Nackenfaltenmessung ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von spikuline 13.04.11 - 13:06 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Bei meiner Vorsorgeuntersuchung am Montag (8.SSW) wurden wir darauf angesprochen, ob wir die NT machen lassen wollen... Einen Termin dafür hätten wir dann in der 13.SSW...

Jetzt habe ich mich nochmal näher darüber informiert und stelle mir die Frage, ob ich das eigentlich will und ob es überhaupt sinnvoll wäre...

Ich will natürlich auch nochmal mit meinem Mann besprechen, was wir im Fall eines negativen Ergebnisses überhaupt machen würden... Dazu ist das ja erstmal nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und man würde sich erstmal total verrückt machen und das vielleicht auch nur unnötig...

Hmm... Ich bin übrigens 27 und in unseren Familien gibt es keine Vorbelastungen!

Habt ihr diese Untersuchung machen lassen?

LG spikuline

Beitrag von muckel301184 13.04.11 - 13:09 Uhr

Huhu,

wir haben das nicht machen lassen.
Genau wie bei dir haben wir keinerlei Vorbelastungen oder andere Gründe dazu gehabt.
Außerdem wäre ein negatives Ergebnis für uns kein Grund zum Abbruch gewesen.

Redet in Ruhe darüber und macht euch klar wie sich ein neg. Ergebnis auf euch auswirken würde.

GLG,
Muckel 36. SSW

Beitrag von diabola1000 13.04.11 - 13:09 Uhr

ich bin auch 27 und ohne vorbelastung. ich habs nicht machen lassen. eben aus dem grund..."was würde ich tun, WENN??"...
wenn mein baby was haben sollte (was unwahrscheinlich ist und ich natürlich nicht hoffe), dann reicht es mir, wenn ichs nach der geburt erfahre. also wäre so eine messung für mich unnötiger stress gewesen.

bist du allerdings bereit, dir über die ss allgemein nochmal gedanken zu machen, für den fall, es wäre krank, dann ist es sinnvoll...

Beitrag von jenna26 13.04.11 - 13:18 Uhr

Hallo

Wir haben die bei beiden SS nicht machen lassen. Wir haben auch keine Vorbelastung und hätten uns auch nicht gegen das Kind entschieden.

Ich denke das muss man für sich abwägen.

LG Jenna 18SSW

Beitrag von zapmama2003 13.04.11 - 13:25 Uhr

Ich habe sie am Montag machen lassen. Ich werde im Juni 35 und hab von dieser Untersuchung meine Entscheidung bzgl. Fruchtwasseruntersuchung gemacht.

Zum Glück war alles ok und ich wurde auf niedrig-Risiko zurückgestuft. So werde ich nun auch keine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen.

Es ist zwar schon zum Teil Wahrscheinlichkeitsrechnung, Ärzte können aber auch zu diesem Zeitpunkt schon viele evlt. Kranheiten erkennen und im Notfall behandeln.

Meine erstes Kind habe ich mit 28 Jahren bekommen und habe es damals (2004) auch machen lassen. Der Arzt hat mir auch erklärt, dass sie heute (im Vergleich zu 2004) schon viel mehr daignostizieren können.

Es muss aber einem klar sein, dass es auch ein negatives Ergebniss geben könnte und was man für Kosequenzen ziehen würde.

Setzt Dich mal zusammen mit Deinem Mann und sprecht ruhig drüber. Ihr werden schon ne richtige Entscheidung für euch treffen.

LG
Zap

Beitrag von glory8230 13.04.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

uns steht das auch noch bevor. Allerdings haben mein Mann und ich uns entschieden es nicht machen zu lassen weil:

a) ich erst 29 bin
b) keine Vorbelastungen in der Familie bestehen
c) nur eine Wahrscheinlichkeit von 90% errechnet wird

Allerdings muss dies jedes Paar für sich entscheiden.

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 13.04.11 - 13:48 Uhr

Wir haben es machen lassen, weil für uns ein schwer behindertes Kind nicht in Frage kommen würde.
Ich war auch erst 28 und ohne Vorbelastung. Aber auch jung und unvorbelastete Frauen bekommen behinderte Kinder, da spielt Alter oder familiäre Situation keine Rolle. Down-Syndrom z.B. ist keine vererbbare Krankheit und trift spontan auf.
Ich werde es beim zweiten Kind auch machen. Falls eine nicht zu schwerwiegende Behinderung bei nachfolgender FWU herauskommen sollte, möchte ich einfach vorbereitet sein.

Beitrag von johanna71 13.04.11 - 15:08 Uhr


Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man es von hinten her denkt:
1. Möchstest du im Fall einer Trisomie21 (die anderen Trisomien sind sehr selten, führen meistens zu Fehlgeburten, bzw. fallen im Feinultraschall auf) einen Schwangerschaftsabbruch (normalerweise durch eine eingeleitete Geburt)?

2. Bist du bereit, um sicher zu wissen, ob das Kind eine Trisomie hat eine invasive Untersuchung (mit Fehlgeburtsrisiko) machen zu lassen?

und 3. willst du die Entscheidung für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung von einer Wahrscheinlichkeitsrechnung abhängig machen?

Wenn du das alles bejahst, dann ist eine NT-Messung, bzw. ein Ersttrimesterscreening eine gute Idee für dich.

Ich hab es nie machen lassen, ich wollte über einen Abbruch nicht nachdenken. Eines meiner vier Kinder (das zweite) wurde mit Trisomie 21 geboren.

Mit "Vorbelastung" hat das ganze eher wenig zu tun.