Hat jemand ein Kind was mit 3 schon hochbegabt ist?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rory20046 13.04.11 - 20:50 Uhr

Lina gerade 3 Jahre und manchmal frage ich mich ob meine kleine hochbegabt ist, deswegen frag ich mal ob sich jemand damit auskennt?


LG rory20046

Beitrag von 221170 13.04.11 - 20:50 Uhr

Woran erkennt man das denn?

Beitrag von schwarzesetwas 13.04.11 - 20:54 Uhr

Hochbegabung wird nicht unter 5 getestet.

Und anscheinend wird die Zahl der Hochbegabten immer höher, genauso wie die Zahl der AD(H)S erkrankten.

Schön, dass ich noch Kind sein durfte, als ich Kind war.
Und das mit einem IQ von 140. :-):-p;-)

Lg
SE

Beitrag von pollypo 13.04.11 - 20:57 Uhr

Um das beantworten zu können solltest du mal aufschreiben was genau Lina evtl. hochbegabt macht.

Kann sie die Tageszeitung lesen?

Kann sie Diktate schreiben?

Kann sie 3067x5749 innerhalb von 10 sek. rechnen?

Kann sie Klavier spielen?

Kann sie Referate übers Weltall halten?


Schreib doch mal auf was sie alles kann.

Gruss, die Polly #winke

Beitrag von 221170 13.04.11 - 21:13 Uhr

Die ersten beiden Sachen kann ich, aber dann....

die Rechnung krieg ich ohne Taschenrechner nicht hin, Klavier spielen kann ich auch nicht und das Weltall? ---> unendliche Weiten......

Ich schätze, ich bin NICHT hochbegabt, oder?#heul

Beitrag von pollypo 13.04.11 - 21:18 Uhr

Mööööööööööööööööp, durchgefallen #nanana
Bist nicht hochbegabt :-p

Beitrag von 221170 13.04.11 - 21:19 Uhr

Pffff!

Klavier spielen könnte ich lernen, Referate übers Weltall auch noch, aber Rechnen? Das wird wohl nichts mehr.....:-(

Beitrag von kleine1102 13.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo,


in diesem Alter kann man noch wenig über eine potentielle Hochbegabung sagen. Viele Kinder sind in den ersten zwei, drei Lebensjahren sehr "weit" in ihrer Entwicklung und das relativiert sich im Laufe der Zeit. Möglich ist's natürlich trotzdem, aber- wie gesagt- schwer bis gar nicht zu "erfassen". Vielleicht findest Du hier Infos, die Dir weiter helfen:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/557.html

http://www.suite101.de/content/hochbegabung-bei-kleinkindern-a47381.

Viele Grüße #blume,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von basket 13.04.11 - 21:44 Uhr

Hat irgendwer anders schon mal einen Verdacht geäußert (Kia/ Kindergarten etc.)?
In welchen Bereichen fällt deine Tochter denn auf!
Bei uns wurde das Thema bereits bei der U7 von der KIÄ angesprochen, da der Große sehr weit in viele Bereichen war. Auch vom Kiga kam ein Jahr später nach 14 Tagen die Rückmeldung "So ein Kind hatten wir hier noch nie!"
Leider ist es nicht immer leicht mit einem Kind das in einigen Bereichen viel zu weit in der Entwicklung ist! Wenn du deine Vermutungen hier nicht äußern möchtest dann schau doch mal im Club "Hochbegabung- Fluch oder Segen" vorbei!
Zu den anderen Kommentaren kann ich nur sagen: Ihr solltet euch einfach mal über Hochbegabung im Kleinkindalter informieren. Ein hochbegabtes Kind muss nicht zwingend mit 3 schon lesen, schreiben und rechnen können! Oft gibt es ganz andere Stärken!
Lg Basket
(mit dem Großen 4 Jahre und ein wenig weit für sein Alter und dem Kleinen 2, der sich ganz normal entwickelt!)

Beitrag von rory20046 13.04.11 - 21:58 Uhr

Sie lernt schnell, beim Tanzen was sie gerade 6 wochen macht, langweilt sich lina und verweigert dann manchmal ganz und setzt sich an den rand und macht andere sportliche oder tänzerische sachen was keiner von uns ihr gezeigt hat. Der Kinderarzt und auch die Kita haben beide gesagt sie ist den anderen in ihrer gruppe sehr vorraus und auch was sportliches betrift.

Beitrag von clautsches 14.04.11 - 00:41 Uhr

Ein Kind findet Tanzen langweilig und macht lieber sein eigenes Ding.. wow, wenn das schon Hochbegabung ist, hab ich wohl ein Wunderkind zuhaus.. #augen

Beitrag von blumella 13.04.11 - 22:05 Uhr

Ich halte nichts davon, Kinder so früh schon in irgendwelche Schubladen pressen zu wollen. Wozu ist es jetzt wichtig, ob sie evtl. hochbegabt ist oder nicht?

Natürlich hat jedes Kind irgendwelche Bereiche, in denen es vielleicht weiter ist, als andere Kinder seines Alters, dafür gibt es in anderen Bereichen dann wieder Nachholbedarf.

Dazu kommt meiner Meinung nach auch, dass Kinder heute ganz anders gefordert werden und dann die Großeltern schnell mit Kommentaren wie "unser Enkel ist ganz schön weit für sein/ihr Alter".

Unser Muckel kann sich z. B. schon selbst eine Muskik-CD am DVD-Player einlegen und anmachen, weil sie einfach sehr viel beobachtet und sich merkt oder sie zählt neuerdings bis 10. Andersrum kriegt sie aber schon einen Heulkrampf, wenn die Schleife am Schuh nicht sofort aufgeht.

Also lass Dein Kind einfach Kind sein und seine Welt für sich entdecken und in ein paar Jahren werdet ihr schon von ganz alleine merken, ob das Kind wirklich hochbegabt ist oder einfach nur in gewissen Teilbereichen ein bißchen seinen Altersgenossen voraus.

Beitrag von rory20046 13.04.11 - 22:08 Uhr

Das macht meine Maus auch, stecke sie doch nicht in eine Schublade, wollte mich nur mal schlau machen ob es sein könnte oder nicht. Sie kann Kind sein wie sie will und auch so lange sie will.

Beitrag von kati543 13.04.11 - 22:14 Uhr

Also ich kenne keine Tests, die mit 3 Jahren gemacht werden. Mein Sohn war auffällig. Aber niemand wußte so richtig in welche Richtung. Er wurde eher in die Asperger Schiene vermutet und so wurde er, sobald er 4 wurde, getestet. An 3 Tagen jeweils 1 Stunde vom Kinderpsychologen. Das Ergebnis war zum Glück ein homogenes Begabungsfeld und ein durchschnittlicher IQ.
Meine Freundin hatte mit ihrem Sohn nicht so ein Glück. Er ist hochbegabt, geht mittlerweile aufs Gymnasium (nachdem er 2 Klassen übersprungen hat), ist ein ganz lieber Junger aber irgendwie kann er einen wirklich zur Verzweiflung bringen. Es gibt nichts, was er nicht weiß. Meine Freundin will ihn jetzt auf eine Schule mit internat für Hochbegabte schicken. Nicht das, was man sich für seine Familie wünscht...

Beitrag von rory20046 13.04.11 - 22:16 Uhr

Na man wird es ja sehen wie es weiter geht

Beitrag von zahnweh 13.04.11 - 23:28 Uhr

Ich drück ihm die Daumen, dass es ihm gut tut.

Ja, Hochbegabung kann mehr Fluch sein als Segen.

Die, die es nicht haben, wünschen es sich oft oder tun so als ob (ihre Kinder es hätten) und die die es sind, versuchen so vieles um so "Normal" wie möglich zu wirken und die Aggressionen durch die extreme Anstrengung beim sich anpassen anderwertig zu verarbeiten...

Beitrag von zahnweh 13.04.11 - 23:21 Uhr

Hallo,

ja, ich kenne mich mit dem Thema aus.

viel gelesen, Freunde, die hochbegabt sind (von Geburt an, nur bemerkt wurde es zu unterschiedlichen Zeiten).

Die erste Frage, die sich mir stellt - ohne die ich nicht weiterhelfen kann:
wie kommst du auf die Idee?? (gerne auch über VK)

ich gebe bewusst keine konkreteren Fragen dazu, denn anhand deiner Antwort kann ich denke ich schon einiges herauslesen, bevor ich ein Gefühl entwickle ob oder ob nicht (habe wie gesagt schon einige hochbegabte im Alltag erlebt. Von Kindesbeinen an bishin zum Erwachsenalter)

Daher bitte ich noch um ein paar weitere Infos, um konkreter anworten zu können.

Beitrag von zahnweh 13.04.11 - 23:29 Uhr

P.S. mein Gefühl ist nur ein Gefühl, also nichts verlässliches!!!

aber den ein oder anderen Tipp habe ich dann vielleicht trotzdem dazu ;-)

Beitrag von kokrobite 13.04.11 - 23:24 Uhr

Mein Sohn ist auch sehr weit für sein Alter, sprach mit 1,5 ganze Sätze, kannte sämtliche Automarken, mit zwei schwimmen, das komplette Alphabet, hat ein unglaubliches Wissen zu allen Themen, Weltraum, Tiere, sämtliche Dinosaurier usw.
Zeigt mir auf der Weltkarte viel Länder, also wo diese liegen, lernt im Kindergarten englisch und seit ein paar Tagen auch noch nebenbei Twi (wir leben in Westafrika) usw, könnte noch Seiten füllen.

Ob er hochbegabt ist oder nicht, ist mir allerdings vollkommen egal.
Ich weiß,dass ich ein sehr schlaues Kind habe und wie ich ihn fördern kann und das reicht doch.
Muss dafwür nicht seinen errechneten IQ wissen.
Denke eh nicht, dass man das bei Kindern in dem Alter schon richtig feststellen kann.
Meiner ist nun drei und keine maschine.
Er erzählt mir was über schlankloris, Tapire und Nordkaper wenn er lust dazu hat und nicht wenn jemand etwas in genau diesem Moment von ihm hören will.

Beitrag von anela- 14.04.11 - 07:27 Uhr

#kratz Weil sie schnell lernt, sich beim Tanzen langweilt, sportlich ist und weit für ihr Alter fragst du noch Hochbegabung'?!

Unsere Tochter ist laut Kindergarten und Kinderarztauch weit für ihr Alter. Sie
war und ist motorisch auch sehr früh mit allem, hat ein sehr gutes Körpergefühl und ist sportlich sehr begabt. Sie konnte auch mit gerade 3 Fahrrad fahren, mit 4 schwimmen etc.
Mit 3 konnte sie alle Buchstaben benennen, mit 4 mußte ich ihr Wörter diktieren und sie hat sie aufgeschrieben oder sie hat mir die Anfangsbuchstaben von Wörtern gesagt, die ihr gerade so einfielen ....
Im Kindergarten ist sie schon nach einer Woche für Spiele/Übungen zu den Vorschulkindern gewechselt, weil sie sich sonst angebilch bei den "Kleinen" gelangweilt hätte.

Trotz allem würde ich nie auf die Idee kommen, unsere Tochter wäre hochbegabt.

Beitrag von ungeheuerlich 14.04.11 - 09:00 Uhr

Wenn Du alle Kinder testen lassen würdest, würden min. 60% davon hochbegabt sein.
Im Laufe der Kindheit, passt sich dieser Wert allerdings wieder an und der IQ Wert liegt im Normbereich.

Ich glaube hier wird sehr sehr oft Hochbegabt mit talentiert verwechselt.

Irgendetwas wirst Du doch ganz bestimmt auch gut können und bist deshalb nicht hochbegabt.

LG

Kerstin

Beitrag von erstes-huhn 14.04.11 - 09:01 Uhr

Es gibt auch eine Frühbegabung, die solltest du nicht mit Hochbegabung verwechseln.

Beitrag von smilla1975 14.04.11 - 10:38 Uhr

#augen

das arme kind....

Beitrag von crumblemonster 14.04.11 - 13:47 Uhr

Hallo,

mein Kleiner ist von Anfang an 'anders' als alle anderen Kinder. Bei ihm wurde auch Hochbegabung seitens der Kinderpsychologin vermutet. Der Test kann jedoch frühestens mit 4,5 Jahren erfolgen. Mittlerweile sind jetzt die Tests abgeschlossen, aber ein Ergebnis bekomme ich erst Mitte Mai.

Ich denke - er ist NICHT hochbegabt, sondern einfach etwas schneller/pfiffiger als andere Kinder und somit dann eben schnell unterfordert. Oftmals wird viel zu viel in die Kinder hinein interpretiert und sie werden einem Druck ausgesetzt, der nicht sein muß. Ich habe meinen Jungen testen lassen, weil er sehr viel wütet, sich kaum allein beruhigen kann und auch so eben 'anders' ist. Ich bin kein Fachmann und daher fand ich die Vermutung der Kinderpsychologin auf Hochbegabung eben auch eher abwegig.

Im Moment kannst Du nichts weiter machen, als Deine Tochter beobachten.

LG

Beitrag von m.sternberger 19.04.11 - 20:09 Uhr

Hallo,
ich verstehe nicht wie in dem Forum immer nur von Hochbegabung gesprochen werden kann und das Kinderärzte Müttern sagen das Kind könnte hochbegabt sei. Hochbegabt ist ein Kind ab einem IQ von 130 aufwärts. Ein Kind könnte daher auch hochintelligent sein!!! Oder einfach nur dem Alter voraus.
Tests können schon mit 3 jahren gemacht werden. Meine Tochter hat mit 3,3 Jahren den HAWIK und den Kaufmann ABC Test gemacht. Dabei erreichte sie Werte um die 132 Marke. Mit 5 Jahren habe ich sie nochmal testen lassen da es für die Schulwahl wichtig wurde. Ich wusste immer das sie anders ist als andere Kinder doch damit hatte ich nichnt gerechnet. Ich verstehe auch nicht wie Eltern erpicht darauf sein können ein Kind zu haben was solch einen hohen IQ hat. Das ist nämlich alles andere als lustig. Ich habe meine Tochter damals testen lassen weil ich Angst hatte sie hätte wie mein Sohn n ADHS. Sie hat mit 1 1/2 Jahren angefangen in ganzen Sätzen zu reden, konnte mit 2 das ABC in Deutsch und in Englisch, setzte sich mit 2 Jahren mit dem Thema "Tot" auseinander und wollte mehr über Windenergie erfahren. Jedoch war sie ein Wirbelwind. Sie konnte kaum still sitzen und war wie ein Flummi, immer hoch und runter. Sie war/ist nicht zu bändigen.
Nach dem 1. Test habe ich mich mit dem Thema nicht sonderlich auseinander gesetzt. Sie hat von mir alles an Wissen bekommen wonach sie gefordert hat und was ich selbst nicht wusste habe ich mir angeeignet.
Ich habe ein Kind, das kognitiv seinem Alter um 3 Jahre voraus ist aber emotional ne 5 jährige ist. Kann sich jemand vorstellen was das für sie bedeutet? Sie hat es nicht einfach und oft habe ich mir ein normales Kind/ Leben gewünscht. Sie kotet fast jeden Tag ein und puscht in die Hose weil sie in ihrem Kopf nicht klar kommt. Es gibt keine Kinder in ihrem Alter welche sich mit ihr über die 5 Weltreligionen oder über Planeten unterhalten wollen. Es ist auch quatsch zu denken das Kind wäre hochbegabt nur weil es gut tanzen kann. Meine Tochter hat ne lange Zeit Ergo hinter sich weil diese Kinder einfach motorisch oft hinterm Berg sind.

Es ist nicht einfach und jeden tag eine neue Herausforderung, das kann ich euch schreiben.
Wenn ihr Fragen habt beantworte ich sie euch gern

Liebe Grüße Marie

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