Ich bin gerade voll in einer Krise drin. achtung lang...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunflower79 14.04.11 - 11:05 Uhr

Hallo ihr lieben,

muss mir mal meine Gedanke und Ängste usw. von der Seele schreiben.
Vielleicht geht es einigen von euch auch so und ihr habt ein paar aufmunternde Worte für mich.
Also, ich bin jetzt ab morgen in der 26. SSW. Bis vor 3 Wochen hat mich dir Übelkeit total weggehauen.
Jetzt wo es mir endlich besser geht und ich die ss genießen könnte, geht es mir von der Psyche her gar nicht gut.
Kurze Vorgeschichte: Hab einen Sohn, der wird im Juni 7, bis vor einem Jahr hatten wir keinen kiwu .
Haben uns dann doch noch mal entschieden und ich war total aus dem Häuschen als der Test positiv war.
Mir ging es nach der Geburt vom ersten Sohn ziemlich schlecht, Wochenbett Depressionen (bin vorbelastet und seit 11 Jahren in psychologischer Betreuung, nehme währen der ss keine medis ein).
Hatte dann mehrere Ohrstürze und gleichgewichtstürze im ersten Jahr nach der Geburt, war körperlich total am ende. Ich fand alles so anstrengend und war kaum belastbar, Sohn war ein schlechter Schläfer und aufgrund meiner Verlust Ängste konnte ich ihn auch nicht mal irgendwo hingeben. Naja und dann war da noch einiges mehr.
Jetzt kriege ich richtig Angst, ob ich das alles schaffe, ob es wirklich richtig war. Wie wird mein Sohn reagieren, wenn er 7 Jahre der König war und immer noch sehr an mir hängt (also sich nicht richtig lösen kann). Er immer noch ruft nachts so dass er zu mir kommt oder ich bei ihm schlafe.
Wie schaff ich es ihm die Aufmerksamkeit zu geben die er braucht.
Wird die Beziehung drunter leiden (war zumindest nach der ersten ss so)
Es war alles so eingespielt, jeder hatte sein Hobby und konnte es machen.
Es hat einfach alles gepasst und jetzt mach ich mir voll die Gedanken.
Ich vergleiche mich auch so oft mit anderen. Bei uns im Dorf gibt es viele mit 3 Kindern.
Dann denke ich, die schaffen es doch auch, warum nicht ich?
Aber ich male mir alles so schwarz.
Mach mir dann Gedanken über die Geburt, wie ist das mit dem ersten Sohn. (Oma soll dann kommen)
Er ist noch nie ohne Mama und Papa eingeschlafen, wie soll das dann gehen…. Usw.
Ach Mensch ich weiß es auch nicht. Bin gerade voll in einer Krise drin.
Und freue mich im Moment gar nicht so richtig auf den Zwerg.
Ist das normal?
Hat das noch jemand?
Mein doc ist der Meinung (war gestern erst da), dass ich es schon packe.
Sorry das es so lang geworden ist, aber es musste einfach mal raus.

Lg sun

Beitrag von 0179tina75 14.04.11 - 11:20 Uhr

hallo sun,
lass dich erstmal #liebdrueck .... ich kan teile deiner sorgen sehr gut verstehen da wir in einer ähnlichen situation sind. auch ich bin seit jahren in psych. betreuung, nehme jetzt auch keine medis. meine prinzessin ist auch 7 und war/ ist momentan der mittelpunkt des lebens.
ich bin alleinerziehend was die sache nicht erleichtert. kann dir nur den tip geben beziehe deinen prinzen mit ein wo es geht. ich habe meiner auch gesagt das ich dann nichtmehr nur für sie dasein kann, da sie ja schon ihr leben gut alleine meistert. die liebe zum ersten kind wird sich nich mindern. wir machen uns selber immer viel zu viele gedanken darüber, wie unsere kids wirklich denken erfahren wir nur in einem gespräch und auch mit 7 jährigen kann man durchaus ein vernünftiges gespräch führen. steht dein mann dir zur seite oder machst du viel mit dir selber aus??
ich glaube an dich das du es schon packst denn wenn du zurückblickst hast du schon schwierigere situationen gemeistert, dem bin ich mir fast sicher.
schau in dein umfeld und rede mit ihm, du bist sicher nicht allein.
wünsch dir alles liebe und eine schöne kugelzeit mit viel energie und positiven gedanken....
lg tina

Beitrag von tatjanag1978 14.04.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

Vielleicht hilft es dir mal in kleinen Schritten zu denken sprich setze dir kleine Ziele bis zur Geburt hast du ja noch ein wenig Zeit. Ich denke auch das du das schaffst man wächst ja bekanntlich mit den Aufgaben und es ist auch völlig normal und ok solche Ängste zu spüren. Schließlich sind wir keine Maschinen sondern Menschen. Wie gesagt überlege dir doch mal wie es für dich am besten laufen würde und versuche in kleinen Schritten dorthin zu arbeiten. Ich weiss ja nicht ob dein Sohn freunde hat oder auch mal ohne dich zur Oma geht... Wenn nicht wäre das doch schon mal ein Anfang das er mal für ein Stunde und langsam mehr von dir weg kommt (klingt irgendwie blöd#kratz also nicht übel nehmen :-) ) Ihn auch das selbstvertrauen zur selbständigkeit geben ihm das Gefühl geben das du da bist auch wenn du gerade mal nicht da bist.

LG

Beitrag von victorias 14.04.11 - 11:48 Uhr

Hallo sun,

Wenn du eh schon immer so (ich nenns jetzt mal so) "Probleme" hattest, ist es gar kein Wunder dass du totale Zweifeln hast und Depri wirst.....
Aber dein Kleiner ist 7 und er muss ja nun nicht für immer ohne euch - es wird eine große Umstellung für alle werden, aber wenn ihr alle zusammen haltet und füreinander da seid und Verständnis zeigt dann wirst du/werdet ihr auch das packen.

Bist du zufrieden mit deiner Betreuung? Reicht dir das? Vlt brauchst du was anders, was dazu oder solltest mal für einige Zeit öfters hingehen?
Versuch dich mal darauf zu konzentrieren was dir evtl. für diese Situation helfen könnte und bemüh dich an positive Dinge zu denken und lass die negativen nicht an dich ran - du musst dir sagen ES WIRD NICHT SO; oder DAS WIRD NICHT PASSIEREN!! (Mir hat dieser Einstellungswechsel vom permanenten negativ Denken auf positiv Denken wahnsinnig geholfen und ich war auch einige Jahre in Betreuung ich kenn das...lass die "schlechte" Dinge nicht an dich ran und "wehr" dich dagegen!)

Ihr schafft das!!!!

LG Victoria 22.SSW