Kindergarten - andere Sichtweise

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 13:20 Uhr

Ich weiss, hier gibt es genug Diskussionen für und gegen die Kinderfremdbetreuung, vor und nach dem 3.Geburtstag. Das ist fast eine Religion und mir ist auch ehrlich gesagt egal, was andere Frauen für sich entscheiden und für gut befinden.
Nur einen kurzen Denkanstoss will ich für die Zweifler und Gegner hier geben.

Wenn ich meine Kinder in den Kindergarten bringe, egal ab welchem Alter und egal unter welchen Beweggründen, dann bringe ich sie in die Obhut von qualifiziertem Personal. Erzieherinnen (zumindest in unserem Kindergarten/Krippe) haben diesen Beruf erlernt, weil sie sich irgendwann mal dazu entschlossen haben. Vermutlich weil sie gern mit Kindern arbeiten, denn das viele Gehalt kanns ja eigentlich nicht sein ;-)
Nun ist es so, dass diese Menschen morgens in den Kindergarten gehen, genau wie ich ins Büro gehe. Sie gehen zur Arbeit.
Wenn ich zuhause meine Kinder betreue, dann mache ich das als Mutter und Hausfrau und Putze und Köchin und und und gleichzeitig. Ausserdem (muss) ich versuchen, auf irgendeine Art und Weise kreativ und bildend mit meinen Kindern zu arbeiten, zu basteln, zu singen usw. OHNE dass ich das jemals gelernt hätte. Vielleicht tobe ich gern mit meinen Kindern und gehe gern spazieren, ich hasse aber dafür vielleicht singen, weil ich extrem schief singe. Oder basteln liegt mir gar nicht.

Die Erzieherin geht also morgens auf Arbeit und macht dort nichts anderes, als ihre Arbeit: sie spielt, bastelt, singt, zeigt, erklärt.... und das auch noch weil sie es (in der Regel) gern macht und gelernt hat. Sie kocht nicht, sie putzt nicht nebenbei, sie muss nicht mal schnell einkaufen, hockt nicht nebenbei am PC und selbst wenn sie mal aufs Klo muss, gibt es immernoch die andere Kollegin, die einspringt. Sie macht den ganzen Tag NICHTS anderes, als sich um meine (und andere) Kinder zu kümmern und ihnen einen aufregenden Tag zu bieten, jeden Tag ist was anderes los, es gibt Unmengen zu spielen...

Das sind übrigens die Worte unserer Krippenleiterin, ihr Motto sozusagen. Überflüssig zu erzählen, dass meine Kinder immer gern hingehen und gern gegangen sind.
Warum komme ich verdammt noch mal nicht drauf, wieso man das als abschieben, fremdbetreuen (im abwertenden Sinne), loswerden usw. bezeichnet? Für die Kinder ist es doch in einer gut funktionierenden Kita wie täglich Disneyland! #gruebel

Schon mal so gesehen?

lg jo

Beitrag von tragemama0709 13.04.11 - 13:26 Uhr

Hallo,

klar müssen sie noch was anderes machen.

20 Kinder sind nicht alleine wenn eine Erzieherin auf dem Klo ist, aber wie kann sich eine Erzieherin gleichzeitig um 20 Kinder kümmern

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 13:34 Uhr

Komisch. Bei uns klappt das gut. Und bei uns sind es normalerweise 3 Erzieher. Und wie gesagt, Essen machen andere, saubermachen auch... also was genau macht die Erzieherin nebenbei? Weisst Du wie schnell so ein Kindergartentag bei guter Planung vorbei ist? Da ist immer was los, die Kinder haben nie Langeweile. Und sie haben ihre besten Freunde um sich herum, denkst Du da muss eine Erzieherin sich permanent und intensiv um 20 Kinder "kümmern"?
;-)

Beitrag von nele27 13.04.11 - 13:28 Uhr

Moin,

damit wirst Du die Befürworter der "So-spät-und-so-kurz-wie-möglich"-Fremdbetreuung nicht erreichen... Gegenargument: Die Mutter ist das einzig Wahre für ihr Kind, alles andere ist zweite Wahl. Kinder, die nicht jahrelang 24 Stunden am Tag bei der Mutter sind, werden Psycho-Krüppel. Kinder, die in die Fremdbetreuung gegeben werden, sind benachteiligt und die Mutter hatte keinen Bock, sich drum zu kümmern.

;-)

Gnade wird nur denen gewährt, die so arm sind, dass die Frau des Hauses leider "mitarbeiten" MUSS. Aber WEHE, sie arbeitet zum Spaß oder weil sie das normal findet #drache

LG, Nele
gerade Hausfrau, aber normalerweise nicht :-)

Beitrag von hedda.gabler 13.04.11 - 18:39 Uhr

#kuss

Beitrag von turmmariechen 13.04.11 - 21:13 Uhr

#pro

Beitrag von leonie133 14.04.11 - 08:53 Uhr

Sehr treffend formuliert!!!

Nele, I heart you.

Beitrag von nele27 14.04.11 - 09:09 Uhr

Oh, soviel Ehre les ich am frühen Morgen

#hicks

#danke

Beitrag von 19face84 13.04.11 - 13:39 Uhr

ich bin ganz deiner Meinung! Mit abschieben hat das nichts zu tun.

Aber: ob und wann ich mein Kind in den KiGa geben werde, muss ich leider auch vom finanziellen Aspekt abhängig machen. Ich hab jetzt leider nur einen Zeitvertrag der wegen der Schwangerschaft natürlich nicht verlängert wird und da muss ich dann erst mal schauen, ob ich überhaupt einen Job wieder finde und ob ich mir den KiGa dann leisten kann, oder umgekehrt. Aber ich bin ich auch 1.567,89 Prozentig sich, dass mein Kind da auf jeden Fall gut betreut wäre. Außerdem finde ich es immer gut wenn Kinder Kpntakt zu anderen Kindern haben und das ist bei uns zu hause (noch) nicht gegeben. soll sich ändern, aber erst mal muss ich das erste kriegen, dann sehen wir weiter.

Gruß

karin + Würmchen 16. Woche

Beitrag von catwoman28 13.04.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

eigentlich ist mir das Thema vom Grundprinzip her schlichtweg egal.Meine Meinung ist, jeder soll machen wie er denkt.Ob das nun Ganztagesbetreuung bedeutet oder reguläre Kindergartenzeit,völlig egal.

Aber zum Thema Job als Erzieherin: Ich war heute 2! Stunden mit meinem jüngsten im Kiga( Schnuppern vor dem Kiga-Eintritt im Mai) ,das war das 1.Mal überhaupt,das ich solange in einem Kiga war. Bei meinen anderen 3 Kindern gabs in den Kigas sowas nämlich nicht.
Und ehrlich gesagt,war ich Gott froh,als die 2 Stunden endlich vorbei waren und wie nach Hause gehen konnten.
Ich habe selbst 4 Kinder, und bei uns ist der Lärmpegel auch nicht immer leise, mal wird gestrittten,mal will einer was,der andere auch,der 3.braucht Hilfe bei den Hausaufgaben,einer will was Essen usw.usf.man kennt das ja.

Aber DAS was dies Frauen da täglich leisten,Hut ab.Meine Welt wäre das nicht. Ständig hat man 4-5 Kinder am Rockzipfel hängen (sprichwörtlich gemeint),man muss schauen ob alle die Hausschuhe anhaben,sich umgezogen haben zum rausgehen, wer grad wo ist,mit wem.....................
Dazu sollte man natürlich den Kids auch noch etwas beibringen,Singen,Tanzen,Spielen#bla (zwischendurch noch wickeln,beim WC Gang behilflich sein,Essen)

Nach 1 Woche in diesem Job würde ich freiwillig das Handtuch werfen#zitter

Natürlich gibts mit Sicherheit auch Erzieherinnen,die ihren Beruf verfehlt haben,mag alles sein,oder die Damen die dann schon jenseits der 50 sind und psychisch einfach ausgelaugt sind.Aber im Prinzip sind die Kinder dort doch wirklich gut aufgehoben und man kann ihnen mehr bieten als ich es zu Hause, zumindest in meinem Fall dadurch das es eben 4 sind, könnte.


Auch wenn ich mit meinen Kids viel mache,viel unternehme,im Kiga können sie doch ebenso gut Spaß haben,lernen,Erfahrungen sammeln,die ich ihnen vielleicht nicht bieten kann,von daher finde ich den Kindergarten schon wichtig für ein Kind,wie gesagt völlig egal ob Vollzeit oder nicht.

So,das wollte ich nur mal loswerden.:-D

LG Cat

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 13:46 Uhr

>Aber DAS was dies Frauen da täglich leisten,Hut ab.Meine Welt wäre das nicht. Ständig hat man 4-5 Kinder am Rockzipfel hängen (sprichwörtlich gemeint),man muss schauen ob alle die Hausschuhe anhaben,sich umgezogen haben zum rausgehen, wer grad wo ist,mit wem.....................
Dazu sollte man natürlich den Kids auch noch etwas beibringen,Singen,Tanzen,Spielen (zwischendurch noch wickeln,beim WC Gang behilflich sein,Essen)

Nach 1 Woche in diesem Job würde ich freiwillig das Handtuch werfen <

Genau meine Meinung! Ein guter Kindergarten ist keine Strafanstalt sondern eine Bereicherung für die Kinder. Als ich noch 1 Kind hatte, da habe ich wirklich viel unternommen, gewerkelt und gebastelt, jetzt mit 3 Kindern komme ich neben Haushalt und dem Nötigsten (Nasen putzen, Hausschuhe anziehen ;-), Futter reichen, vorlesen etc.) nicht zu wirklich viel. Ich kann bei Weitem nicht an die Arbeit unseres Kindergartens heranreichen.

#schein

Beitrag von lisasimpson 13.04.11 - 13:44 Uhr

absolut.
und für mich EIN argument (neben andren) gegen eine tagesmutter und für die krippe.
Die Tagesmutter hat in aller regel och ihren haushalt, ihr telefon, ihren einkauf, ihre essen kochen und gegebenfalls noch ihre eigenen kinder, ist nicht ausgebildet und muß sich alleien auch um mehrere kinder kümmern

lisasimpson

Beitrag von nele27 13.04.11 - 13:47 Uhr

Seh ich auch so.

Außerdem wäre mir eine Tagesmutter zu zweitfamilienmäßig gewesen ... eine klare Abgrenzung zwischen der Außerhausbetreuung und der eigenen Familie muss sein. Daher kam für mich nur Kita/Krippe in Frage.

Beitrag von lisasimpson 13.04.11 - 13:53 Uhr

ja- auch ein Argument, daß bei mir eine rolle gespielt hat- ein kind braucht nicht eine ersatzmutter- eine reicht voll und ganz aus:)

Aber ich glaube ich habe auch sehr gute erfahrungen mit der betreuung in der krippe gemacht- bevor ich selbst kinder hatte hätte ich niemals gedacht, daß ich meine kinder vor ihrem 3. Geburtstag fremd betreuen lassen würde.

Die krippe aber war wohl die beste entscheidung für mich und die Kinder. Das was die erzieherinnen dort leisten hätte ich zu hause sicher nicht gekonnt - schon alleine weil mir die gruppe dazu fehlte, deren bedeutung ich bis dahin absolut unterschätzt hatte.

denn klar hat eine erzieherin da 4-5 kinder zu betreuen aber nicht jedes kind braucht immer die hilfe von Erwachsenen. regeln lernen, soziales lernen, sich in der gruppe bewegen, ein miteinander, gegenseitiges helfen abschauen bei den große und unterstützen der kleineren- das alles kann ich zu hause nicht bieten und erleichtert die arbeit der erzieher ungemein.
denn die vorstellung ,daß eien erzieherin das 5 fache von dme lesiten muß, was eine ein-kind -mama leistet stimmt ja hinten und vorne nicht


lisasimpson

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 13:48 Uhr

Sehe ich genauso.

Beitrag von tragemama0709 13.04.11 - 13:53 Uhr

Hallo,

eine Freundin ist Tagesmutter und darf laut JGA nicht ihren Haushalt machen, nicht einkaufen gehen und keine Privatgespräche führen

Sie darf auch nur mit ihren KIndern 3 unter 3 Jahren haben oder 1 unter 1 Jahr und und zwei über 1 Jahr.

Aber Erzieher im KIGA müssen auch mal ans Telefon und müssen doch auch einen genauen Betreuungsbericht schreiben

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 13:55 Uhr

>Aber Erzieher im KIGA müssen auch mal ans Telefon und müssen doch auch einen genauen Betreuungsbericht schreiben<

Aber doch nicht WÄHREND der Arbeitszeit!

Beitrag von tragemama0709 13.04.11 - 13:58 Uhr

Hallo,

doch hier muss es auch während der Arbeitszeit gemacht werden, da die Erzieher sonst nicht mit ihren ZEit hinkommen.

Oder glaubst du die schreiben das umsonst zuhause und geht bei euch keiner ans Telefon wenn jeamand anruft?

Beitrag von josili0208 13.04.11 - 14:01 Uhr

Wahrscheinlich bin ich verwöhnt, aber bei uns geht entweder die Leiterin oder die Küchenfee ans Telefon. Aber so oft klingelt das auch nicht ;-)
Und ein Lehrer korrigiert die Tests doch auch nicht im Unterricht, sondern danach. Ausserdem wird der Alltag doch nicht pro Kind minutiös protokolliert... #kratz

Beitrag von alocin1970 13.04.11 - 14:17 Uhr

Aber natürlich während der Arbeitszeit. Wann sonst, abends zu Hause, in der Freizeit? Unsere Gruppenleiterin ist zurückgegangen" auf normale Erzieherin, u.a. deshalb, weil sie es leid war, überwiegend mit Organisatorischem und Berichteschreiben, Beobachtungsbögen etc. beschäftigt zu sein.Ich traf sie letztens wieder, udn sie sagte, sie genießt es, endlich wieder MIT den Kindern was machen zu dürfen.

LG

Beitrag von lisasimpson 13.04.11 - 14:21 Uhr

da ist es mir lieber, daß zwei erzieherinnen 10 kinder haben als eine unausgebildete frau 3 kinder unter 3 hat.
klar ist nicht vorgesehen, daß sie ihren Privatkram in der zeit macht- wie realistisch ist das denn?
und klar telefniert die erzieherin in der krippe (aber doch nicht stundenlang sondern kurz um mit den eltern abwesenheit abzuklären) und klar schreibt sie berichte (in ihrer verfügungszeit)

wie gesagt, die argumente gegen eine tagesmutter summieren sichfür mich einfach
angefangen von der Unprofessionalität, über das "alleine arbeiten" (was beides zusammen beduetet unreflektiert und ohne regelmäßige supervision zu arbeiten), hin zu "unbeobachtet" arbeiten, usw..
für die kinder gibt es keine vernünftige gruppe, und eben genau das, was sie bei mir zu hause auch hätten (außer vielleicht ein Kind mehr).
dann könnte mich meine kinder auch selbst betreuen - würde für MICH keinen nutzen/ vorteil bringen

was nicht heißt, daß ich mütter nicht verstehen kann, die eine tagesmutter wählen, wenn sie wieder arbeiten gehen und angst davor haben, ihre kinder könnten in eienr krippe nicht gut aufgehoben sein.
denn auch eine krippe ist (mMn) für ein Kind nur dann förderlich, wen nes eben die kriterien erfüllt, die ich der tagesmutter abspreche
- gute ausbildung und ständige weiterbildung der erzieherinnen
- regelmäßige supervision
- genug verfügngszeit
- offenes abreiten (jederrzeit von jedem kontrollierbar)
- eine feste gruppe, die in ihrem gruppenprozesse begeleitet wird
-eine Gruppe die alters- und geschlechtsheterogen ist
-räumliche ausstattung, die vielfältige nutzungsmöglichkeiten erlaubt und kindern so viel autonomie wie möglich erlaubt
-arbeiten im team und mit unterstützung (durch außen, durch eltern...)
usw..


lisasimpson

Beitrag von alocin1970 13.04.11 - 14:50 Uhr

Ja, du hast recht, zu einer unausgebildeten Tagesmutter hätte ich meine Kinder auch nicht gegeben. Bei uns ist es aber so, dass die Tagesmütter, die übers Jugendamt laufen (und von dem bezahlt werden), einen Grund- und einen Aufbaukurs beim JA machen müssen, der über mehrene Monate läuft.
Und die Regelkindergärten haben bei uns einen Betreuungsschlüssel von 2 Erzieherinnen für 25 Kinder. Mein Mittlerer hat Glück: 3 Stellen (wenn auch nicht Vollzeit) plus 1-2 Praktikantinnen. Da findet er immer jemanden, der ein Ohr für ihn hat. Im Gegensatz zu meinem Großen früher. Daher finde ich für ganz Kleine eine Tagesmutter besser.

LG Nico

Beitrag von leni.pfeiffer 13.04.11 - 18:08 Uhr

Liebe Lisa,

ich glaube, das ist absolut Tagesmutter abhaengig. Ich wollte auch immer nur eine Kita, leider haben wir keinen Platz bekommen. Wir hatten uns eine Tagesmutter rausgesucht und (keine Ahnung, was wir uns bei ihr gedacht hatten) es war eine totale Katastrophe. Wir sind nicht mal bis zur 20 min Trennung gekommen (und das nach 4 Wochen, dann haben wir abgebrochen und uns eine andere Tamu gesucht).

Die neue Tagesmutter war das totale Gegenteil, wir verstehen uns persoenlich sehr gut. Ausserdem hatte sie eine extra Wohnung fuer die Tagesmuttertaetigkeit (das war allerdings bei den meisten so), so dass kein eigener Haushalt ect. anfiel. Zudem war sie viel flexibler, wenn wir "ausserzeitliche" Betreuung benoetigten. Ihr wuerden wir auf jeden Fall auch das naechste Kind anvertrauen.

Diese Unterschiede zwischen den einzelnen Tagesmuettern sehe ich als das eigentliche Problem an.

LG, Leni

Beitrag von derhimmelmusswarten 13.04.11 - 13:49 Uhr

Ganz einfach: Diese Sprüche werden gerne von Müttern gebracht, die schlichtweg keinen Bock haben, nach relativ kurzer Zeit wieder arbeiten zu gehen. Das sind die, die unter dem Deckmäntelchen "Fremdbetreuung ist schlecht und das Kind noch zu klein" zu Hause sitzen. Das sind aber auch die, die wahrscheinlich nie wieder einen adäquaten Job finden, wenn sie dann doch irgendwann mal wieder arbeiten gehen wollen oder die, die ständig jammern, dass sie nicht genug Geld haben. Keine intelligente Frau, die was auf ihre Ausbildung hält und die in absehbarer Zeit wieder arbeiten will, würde solche Sprüche bringen! Jede Frau, die arbeiten will, wird ihr Kind auch in die Kita geben oder zu einer Tagesmutter, einem Au Pair etc.

Beitrag von koerci 13.04.11 - 14:00 Uhr

Dummes Geschwätz!

Ich habe nach meiner Schule ne Ausbildung gemacht und war danach immer gerne arbeiten bis ich schwanger wurde...dennoch bin ich jetzt froh die Zeit mit meinem Kind verbringen zu können, denn dafür habe ich es schließlich bekommen.