Adipositas-Chirurgische-OP...jemand Erfahrungen??

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Forum: Körper & Fitness

Sich in seinem Körper wohl zu fühlen und ihn schön zu finden, ist für fast jeden Menschen ein wichtiges Thema. Ob es um die richtige Diät und gemeinsames Abnehmen, Tattoos,  oder auch um Sport und Fitness geht, hier ist der richtige Platz dafür.

Beitrag von babyalarm2006 13.04.11 - 22:04 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

gibts hier jemanden, der eine Adipositas-Chirugische-OP hinter sich hat? Ich möchte hier in eine Klinik zu einem Beratungsgespräch gehen um mich über eine Schlauchmagen-Op zu informieren.
Wie sind eure Erfahrungen? Wie hat sich der Weg gestaltet, von der Beratung, Antragstellung zur OP? Wie lange waren eure Wartezeiten (Zusage Antragstellung, OP-Termin usw.). Wenn ihr selbst gezahlt habt, wieviel war das?

Sauge im Moment alles an Infos auf, die ich kriegen kann. Bin im Moment an einem Punkt in meinem Leben, wo eine Veränderung her muß.

Ich freue mich auf eure Antworten.

viele liebe Grüße

Susanne

Beitrag von 221170 13.04.11 - 22:34 Uhr

Ich arbeite in einem KH das ein Adipositas Zentrum beheimatet.

Diese OPs sind nicht ohne, die Patienten haben oft viele Probleme. Fistelbildungen, Entzündungen...easy going ist das nicht.

Bei den Wegen zur OP kann ich dir nicht helfen, aber ich rate dir das gut zu überlegen. Es ist kein Spaziergang.

Beitrag von babyalarm2006 13.04.11 - 22:39 Uhr

ich weiß, dass es kein Spaziergang ist, ich bin nur an einem Punkt, wo ich mich frage, was schlimmer ist. Die Risiken einer OP, aber dafür ein nicht krankmachendes Gewicht oder weiter mit dieser Belastung rumlaufen, die mich vielleicht noch mehr an Risiken kostet.

glg Susanne

Beitrag von kiwi-kirsche 13.04.11 - 23:32 Uhr

Hallo;)

Also ich war auch mal soweit, dass ich über eine OP (Magenband o. - verkleinerung) ernsthaft nachgedacht habe....damals hatte ich einen BMI von knapp über 40!
Dann habe ich mich erkundigt....und das war alles so heavy....also nich die OP an sich, das ist eben so, aber der weg dahin....Man braucht zig Atteste und gutachten von Ärzten und Psychologen, man muss nachweisen dass man wirklich alle Versuche ausgeschöpft hat, sein Gewicht zu reduzieren und diese Versuche müssen scheitern....Und das hat mich so abgeschreckt....

Und Monate später hat es bei mir Klick gemacht....und ich hab in den letzten 2,5 Monaten fast 20 Kilo abgenommen und hab meinen BMI von fast 39 auf 33 reduziert! Und mittlerweile hat sich meine neue Ernährung und die Bewegung in mein Gehirn gebrannt, dass ich es NIE WIEDER missen möchte und sehr sehr froh bin, es geschafft zu haben!
AUS EIGENER KRAFT!

lg
Kiwi

Beitrag von milchi84 14.04.11 - 09:00 Uhr

fast 20 kilo in 2,5 monaten??? #schock
wie hoch war denn dein anfangsgewicht, wenn man fragen darf :-)

Beitrag von kiwi-kirsche 14.04.11 - 13:56 Uhr

fast 20....18 sinds bis jetzt....Mein Ausgangsgewicht im Januar lag bei 132 Kilo.....aber ich hatte auch schon über 140.....bei 1,85 m...

Beitrag von binnurich 14.04.11 - 08:55 Uhr

ich kenne eine Frau, die das hat machen lassen, danach hat sie gut abgenommen und einige jahre später hat sie wieder zu futtern angefangen, was irgendwie gefährlich ist, so dass man ihr das Magenband wieder entfernen musste

jetzt ist sie so fett wie zuvor

überlege es dir gut, scheint nicht das allheilmittel zu sein, obwohl es verlockend klinkt

Beitrag von hoeppy 14.04.11 - 08:58 Uhr

Hallo,

als ich mein Höchstgewicht von 120 Kilo erreicht hatte dachte ich auch über so eine OP nach.
Ich habe mich damals überall darüber informiert. Kein einziger konnte mir viel gutes über diese Methode erzählen. Selbst die Ärzte nicht.

Ich hatte einen BMI von 46,9.

Mein Hausarzt, den ich auch gefragt habe meinte zu mir er könne gar nicht verstehen wie man sich lieber einer OP unterzieht anstatt vernünftig zu essen und Sport zu treiben.
Zudem muss man auch mit dieser OP seine Ernährung umstellen und Sport treiben sonst sieht man fürchterlich aus, bzw. man kann auch nicht mehr alles essen...

Dann habe ich angefangen abzunehmen.
Bei 111 Kilo habe ich mit WW gestartet.

Heute wiege ich 97 Kilo und habe einen BMI von 37,9. Ich war auch schon mal auf 94 Kilo aber es schwankt manchmal ein bisschen.
Weitere 30 Kilo sollen folgen.

Ich ernähre mich gesund und treibe mehrmals die Woche Sport im Fitnessstudio, in der Natur und im Schwimmbad.

Es muss im Kopf klick machen, dann klappt es auch mit dem Abnehmen.

LG Mona

Beitrag von babyalarm2006 14.04.11 - 10:54 Uhr

vielen Dank für eure Antworten.

Ich habe bereits meine Ernährung umgestellt, es geht fast garnichts bis schleppend runter. Ich habe einen BMI über 50 #schock...habe vor 4 Jahren einen bösartigen Tumor entfernt bekommen, was zur Folge hatte, das ich mit Ende 20 eine Total-OP hatte und ich heute auf Hormone angewiesen bin, die mir das Abnehmen sehr, sehr erschweren.
Es sind so viele Dinge die Einfluß haben, auch die Tatsache, dass ich im Schichtdienst arbeite, macht mir das Abnehmen nicht gerade einfach.

Ich weiß einfach keinen anderen Weg mehr, als diesen zu gehen...

glg Susanne

Beitrag von schwilis1 14.04.11 - 13:02 Uhr

ich kenne auch eine Frau die hat sihc ein magenband legen lassen. ich schätze sie hatte um die 160kg auf 170cm
als ich sie letzens auf facebook wieder traf (die cousine meinr Gastmama, aus au pair zeiten) war sie sehr schlank.

ich kann dich verstheen und ich glaube nicht, dass du dir den leichtesten weg ausgesucht hast.
Meine Mama hat auch bis zu letzt um die 160kg auf 174cm gewogen. Sie hatte seit 20 jahren krebs. auch sie hatte viel durch mit abnehmen und sport und diät und ernährungskurse und und und...
wäre da der krebs nicht gewesen wäre si

ich wünsch dir alles gute... wie du dich auch immer entscheidest...

Beitrag von sunnysunshine1984 14.04.11 - 16:16 Uhr

Hallo Susanne,

ich habe gelesen, dass du nach einer Total-OP & Schichtdienst etc erst recht Probleme beim Abnehmen hast.

zu der OP kann ich leider nichts beitragen. Ich kenne auch niemanden, der dies bereits gemacht hat. In irgendwelchen reportagen hört man nur immer wieder, dass man sich besser drauf einstellen kann, eine solche OP selbst zu bezahlen, da das Prozedere mit Attesten, Untersuchungen und Beurteilungen wohl so schlimm ist, dass die meistens von den KK nicht anerkannt werden.

zu den Risiekn usw. kann ich gar nichts sagen.

Aber ich möchte dir eine Alternative aufzeigen: Metabolic Balance.
Du wirst von entsprechenden Betreuern begleitet, bekommst einen individuellen Plan, der anhand deines Blutbildes angefertigt wird, um Lebensmittel auszuwählen, deren Inhaltsstoffe du im Moment am notwendigsten benötigst.

Ich habe´Mitte Februar meinen Plan bekommen und eine Woche später gestartet. Es ist toll und bewirkt soviel gutes in mir und an mir. Ich genieße mein Essen und nehme tatsächlich FETT ab! Meine Heilpraktikerin testet alle paar Wochen mit einem Infrarotmesser Fett/Wassermenge... Als ich die ersten 8,3 kg runter hatte, waren davon 8kg Fett! Das ist läääängst nicht bei jeder Diät oder Ernährungsumstellung so. Ich bin mit 123kg gestartet... und jetzt sind davon noch 106kg über

und es wird weitergehen. ich möchte dir damit Mut machen es in die Hand zu nehmen! Du brauchst keine OP! Du brauchst jemanden, der sich deine Hormonlage etc anschaut und dir entsprechend eines Ernährungskonzeptes Tipps gibt.

Alles Gute!

Sunny, die auch schon so etliches wie WW, SiS usw ausprobiert hatte ;-)

Beitrag von verzweifelte04 18.04.11 - 14:46 Uhr

Hallo susanne!

ich hab seit Oktober 2008 einen Magenbypass und ich würds jederzeit wieder machen!
natürlich wär es mir lieber gewesen ich hätte es so geschafft abzunehmen, aber trotz ärtzlicher hilfe und wirklich allen versuchen hats nicht geklappt.

wegen antrag etc. kann ich dir nicht helfen, da ich aus Ö bin und bei uns die KK über einem BMI von 40 zahlt, wenn man psychisch stabil ist und keine körperlichen beschwerden gegen eine OP sprechen.

alles liebe
Claudia