Könnte eine super Chance sein, aber ich zweifle

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von granate05 14.04.11 - 13:01 Uhr

Hallo zusammen

Also, zuerst mal zu mir. Ich bin 31 Jahre und habe zwei Kinder im Alter von bald 5 und bald 3 Jahren.
Als mein Kleiner 1 1/2 war, bot sich mir die Gelegenheit für einen Tag in der Woche in meine alte Firma (wo ich vor der Karenz arbeitete) zurückzukehren, allerdings nicht in dem gleichen Job. Was natürlich klar ist, da die 40 Stunden Stelle anspruchsvoller war und mit einem Tag in der Woche nicht zu schaffen ist.
Ab Mai 2011 kehre ich nun an meinen alten Arbeitsplatz zurück (habe auf 20 Stunden erhöht), weil mein Kleiner dann den Kindergarten besuchen wird.

Mittlerweile war ich 4 Jahre bei den Kindern zu Hause und ein Jahr habe ich für einen Tag in der Woche gearbeitet und nebenbei eine Prüfung begonnen, die mich beruflich gut weiter bringen kann. Diese Prüfung zieht sich über ein Jahr. Ich habe bereits den Vorzulassungstest und die Zulassungsprüfung mit jeweils dem besten Ergebnis bestanden.

Es bietet sich nun die Möglichkeit sich auf eine bessere Stelle zu bewerben. Würde ich auch sofort machen nur das Problem ist, ich müsste wahrscheinlich auf mindestens 30 Stunden erhöhen und das ist mit der Kinderbetreuung kaum möglich.
Mein Mann ist beruflich sehr eingespannt und kann mich hier nicht unterstützen.
Es wäre neben der Prüfung noch zusätzlich so viel zu lernen. Ich würde gerne zuschlage, aber die Kinder sind noch so klein und wären fast nur im Kindergarten. Andere Betreuungsmöglichkeiten gibt es hier fast keine. Bei Tagesmütter muss man schon Jahre vorher Plätze reservieren und wenn die Kinder krank sind habe ich wieder ein Problem.
Ach ich weiß nicht, ich würde mich schon gerne bewerben und es ist auch gar nicht fix dass man dann die Stelle bekommt.
Was würdet ihr in Erwägung ziehen?

Beitrag von mamavonyannick 14.04.11 - 13:10 Uhr

Hallo,

mach doch erstmal den ersten Schritt, bevor du über den zweiten nachdenkst. ;-) Heißt: Bewirb dich und warte ab.

vg, m.

Beitrag von heike011279 14.04.11 - 13:16 Uhr

Hallo,
ich würde mich erstmal bewerben. Wenn Du die Stelle wirklich bekommst, kannst Du über die damit einhergehenden Veränderungen nachdenken.
Meist ist es ja so, dass einem im Vorfeld keine Lösung erscheint, aber wenn dann eine her MUSS, dann findet man auch eine.
Viel Glück.

Gruß
Heike

Beitrag von granate05 14.04.11 - 13:25 Uhr

Das Problem ist, wenn man sich beworben hat und die Stelle quasi nicht nimmt, bekomme ich wahrscheinlich nie wieder eine Chance.
Deshalb muss auch schon die Bewerbungsehr gut überlegt sein, iwe gesagt ich muss die Stelle dann eigentlich auch nehmen und kann dann nicht sagen, nein ich will doch nicht.

Beitrag von berry26 14.04.11 - 13:33 Uhr

Hi,

also Kindern gefällt es in der Regel sehr gut im Kindergarten, da bleibt also nur noch dein Mutterego übrig.

Ich persönlich würde die 30-Stundenstelle nehmen, wenn ich die Kinderbetreuung in allen Situationen abgedeckt bekomme. Heisst: gesunde Kinder im Kindergarten ist ja kein Problem, aber man muss ja auch an Kranktage, Schliesstage des Kiga usw. denken. In einem neuen Job kann man da logischerweise nicht ständig zuhause bleiben.

Das wäre jetzt aber mein Weg.
Ob es deiner ist, musst du schon selbst entscheiden.

LG

Judith

Beitrag von witch71 14.04.11 - 13:33 Uhr

Ich würds lassen, mich auf die Prüfung, die Arbeit und die Kinder konzentrieren. Das sind ja schon drei "Baustellen", die Du da gerade offenbar gekonnt managst, warum denn jetzt eine erweitern und damit eventuell scheitern? Der Haushalt macht sich doch sicher auch nicht von alleine.

Du schreibst selbst, mit Abschluss der Prüfung bringst Du Dich beruflich gut nach vorne. Dann mach die doch in (halbwegs) Ruhe fertig und frag dann erneut den Arbeitgeber, was er für Optionen anbieten kann.

Beitrag von juju0980 14.04.11 - 13:51 Uhr

Mach es! Bewirb Dich... Noch hast Du den Job ja nicht ;-) Meine Kollegin hat als die Kinder in dem Alter waren eine Ausbildung begonnen - Vollzeit. Ich denke 30 Stunden ist machbar... kuck mal, 30 Stunden sind jeden Tag 6 Stunden. Das find ich für Kindergarten und so echt ok.

Klar müssen auch Krankheitstage und Schließtage überbrückt werden - aber da muss Dein Mann halt dann auch mal ran und habt ihr nicht irgendwie ne Oma oder so in der Nähe? Und wenn Du das Angebot (innerhalb Deiner Firma? So hab ich das jetzt verstanden) bekommen hast, dann wissen die ja auch, dass Du Kinder hast.

Beitrag von alkesh 14.04.11 - 18:35 Uhr

Das sind sechs Stunden am Tag, ich seh das Problem nicht #kratz

Also hier gehen die meisten Kinder von (7.30) 8.00 - 14.00 (14.30) in den Kindergarten und es ist völlig normal!

ich würd gern 30 Std. arbeiten, kann aber aus organisatorischen Gründen auf seiten des Arbeitgebers nur 20 Std. arbeiten.

LG

Beitrag von alexma1978 14.04.11 - 19:10 Uhr

Hallo,

wenn Du es wirklich willst, dann mach es! Es ist auch wichtig, dass Du zufrieden bist.

Ich arbeite derzeit allerdings ca. 30h/Woche und mir persönlich ist es zuviel. Möchte in ca. einem Jahr noch ein drittes Kind. Danach werde ich die Stunden reduzieren.

Ich bin nachmittags häufig total ausgelaugt, mir ist die Zeit mit den Kindern zu kurz. Zeit für mich und meinen Mann gibt es kaum.

LG,

Alexandra