Vater Kur oder Reha?

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Beitrag von kuebi 13.04.11 - 15:23 Uhr

Hallo zusammen,

irgendwie gehts nur kompliziert und nicht einfach. Nachdem es ja sowieso eigentlich unmöglich ist eine Familienkur zu bekommen, wurde uns von der Reha vorgeschlagen es anders zu beantragen. Also ich soll Mutter-Kind-Kur beantragen und er eine Reha. Die behaupten, da er arbeitet der Rentenversicherer zuständig wäre.

Aber irgendwie geht das nicht in meinen Kopf. Bei mir würde ich verstehen wenns heißt Reha. Ich bin nun schon 7 Wochen krankgeschrieben und noch nicht erkennbar wann ich wieder arbeiten kann. War arbeitssuchend bisher gemeldet, jetzt natürlich im Krankengeld.
Er ist im Prinzip dreifach belastet. Er arbeitet im Schichtbetrieb. Normalerweise Früh und Spät, aber zwischendurch kann auch mal Nachtschicht sein. Dazu muss er mich sehr unterstützen im Haushalt und mit den Kindern, da ich einfach diese Unterstützung brauche. Dazu muss er mich als chronisch Kranke nicht unbedingt pflegen, aber eben mit unterstützen und helfen.

Er ist ziemlich fertig und die Mittlere ist absolutes Papakind. Wenn er da ist, hängt sie nur an ihm.
Uns wurden nun schon von 3 Ärzten versuchen sowas wie eine Familienkur zu bekommen. Aber irgendwie ist das echt schwierig.
Ist das richtig das ER die Reha beantragen muss? Bei ihm ist es ja eher vorbeugend. Er fehlt bei der Arbeit recht selten. Aber wenn nicht bald was gemacht wird, könnt sich das ändern.

Vielleicht kann mir jemand hier weiterhelfen? Wie kennt ihr das?

Achja ich habe auch mit der Klinik schon gesprochen. Wir könnten beide aufgenommen werden, egal ob Kur oder Reha.

LG kuebi

Beitrag von arkti 14.04.11 - 00:14 Uhr

Natürlich bekommt man nicht einfach eine Familienkur.
Die Kassen zahlen eben keinen Familienurlaub.

Kann euer Problem auch nicht ganz nachvollziehen.
Dein Mann tut nicht mehr wie jede alleinerziehende Mama.

Fahrt in Urlaub und gut. #kratz oder fahr du mit den Kindern zur Kur dann kann er sich auch mal zuhause erholen.

Beitrag von kuebi 14.04.11 - 09:28 Uhr

Hallo arkti,

eine sehr hilfreiche Antwort. Glaubst du die Ärzte raten das umsonst?

Eine Kur ist etwas völlig anderes wie ein Urlaub. Das solltest du genauso wissen, wie ich. Es geht nicht nur um die reine Erholung. Ich war schon mit den Kindern ohne ihn zur Kur. Aber das brachte nur eingeschränkten Erfolg bei ihm.

Aber stell dir vor, eine alleinerziehende Mama hat (falls es gesundheitlich erforderlich ist) sogar das Anrecht alle 2 Jahre auf eine Mutter-Kind-Kur zu gehen. Genauso wie eben eine chronisch Kranke (auch anerkannt schwerbehindert)

Ich möchte hier nicht alles im kleinsten Detail erörtern. Meine Grundfrage ist eigentlich einfach nur, ob mein Mann eine Reha beantragen muss, da er arbeitet oder genauso eine Vater-Kind-Kur bei der Krankenkasse, also eine Vorsorgemaßnahme, beantragen kann? Also eben statt wie nun vorgeschlagen das ich MuKiKu mache und er Reha, dies umzudrehen. Da er ja NOCH nicht arbeitsunfähig ist, aber ich schon.

Reha ist ja um die Erwerbsfähigkeit zu verbessern und Kur um eine Verschlechterung abzuwenden.

Falls du was sinnvolles dazu beitragen möchtest oder kannst, würde ich es gerne erfahren.

MfG kuebi