Startschwierigkeiten im neuen KiGa oder doch was anderes? Was tun?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von gwenny_hh 13.04.11 - 13:18 Uhr

Hallo

Wir sind dieses Jahr umgezogen und unsere Franzi (5) hat daher den KiGa gewechselt. Seit März ist sie jetzt in dem neuen KiGa und er hat ihr und uns eigentlich besonders gut gefallen und ich dachte bis vor kurzem auch, dass es immernoch so ist.
Allerdings fragt sie seid 2 Wochen immer mal wieder (nicht jeden Tag, aber so 2x die Woche in etwa) ob sie nicht lieber bei mir zu Hause bleiben könne (ich arbeite 3 Tage die Woche) und neuerdings muss sie sich teilweise echt zusammenreißen das sie nicht anfängt zu weinen wenn ich sage das ich sie nicht immer zu Hause behalten kann. An anderen Tagen scheint sie sich allerdings sehr zu freuen wenns in den Kindergarten geht...
Nachdem es gestern dann zu einem anderen Vorfall kam (Die kinder haben einen Ausflug gemacht und mich dann in meiner Mittagspause auf dem Nachhauseweg im Bus getroffen - großes geweine weil sie nicht mit nach Haus konnte) habe ich Franzi dann abends gefragt was los wäre, und dann rückte sie mit der Sprache raus. Die Kinder im neuen KiGa würden alle nicht so recht mit ihr spielen wollen und sie hat keine Lust immer nur allein dort zu spielen... Ich sagte ihr sie solle dann doch mal die Kinder ganz lieb fragen ob sie mitspielen darf, oder warum sie nicht mitspielen dürfte und hab dann auch gesagt sie solle es der Erzieherin dann auch mal sagen dass sie niemanden findet der mit ihr spielen möchte, damit sie in die Gruppe besser intigriert werden würde... Und was sagt Franzi da? "Mama, das hab ich doch schon gemacht, und Antje (die Erzieherin) sagte dann das sie keine Lust hat immer mit mir zu spielen und dann soll ich alleine spielen."

Ich weiß gerad echt nicht was ich davon halten soll. Mit meinem Mann drüber sprechen konnte ich gestern auch nicht, da er gestern noch weg musste und wir uns quasi die Türklinke in die Hand gegeben haben. Das wollte ich dann heute abend machen und dann morgen evtl mit der Erzieherin drüber sprechen wie sie das ganze sieht.

Ich weiß gerad echt nicht was ich davon halten soll. Einerseits denke ich sie ist halt noch neu im Kindergarten, und dann mitten im Kindergartenjahr allein in die bestehende Gruppe kommen ist vielleicht nicht so einfach und wir sollten evtl noch etwas abwarten wie es sich entwickelt, andererseits seh ich mein kleines trauriges Mädchen das sie da momentan nicht so wirklich wohl fühlt, und höre von ihr, dass die Erzieherin anscheinend auch nicht so recht hilft dass sie besser intigriert wird in die Gruppe...

Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben?

Lg Sandra mit Franzi (5)

Beitrag von anela- 13.04.11 - 13:40 Uhr

Unsere Tochter (gerade 5) hat im Januar auch den Kindergarten gewechselt da wir umziehen. Sie spielt - so wie sie mir erzählt - meistens auch alleine. Sie geht aber gerne in den Kindergarten und hat dort auch schon Freunde. Da sie aber ehe zurückhaltend ist spielt sie momentan wohl nur mit anderen wenn sie gefragt wird, ob sie mitspielen möchte. Ich denke was wird sich sicher noch ändern.

Habt ihr schon mal ein Kind zu euch nach Hause eingeladen? Unsere Erzieherin (übrigens auch Antje) hat uns mal den Tipp gegeben, daß die Kinder im Kindergarten meist besser/öfter zusammenspielen, wenn sie auch schon mal zu Hause miteinander gespielt haben.