ort haben.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 27.SSW

Beitrag von susannea 13.04.11 - 15:47 Uhr

Wenn du nur 30h/WOche arbeiten willst, dann ist es sehr sinnvoll Elternzeit für 2 Jahre anzumelden, denn damit hast du die Garantie auf diene Arbeitsstelle und Kündigungsschutz (und wenn der Betrieb dich nciht beschäftigt Anspruch auf ALGI) bei weniger entfältl das alles!