Stillkind 6,5 Monate schläft sehr schlecht ein und wacht stündlich auf

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von jenny2808 14.04.11 - 16:03 Uhr

Hallo!
Das Problem haben wir von Anfang und ich versuche das auch immer öfter zu akzeptieren.Aber seit 2 Wochen ist es extrem.
Meine Tochter wird morgens zwischen 5-6 Uhr wach und scchläft dann auch nicht durchs Stillen wieder ein.Von da an will sie alle 2 Stunden für ca. eine halbe Stunde schlafen.Zuhause nur auf dem Arm und unterwegs im Kiwa.Ich kann sie auch nicht daran hindern,sonst ist sie quengelig.Am Tag braucht sie den Schlaf.Ab und zu schläft sie auch mal mittags länger,so 1-2 Stunden.Aber eher selten.Am Abend wird sie zwischen 19-20 Uhr müde und ich bringe sie,nachdem sie auf dem Arm schnell eingeschlafen ist,in unser Familienbett.Und dan geht der Horor los.Ich versuche mich rauszuschleichen,um eine Stunde mit meinen Mann zu verbringen.Meistens wird sie aber ruckzuck wach und schreit (spätestens nach 30 min)Obwohl sie tief und fest vorher geschlafen hat.Ich weiß,daß sie sich kontrolliert und feststellt und schreit weil sie woanders wach wird.Aber Alternative wäre sie in den Schlaf zu stillen,damit sie da wach wird wo sie eingeschlafen ist.Aber sie wird trotzdem wach.Meistens bleibe ich dann bei ihr und schlafe mit ein.Sie läßt sich auch nur durchs Stillen beruhigen und das geht dann die ganze Nacht jede Stunde.Schnuller will sie nachts nicht.Heute war sie schon um 3 Uhr wach und hat geweint.Ich weiß nicht mehr weiter:-(
Sie war schon immer eine schlechte Schläferin.Tagsüber gehe ich viel mit dem Kiwa,das klappt gut.Aber ich brauche auch mal wieder Schlaf von 2 Stunden am Stück.
Ein Ritual haben wir kaum,weil sie immer erst auf dem Arm einschläft.
Ich lese gerade das Buch "schlafen statt schreien" und versuche die Tips umzusetzen (Kuscheltier,Kind nachts beim Nuckeln von der Brust lösen)Mal gucken ob es klappt.
Sie wird gestillt,bekommt mittags Brei und abends eine Flasche Pre Milch.Abendbrei will sie nicht.Ich habe schon überlegt,ob sie tagsüber zu sehr abgelenkt ist und sich nachts ihre Kalorien holt.Aber eigentlich nuckelt sie nur.Ich habe keine Ahnung mehr woran es liegt.
Sorry,daß eso lang wurde.Kennt das jemand oder habt ihr ein paar Tips.Ich bin dankbar für alles.
LG,Jenny

Beitrag von karin3 14.04.11 - 20:22 Uhr

Hallo,

mit ca 6,5 Monaten dürfte dein Kind im Moment einen Schub haben.
http://www.hallo-eltern.de/M_Baby/wachstumsschub1.htm

Für Tagsüber empfehle ich dir zur Entlastung des Armes ein Tragetuch.
Auch wenn du sie in den schlaf stillst. Habt ihr mal versucht was passiert wenn dein Mann sie hinlegt und du auf dem Sofa bleibst?

Wenn meine Tochter gesund ist lässt sie sich problemlos auch von ihrem Papa ins Bett legen und das ganze ohne flasche. Bei mir wird die milch immer eingefordert.


Gruß Karin + Tochter 17 monate

Beitrag von claerchen81 14.04.11 - 21:26 Uhr

Hallo,

ich befürchte, das hat rein gar nichts mit "Hunger", sondern viel mehr mit "Nähe" zu tun. Und ich befürchte ebenfalls, dass du kaum etwas daran ändern kannst.

Mein Sohn war genauso. Diese Kinder brauchen sehr viel Ruhe und Nähe. Gibt man ihnen das, werden sie sehr sensible, verständige, soziale Kinder.

Ich verstehe sehr gut, wie stressig es jedoch jetzt für dich ist. Ich habe genau diese Prozedur (stillen/tragen) 9 Monate durchgehalten (24h, 9 Monate lang ein Kind am Körper). Irgendwann war ich so kaputt, dass wir ein Ritual eingeführt haben. Wir haben ihn abwechselnd ins Bett gebracht, im Arm gehalten, gestreichelt, getröstet und den Schnuller angeboten. Teilweise weinte er 45 Minuten lang, ohne, dass wir ihn trösten konnten (auch tragen half nicht mehr). Danach schlief er meist 1 h, dann musst man ihn nochmal trösten. Da ich aber jeden 2. Abend frei hatte, ging es mir etwas besser. Mit ca. 12 Monaten wurde er ruhiger, weinte nicht mehr. Aber bis er etwa 2 Jahre alt war, hat er sehr lange gebraucht, bis er schlief und wurde immer von uns begleitet, schlief auch im Elternbett. Mit 2,5 Jahren ist er auf eigenen Wunsch in sein Zimmer ausgezogen, seitdem muss man ihm zwar mind. 2 Bücher vorlesen, aber er schläft ganz allein ein ;-)

Vertrau mir, es wird alles besser. In ein paar Monaten lachst du drüber, so wie ich heute. Die Vorteile dieser Sensibilität überwiegen die anfänglichen Nachteile bei weitem, es sind tolle Kinder (und Menschen).

Gruß, C.

Beitrag von jenny2808 15.04.11 - 08:01 Uhr

Hallo!
Ich habe mir schon gedacht,daß es nicht am Hunger liegt.Ich habe ja die Hoffnung,daß es besser wird.Ein Trost ist es,daß sie tagsüber trotzdem ausgeglichen ist.Sie hat auch einen ruhigen Tag,so daß sie auch nicht reizüberflutet ist.
Wenn ich sie abends nicht ins Bett bringe,sondern bei mir auf dem Arm behalte,schläft sie auch länger am Stück.Wollte ich nur nicht zur Routine werden lassen.Ich dachte,man könnte sie in dem Alter ein 1-2 Stunden alleine schlafen lassen.Aber sie ist wohl noch nicht soweit..
Danke für deine Antwort.
Wahrscheinlich lach ich irgendwann wirklich darüber.
LG,Jenny