Sagt mal, muss das sein?

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Beitrag von brille09 13.04.11 - 14:01 Uhr

Hallo!

Wir waren gestern abend essen und neben uns saß ne "etwas alternative" Familie mit nem Kind mit 1,5 Jahren. Abgesehen davon, dass ichs nicht haben kann, wenn Kinder so dreckige Kleidung anhaben (sag ja nichts, dass sie sich frisch nen Fleck reinmachen, aber wenn das alles schon so "grindig" ist), fand ich das Benehmen der Mutter unmöglich. Das Mädchen saß auf dem Schoß und alle warteten auf die Pizza. Plötzlich schiebt sie den Pulli hoch und stillt das Kind. Naja, stillen wär zu viel gesagt. Sie zuzelt einmal links, einmal rechts, dann kriecht sie wieder raus. Als der Ober die Pizza bringt, dasselbe Spiel nochmal. Sie bittet ihn, die Pizza zu schneiden, sie könne ja nicht mit beiden Händen.

Warum müssen Frauen, die Langzeitstillen, das immer so in aller Öffentlichkeit demonstrieren? Ich mein, ein Kind mit 18 Monaten braucht frühs und abends noch Milch. Da würde es genügen, zu Hause zu stillen oder nicht? Ich weiß nicht, mir ist so ein demonstratives Stillen sowas von zuwider.

Beitrag von eumele76 13.04.11 - 14:06 Uhr

Hi,

ich hol schonmal das Popcorn :-p

Ich gehöre auch zu den LZS - stille Fiona allerdings nur noch morgens, abends und nachts.

Abgesehen das ich den Ober vielleicht nicht gefragt hätte ob er mit die Pizza schneidet (ich denke mal der Mann war ja auch noch dabei). kann ich jetzt nichts mega anstössiges dran erkennen #gruebel....

LG,
Nina mit Samuel und Fiona (13,5 Monate)

Beitrag von belala 13.04.11 - 14:07 Uhr

Hallo,

ich gebe dir in dem Punkt recht, dass >so ein demonstratives Stillen <
in einem Restaurant gewöhnungsbedürftig ist.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass du dir kein Urteil darüber erlauben kannst, wann Kinder anderer Frauen gestillt werden müssen/können ("früh und abend")

LG,belala

Beitrag von anela- 13.04.11 - 14:10 Uhr

Nein, das muß nicht sein, aber haben sie dich dabei gestört?
Du mußt ja nicht hinsehen. Das soll nicht heißen, daß ich es gut finde, aber jedem das seine.

Ich stille auch noch - allerdings nicht mehr in der Öffentlichkeit.

Beitrag von brille09 13.04.11 - 14:15 Uhr

Doch, ich musst schon hinsehen, weil sie ständig zu mir rüber gequatscht hat. Als sie dann sah, dass unser Kind aus dem Glas trinkt, hat sie für ihre Kleine auch noch ein Glas Leitungswasser - damits ja nichts kostet - bestellt. Hab nichts dagegen, wenn man nen Säugling stillt in der Öffentlichkeit, aber DAS war nur Spielerei mit Mamas Busen und das hat in der Öffentlichkeit nichts verloren, find ich!

Beitrag von eumele76 13.04.11 - 14:22 Uhr

Du hast dir wirklich absolut deine Meinung über diese Familie gebildet.....

Das mit dem Leitungswasser mach ich aber genauso. Wir trinken zuhause auch nur Leitungswasser und warum soll ich mir (gerade hier in der Schweiz) sauteures Volvic oder irgendwie sowas bestellen das genauso schmeckt?????

Beitrag von gingerbun 13.04.11 - 14:13 Uhr

Nunja, ich find es jetzt nicht so schlimm. Ich würd halt wegschauen und gut ist das. Nur weil dass hier bei uns so selten vorkommt ist es doch nicht zu verurteilen. Man kann es sicher etwas diskreter machen aber .. nun ja .. Ich hab übrigens auch anderthalb Jahre lang gestillt und bin kei Öko :-)
LG, Britta
PS: Ich geb immer Kommentare ab (gegenüber meinem Mann) wenn ich Säuglinge sehe, die die Flasche bekommen. Dann sag ich immer so Dinge wie: Na, keinen Bock zu stillen? Sprich, das "wundert" mich immer mehr, als das von Dir geschilderte. Aber so ist halt jeder anders..

Beitrag von angi1987 13.04.11 - 14:18 Uhr

Wieso hat man automatisch keinen Bock zu stillen wenn das Baby die Flasche bekommt?

Bei uns hat es schlichtweg auch nach 2 harten Monaten nicht funktioniert, er ist immer dabei eingeschlafen und hatte somit ständig Hunger. Habe im 20 min. Takt gestillt, dann wochenlang abgepumpt weil er nicht zunahm, dann wurde die Milch nach und nach weniger!!!!

Also bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen wenn du Flaschenbabys bzw. deren Mütter siehst!

Beitrag von gingerbun 13.04.11 - 14:22 Uhr

Ich schrieb dass ich mir diesen Spruch oft nicht sparen kann und es auch nur gegenüber meinem Manne äussere. Ich weiss schon dass es mich ja eigentlich nichts angeht. Dennoch denke ich mir manchmal meinen Teil, besonders bei bestimmten Menschen.. und ich wette dass ich oft recht habe!
Die Gedanken sind frei :-)
Britta

Beitrag von angi1987 13.04.11 - 14:29 Uhr

Klar sind die Gedanke frei, aber man merkt als nicht-stillende Mutter auch von genau solchen Leuten wie dir, die abwertenden Blicke von stillenden Müttern und das tut weh. Am liebsten würde ich jeder dieser Frauen unsere Still-Geschichte erzählen, denn ich denke, dass mich garantiert auch viele falsch einschätzen.

Traurig, oder? Hab ständig das Gefühl mich dafür rechtfertigen zu müssen....

Beitrag von jiminy87 13.04.11 - 14:51 Uhr

#winke,

so geht es mir auch. Ich habe ewig lange versucht meine Kleine dazu zu bringen an der Brust zu trinken. Meine Hebi kam tgl. mindestens 2std um mich zu unterstützen. Die Kleine wollte nicht an der Brust trinken. Ich habe so viel probiert. ich habe Stillhütchen benutzt, ich habe Mumi in ein Spritze gefüllt, die Kleine angelegt und mit der Spritze die Mumi in den Mundwinkel gespritzt. Ich habe von einer Stillberaterin eine "Gesichtbürste" bekommen, mit der sollte ich meine kleine streicheln während dem stillen, das sollte den Saugreflex anregen, uvm. habe ich probiert. Es hat nicht funktioniert. Also habe ich die Mumi abgepumpt und sie bekam die Milch mit der Flasche, das hat merkwürdigerweise auf anhieb funktioniert#kratz.

Ständig wird nicht stillenden Müttern das Gefühl übermittelt, eine schlechte Mutter zu sein:-[. Ich hatte auch immer das Gefühl mich verteidigen zu müssen#nanana. Aber mittlerweile ist es mir egal. Die Leute kennen mich nicht und ich kenne sie nicht also ist es mir wurscht was die über mich urteilen#cool.

lg

Beitrag von berry26 13.04.11 - 16:28 Uhr

"Bei uns hat es schlichtweg auch nach 2 harten Monaten nicht funktioniert, er ist immer dabei eingeschlafen und hatte somit ständig Hunger. Habe im 20 min. Takt gestillt, dann wochenlang abgepumpt weil er nicht zunahm, dann wurde die Milch nach und nach weniger!!!! "

Das ist dann fehlende kompentente Beratung!

Beitrag von belala 13.04.11 - 14:22 Uhr

Hallo gingerbun,

da möchte ich angie1987 unterstützen.

Bitte ziehe keine voreiligen Schlüsse!

3 Kinder habe ich gestillt, aber mein Extremfrühchen (24SSw) war ein Sorgenkind und bekam nach mehreren sehr harten Monaten die Flasche und ich habe darunter gelitten.

LG,belala

Beitrag von gingerbun 13.04.11 - 14:23 Uhr

Siehe meine Antwort.
Es gibt einfach Klischees die werden super gut bedient :-)

Beitrag von belala 13.04.11 - 14:29 Uhr

oder auch nicht.

Mir sieht man nicht im Geringsten meine Einstellung zum Leben an.
:-p;-)

LG,belala

Beitrag von moeriee 13.04.11 - 15:24 Uhr

Hi Belala! #winke

Manchen Menschen ist es egal, wenn sie mit spitzen Absätzen auf den Gefühlen anderer rumtreten. Mach' dir nichts draus! Du bist eine supertolle Mutter! Auch mit Flasche. Das musste ich mir auch immer wieder sagen. Das was wir Frühchenmütter vor und nach der Geburt alles wegstecken müssen, müssen andere erst einmal schaffen. #liebdrueck

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (18 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von zappelphillip 13.04.11 - 14:47 Uhr

Also ich gebe auch die Pulla und stehe dazu...aber nicht weil ich KEINEN BOCK aufs stillen habe sondern weil ich nach der Geburt direckt Medikamente nehmen musste die sich nicht mit stillen vereinbaren lassen!!!!!
Es gibt genug Gründe warum manche mamis nicht stillen und nicht weil sie keinen bock haben......:-[

Beitrag von yaisha 13.04.11 - 18:27 Uhr

"Nur weil dass hier bei uns so selten vorkommt ist es doch nicht zu verurteilen. "

Erst schreibst du das und verurteilst ein paar Sätze weiter einfach mal locker-flockig alle Fläschchengeberinnen..

Wenn man schon tolerant sein will, dann bitte nicht einseitig!

LG
Yaisha

Beitrag von hardcorezicke 13.04.11 - 14:13 Uhr

huhu

ich finde auch nichts anstössiges dran... muss jeder selber wissen wie lange und wo ein kind gestillt wird...wem es nicht gefällt muss ja nicht hinsehen...

ich habe bisher nur einmal im restaurante stillen müssen.. da war die kleine aber auch nur nen paar mon alt.

ich stille eigentlich noch abends und nachts... eigentlich... leonie wollte 4 tage nicht gestillt werden.. sie meldete sich nicht zum essen,

LG

Beitrag von anarchie 13.04.11 - 14:14 Uhr

Also ertsmal sind alternative Familien nicht automatisch dreckig oder sinstwas.
das hast du suggeriert und das mag ich nicht nicht.

ich bin dann wohl sehr "alternative" mit meinen Langzeitstillenden familienbettkindern...aber wir sind durchaus gepflegt.:-p

Wenn mein 19 Monate altes Kind Milch möchte, dann bekommt er sie,m egal wo wir sind. und wir stillen siche rnoch 5-6 mal am tag.
Ich weiss nicht, wie die frau gestillt hat, aber wenn ich unterwegs stille, sieht keiner meine Brust, es sei denn er will es, dann erhascht er vielleicht einen Blick auf ein Stückchen haut.
Aber da sollte sich dann eher der Spanner schämen.

Ich finde es ebenfalls nicht schön, wenn Frau da dann ahlbnackt sitztm aber normal-dezentes Stillen würde ich mir keinesfalls verbieten lassen.
Und wenn sie die Pizza geschnitten haben will, sehe ich darin kein Problem(wobei man sicher auch stillend Pizza schneiden kann - ich stille übrigens auch gerade:-p)

Was ist jetzt dein Probelem?

das sie gestillt hat in der Pizzeria?
Oder wie sie gestillt hat?

gruß

melanie mit 4 kids(8,7,3,1), zwei davon noch stillend, die gern essen geht und deren Kinder im Allgemeinen ordentlich aussehen:-p

Beitrag von schnuppelag 13.04.11 - 14:14 Uhr

Im Restaurant saß also eine alternative Familie, deren Kind schon tagelang dreckige Klamotten anhatte und auch noch demonstrativ öffentlich gestillt wurde?

Meine Güte, da hast du ja wirklich was erlebt! Du scheinst oft hingeschaut zu haben, sonst könntest du uns das nicht so detailiert erzählen.

Ich könnte mal aufzählen, wie oft ich schon popelnde, pinkelnde, rotzende, kotzende Menschen in der Öffentlichkeit gesehen hab. Aber da guckt man weg und lässt die Leute eben machen.
Darüber muss ich nicht noch ein extra Thread in einem Babyforum eröffnen.

Beitrag von belala 13.04.11 - 14:19 Uhr

Naja, ein "Stillthread" gehört eher ins Babyforum als ein Thread über "kotzende" Menschen.

LG,belala

Beitrag von ires 13.04.11 - 15:48 Uhr

#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl#rofl

Beitrag von ayshe 13.04.11 - 14:14 Uhr

##
Warum müssen Frauen, die Langzeitstillen, das immer so in aller Öffentlichkeit demonstrieren?
##
Immer?
1. Finde ich 1,5 nicht sonderlich alt.
2. Sehe ich das so gut wie nie.

Beitrag von thalia.81 13.04.11 - 14:23 Uhr

Ich finde, dass es dir nicht zusteht, zu urteilen, wann eine Mutter ihr Kind stillen kann/darf. Egal, wie alt es ist! Das geht dich - mal ganz ehrlich - einen feuchten Kehricht an, ob die Frau ihr 18 Monate altes Kind frühs, mittags, nachmittags, abends, nachts oder was weiß ich wann stillt! Und selbst wenn sie ihr 5-jähriges Kind stillt, DICH hat das nicht zu interessieren. Es ist ihr Kind, ihre Brust. Mit der kann sie tun, was sie für richtig hält.

Und auch wenn das Kind nur kurz zuzelt, na und! Du hast scheinbar sehr genau hingesehen, um das beurteilen zu können. #gruebel

Weißt du, ich habe Paul gestern auch in der IKEA gestillt. Einen Stillraum gab es nicht, wo sonst sollte ich stillen, wenn nicht im Restaurant? #kratz Nur wegen so intoleranten Leuten wie dir verschwinde ich dazu nicht im Auto. Ich saß im letzten Eck, hatte einen Schal drüber. Wenn ein alter Mann oder eine neugierige Mutter wie du der Meinung ist, mir dabei zugucken zu müssen: selber Schuld! Schau einfach weg, wenn dir das zuwider ist!


Leben und leben lassen!

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