pupertäre tochter.immer wieder dieselbe leier mit ihr...

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von merdl 13.04.11 - 20:12 Uhr

meine 15 jährige tochter hat es heute wieder geschafft das sie internetverbot bekam und mein partner und ich streit hatten

mein partener ist hier der versorger aber nicht ihr leiblicher dad, das sagte sie heute wieder als er sie aufforderte mal zu befolgen was mama sagt. sie: jetzt mischt der sich wieder ein..du hast nix zu sagen..ich geh lieber zu papa usw. folge , meon partner kappt das internet denn er zahlt das und sie sagt ihm solche dinge.

mich macht das alles kraftlos ich weiss da nicht mehr weiter. was würdet ihr tun?

Beitrag von miss-bennett 13.04.11 - 21:14 Uhr

Hallo!

In dem Alter ist es ganz schwierig. Aber Ihr lebt alle zusammen
Ist es möglich ein Gespräch zwischen Euch dreien zu vereinbaren? Es müsste möglichst kurz und klar gesagt werden, was gesagt werden muss. Jeder sollte seine Wünsche, seine Kritik und seine Bedenken äussern können, ohne Unterbrechungen (z.B. jeder schreibt sich jeweils drei Punkte auf). Und dann sollte man sich auf, erstmal, ein paar Regeln einigen und auch auf die Konsequenzen für die Regelverstöße.

So kann Deine Tochter klar sehen, dass sie etwas "verbrochen" hat. Und Dein Freund kann nicht etwas tun, was ihr willkürlicih vorkommt

LG

Beitrag von merdl 14.04.11 - 07:30 Uhr

man kann nicht reden mit ihr und heute morgen redet nun keiner der beiden mehr mit dem anderen ich finde die stimmung unterträglich. aber sie kapiert nicht das man nicht so zu reden hat mit uns . was soll man dazu noch sagen? sie fühlt sich nun wieder ungerecht behandelt und alle sind die bösen, aber einsehen null :-(

Beitrag von lumidi 14.04.11 - 10:58 Uhr

Ich habe meiner Mutter immer gesagt, so wie sie mit mir redet, so rede ich auch mit ihr. Das habe ich bis heute so beibehalten.

Warum soll ich jemandem respektvoll behandeln, wenn dieser mich wie den letzten Dreck behandelt? Verstehst du wie ich es meine? Vielleicht merkt ihr gar nicht, dass ihr mit ihr nich so ganz respektvoll umgeht?

Beitrag von enni12 13.04.11 - 21:53 Uhr

"folge , meon partner kappt das internet denn er zahlt das und sie sagt ihm solche dinge."

Hallo,

ich denke, genaus das ist das Problem! Klingt so nach dem Motto: Ich zahle hier alles also mach was ich sage (übertrieben). Ich denke, so kommt das bei deiner Tochter an und das ist der Auslöser für den ganzen Streit.

Wenn er ihr vorhält, dass er solche Dinge bezahlt fühlt sie sich vielleicht abhängig aber Respekt erzeugt das kaum.


Machen die Beiden auch mal was zusammen? Wie lange hast du denn deinen neuen Partner schon?

Davon abgesehen: Kopf hoch! Sie sind echt anstrengend in dem Alter und wissen meist genau, wo sie einen treffen können!

Liebe Grüße

Dani

Beitrag von merdl 14.04.11 - 06:49 Uhr

wir kennen uns schon länger als ein jahr und sie verstehen sich sonst gut. nur wenn sie frech wird und er was sagt eskaliert es so und ich stehe dazwischen. er hat recht aber sie sieht es nicht ein, so tut sie auch mit mir nicht nur mit ihm und immer die drohung dann gehe ich eben zum vater usw.

sie will am liebsten nur ans internet und da haben wir ihr schon x mal erklärt das sie erst ihre pflichten erledigt und dann ihre internet zeit nutzen darf, aber jedesmal so ein theater

Beitrag von susanne85 14.04.11 - 08:22 Uhr

hallo

ich würd ihr garnicht sagen erst pflichten dann internet.

nehm ihr einen kabel weg! oder die tastertur oder den lan kabel...

den gibt es jeden abend nur für eine bestimmte zeit(ca. 1 stunde) wenn sie an dem tag sich benommen hat und ihre pflichten erledigt hat.

ich muss dir auch sagen einen partner mit 14 neu anzunehmen ist sehr sehr schwer. ich habe mich in einer ähnlichen situation befunden und hasse meinen stiefvater heute noch.

lg

Beitrag von lumidi 14.04.11 - 08:35 Uhr

Was sind denn ihre Pflichten?

Ich hatte auch oft Streit mit meiner Mutter in dem Alter, weil ich einfach zu meinem Freund wollte und meine Pflichten schnell nach der Schule erledigt hatte. Aber wenn es nicht so war, wie meine Mutter es immer macht, dann fing der Streit immer an. Dann durfte ich jenes machen und hier noch was und da.. #bla Das hat mich immer geärgert, da meine Mutter es nicht akzeptieren wollte, dass ich Dinge halt anders erledigte.

Mit 19 Jahren bin ich dann ausgezogen. Bis dahin gab es wirklich jede Menge Streß. Aber jetzt verstehen wir uns gut.

Ich konnte es auch nie abhaben, wenn man mir vorgehalten hat, dass meine Eltern alles bezahlen usw. Ich konnte ja nichts dafür, dass ich noch nicht soviel Geld verdient habe. Ich denke, dass ist der falsche Weg sich Respekt zu verdienen bzw. zu erwarten, dass man dann auf einen hört.

Beitrag von merdl 14.04.11 - 09:27 Uhr

sie hat unter der woche nur die pflicht ihre aufgaben zu machen und zu lernen wenn sie ne arbeit vor sich hat und dann 30 min . mit dem hund zu gehen mehr nicht, aber selbst das ist anscheinend zuviel verlangt

sie hat noch nen 6 jährigen stiefbruder und der muss sich an alles halten nur madame nicht ( sorry bin gerade etwas wütend)..das merkt er ja und dann gibt es wieder diskussionen

und wegen dem bezahlen, das kam nur weil sie sagte. er habe nix zu melden hier zuhause. darauf hin kappte er das inet denn das nutzen tut sie auf seine kosten. versteht ihr wie ich das meine?
ist nicht so einfach das alles auch für sie, das verstehe ich schon und er auch..aber respekt untereinander sollte schon sein

Beitrag von lumidi 14.04.11 - 10:53 Uhr

Aus Wut heraus sagt man viele Dinge, die man evtl. nicht ganz so meint.

Wie gesagt, ich hatte auch mit meiner Mutter oft Streit. Da ging es nicht nur um Lernen für die Schule oder Hausaufgaben machen. Die habe ich auch so gemacht. Bei uns ging es um Hausarbeit etc.

Was uns geholfen hat? Nach dem Streit, wenn wir uns beide beruhigt haben (und auch nachgedacht), haben wir uns noch mal zusammen gesetzt und darüber ruhig gesprochen. Wir haben am Anfang des Gesprächs direkt abgemacht, dass wir jetzt nicht streiten und den anderen IMMER ausreden lassen werden.

Beitrag von cybille 14.04.11 - 09:26 Uhr

Ich glaube dieser Spruch ist so alt wie es Patchworkfamilien gibt. Ich bin der Meinung, dein Partner und du müsst euch einig sein. Wenn ich das so lese, dann glaube ich du sitzt zwischen den Stühlen und die Entscheidungen deines Partners teilst du nur bedingt und würdest sie so auch nicht aussprechen oder durchziehen. Aber würdest du anders handeln, weil du Angst hast deine Tochter an ihren leiblichen Vater zu verlieren oder weil du die Sanktionen als falsch einschätzt? Ich weiss jetzt zwar nicht worum es in dem Streit zwischen deiner Tochter und deinem Partner ging und was dann zu der Sanktion und dem Satz führte, aber ich denke ihr zwei müsst euch einig sein. Wenn du der Meinung bist er handelt falsch dann sag ihm das und wenn du der Meinung bist er hat sich nicht in die Erziehung deiner tochter einzumischen dann sag es ihm auch. Aber nicht im Streit sondern in einer ruhigen Atmosphäre. Und vorallem niemals vor deiner Tochter. Klar wird sie das Druckmittel "leiblicher Vater" immer wieder einsetzen, aber wenn ihr beide euer Handeln und eure Entscheidungen zusammen trefft und auch dahinter steht, dann kann euch dieser Satz nicht mehr so treffen.
LG

Beitrag von merdl 14.04.11 - 10:37 Uhr

ich weiss auch nicht mehr genau. sie liess mich nicht in ruhe hab sie mehrmals gebeten. dann hat er gesagt, deine mutter hat dir gesagt sie mga jetzt gerade nicht bitte akzeptiere das und da sagte sie: jetzt mischt sich der wieder ein..somit begonn das alles., und sowas sollte sie nicht sagen, das ist abwertend wo er auch sehr viel tut für sie.
ich teile seine meinung schon, nur mag ich keinen dauerstress hier haben und würde gern das sie sich mal aussprechen aber anscheinend geht das zur zeit nicht.
und ich hab ja noch den sohn von ihm...da darf ich auch handeln und er sagt nix..gleiches recht für alle hier aber ist nicht einfach immer

Beitrag von cybille 14.04.11 - 11:04 Uhr

Wir sind auch ne Patchworkfamilie und ich spreche aus eigener Erfahrung das es oft nicht leicht ist. Bei uns ist es umgekehrt. Sein Sohn hat noch seine Mama und lebt auch bei ihr. Oft sind die Entscheidungen meines Mannes für mich nur schwer nachvollziehbar, weil sie geprägt sind von der Angst das sein Sohn sich gegen ihn entscheiden könnte und den Kontakt vielleicht nicht mehr will. Deshalb lässt er sich oft auf Kompromisse ein, die er selbst nicht mit ganzem Herzen trägt.
Das Verhältnis zwischen Stief-Elternteil und Kind ist oft belastet. Deine Tochter hat vielleicht auch Angst ihrem Vater gegenüber sowas wie Verrat zu üben, wenn sie sich auf die Regeln des Stiefvaters einlässt. Vielleicht solltet ihr mal einen gemeinsamen Ausflug machen, zum Beispiel in einen Klettergarten. Wenn deine Tochter merkt das sie sich auf ihn verlassen kann, bessert sich vielleicht die Stimmung wieder. Ansonsten nicht jedes Wort ihrerseits auf die Goldwaage legen, die pubertät ist eine extreme Zeit. Dein Partner glaubt dich schützen zu müssen. Und ich kann ihn auch gut verstehen. Bin schon unzählige Male ins Fettnäpfchen getreten,weil ich glaubte meinen "Stiefsohn" ( ein schreckliges Wort) sagen zu müssen, dass er mit seinem Verhalten seinem Vater sehr weh tut, aber mein Mann wollte das so nicht, dass er das weiss.
Ich wünsche euch viel Kraft. Sprich doch mal in Ruhe mit deiner Tochter und vielleicht sieht sie das deine Position extrem schwer ist.
LG

Beitrag von starshine 14.04.11 - 12:04 Uhr

Das Druckmittel Geld bzw. Internetentzug einzusetzen finde ich ziemlich kindisch.

Natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn Deine Tochter so etwas sagt, aber Disziplinierung wird immer nur Gehorsam hervorrufen und niemals Verständnis - wenn überhaupt Gehorsam folgt.

Setzt Euch gemeinsam hin und sprecht wie Erwachsene zusammen. Sie muss verstehen, dass Ihr in einer Gemeinschaft zusammen lebt, in der jeder seinen Beitrag leistet. Vergleicht es ruhig mit einer WG und erklärt ihr, dass sie langsam alt genug ist sich wie ein Erwachsener zu benehmen und nicht wie ein trotziges Kleinkind.

Viel Glück!