Getrennt vom Partner schlafen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von perladd 13.04.11 - 15:41 Uhr


Meine kleine wird morgen 2 wochen alt und seit sonntag schlafen wir getrennt.
Mir gefällt das aber überhaupt nicht und ich werd abends immer richtig depri wenns ans zubett gehen geht. Könnte dann nur weinen, weil ich so ungern getrennt von ihm schlafe.
Ich verstehe das voll und ganz, dass er seinen schlaf braucht und hab ihm das ja auch so vorgeschlagen, da die kleine wirklich manchmal alle 2 stunden kommt, aber ich bin extrem unglücklich mit der situation und auch mein kind kann mich nicht wirklich darüber hinweg trösten.

Ich wünschte einfach, dass sie wenigstens regelmässig 4 stunden durchhält, aber das wird wohl noch etwas dauern :-(
Naja das wollte ich nur mal los werden.
Wie gehts euch und wie handhabt ihr das mit dem schlafen?

Beitrag von goldengirl2009 13.04.11 - 15:51 Uhr

Hu Hu,

bei uns wird nicht getrennt geschlafen, warum auch ?

Hast Du mal daran gedacht ein Beistellbett (google mal nach Roba,da gibt es eines mit der Liegefläche 120x60 cm,reicht also super lange) zu Euch zu stellen damit Du in der Nacht stillen (??) kannst ?
Klappt z.B. bei uns wirklich sehr gut und mein Mann bekommt seinen Schlaf und ich auch.

Gruß

Beitrag von tutsy1002 13.04.11 - 15:52 Uhr

mir gehts ähnlich. mein mann ist total geräuschempfindlich (war er schon immer) und er schläft seit dem die kleine da ist im gästezimmer. ich hab mich damit abgefunden, denn ich mag auch nicht seine schlechte laune aushalten, wenn er unausgeschlafen ist und er braucht seinen schlaf vorallem momentan, weil es auch im büro sehr schwierig im moment ist. mein trost: ich brauch mir das schnarchen nicht anhören:-p und irgendwann wird es ja auch wieder anders! also kopf hoch!!!

Beitrag von perladd 13.04.11 - 16:03 Uhr

Die kleine schläft mit im bett und ich gebe flasche. Alles also so gesehen kein problem. Sie schreit auch nicht wenn sie aufwacht sondern fängt nur an rumzuwurschteln, aber selbst das macht meinen mann sofort wach. Dazu kommt, dass er dann nicht wieder einschlafen kann wenn er einmal wach ist. Ist bei mir übrigens genauso. Wenn ich mit der kleinen fertig bin brauche ich extrem lange um wieder einzuschlafen, oft ne ganze stunde :-[

Beitrag von kanojak2011 13.04.11 - 19:18 Uhr

Wenn du stillst, ist es leider praktischer, wenn du das Baby bei dir hast. hast du aber schon probiert, dass du halt das Baby im Stubenwagen irgendwo lassen würdest, du würdest mit ihm kuscheln gehen, dann bist zur ersten Stillzeit bei ihm blieben und dann gehst du wieder zurück zu deinem Baby ?

Wir beide schlafen getrennt aber seitdem das erste Baby da war und ich wikrlich k.o. war, fielen selbst die Kuscheleinheiten aus, dann sagten wir bis zur ersten Flasche gemeinsam..

Klar, es gibt noch eine Möglichkeit, das Baby schläft getrennt, bei aller 2 Stunden stillen finde ich es aber äußerst unpraktisch.

Beitrag von 2joschi 13.04.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

wir schlafen auch getrennt. Mein Linchen (11 Wochen) kommt immer noch alle 4 Stunden (Flaschenkind), mein Mann schläft auch im Gästezimmer.
Hab mich damit abgefunden, hatte allerdings am Anfang auch ziemliche Probleme damit.
Als "Wiedergutmachung" übernimmt er am Wochenende die Nachtschichten, obwohl ich auch nicht schlafen kann, Linchen schläft im Beistellbettchen neben mir und ich krieg das natürlich mit, wenn sie wach wird....sie schreit auch nicht und wurstelt so vor sich hin...ich merk das und er schläft...#aergerAber ich weck ihn dann auf...er darf ruhig ran.

Somit hol ich mir einigermaßen meinen Ausgleich und ist gleichzeitig Rache weil er ja unbedingt unter der Woche seinen Schlaf braucht......#augen

lg Susi und Linchen

Beitrag von kugeling 13.04.11 - 20:49 Uhr

Hallo!

Das wüßte ich aber,das mein Partner in einem anderem Zimmer schläft#nanana
Wir wollten beide ein Kind und das die Nächte sehr kurz sein würden,das sollte eigentlich jedem vorher klar sein#aha

Und da sollte der Mann seine Frau schon "unterstützen"(die kann nämlich nicht einfach sagen,ich gehe mal eben im Nebenzimmer schlafen)

Über solche Väter könnte ich mich immer tierisch aufregen#augen

Lg

Beitrag von herminasmum 13.04.11 - 21:05 Uhr

Hallo,

haben wir auch so gemacht. Die ersten 6 Monate bis mein Kleiner durchgeschlafen hat hab ich im Kinderzimmer im Gästebett mitgeschlafen.

Jetzt schläft mein Kleiner alleine und ich wieder im Schlafzimmer. Ich fands Ok.

Schlaft doch am Wochenende zusammen, wenn deine Freund nicht arbeiten muss.

LG R.

Beitrag von kiki-2010 13.04.11 - 21:13 Uhr

Auch wenn die Nächte mal kurz waren/sind, mein Mann würde nicht im Traum daran denken, das Zimmer zu wechseln. Kinder zu haben, bedeutet halt auch gewisse Opfer zu bringen ;-) Ich bin zwar diejenige die Nachts mit Fütterung und Wickeln beschäftigt ist (Gott sei Dank, es gibt Beistellbetten...) aber es tut gut zu wissen, dass mein Mann notfalls immer auf zack wäre, auch wenn der arme Kerl beruflich arg eingespannt ist. Wir sagen uns, diese Zeit kommt nie wieder! Also genießen wir auch ein bisschen die turbolenten Babymonate....
Und wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid! :-)

Beitrag von ntkm1987 13.04.11 - 21:49 Uhr

Hallo,

Wir machen es zum Beispiel so. Um 22.00 Uhr geben ich unserem kleinen noch mal seine Flasche und wenn er dann wieder schläft gehen wir gemeinsam im Schlafzimmer schlafen. Wenn dann die nächste Flasche angesagt ist gehe ich ins Gästezimmer und übernehme die Nachtschichten und mein Mann kann weiterschlafen. Das er jedes mal mit wach werden würde wäre uns auch zu gefährlich, er ist jeden Tag viele Stunden im Auto unterwegs und muß dafür wach sein. Und wenn ich Nachts dann woanders weiterschlafe ist das für mich kein Problem.

Beitrag von maerzschnecke 13.04.11 - 22:00 Uhr

Mein Mann schläft schon seit eh und je mit Ohropax in den Ohren. Hören tut er nachts also nichts. Er verträgt es aber nicht, wenn Licht angeht und ich Blindfisch brauche zumindest eine leichte Beleuchtung, um mein Kind im Beistellbett zu finden und es richtig anzudocken.

Anfangs habe ich im Wohnzimmer auf der Couch geschlafen, zumal Emilia die ersten 3 Wochen generell bis 2 Uhr nachts Clusterfeeding betrieben hat #aerger und vorgeprägt durchs KH nachts nicht im Dunkeln schlief.

Als mein Mann dann das erste Mal wieder zur Arbeit ging und Nachtschicht hatte, bin ich mit Emilia ins Schlafzimmer umgesiedelt und habe sie ans Babybay gewöhnt und nachts ein leichtes Licht angehabt. Dann habe ich mir ein schönes Nachtlicht besorgt, dass gerade hell genug für mich ist und gerade dunkel genug, dass mein Mann nicht davon wach wird und seitdem schlafen wir zusammen in einem Bett #ole

Vielleicht probiert Dein Mann mal Ohropax aus, wenn ihn die Geräusche stören.

Beitrag von wunki 14.04.11 - 11:31 Uhr

Mein Sohn ist 10 Monate alt und wir haben letztes WE eine Nacht getrennt geschlafen...mein Mann war nur am Husten und wir sind immer und immer wieder aufgewacht...deswegen ist er schlussendlich ins Wohnzimmer gezogen. Ansonsten finde ich es quatsch. Der Mann gehört genauso wie das Baby (meine Meinung) zur Mama ins Zimmer ;-). Bei uns war das von Anfang an gar kein Problem. Zum einen hat mein Mann einen tiefen Schlaf und zum Anderen habe ich es nie dazu kommen lassen, dass mein Sohn rumgebrüllt hat. Ich bin immer mit oder vor ihm wachgeworden - warum auch immer - und habe direkt reagiert. Ansonsten ist es so, dass mein Sohn seit einigen Monaten mit bei uns im Bett schläft und ich unmittelbar neben ihm liege und entsprechend reagieren kann. Schon mal übers Familienbett nachgedacht?

LG Wunki

PS: Am Anfang haben wir auch spekuliert wie es wohl wird weil mein Mann im Schnitt gegen 3/4 Uhr aufsteht und ca. 70 Stunden die Woche arbeitet...aber es funktioniert....