Unser Hund hat zugeschnappt..

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jessy02 14.04.11 - 23:26 Uhr

Hallo, ihr Lieben!

Heute Nachmittag hat sich folgende Situation zugetragen, von der ich jetzt nicht weiß, wie ich damit umgehen soll oder wer jetzt in welchem Maße Schuld hat...

Ich bin Halterin eines Dackelmischlings, 3 1/2 Jahre alt, der Fremden gegenüber sehr reserviert und zurückhaltend ist.
Meine Tochter (fast 15) war heute Nachmittag mit unserem Hund draußen, ist in der Nachbarschaft spazieren gegangen. Sie traf auf ihre Freundin, die den Hund schon einige Zeit kennt, beide mögen sich, und sie darf unseren Hund auch ohne Probleme anfassen, ja, unser Hund geht sogar von sich aus auf die Freundin meiner Tochter zu und freut sich immer, sie zu sehen.
Die beiden Mädchen haben sich dann draußen auf eine Bank gesetzt um zu quatschen, unser Hund saß (angeleint!) zu Füßen von meiner Tochter, als ein Junge aus der Nachbarschaft dazu kam, den unser Hund nicht kennt, und sich neben die Freundin setzte. Meine Tochter beobachtete das, nahm die Leine vorsorglich etwas kürzer, unterhielt sich dann aber weiter. Der Junge hat dann, ohne zu fragen, unseren Hund gestreichelt und unser Hund hat dann ziemlich ungemütlich reagiert und den Jungen in den Arm gebissen. Nicht doll, es soll nicht geblutet haben, nur rote Stellen wären entstanden. Ich geh mal davon aus, dass unser Hund erst noch vorgewarnt hat und der Junge trotzdem weiter gestreichelt hat. Meine Tochter kanns jetzt nicht mehr mit Bestimmtheit sagen, ob es so war, weil sie sich ja unterhalten hatte. Meine Tochter, ihre Freundin und der Junge haben sich sehr erschrocken und meine Tochter hat unseren Hund auch sofort zurechtgewiesen. Die Eltern des Jungen haben selber einen Hund, meine Tochter wusste das und sagte zu dem Jungen, ob seine Eltern, als Hundehalter, ihm nicht beigebracht hätten, dass man erstens keine fremden Hunde streichelt und erst recht nicht, ohne den Besitzer vorher gefragt zu haben!
Was der Junge darauf antwortete, kann ich nicht sagen, meine Tochter sagte, er wäre daraufhin weg gegangen, wahrscheinlich nach Hause.
Meine Tochter kam dann auch nach Hause und brachte unseren Hund rein und berichtete mir von dem Vorfall. Ich kenne den Jungen nicht näher, auch dessen Eltern nicht, weiß daher auch nicht, wo genau sie in unserer Siedlung wohnen. Ich hatte dann leider einen Termin und war den Rest des Nachmittags nicht zu Hause. Als ich nach Hause zurückkam erzählte mir mein Mann, dass eine ziemlich aufgeregte Frau (die Mutter des Jungen) bei uns geklingelt hätte und eine Klärung des Vorfalls verlangte. Aber weder meine Tochter noch ich waren ja zu Hause und mein Mann konnte nur bruchstückhaft berichten.
Ich bin dann mit unserem Hund noch einmal durch die Nachbarschaft gegangen, in der Annahme, die Mutter (oder den Jungen) nochmal zu sehen, was nicht der Fall war.

Ich weiß jetzt nicht, wie ich mich weiter verhalten soll.... Um den Vorfall evtl. unserer Versicherung melden zu können, müsste ich ja zumindest erst mal wissen, um wen es sich genau handelt und ob der Junge nicht auch mit Schuld an allem ist.....

Hm, was ratet ihr mir?

Liebe Grüsse
jessy

Beitrag von lenamichelle 14.04.11 - 23:29 Uhr

Ich würde erstmal abwarten ob sie sich nochmal meldet.
Und würd ihr dann auch gleich sagen das man schon Kleinkindern beibringt fremde Hunde nicht einfach anzufassen!

Beitrag von mali888 15.04.11 - 08:03 Uhr

Ich sehe es auch so das der Junge selber Schuld hat.Also ich fasse grundsätzlich keine fremden Tiere an nich mal Hamster ich frage immer vorher nach dem Verhalten und ob ich darf.
Warte auch erst mal ab was kommt.
Würde mein Kind so gezwickt werden also nichts schlimmes würde ich da auch nichts sagen würde eben nur meinem Kind sagen nächstes mal pass besser auf. Wenn mein Kind aber total zerfleischt nach hause ankommt wäre das was anderes.Aber die Hunde die da für bekannt sind zuzufassen sollten ja auch ein Maulkorb tragen... sollten....
Ist hier leider auch nicht der Fall.

Liebe Grüße

Beitrag von pechawa 15.04.11 - 08:49 Uhr

Hallo,

ich denke, diese aufgeregte Frau hat ihre Adresse/Tel.Nr. hinterlassen, damit ihr euch melden könnt? Dann würde ich ein aufklärendes, PERSÖNLICHES Gespräch führen mit den 3 Jugendlichen, die dabei waren und der Mutter.
Wenn ihr keine Adresse habt und auch nicht über die Mädels erfahren könnt, so der Junge wohnt, müsst ihr abwarten, bis sie sich noch mal melden.

LG Pechawa

Beitrag von twins 15.04.11 - 09:25 Uhr

HI,
nur zur Info, Dackeln gehören zu der bissigsten Rasse in Deutschland.

Wir haben selber so ein Erbstück (14 Jahre alt) und die ist auch nicht ohne. Sie liebt Kinder, kuschelt und schmust. In ihrem Heimatdorf war sie dafür bekannt morgens zum Schulbuss zu laufen (alleine) und dann von den ganzen Schülern gestreichelt zu werden.

Ich lasse das aber nicht mehr zu. Sie bleibt auf dem Hof und fertig. gestreichelt darf sie auch nur werden, wenn ich dabei bin und aufpasse.

Ich würde doch mal bei der Freundin deiner Tochter nachfragen, ob sie den Jungen kennt. Gespräch ist wichtig und sich entschuldigen. Wenn man weiß, das der kleine Racker eher mal zwickt dann entweder ganz fern halten von Fremden oder im Zweifel auch einen Maulkorb tragen.
Meiner Meinung nach liegt die Schuld bei beiden, denn es wird immer wieder Situationen - da muss man sofort drauf hinweisen, "bitte nicht anfassen".

Unsere Kids müssen auch immer fragen aber wie oft kommt es mal vor, das man draußen in der Eisdiele sitzt und ein kleiner Hund nebenan aufeinmal am Stuhl der Kinder schnüffelt und die Hände sind unten - ohne Absicht zum Streicheln?!? Wir haben da schon oft vom Besitzer gehört "der tut nichts" oder der Hund wurde gleich weggezogen mit dem Hinweis "nicht anfassen, der mag keine Kinder..."
Da ist der Besitzer auch aufgefordert die anderen Menschen in der Umgebung aufzuklären.

Grüße
Lisa

Beitrag von marion2 15.04.11 - 09:49 Uhr

Hallo,

das kommt davon, wenn Kinder ihr ganzes Leben lang nur auf "Tut nix"-Hunde stoßen.

Der Junge ist nicht "Schuld". Er hat niemanden gebissen. Deine Tochter hätte ihm auch sagen können, dass er den Hund besser nicht anfasst. Ich würde die Teilschuld zu je einem Drittel an den Hund, die Tochter und den Jungen aufteilen.

"Ich geh mal davon aus, dass unser Hund erst noch vorgewarnt hat und der Junge trotzdem weiter gestreichelt hat."

Als ich vom Hund gebissen wurde (den ich übrigens kannte und der vorher niemals negativ aufgefallen ist), hat der Hund "vorgewarnt" und sofort danach gebissen. Zum Weiterstreicheln hatte ich keine Chance.

Gruß Marion

Beitrag von frosch1982 15.04.11 - 09:58 Uhr

Der Junge ist nicht schuld? Ich finde schon, der Hund war an der Leine und der Junge hätte nicht in seine Nähe gehen müssen, und den Hund schon gar nicht anfassen.
Das kommt davon wenn man seine Finger nicht bei sich halten kann, man muss ja nicht alles betatschen!

Beitrag von marion2 15.04.11 - 10:01 Uhr

Der Junge hat alles Recht der Welt sich auf eine öffentliche Parkbank zu setzen.

(Zum Anfassen hatte ich mich geäußert -> lies richtig)

Beitrag von frosch1982 15.04.11 - 10:43 Uhr

Danke, ich habe richtig gelesen. Und ich bleibe bei der Meinung das der Junge selbst schuld ist, in einem Park gibt es meistens nicht nur eine Bank.

Beitrag von -0815- 15.04.11 - 13:41 Uhr

Als Nichthundehalter muss man also auf unachtsame Hundehalter Rücksicht nehmen? Bissl egoistisch?


Antatschen ohne zu Fragen ok - selbst Schuld. Aber muss man denn schon jetzt damit rechnen gebissen zu werden, wenn man sich nur auf die dazugehörige Bank setzt? Muss ich jetzt auch die Straßenseite wechseln wenn mir ein Hund entgegen kommt?

Ich hatte gestern eine Ähnliche SItuation und zwar (da war ich unachtsam!) kam eine Fahrradfahrerin und fuhr auf einem normalen schmalen Weg zwischen 5 Hunden und 3 Menschen durch, ohne mal zu klingeln (dann hätten wir Platz gemacht) . Alle Hunde sind erschrocken da sie gerade in die andere Richtung schauten und plötzlich ist ein Fahrrad mit Fahrer mit Mantel und Hut da und 3 haben angeschlagen und verbellt. Ja, hätten sie nicht sollen und dürfen (unser Fehler) aber in so einer Situation (kein Platz) kann man erwarten dass ein Fahrradfahrer klingelt.

Aber die Parkbank wegen eines Hundes zu wechseln halte ich für übertrieben

Beitrag von frosch1982 16.04.11 - 15:11 Uhr

Er ist auch nicht gebissen worden weil er dort saß, sondern weil er ihn gestreichelt hat.

Beitrag von -0815- 16.04.11 - 21:32 Uhr

>>>Und ich bleibe bei der Meinung das der Junge selbst schuld ist, in einem Park gibt es meistens nicht nur eine Bank. <<<

Wie soll man das dann verstehen?

Beitrag von alkesh 17.04.11 - 12:11 Uhr

Zwischen ihm und dem Hund saßen noch die zwei Mädels, die Tochter der TE hat den Hund sogar kürzer genommen, also da wird er sich schon Mühe gegeben haben in den Radius des Hundes zu kommen ---> selbst schuld

Zu Deiner Geschichte: wer weiß wie lange der Hund vorher schon versucht hat Dich zu beschwichtigen und Dir damit zu zeigen wie unangenehm ihm die Situation ist...? Auch einem Knurren gehen schon viele Signale voraus an denen man erkennt das ein Hund sich unwohl fühlt!

LG

Beitrag von wintersun 17.04.11 - 14:30 Uhr

schon ganz schoen hart, ich wundere mich grad ob du das noch sagen wuerdest wenn ein hund dich gebissen haette....
jugendlichen wird immernoch zu viel wissen zugeschrieben, die haben keine lebenserfahrung und sind dementsprechend noch kinder, d.h. ich als hundehalter muss besser aufpassen und nicht einem jungen die schuld zu schieben!!!

Beitrag von rubia71 15.04.11 - 10:28 Uhr

Hallo,

das ist dumm gelaufen und ich denke, es geht jetzt auch nicht darum, wer Schuld hat.....

Sollten die Eltern des Jungen Anzeige erstatten kann es sehr viel Ärger geben - daher würde ich mich von mir aus dort melden und mich entschuldigen.

Allerdings muss ich hier sagen, dass ich niemals Kinder / Jugendliche mit einem nicht ganz einfachen Hund alleine losschicken würde. Jugendliche sind zwar sicherlich kräftemäßig in der Lage einen Dackel zu führen, aber eben auch schnell abgelenkt, mangels Lebenserfahrung weniger umsichtig usw.

Ich habe selbst 3 unkomplizierte, freundliche Hunde die ich einzeln grundsätzlich einem Jugendlichen zu einer kurzen Gassirunde zutrauen würde - allerdings wäre ich mir auch in dem Punkt nicht sicher, ob der Jugendliche dem gewachsen wäre, wenn ein fremder Hund mit meinem Ärger macht - wäre mir zu heikel.

LG Rubia

Beitrag von kawatina 15.04.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

Deine Tochter ist 15 und merkt nicht das ein Jung (15 Jährige sind ja meist nicht winzig klein) den Hund streichelt.
Sie hätte ihm sagen müssen, das der Hund beißt

Ich darf mich ja auch nicht beschweren, wenn ich ein Auto am Berg
ohne Gang und angezogene Handbremse abstelle und es ins Rollen gerät, weil sich jemand anlehnt.

Auch wenn es schwer ist - such mal die Schuld nicht immer bei Anderen.
Dein Hund hat gebissen, weil deine Tochter nicht aufgepasst hat.
Hinterher den Geschädigten mit schlauen Sprüchen die Schuld zuschieben, ist nicht gerade ein guter Stil.

Beitrag von -0815- 15.04.11 - 13:35 Uhr

Wie Marion schrieb, hat jeder eine Teilschuld.
Der Hund hat gebissen, der Junge nicht gefragt und deine Tochter nicht aufgepasst.

Sei froh dass es kein großer Hund war, sonst wäre sicher mehr Trara (auch hier im Forum)

Es ist aber ein schwieriges Thema. Einerseits muss ein Hund sich nicht alles gefallen lassen, andererseits darf sowas nicht passieren.


Wenn ein Hund so heikel ist, darf man sich eben nicht quatschend auf eine Parkbank setzen und ihn aus den Augen lassen (ob Leine oder nicht).

Wenn doch, muss man ihn eben sichern. (Maulkorb)

Beitrag von trollmama 15.04.11 - 15:03 Uhr

Hallo!
Ich will schon einmal vorab schreiben, daß es keine virtuellen Streicheleinheiten von mir geben wird!
Als allererstes: Maulkorb besorgen!
Ich fasse mal kurz zusammen:
Deine Tochter ist 14 Jahre, geht mit einem Hund spazieren der nicht ganz einfach ist, trifft eine Freundin, beide setzen sich tratschend auf eine Bank, ein Junge setzt sich dazu, doch die beiden Mädels sind so mit dem Tratschen beschäftigt, daß Deine Tochter es nicht mitbekommt, daß der Junge sich an der Freundin vorbei gebeugt hat, um den Hund zu streicheln, der daraufhin ohne Warnung zugebissen hat.
Sobald Du Deine Tochter mit dem Hund rausgehen läßt, dann hast Du auch dafür zu sorgen, daß Deine Tochter mit solchen Situationen umgehen kann. Und dazu gehört auch, daß Deine Tochter ihre VOLLE Aufmerksamkeit dem Hund widmet und sich andere Personen, sie sich in unmittelbarer Nähe des Hundes befinden, darauf hinweist, daß er nicht angefaßt werden darf!
Doch schon allein die schwammigen Schilderungen des Vorfalls lassen darauf schließen, daß Deine Tochter mit allem möglichem beschäftigt war, aber nicht mit dem Hund. Dann hat sie noch nicht einmal nach der Adresse des Jungen gefragt.
Und damit nicht genug: Dein Mann hat mit der Mutter gesprochen und noch nicht einmal er ist auf die Idee gekommen nach der Adresse zu fragen?
Was Du machen kannst? Den Vorfall der Haftpflichtversicherung melden, Deine Tochter losschicken, daß sie die Adresse des Jungen rausbekommt, mit ihr dort hingehen und sich dort ohne große Rechtfertigungsversuche entschuldigen.
Im schlimmsten Fall kann Euch passieren, daß die Eltern Anzeige erstatten. Deine Tochter ist 14 Jahre, also strafmündig. Inwieweit Ihr als Eltern mit herangezogen werden könntet, kann ich nicht sagen, aber immerhin ist Euch bekannt, daß Euer Hund nicht einfach ist und Ihr habt Eure Tochter ohne Aufsicht allein den Hund ausführen lassen.
Last but not least: Genau DIESE Vorfälle sind es, weshalb ich dagegen bin, daß Jugendliche in diesem Alter allein mit einem Hund spazieren gehen.
Viele Grüße
Trollmama

Beitrag von mighty_manu 15.04.11 - 15:41 Uhr

Was ich machen würde?

Versuchen herauszufinden, wo die Leute wohnen und dann ab dahin und entschuldigen.

Besorg doch etwas für den Jungen (CD, Gutschein, keine Ahnung). Verpacke es nett und schenk es ihm. Sag, es tut euch leid, und dass das Geschenk eine kleine Wiedergutmachung sein soll. Falls sie planen, euch anzuzeigen könnte das vielleicht helfen.

Und dann dafür sorgen, dass das nicht mehr passiert (Maulkorb? Vielleicht lieber selbst gassi gehen, anstatt die Tochter zu schicken - scheint ja nicht zu funktionieren)

LG,
Manu (ich hätte dir auch was erzählt, und wenn ihr mir dann noch die Schuld in die Schuhe geschoben hättet, dann hättet ihr 100 % eine Anzeige bekommen)

Beitrag von -0815- 15.04.11 - 18:42 Uhr

Stimmt in der heutigen Gesellschaft ist es ja so dass sich Tiere alle Launen der Menschen und versagende Erziehung der Eltern gefallen lassen müssen.

Beitrag von alkesh 17.04.11 - 12:13 Uhr

So was liebe ja, Hund anpacken ohne zu fragen und dann die Halter anzeigen weil der Hund zugeschnappt hat!

Verdrehte Welt...

Beitrag von pechawa 15.04.11 - 18:22 Uhr

Im Prinzip geht es auch nicht um die Schuldfrage, denn als HUndehalter ist man IMMER für den Schaden verantwortlich, den der Hund macht - egal ob schuldig, oder nicht! Aber dafür hat man dann die Haftpflichtversicherung, die einspringt, wenn z.B. durch einen Biss ein Puli kaputt geht.
Nur wenn es um Schmerzensgeld bei gebissenen Opfer geht, muss geklärt werden, ob ihn da nicht eine Teilschuld besteht.

LG Pechawa

Beitrag von unipsycho 15.04.11 - 21:26 Uhr

deine Tohter berichtete, dass sie weiß, dass die Familie des Jungen einen Hund hält, also kann er nicht ganz unbekannt sein. Interview deine Tochter noch mal.

Hunde, die öfter mal zubeißen, sollten einen Maulkorb tragen. Es gibt Modelle, die dem Hund ein ungestörtes Atmen und Trinken erlauben, ohne unsicher zu sein.

Sieht zwar hässlich aus, hat aber Sinn. Heutzutage fährt ja auch fast jeder mit Helm Rad.

Dass Hunde mal zwicken soll vorkommen, kann man nicht verhindern. Mein Sohn wurde auch von nem eifersüchtigen Dackel gezwickt. Da reagiert mal einer nicht ganz perfekt und schon ist es passiert. Das ist nur natürlich. Da brauchs keine großartigen Schulddiskussionen geben.

Mein Standardtsatz ist da gern: "Hätte der Hund nicht gesch..., hätte er den Hasen gefangen."

Beitrag von wintersun 16.04.11 - 13:17 Uhr

hi

wisst ihr was ich lustig finde....hier wird zum teil gerechtfertigt das ein dackelt beisst/zwickt...ist schon intressant. wenn es jetzt sagen wir mal ein rottweiler gewesen waere der den selben schaden angerichtet haette ( keine fleischwunde sondern nur rote stellen) wuerde hier ein aufschrei durchs forum gehen wie man das nur erlauben kann!!!!
dein hund hat gebissen ende aus, das heisst erst einmal maulkorb und dann noch mal hundeschule.
meine hunde duerfen nichts machen wenn ein kind angerannt kommt und sie umarmt ( kommt oefter vor als man denkt), na klar sollten kinder das nicht tun und ja ein 14 jaehriger sollte es besser wissen...aber trotzdem darf man ein solches verhalten nicht zulassen oder gar entschuldigen.
so ich muss mich kurz halten da mein kleiner aufgwacht ist...

lg