Kummerkastenposting *silopo*

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von corinna.2010.w 14.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo...

Ich muss mich mal bisschen ausheulen hier, ich weiß machen könnt ihr eig nix aber vllt habt ihr ein paar tipps wie ich damit umgehen kann.

In mom ist alles stressig... wir ziehen in 3 wochen um und dazu hat mein Mann auch noch eine ''null-Bock'' Phase.
Dazu die ganze Ämterschei** die auch noch ansteht...

Un das das noch nicht alles reicht, wurde mein Großvater gestern ins KH eingeliefert.
Wie es aussieht hat er seinen 7. herzinfakt und musste wiederbelebt werden un liegt nun auf der intensiv im künstlichen Koma.
Niemand weiß ob er das dieses mal noch schafft. So alt ist er noch gar nicht.
Un wenn ich mir überlege, muss er das jetzt nochmal schaffen.

Er wollte so gerne seinen Urenkel noch kennenlernen und mit uns in der neuen Wohnung ein Kaffee trinken.

Nun bin ich fix un fertig.
Erst ruft meine Oma mich an das mein Opa verschwunden sei und dann sind mein mann un ich durch halb Bremen gerannt und dann kam der anruf das er im KH liegt.

NUn liegt er 10m neben mir im KH und nun heißt es hoffen das er es schafft.
Ich weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll, ich hatte noch nie ein ''trauerfall'' in der Familie und wenn ich nur dran denke das er das vllt nicht schaffen könnte, kommen mir die Tränen...

Kann mich da einer verstehen?

sorry das eig ein sinnloses Posting aber musste einfach mal raus...

lg
corinna
#schwanger mit Miguel #paket 28ssw

Beitrag von uta27 14.04.11 - 13:58 Uhr

Oh ja, ich kann Dich verstehen!
Ich weiss auch manchmal nicht, wo mir der Kopp steht.
Meine Mama ist verg. Woche ins Spital eingeliefert worden. Seit Montag haben wir die Diagnose: akute Leukämie, seit gestern erste Hochdosenchemo.
Ich hab sooo Angst!
Sie war nie ernsthaft krank, nur mein Papa.
Der hat Pflegestufe 3 und ist nun daheim. Da muss man sich auch kümmern.
Umziehen müssen wir auch! Wir sind ja bald zu 6 und haben nur 73m2 Wohnfläche auf 4 Zimmer.
Ich kann das Baby ja nicht im Flur einquartieren!
Manchmal hab Ich Angst, dass mir alles zu viel wird. Das ich das nicht schaffe.
Seit heute hab ich nen Hexenschuß und kann mich kaum bewegen.
Mein großer Sohn ist heute von der Schule heimgeschickt worden-Magen-Darm-Virus, toll!
Ich will mich nicht anstecken und meine Mama kann Ich so auch nicht besuchen.
Ist grad allet ein wenig kakke!

Weinen befreit und schöpft Kraft! Ich weine in letzter Zeit viel und es hilft mir!

Kopf hoch, wir schaffen das alles! Und lass uns fest an unsere Angehörigen denken, dass sie es auch schaffen! Meine Mama möchte Ihr Enkelkind doch auch kennenlernen!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von corinna.2010.w 14.04.11 - 14:05 Uhr

Ohjee das hört sich ja auch mal so richtig schei*** an...

Ich hoffe das er das schafft un das ich mit freude in ein neues leben starten kann.
Neue wohnung, Kind, EHEmann... und da soll mein Opa dabei sein..

Weinen tu ich auch viel... seit gestern..

Beitrag von marjatta 14.04.11 - 13:58 Uhr

Lass Dich erst mal #liebdrueck.

Es ist nie leicht, wenn man einen geliebten Menschen in so einem kranken Zustand im KH liegen sieht, nicht weiß, ob er es schafft oder nicht.

Du hast nicht geschrieben, wie alt er ist. Aber manchmal ist es eben so. Trauer ist nicht schlimm. Sie hilft uns, mit der endgültigen Trennung von einem geliebten Menschen umzugehen. Wir wachsen dadurch. Das Leben besteht nunmal aus beidem Geboren werden und Sterben. Das gehört einfach zueinander wie Kaffee mit Milch (zumindest für mich ;-))

Ich wünsche Dir und Deinem Opa, dass sein Wunsch in Erfüllung geht. Er ist nunmal schwer herzkrank und das macht es sicherlich nicht einfacher.

Deinem Mann machst Du mal ein bisschen Feuer unter'm Hintern, damit euer Umzug auch klappt, sonst darf er die Umzugshelfer bezahlen, die Du alternativ anheuerst ;-)

Egal, wie es mit Deinem Opa ausgeht. Sieh, er leidet ja sicherlich auch unter seiner Erkrankung und manchmal, auch wenn diese Trennung für die zurückbleibenden schwer ist, ist es die Erlösung für den Kranken.

Meine Mutter ist schwer krebskrank. Ich wohne sehr weit von ihr weg und ich weiß nicht, wie sie mit der jetzigen erneuten Therapie zurecht kommt. Ob ich ihr noch zumuten kann, mich und uns zu unterstützen, so wie sie es gerne möchte, oder ob es besser ist, sie zuhause zu lassen.

Gruß
marjatta

Beitrag von corinna.2010.w 14.04.11 - 14:02 Uhr

Mein Opa ist 75j.

hat im Juni sein 76. geb.

ja aber immer kommt es so plötzlich, er ''wollte noch nur eben schnell Brötchen holen''...

Jetzt liegt er im künstlichen Koma un am Wochenende soll er aufgeweckt werden.
Da steht die große Frage im raum ob sein gehirn mitspielt und seine organe durch das wiederbeleben.

Ich vermiss ihn doch jetzt schon so.. wir waren heute noch verabredet.
Es war doch soweit alles ok.
bis ''opa verschwunden war''...:/

Beitrag von netti000 14.04.11 - 14:03 Uhr

Ich kann das seeehr gut nach empfinden! Vor 1,5 Wochen hatte meine Schwiegerma einen schlimmen Schlaganfall.
Sie ist mir sehr wichtig, ein bisschen wie ein Mamiersatz, da meine Family und Freunde 150km weit weg wohnen. Und meine Schwiegerellis wohnen im Hause was eine Stasse unter uns ist. Das ist ein sehr harter Schlag, der mich sehr mitnimmt.
Die Frau war immer so fit, und von heute auf morgen ist einfach alles anders :-( sie wird ein schwerer Pflegefall bleiben und warscheinlich in ein Pflegeheim kommen. Das ist alles so schrecklich :-(

Kann also wirklich verstehen wie Du Dich fühlst! Ich drücke Deinfm Opa ganz feste die Daumen, dass er wieder auf die Beine kommt!!!

Du musst jetzt aber trotzdem weitermachen und an Dich und Dein Baby denken - genau wie ich - auch wenn's schwer fällt.

Alles Gute für euch! #kerze

LG Netti 17. Ssw

Beitrag von corinna.2010.w 14.04.11 - 14:07 Uhr

Ja ich versuche es.

Danke dir...

Leicht ist es nicht... aber mehr als hoffen und positiv denken kann ich ja jetzt nicht.


:(