FA sauer wegen Vorsorge bei Hebamme!? Vorsicht lang!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von saraya32 13.04.11 - 19:28 Uhr

Hallo Mädels,
muss heute mal meinen Ärger loswerden.
Ich habe bereits seit der 9. SSW eine total gute Hebamme, zu der ich absolutes Vertrauen habe.
So wollte ich von Anfang an die Vorsorgeuntersuchungen bei dieser mit der Vorsorge beim FA im Wechsel machen. Meine Frauenärztin lehnte dies damals rigoros ab, mit der Begründung, dass sie meine Entwicklung im Blick haben wollte, da ich in der Früh-SS oft Blutungen hatte und ihr das Risiko zu groß sei. Sie sagte damals, später würde sie da mit sich reden lassen.
Jetzt bin ich immer brav zur FA gedackelt und habe meine Hebi nur bei Beschwerden zu Rate gezogen.
Man muss dazu sagen, dass ich in einem Geburtshaus entbinden möchte und die Hebammen dort (meine arbeitet auch da) zur Voraussetzung haben, dass die die Vorsorge ab der 30. SSW übernehmen. Ist ja auch logisch, die entbinden die Frauen, sie wollen sie auch vorher kennen und mitbetreuen. Die Hebammen machen ja abgesehen vom Ultraschall genau die gleichen Untersuchungen wie der FA.
Ich teile das meine FA mit und was ist? Zieht stinkig ein Gesicht und sagt wieder: Höchstens im Wechsel, aber nicht komplett, das mach ich nicht mit!
Was soll ich denn jetzt tun?
Das Geburtshaus hat die Bedingung, dass alle Vorsorgen dort gemacht werden und nur bei Schwierigkeiten oder Auffälligkeiten an FA überwiesen wird
möchte es mir nicht mit meiner FA verderben, da ich bei evtl. Problemen wahrscheinlich froh über die Ultraschallkontrolle wäre und möchte auch nicht mehr sooo spät in der SS den Arzt wechseln oder was meint ihr??
*Grummel*

Beitrag von babylove05 13.04.11 - 19:36 Uhr

Hallo

ganz einfach ... sag deiner FA wenn sie das nicht mit macht dann gehst du ganz .

Such dir eine FA die vernünftig ist , und sich nach den wünsches des Patienten handelt.

Lg Martina

Beitrag von chris1179 13.04.11 - 19:41 Uhr

Hallo,

ich war in der 30. SSW zum letzten Mal beim Fa....das ganze CTG und sonstige Gedöns spare ich mir...mir geht's super...die Hebis machen von Anfang an bei mir im Wechsel mit dem FA die VUs und jetzt seit der 30. SSW eben ausschließlich.

Ich hatte in der Früh-SS auch Blutungen bzw. später auch noch, konnte aber nie ein wirklicher Grund dafür gefunden werden.

Mir geht es gut, ich selbst bestimme, von wem ich mich untersuchen lasse und nicht irgendwelche Ärzte!

Bei mir haben sie nur immer bei der Anmeldung beim FA doof geguckt, wenn ich 8 Wochen lang nicht da war....aber die blöden Weiber sind mir eh suspekt und ich mache sowieso, was ich will :-p

Morgen hab ich allerdings leider noch mal die Ehre, meinen FA aufzusuchen, da die Hebis sich nicht sicher sind wegen der Kindslage und wir eine Hausgeburt planen, die nur bei SL auch so stattfinden kann....naja, da freue ich mich schon wieder drauf, den Arzthelferinnen zu sagen, dass ich KEINE VU habe und auch KEIN CTG.....bin ja mal gespannt. Bin grad froh, wenn der Termin morgen rum ist....

Lg Christina + Annalena (35+0)

Beitrag von simplejenny 13.04.11 - 19:42 Uhr

Hallo,

also mal ganz ehrlich: Es ist doch Deine Sache wo Du hingehst. Du musst es entscheiden und vertreten - nicht die Frauenärztin. Und ich meine was heißt der Satz "das macht sie nicht mit" denn genau? Will sie dich als Patientin dann nicht mehr haben? Oder nur in der Schwangerschaft nicht mehr sehen? Ich meine, wenn jemand sich so unkooperativ zeigt, dann wäre das für mich um so mehr ein Grund dort zu wechseln. Ich meine sie bekommt doch eh blos die 3 Ultraschalle von der Kasse bezahlt und die hast du ja bestimmt schon voll, also warum ist sie so zickig? Wegen den paar Vorsorgeterminen etwa? So viel Geld ist das auch nicht.

Ich würde beim Geburtshaus bleiben und auch dort die Vorsorge machen lassen. Kannst ja beim nächsten Termin nach der entbindung nochmal mit der Frauenärztin versuchen, wenns dann immernoch nicht klappt, dann kannste ja über einen Wechsel nachdenken.

(Mein FA hat auch dämlich reagiert auf die Hebammentermine)

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von myry 13.04.11 - 20:01 Uhr

Hallo!

Such dir einen anderen FA ! Bei meinem ist eine hebamme mit in der Praxis bzw sie nutzt einen Raum für die Vorsorge und mein Arzt schlägt es sogar selber vor. Diese macht auch dort Akkupunktur usw. Wenn irgendwas auffälliges sein sollte geht man hald einen Raum weiter zum FA rein und der schaut nochmal nach. Die hebamme arbeitet übrigens sonst hier bei uns im KH und entbindet somit auch viele Frauen, wo sie vorher die Vorsorge gemacht hat.
Ich war auch am überlgene, aber jetzt kommt doch zuviel zusammen, so dass ich wohl eher nur zum FA gehe und nur die Akkupunktur bei der hebamme mache.
Dein Problem ist ja eher, dass mit dem Genurtshaus, dass sehe ich so entweder du bist Risiko ss, dann musst du natürlich zum FA aber in dem Fall würde dich das Geburtshaus auch gar nicht annehmen oder du bist es nicht und dann reicht die Vorsorge bei der Hebamme vollkommen. Würde ich auch so der FA sagen.
Ich darf leider weder ins Geburtshaus noch eine Hausgeburt machen und bin da schon traurig drüber :-(
Alles Gute dir #winke

Beitrag von blumella 13.04.11 - 20:09 Uhr

Doch, in so einem Fall würde ich den Doc wechseln.
Sprich doch mal mit der Hebamme, vielleicht kann sie Dir jemanden empfehlen?!

Beitrag von findekind 13.04.11 - 20:36 Uhr

Hi!
Ich würde Dir empfehlen - sofern aktuell alles in Ordnung ist, Du keine Blutungen mehr oder sonstige Auffälligkeiten mehr hast - pfeif auf die FÄ und lasse alle noch anstehenden Vorsorgen von den Geburtshaushebammen machen! #pro
CTG ist in der Schwangerschaft ohne wirkliche Indikation ohnehin sinnlos, ich lasse auch keines schreiben (außer,es besteht ein begründeter Verdacht(Indikation).
Falls es doch nochmal zu wirklichen Komplikationen während der Schwangerschaft kommen sollte, kannst Du auch zu einem anderen Frauenarzt wechseln, ich würde da auch auf eine Empfehlung Deiner Hebamme vertrauen.

Ich glaube, die Frauenärzte haben es auch nicht gern, wenn Ihnen die Quartalspauschale aufgrund der Hebammenvorsorge nicht zusteht. Nur deswegen aber jedes zweit Mal zu Ihr zu laufen, finde ich absolut unnötig.

Liebe Grüße von Findekind #winke(die sich seit Woche 20. ausschließlich von den Hebammen des Geburtshauses vorsorgen lässt und nur die drei großen Ultraschall-Screenings bei der FÄ macht).

Beitrag von supermutti8 13.04.11 - 21:06 Uhr

also, wenn du wert auf den FA legst,dann nimm die VU bei beiden im wechsel wahr :-), das ist erlaubt und wird bezahlt ..ohne Probleme.

ich bin nach der 23.ssw von der FÄ ganz zur Hebi gewechselt (hatte die letzten 4 SS immer vorsorge im wechsel,aber meine Fä war auch immer am mosern -sie mag weder Geburtshaus-noch hausgeburten) und das war auch gut so ..viel entspannter und sie macht auch alles bzw. arbeitet mit der FÄ zusammen, die dann den US gemacht hat ....

Lg Annett