Wer geht nach 1 Jahr wieder arbeiten?Wie fühlt ihr euch damit?

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Beitrag von marika333 13.04.11 - 15:14 Uhr

....ich bin den ganzen Tag traurig und könnte nur#heul wenn ich daran denke nach'm Jahr wieder los zu müssen.

Ich liebe meinen Job daran liegts nicht.Vielmehr daran dass ich mich totaaal blöd fühle, meine Maus dann in die Krippe geben zu müssen:-(

Wie sie das da meistert,ob sie mich "hasst",weil ich sie da hin gebe( ich weiß doofer gedanke).

Mir blutet jetzt schon das Herz bei dem Gedanken daran wie sie gerade EIN Jahr ist und ich sie für 6 Stunden ca abgebe.

Wenn's nach mir ginge würde sie erst mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen,aber das geht wohl nicht.

Ich weiß-andere haben nichtmal das Jahr....

Wie geht's euch damit? Habt ihr evt schon Erfahrung mit krippe?

Lg m
#winke

Beitrag von hexe201184 13.04.11 - 15:23 Uhr

ohhhhhh, ich weiss wie du dich fühlst!!!!
ich gehe auch genau einem Jahr wieder arbeiten. Ich habe kleine Ahnung wie es werden wird. Aber da ich wieder Vollzeit arbeiten muss, wird es nicht einfach. Doch was wollen wir machen, irgendwie müssen wir unsere zwerge ja durchbringen.
Zum Glück ist der Papa als Fahrleherer mit der Arbeit sehr flexibel. Da kann er den kleinen schon abholen, bevor ich feierabend habe und mit zu sich nehemn. Ist ne kleine Fahrschule und alles sehr familiär...
dazu liegen seine Arbeit, meine Arbeit und die Kita sehr dicht bei einander. unter den ganzen umständen hoffe ich halt, dass gut zu schaffen ist und mein Kind damit auch glücklich sein kann. Falls nicht, muss ich mir was anderes einfallen lassen...
LG Hexe201184 mit leon 9,5 Monate

Beitrag von margarita73 13.04.11 - 15:32 Uhr

Hallo,

ich verstehe Dich! Bei meinem Großen bin ich gezwungernermaßen schon nach 4 Monaten wieder gegangen und hab ihn bei der Tagesmutter gelassen. Es ging mir echt schlecht dabei und ihm... super! Er hat´s genossen und sich echt gut damit gefühlt. Wenn ich ihn abgeholt hab, war er immer fröhlich und hat noch mti der Tagesmutter geschäkert. Da waren außer ihm glaub ich noch 4 andere Kinder (ist schon 10 Jahre her). Dieses Mal gehe ich wahrscheinlich erst nach 2 Jahren wieder (je nachdem wie´s mit dem Geld klappt) und kann jetzt schon nachempfinden, wie´s Dir jetzt geht. Aber mach Dir keinen Stress: sie wird Dich nicht hassen, sondern von den Kontakten zu den anderen Kindern profitieren und Dir tut die Abwechslung sicher auch gut!

LG Sabine mit Lotte (fast 11 Monate)

Beitrag von berry26 13.04.11 - 15:34 Uhr

Hi,

alles halb so wild! Als Mutter ist es zwar immer schlimm sein gehütetes "Baby" abzugeben, aber für die Kiddies ist das meist kein so großer Akt. Mach bloss nicht den Fehler und lass deine Unsicherheit dein Kind spüren.

Deine Tochter wird wie 95% aller 1jährigen die Krippe nach kurzer Zeit lieben und nach einigen Monaten wirst du Mühe haben, sie abholen zu können.

Mein Sohn ging auch mit einem Jahr in die Krippe und meiner Tochter wird das gleiche blühen.

Ich habe NUR positive Erfahrungen gemacht!

LG

Judith

Beitrag von maerzschnecke 13.04.11 - 15:46 Uhr

Ich habe auch nur ein Jahr Elternzeit genommen. Mein Mann wird das zweite Jahr zuhause bleiben. Ich habe nach meinem Jahr noch ca. 560 Überstunden abzubauen - daher sind wir ca. 3 Monate parallel zuhause, so dass sich Emilia dann langsam an die neue Situation mit Papa daheim gewöhnen kann.

Die Entscheidung, das so zu organisieren, war wohlüberlegt. Zum einen hat es finanzielle Gründe. Zum anderen kann mein Mann in seinem Elternjahr parallel noch eine Weiterbildung machen, die ihm sonst so nicht möglich wäre. Und er kann für ein Jahr einen normalen Rhythmus leben, da er sonst im Schichtbetrieb arbeitet, was ihm nicht sehr gut tut.

Ich weiß, dass Emilia bei ihm in guten Händen sein wird. Er liebt sie soooo sehr und ich weiß, dass er mit ihr eine tolle Zeit verbringen wird. Aber mir wird es schon sehr weh tun. Ich zähle jetzt schon ein bisschen wehmütig: 11 Wochen ist Emilia jetzt schon alt, macht noch 41 Wochen Elternzeit :-(.

Natürlich würde ich als Mutter gerne die 3 Jahre daheim bleiben. Aber es war die Frage, wie wir ZU DRITT die beste Lösung haben. Im Moment können wir z. B. keinen richtigen Rhythmus einführen, weil mein Mann eben Schichten arbeitet. Da ist jede Woche anders. Mal ist der Papa morgens da, mal mittags. Mal schläft er nachts bei uns und mal nicht. Mal ist er 12 Stunden weg, mal 8. Alles irgendwie doof und auch für ein Kind nicht gut. Deshalb muss ich meinen 'Mutterbedürfnissen' ein bisschen den Riegel vorschieben und zurückstecken.

Beitrag von wemauchimmer 13.04.11 - 15:50 Uhr

Also meine Frau ging jeweils nach 5,5 bzw. 6,5 Monaten wieder arbeiten, ca. 20 Stunden die Woche. Das war aber keine Geldsache, sondern weil ihr einfach auf Dauer zuhaus die Decke auf den Kopf gefallen ist und einen der Babykram tagaus, tagein irgendwann nicht mehr befriedigt - na oder jedenfalls bei ihr war es so. Das bedeutete, daß sie an 3-4 Tagen die Woche ein paar Stunden lang mal was anderes gemacht hat. Das ändert ja nichts daran, daß die Kinder die meiste Zeit mit ihren Eltern verbringen.
Für die Kinder ist das nie ein Problem gewesen.
Bei unserem jüngsten geht sie voraussichtlich erst nach einem Jahr wieder arbeiten. Das liegt aber daran, daß wir für ihn einen den raren Kleinkindplätze ergattern konnten und sich daher der Aufwand, schon vorher eine TaMu zu suchen, einfach nicht lohnt.

Ich kann verstehen, daß Du gerne viele Jahre zuhause mit Deinem Kind sein möchtest. Aber Du darfst auch nicht nur an Dich denken. Der Mensch ist nunmal ein soziales Wesen und die Kinder brauchen einfach ab einem gewissen Alter den regelmäßigen Umgang mit Gleichaltrigen. Und wenn man Kinder miteinander vergleicht, die mit 1 oder 3 Jahren in den Kindergarten gekommen sind, sind die Unterschiede im Sozialverhalten doch auffällig, auch noch nach Jahren. Also sieh es positiv - es wird Deinem Kind helfen, sich gut und artgerecht zu entwickeln.
LG

Beitrag von janimausi 13.04.11 - 16:24 Uhr

Ich bin nach 1 1/4 Jahr wieder arbeiten gegangen und ich habe es genossen!!

Ich hatte nicht den ganzen Tag nur mein Kind um nich, ich konnte mich wieder normal mit erwachsenen Menschen unterhalten, mein Kind fand die Krippe prima und er war auch nur halbtags, also bis nach dem Mittagsschlaf da...

Deine Maus ist noch so klein, das du da nicht mal dran denken magst, das Würmchen abzugeben, ist normal.
Ich war als mein Kleiner drei Monate alt war das erste mal allein weg.
Ich hab alle halbe Stunde angerufen und war noch vor Mitternacht wieder zu hause, obwohl ich erst um 22 Uhr los gegangen bin...

LG

Beitrag von kathrinmaus 13.04.11 - 16:32 Uhr

Hallo,

ich fange im Mai zum arbeiten an, 20 Stunden/Woche.
Und.................................... ich freu mich drauf! Ich mag meinen Job und finde es super jetzt bald wieder anzufangen.
Allerdings geht meine Maus nicht in die Krippe, sondern wird einen Vormittag vom Papa betreut, und die restliche Zeit von meinen Eltern. Deswegen mach ich mir da auch keinen Kopf.

LG Kathrin

Beitrag von sunberl 13.04.11 - 17:43 Uhr

:-DNoch hast Du ja etwas Zeit.

Ich gehe auch wieder kurz nach dem ersten Geburtstag meiner Tochter arbeiten. Derzeit ist sie 6 Monate alt und ich mache mir auch Gedanken. Aber wir waren jetzt schon ein paar Mal im Kindergarten und ich habe dort die Kleinen beobachtet und glaube mir, Kinder lieben es unter Kindern zu sein. Ich glaube uns Eltern fällt es viel schwerer. Außerdem bestätigen mir die Erzieherinnen immmer, da Kinder die mit 3 erst in die Kita gehen, es viel schwerer fällt los zu lassen und die Eingewöhnung viel mehr Zeit dann benötigt. Ist ja auch klar. Sie kennen dann ja 3 Jahre nur Mama und Oma.

Bei uns in Berlin ist die Eingewöhnung etwa 4-6 Wochen, je nach Kind. Erst eine Stunde mit Mama/Papa dann geht man mal raus, kommt wieder etc. Wenn die Kinder Vertrauen zu den Erziehern gewonnen haben, dann lassen sie sich auch schnell beruhigen wenn Mama/Papa nicht mehr da sind.

Also ich denke es ist die richtige Entscheidung mein Kind mit 1 Jahr in die Kita zu geben. So viel Erfahrungen wie es dort machen wird, das kann niemand zu Hause bieten.

Jetzt genieß erstmal die Zeit mit Deinem Baby. In ein paar Monaten wirst Du das anders sehen.

Beitrag von marika333 13.04.11 - 18:29 Uhr

Danke für die vielen Antworten:-)!

Eigentlich sollte ich es ja wissen,da ich ja vom Fach bin,aber den eigenen Kindern blutet einem ja das Herz.Also mir geh es zumindest so...

Klar hab ich noch etwas Zeit,aber wenn ich mal
überlege wie schnell jetzt das erste Vierteljahr rumgegangen ist-schnüff!
Es geht sooo schnell!!!!

Und ich denke immer,dass Kinder mit 12 Monaten gerade so viele neue Schritte machen,dass ein Krippeneinstieg erschwerend hinzu kommt.

Aber vielleicht täusche ich mich ja auch.

Bleibt abzuwarten wie ws bei uns wird!

Lg m#verliebt

Beitrag von sarahjane 13.04.11 - 22:59 Uhr

Gut gings mir damals nicht, aber ich war froh, mich nicht von meinem Mann oder gar von Vater Staat finanziell abhängig zu machen.

Beitrag von smilla1975 14.04.11 - 10:12 Uhr

hallo,

ich werde ab september, wenn carina 8 monate ist, wieder vollzeit als lehrerin arbeiten und mein mann bleibt dieses eine schuljahr zuhause. in die krippe hätte ich die kleine nicht so früh schon geben wollen (wenn es nicht unbedingt sein hätte müssen), aber so mit papa zuhause hab ich ein sehr gutes gefühl und so sehr ich die faulenzer-zeit jetzt genieße, so sehr freu ich mich auch drauf, wieder "rauszukommen". auch wenn's natürlich stressig wird.
beim ersten kind bin ich nach einem jahr auch wieder teilzeit gegangen und sie kam zu einer tagesmutter, was ihr nicht geschadet hat, im gegenteil - es hat ihr sehr geholfen, da sie ein echtes mama-kind war und so auch ein bisserl "loslassen" lernte.
wie gesagt - ich kann dich gut verstehen, dass es dir nicht leicht fallen wird, aber dein kind wird in der krippe auch eher gefördert werden als dass es ihm schadet, ganz sicher !!

lg
smilla mit miriam (5) und carina (12 wochen)