Womit am besten longieren?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jrc 14.04.11 - 21:13 Uhr

Hallo ihr Pferdeleute,
der Frühling singt schon und mein Pferdchen (18 Jahre, Arabo-Haflinger) muß unbedingt was für den Rücken tun.
Da sie bei meiner Schwester steht und von uns auch nur freizeitmäßig ausgebildet und geritten wird, hat sie nicht wirklich sehr viel Muskeln.
Wenn ich sie reite, achte ich dadrauf, daß sie auch vorwärts-abwärts geht, was, bis auf ein bißchen Kopfschlagen gegen den Zügel, ganz gut klappt.
Außer Ausbinder hat unser Repertoir nicht viel zu bieten. Ich wollte mich nun nach dem hier umsehen:
http://pferdefutterexperten.eu/newsletter/horse/mai_2007/_gfx/longierhilfe.jpg

Oder nehm ich ein Chambon oder Dreieckszügel? Meine Stute wird ohne Peitsche longiert, da sie sonst rennt und geht auf der rechten Hand teils in Schräglage.
Ausbinden wollen wir sie nicht und ohne nimmt sie den Kopf nicht runter.
Was empfehlt ihr zum vorwärts-abwärts?
LG
Jazmin

Beitrag von dore1977 14.04.11 - 21:32 Uhr

Hallo,

hast Du es schon mal mit guten altmodischen Stangen probiert ?
Das hat bei meiner Stute immer gut geholfen sie hat dann automatisch vorwärts-abwärts gelaufen. Genau genommen blieb ihr ja auch nicht s andres übrig. #schein
Ausgebunden habe ich sie dafür eigentlich nie. Wen ich ausgebunden habe dann habe ich meist einen Dreieckszügel benutzt. Das ist aber eine "Glaubensfrage".

LG dore

Beitrag von jrc 14.04.11 - 22:09 Uhr

Haben wir schon gemacht. Sie ist teilweise echt ein Raser an der Longe und beim letzten Mal gab ich auf, da ich Angst um ihre Streichholzbeine hatte. Sie drückt auch den Rücken weg, ich hab also keine Möglichkeit, sie ohne etwas zu longieren.

Beitrag von elly01 15.04.11 - 00:24 Uhr

Hi!!!

Hast Du es schon mal einer ganz einfachen Longierhilfe versucht,weiß jetzt nicht genau wie sie heißt aber da läuft ein Band über den Rücken und zwischen den Vorderbeinen zum Gebißring, wird relativ langverschnallt und die Pferde kommen von alleine nach unten wenn sie es damit erstmal gelernt haben, da der leichteDruck nach läßt wenn sie den Halsfallenläßt, aber wichtig erstmalkine Stangen dazu legen dann besteht gefahr das sie rein tritt und bitte nicht selber bauen mit Stricken weil der Knoten dann immerauf der Wirbelsäule liegt, musst mal gucken werden eigentlich immer unter Longierhilfe geführt


VLG

Beitrag von njeri 15.04.11 - 09:12 Uhr

Ich würde euch empfehlen ganz klassisch mit Ausbinder oder Dreieckszügel zu longieren. Das ist, richtig verschnallt, immernoch am pferdefreundlichsten und auch nicht ganz so erfahrene Reiter können damit ganz gut umgehen. Was letztendlich besser ist, muss man ausprobieren, ich mag den Dreiecker lieber.


Am besten lasst ihr eure Stute erst mal freilaufen, damit der erste Bewegungsdrang schon mal weg ist. Dann bindet ihr sie aus (schön locker, aber nicht so, dass sie fast reinsteigt, den kopf gut vor der Senkrechten) und fangt ruhig zu longieren an. Lasst sie nicht ins rennen kommen, viele Übergänge helfen dabei (eine Runde Schritt, eine Runde Trapp usw). Außerdem sind Übergänge auch gut für den Rücken.
Nach 10 Minuten steht ein Handwechsel an und nach 20 Minuten sollte erstmal Schluss sein, Longieren ist anstrengend.

Ach ja, Chambon ist nur was für Profis und ziemlich grob und das Ding auf dem Foto sieht auch nicht wirklich pferdefreundlich aus. Ich würde die Finger davon lassen, vorallem bei einer sensibelen Stute.

Und dann, kennt das Pferdchen generell Ausbinder? Sonst müsstet ihr sie erst langsam und vorsichtig daran gewöhnen, damit nichts passiert.