Anfangszeit mit 2 Kindern sehr anstrengend?

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von angi1987 15.04.11 - 08:02 Uhr

Hallo, unser kleiner ist nun fast 7 Monate alt und wir denken langsam an ein zweites Kind und nun stell ich mir die Frage ob es wohl sehr heftig ist am Anfang mit den schlaflosen Nächten und am morgen aber wieder für den Großen da zu sein und ihn zu beschäftigen?

Unser Großer schläft nach wie vor sehr schlecht, muss man dann mit Babyphon arbeiten nachts? Also angenommen Nr.2 kommt und schläft in unserer Nähe und der Große in seinem Zimmer,das ist weiter weg (großes Haus), dann brauch ich ja lange Zeit noch ein Babyphon für ihn, oder wie habt ihr das gemacht?

Wann kommen eigentlich die Gitterstäübe am Bett weg damit sie dann mal selbstständig kommen können wenn sie was haben? Er ist dann fast 2 Jahre wenn alles auf Anhieb klappen würde....

Beitrag von emeri 15.04.11 - 08:21 Uhr

hey,

ja, die anfangszeit mit zwei kindern unter 2 jahren ist aus meiner bisherigen erfahrung sehr anstrengend. mein großer wird in den nächsten tagen 2, der kleine ist 2 monate. beide sind für sich wirklich sehr, sehr mühelose kinder (also, keines schreikind oder gerade in einer argen phase). dennoch, der große schläft nicht durch und der kleine will nachts natürlich auch gestillt werden.

ich habe sehr viel unterstützung durch omas und natürlich meinen freund, wenn er nach der arbeit nach hause kommt. aber ja, es ist anstrengend.

der große schläft seit der geburt des kleinen in einem großen bett (90x200cm), das gitterbett hat er dann völlig verweigert (wir haben das große bett schon seit weihnachten in seinem zimmer, hatte aber bisher noch im gitterbett geschlafen). an der seite ist ein rausfallschutz dran und er schläft in einem schlafsack. vor dem bett liegt noch eine kleine matratze, obwohl er das rein- und rausklettern trotz schlafsack schon super schafft. die türschnalle seiner kinderzimmertür haben wir senkrecht gestellt, das heißt, ist die tür zu kann er nicht alleine raus. ich will nicht, das er nachts durch die wohnung geistert und ich bekomme es vielleicht nicht mit. wir haben ein babyphon im zimmer und er klettert am morgen aus dem bett und klopft eifrig gegen seine zimmertür. da hole ich ihn dann :-) (natürlich bin ich auch nachts bei ihm, wenn er weint, aber bisher ist er nachts noch nicht einfach aus seinem bett rausgeklettert). das rausklettern selbst hört man übrigens nicht über das babyphon, daher bin ich froh, dass er diese tür nicht selbst öffnen kann.

phu. ist lang geworden. #hicks

lg

Beitrag von applep 15.04.11 - 08:55 Uhr

Also ich kann mich nur anschließen, es ist anstrengend. Unser erstes Kind war 1 Jahr 8 Monate als das zweite zur welt kam. Die ersten 3 Wochen war meine Mama bei uns (wir wohnen 500 km weg) und hat mir viel abgenommen. Aber danach hat es auch so irgendwie geklappt ;-) man gewöhnt sich an alles. Jetzt wo die Kleine (8 Monate) langsam mobil wird is es ganz großartig die beiden zusammen zusehen. Ich würd den Altersabstand wieder so haben wollen auch wenns manchmal stressig ist.
Babyphone haben wir immer noch zur Sicherheit beim Großen an. Die Kleine schläft eh bei uns. Unser Sohn hat seit er 1,5 Jahre ist n großes Bett (90x200) vorher hat er bei uns geschlafen. Und jetzt kommt er Nachts wenn er aufwacht oder ruft eben, dann hol ich ihn.

Man kann es aufjedenfall schaffen auch ohne die Familie in der Nähe, aber mit ist sicher einfacher #herzlich

lg

Beitrag von emeri 15.04.11 - 09:11 Uhr

"Man kann es aufjedenfall schaffen auch ohne die Familie in der Nähe, aber mit ist sicher einfacher " #pro

Beitrag von wemauchimmer 15.04.11 - 09:12 Uhr

Hi Angie,

unsere Großen sind 16 Monate auseinander und ja, der Anfang war recht anstrengend. Ich finde der eine große Unterschied ist halt, daß man ein einzelnes Baby auch mal eine halbe Minute alleine lassen kann (z.B. es klingelt oder so). Aber mit einem Geschwister geht das am Anfang nicht, Du darfst sie keine Sekunde alleine zusammen lassen, denn das Große muß halt erst lernen, vorsichtig zu sein und das Kleine ist noch soo empfindlich. Und das ist letztlich eine ganz schöne Einschränkung.
Das zweite Problem ist - klar, es ist aufwändiger, sich um 2 Kinder zu kümmern. Vor allem in dem Alter ab 16 Monaten werden die Kleinen eben jeden Tag mobiler und neugieriger, wollen Action, wollen mehr von der Welt sehen, und das paßt wenig zum Alltag mit einem Neugeborenen. Es ist schwer, beiden gerecht zu werden und es empfiehlt sich wirklich, die Große erstmal dem Partner zu überlassen (Elternzeit, Elterngeld, Partnermonate).
Es hat sich bei uns dann entspannt, als die Große mit 2J in den Kindergarten kam.
Der Riesenvorteil ist halt, daß die Kinder dann auch schnell so weit kommen, daß sie miteinander spielen können. Und dann wird die Situation sehr entspannend für die Eltern, weil sie eben nicht mehr rund um die Uhr ein Kind bespaßen müssen.
LG

PS: Gitterstäbe müssen weg, wenn das Kind Anstalten macht, oben drüber klettern zu wollen, was zu gefährlich ist. Mußt Du drauf achten.

Beitrag von wemauchimmer 15.04.11 - 09:13 Uhr

Achso: noch vergessen: Babyphone haben wir nie benutzt bzw einmal probiert und nicht zurechtgekommen. Türen auflassen, das hört man auch so. Das elterliche Gehirn ist drauf programmiert. Wir haben auch ein großes Haus.

Beitrag von emeri 15.04.11 - 09:49 Uhr

hehe, bei uns ist nur mamas gehirn auf kindergeräusch programmiert. papa kann auch neben einem weinenden kleinen zwerg oder neben einem sich fast überschlagenden babyphon seelenruhig schlafen... ;-)

das mit dem "man darf den großen nie alleine mit dem kleinen lassen" empfinde ich auch als sehr anstrengend. auch wenn es keine anzeichen von eifersucht beim großen gibt aber er ist vor liebe oft schon sehr unbeholfen und grob. ich freue mich schon auf die zeit, wenn der kleine dann nicht mehr soooooo "zerbrechlich" und auch schon mobiler ist.

lg

Beitrag von applep 15.04.11 - 10:42 Uhr

Das ist bei uns auch so.... :-p Papa kann immer schlafen! Bei uns gibts auch keine Eifersucht, aber ich würde die 2 auch keine Sekunde alleine lassen. Unsere Sohnemann ist nämlich ein super "Helferkind" ;-) und Schwesterchen braucht oft hilfe :-p

Beitrag von forfour 15.04.11 - 09:22 Uhr

Hallo,

bei mir lagen zwischen Nummer 2 und Nummer 3 zwei Jahre.
Ich fand die Angfangszeit gar nicht soo anstrengend weil der Zweihährige furchtbar interessiert war.

Ich hab im Kinderzimmer beim spielen und lesen gestillt, die Schlafzeiten des Zwerges für den größeren genutzt (mein Großer ist in der Schule).
Nachts wurde automatisch besser als das Baby kam. Die Stäbe hatten wir zu der Zeit auch schon abgebaut und er kam dann nachts auch zu uns. Wir haben ihn je nach Tagesform zurück gebracht oder er hat bei Papa auf der Seite geschlafen.
Jetzt zwischen Nummer 3 und 4 hab ich 3 Jahre Altersunterschied. Die finde ich schon anstrengender weil der Dreijährige wesentlich "aufmüpfiger" ist, er ist selbstständiger und macht viel mehr "Mist".

Die richtige Zeit ist im Grunde die für die ihr Euch entscheidet und trotz anstrengender Tage, du wirst es schaffen.

VG forfour

Beitrag von eymama 15.04.11 - 09:29 Uhr

Bei uns werden 15 Monate altersunterschied sein.
Sohn Nr. zwei kommt im Juni jetzt.
Wir werden zwei Babyphone benutzen.
Mein Mann hat ab Geburt 3 Wochen Urlaub und danach schaff ich das schon irgendwie, so wie ganz viele andere Mama's auch:-)

Und unser erster Sohn schläft sehr sehr schlecht.Ich muss zwischen 10-30 mal in der Nacht zu ihm.
Er hat einen ultra flachen Schlaf und wacht auf sobald sein Hasi oder der Schnuller weg ist, oder er einfach an den Gitterstäben liegt.

Aber ob ich dann Nachts noch 4 mal mehr aufstehen muss, ist auch egal dann :-)

Sicherlich wird es nicht immer einfach werden, aber wir wollten es ja schließlich so.

Beitrag von elistra 15.04.11 - 09:40 Uhr

ich würde wohl einfach beide kinder im elternschlafzimmer schlafen lassen, dann ist es für dich als mutter am einfachsten. klappt bei uns sehr gut.

gitterstäbe, gute frage, wir hatten ja nie welche. die kinder haben von anfang an im umgebauten babybett geschlafen, das stand als babybalkon neben unserem bett. der mittlere schläft nun auf papas seite und die kleine auf meiner seite.

aber auch wenn die gitterstäbe weg sind, kommen die kinder nicht unbedingt selbständig aus dem bett, nachts im dunkeln. es könnte durchaus sein, das sie dann im bett sitzen und heulen und warten bis jemand kommt. unser mittlerer z.b. schläft zwischendurch auch schon im etagenbett im zimmer der großen und er kommt erst seit kurzem nachts dann selbständig rüber (er ist jetzt 3,5) vorher hat er immer nur im bett gesessen und geweint bis jemand kommt, also wenn er im kinderzimmer geschlafen hat.

Beitrag von neoluna 15.04.11 - 13:55 Uhr

unsere zwei sind 2,5 jahre auseinander. natürlich ist jedes kind anders, das muss man dazu sagen. ich bin allerdings froh, dass neo schon in der krippe und danach im kiga war, als die kleine gekommen ist. es ist wirklich sehr anstrengend gewesen. der große eifert und die kleine schreit. mittlerweile ist es aber anders und seit nem halben jahr lieben sich die beiden total und spielen sogar miteinander.