wie macht ihr das - babyschlaf...

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von olrece 15.04.11 - 09:07 Uhr

hallo,

ich habe einen kleinen sohn, der gerade drei wochen alt ist. er ist soweit ganz lieb - nur wenn es zum abend zu geht ist er ständig am weinen.

ich sehe es das er müde ist, (hunger hat er dann keinen - weil frisch gestillt - er will dann auch nicht an die brust), nuckel nimmt er dann auch keinen und auf dem arm weint er auch nur. aber wenn man ihn ablegt brüllt er richtig heftig los. (ach so,köpfchen strecheln,pucken, händchen halten..,hilft auch nicht).

kennt es einer von euch? ich weiß echt nicht wie ich den kleinen mann in den schlaf helfen kann.

ps:er schreit meist ab 19 uhr und manchmal hält es bis 22 uhr an)

Beitrag von hardcorezicke 15.04.11 - 09:11 Uhr

Hallo

da kannst du nichts machen.. kuschel mit deinem sohn so wie es geht... dein sohn verarbeitet den ganzen tag.. das ganze erlebte... leonie hatte auch immer von 18.00 bis 21.00 uhr geweint.. da brauchte ich keinen wecker stellen..

also kuscheln kuscheln kuscheln.

LG

Beitrag von hascherl84 15.04.11 - 09:16 Uhr

hallo,

ja entweder muss er den Tag verarbeiten oder er hat mit Blähungen zu kämpfen.

Aber dein Baby ist erst 3Wochen alt.
Es ist einfach ne Umstellung für das Baby.
Es muss sich an die Aussenwelt (seine neue Welt)erst gewöhnen.

aber es wird besser,je älter sie werden.
Laura war anfangs auch so. Aber wir hatten halt die 3 Monatskoliken.
Die fingen so gegen 17Uhr an und dauerten meistens bis 23.00 Uhr an. :-(

War echt krass die 13Wochen.Aber wir haben es überstanden.
So wie auch ihr die zeit überstehen werdet.

lg Melanie+Laura 7Monate alt

Beitrag von hardcorezicke 15.04.11 - 09:24 Uhr

hallo

die 3 monatskoliken sind über den tag verteilt und nicht abends und auch nicht jeden tag um die selbe uhrzeit.

LG

Beitrag von forfour 15.04.11 - 09:13 Uhr

Hallo,

das was du da beschreibst nennt man Schreikind.

Ich hab das auch durch, mein Vierter hielt von halb zehn Abends bis nachts zwei, halb Drei durch.

Ich bin zum Osteopathen gegangen und hab die Nackenwirbel behandeln lassen. Bei uns wurde festgestellt das unser Sohn eine Blockade hat die er schon aus dem Mutterleib mitgebracht haben muß, die war einfach zu fest. Nach der zweiten Sitzung war absolute Ruhe zu Hause.

Tu dir das Gebrüll nicht zu lange an, es zehr an den Nerven wie ich finde und es tut niemandem gut. Hol dir Hilfe.

VG forfour

Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 09:16 Uhr

Wenn das Kind abends schreit ist es noch lange kein Schreikind! Richitge Schreikinder schreien viel mehr egal zu welcher Tages- bzw. Nachtzeit.

Beitrag von forfour 15.04.11 - 09:18 Uhr

Wer erzählt denn so einen Blösdinn??

Ein Schreikind ist nicht erst RICHTIG wenn es mehrmals am Tag brüllt, so'n quatsch.
Ein Schreikind wird als solches eingestuft wenn es zwischen 3 und 4 Stunden am Stück brüllt!

Erst informieren, dann motzen.

Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 09:28 Uhr

#augen

Beitrag von jiny84 15.04.11 - 09:19 Uhr

Also die Tochter meiner Nachbarin,das war ein schreikind.
DIe hat wirklich die ersten acht monate nur geschrien,tagsüber,nachts,beim einkaufen,einfach immer.
nur weil der kleine abends den tag verarbeitet ist er noch lange kein schreikind

Beitrag von forfour 15.04.11 - 09:30 Uhr

Wenn ein Kind 4 Stunden schreiend den Tag berarbeiten soll, na dann gute Nacht wenn die Kinder wirklich was zu verarbeiten haben...

Dann hätt keiner mehr wie ein Kind!! #rofl Ich stell mir grad vor der erste schreit von 6 bis 10, der zweite stimmt von 8 bis 12 mit ein, der Dritte von 20 bis 2 Uhr #rofl, na, dann kann ich ja nur froh sein das der Große schon 11 ist.

Beitrag von kaetzchen79 15.04.11 - 09:49 Uhr

so ein blödsinn!! #augen

abends sind alle kinder quengeliger als am tag! meine auch, heisst aber nicht, dass sie gleich permanent schreit.

zum einen verarbeiten sie das erlebte vom tag, zum anderen ist die milch abends dünner, zum noch anderen holen sie sich reserven für die nacht.
meine möchte dann immer an die brust, sie trinkt dann kaum noch, nuckelt mehr, aber das ist der einzige ort, der gut ist.

muss man halt rausfinden, was bei den kindern individuell hilft. ;-)

Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 09:14 Uhr

In solchen Momenten war ich heilfroh, dass ich einen grossen Pezziball habe und mich drauf mit dem Kleinen in Arm hingesetzt und leicht gehüpft.#huepf Das hat ihn sofort beruhigt und irgendwann schlief er ein.
Auch ein Tragetuch kann helfen#winke

Beitrag von olrece 15.04.11 - 09:43 Uhr

ein schreikind beschreibt sich ganz anders... meine erste maus war ein tüpisches schreikind - sie hat tags und nachts gebrüllt. uhrzeiten spielten da keine rolle. daran liegt es glaub ich nicht, den es ist ja immer eine bestimmte zeitspanne.

einen gymnastikball haben wir leider nicht - aber ihn im arm schunkeln hilft ja auch nicht :-(

die verwandten haben´s leicht. raten mir alle: lass das kind doch ein paat tage schreien - er gewöhnt sich schon dran und hört irgendwann damit auf...

(meine meinung dazu: na klar - wenn ich ein problem hab,lasst ihr mich auch einfach links liegen,oder was??? - aber darauf kam nur ein schmunzeln und nur die aussage: selber schuld,dein kind ist einfach zu verwöhnt...).
wie kann ich bitte ein kind verwöhnen das gerade mal zwei wochen bei mir ist ??? (er war eine woche lang auf der intensivstation)

okay, ich glaub,da bleibt dann ja wirklich nur kuscheln übrig und die hoffnung das es irgendwann besser wird #schein

habe auf einen geheimtip gehoft,aber scheinbar gibt es keinen



Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 09:48 Uhr

Einfach auf dem Arm zu schauckel half bei uns auch nicht. Erst die schwingenden Bewegeungen auf dem Ball haben ihn beruhigt. Lange Zeit ist er nur so eingeschlafen. Dann mussten wir ihm das entwöhnen, da er viel zu schwer war#schwitz

Beitrag von olrece 15.04.11 - 09:53 Uhr

mir ist mal so ein ball mitten in der nacht geplatzt - keine ahnung wieso. ich habe mich so erschreckt das ich mir seitdem geschworen hab keinen mehr zu holen. werde mir mal ein ball ausleihen und es mal ausprobieren,vielleicht hilfts ja bei uns auch #schein

aber wie habt ihr ihn dann entwöhnt? hat es gut geklappt?

Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 10:01 Uhr

Für meine 90 Kilos damals habe ich die größte Größe geholt#rofl Die sind echt fest. Es war ein Angebot bei Aldi.

Entwöhnen war kompliziert, wir haben ihn statt schauckeln einfach ins Bett gesteckt, und hin und wieder rein gegangen. Er hat natürlich geschriehen, aber nach paar Tagen war ok.

Beitrag von udlangel 15.04.11 - 09:56 Uhr

Hallo olrece,

ich denke das sind die abendlichen Unruhephasen. Bei uns fingen die auch im die dritte Lebenswoche an und dauerten dann so bis zum dritten Monat. Das kann man nur durchhalten und Verständnis haben.
Meine Hebamme hat mit das damals toll erklärt. Dein Baby kommt aus deinem Bauch und kennt von dort wenig bis gar keine äußerlichen Reize. Und dann kommt es auf die Welt und dort stürmen auf dein Kind tausend Eindrücke ein. Es will dir abends von "seinem Tag" erzählen und tut das auf die einzige ihm mögliche Weise- es schreit. Tragen hilft und beruhigend reden und vielleicht leise singen.

Diese Phase ging schnell vorbei und wenn man sich klarmacht, dass das normal ist, kann man gut damit umgehen. Ein Schreikind ist was anderes. Mein Neffe war eines und der brüllte 21 Stunden am Tag. Was du beschreibst nannte meine Hebamme damals ein "Problemchen... chen... chen" ;-)

Liebe Grüße und immer schön die Ohren steiff halten

udlangel

Beitrag von olrece 15.04.11 - 10:04 Uhr

problemchen... ;-) ja.... aber die kleinen können ja so herzzerreißend schreien #schein

der kleine tut mir dann doch so richtig dolle leid - und wenn ich dran denke das ich das noch zwei monate so durchhalten muss...

ich stille meine sohn und dann - wenn papa zu hause ist und der kleine wieder mal abend schreit und wie wild nuckelt heißt es immer nur - er hat hunger...
oder : vielleicht bekommt er nicht genug milch - du musst abpumpen damit wir sehen was wir ihm geben.... (er meint damit nicht nur ein mal abpumpen,sondern immer,weil seine liebe mami ihm das in den kopf gesetzt hat...). ich kann das aber echt nicht mehr hören...den hätte er hunger würde er ja an die brust gehen (aber wenn er satt ist verweigert er die ja).

also nuckel rein - auf n arm und hoffen das er schnell einschläft :-)

Beitrag von zweiunddreissig-32 15.04.11 - 10:09 Uhr

Sag deinem Mann, dass mit dem Abpumpen die Frau NIE so viel Milch rausbekommen kann wie ein Baby es schafft. Die Babys saugen anders und bekommen viel mehr heraus als die Pumpe.#winke

Beitrag von udlangel 15.04.11 - 10:47 Uhr

Jajaja, die guten, alten "Das-Kind-hat-Hunger" Sprüche. Das ist Unsinn und ich habe diese wohlmeinenden Ratschläge ignoriert und meinem Gefühl und Wissen vertraut. Du machst das schon alles gut und wenn dein Mann daran Zweifel hat, darf er es gerne mal einen Abend besser machen, dann aber alleine!

Mein Schwiegervater meinte während einer dieser Schreiphasen mal: "Hach, wenn du nicht immer stillen würdest, könnte man ja ein Fläschchen geben!" #kratz Aha, jaaa, dann wäre natürlich alles anders!

In ein paar Wochen blickst du auf diese Zeit lächelnd zurück und dein Mann sieht, dass er Untecht hatte und das Stillen gut klappt und dein Kind alles bekommt, was es braucht. Kannste mir glauben! Das Schreien ist schlimm für's Mutterherz, aber sieh' es doch als Sprache deines Babys und erzähle ihm leise, was DU so erlebt hast am Tag ;-)

Ganz liebe Grüße, udlangel

Beitrag von wunki 15.04.11 - 10:35 Uhr

Vielleicht ist er einfach überreizt? Es gibt ja Babys, die sehr sensibel reagieren...

Wie schaut es aus mit Blähungen? Hier mal ein paar Infos (wo unter Anderem auch erklärt ist, dass die Bauchschmerzen vor allem in den Abendstunden auftreten!

"Blähungen
Symptome: abgehende Winde, aufgeblähter Bauch, Weinen zwischen zwei Mahlzeiten, manchmal ein Blubbern und Gluckern im Bauch.

Kurzbeschreibung: Insbesondere Babys leiden häufiger unter schmerzhaften Blähungen, weil ihr Verdauungssystem noch nicht völlig ausgereift ist. Schlucken sie beim Trinken an der Brust oder aus der Flasche Luft, muß die irgendwie wieder entweichen. Normalerweise geschieht das beim Bäuerchen. Das klappt aber nicht immer. Dann wandert die Luft vom Magen in den Darm und führt dort zu Blähungen. Auch durch das Vergären von Milchzucker, der sowohl Bestandteil der Muttermilch als auch der Pre-Flaschennahrung ist, können sich im Darm Gase bilden.

Das kann die Beschwerden lindern: vorsichtiges sanftes Massieren der Bauchdecke mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn, sanfte Bauchmassage mit 2-3 Tropfen Kümmelöl (aus der Apotheke), Herumtragen in Bauchlage, das Kind auf den Rücken legen und die Beine wie beim Radfahren auf und ab bewegen, eine gering gefüllte Wärmflasche, etwas Fencheltee nach der Mahlzeit.

Hier muß der Arzt helfen: Wenn das Baby keinen Appetit hat, es zudem blaß ist und sich ungewöhnlich verhält, denn dann können die Blähungen eine andere Ursache haben.


Drei-Monats-Koliken
Symptome: lang anhaltendes Schreien in den ersten drei Lebensmonaten in Verbindung mit Blähungen und/oder Bauchschmerzen. Die Koliken enden häufig erst, wenn das Baby völlig erschöpft ist.

Kurzbeschreibung: Insbesondere Jungen leiden nach der Geburt unter Drei-Monats-Koliken - so genannt, weil die Beschwerden meist nach drei Monaten abrupt aufhören. Ursache können Luft im Darm durch hastiges Schlucken und ein noch nicht "eingearbeitetes" Verdauungssystem sein. Da diese Koliken besonders am Spätnachmittag und frühen Abend auftreten, wenn innere und äußere Reize verstärkt wahrgenommen werden, nimmt man an, daß auch Überreizung und Müdigkeit des Babys eine Rolle spielen.

Das kann die Beschwerden lindern: siehe Maßnahmen bei Bauchschmerzen und Blähungen. Bei Überreizung ist es wichtig, möglichst ruhig mit dem Kind umzugehen und es nicht durch Spieluhren, laute Geräusche und ähnliches zusätzlich aufzuregen.

Hier muß der Arzt helfen: Wenn eine Kolik länger als vier Stunden dauert, denn dann können die Schmerzen auch eine andere Ursache haben, z.B. Mittelohrentzündung (siehe: Ohrenschmerzen)."

Quelle: http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_aktuelles/a_gesundheit/s_961.html

LG Wunki

PS: Von dem beschriebenem Rat Fencheltee zu geben, hat mir meine Hebi/Stillberaterin "damals" abgeraten, da es den Bauch nur voller macht.

Beitrag von kiki-2010 15.04.11 - 12:11 Uhr

Er ist erst 3 Wochen!!!

Er braucht Körperkontakt! Und zwar ständig!

Gib Deinem Kind die Nähe die es braucht. Je mehr Du die Bedürnisse Deines Kindes erfüllst und ihnen nachkommst, desto einfacher und selbständiger findet Dein Kind später selber in den Schlaf. Aber bis es so weit ist, vergehen noch ein paar Wochen und bis dahin musst Du Deinem Kind das Maximum an Sicherheit und Verlässlichkeit geben!

Versuche vielleicht mal ein Tragetuch oder eine gute Tragehilfe!? In den ersten Wochen haben wir unseren Kleinen ständig in der Manduca umhergetragen. Erst jetzt (er ist jetzt 11 Wochen) schafft er es, mittags in seinem Bettchen einzuschlafen. Aus Erfahrung weiss ich, dass Kinder die viiiiel Zuwendung und Körperkontakt hatten, später dann einfacher und zufriedener im Alltag agieren. Probier es einfach mal aus!

Die Schreiarien abends sind meist ein Regulierungsprozess des Babys, sie verarbeiten ihre Eindrücke des Tages.

Gruß Kiki

Beitrag von cioccolato 16.04.11 - 00:00 Uhr

Das kenn ich auch von mienem Grossen, er hat jeden Abend geschrien. Und manchmal wirklich so schlimm, dass er sich durch nix beruhigen liess. Hab ihn dann auch immer gepuckt, und solange geschaukelt bis er eingeschlafen ist.

Nach den ersten 12 wochen hörte das schlagartig auf. Hab ihn dann abends immer um 19uhr in sein bettchen gelegt und er hat geschlafen, wie von zauberhand :-) woran das genau lag weiss ich auch nicht.

hab aber schon mal die theorie gehört, dass babys in den ersten wochen die geburt verarbeiten müssen, und immer genau zu der zeit schreien, in der die geburt auf dem höhepunkt war. bei uns hats gestimmt, immer abends um 18uhr fing das geschreie an, genau um die uhrzeit setzten die presswehen ein :-)

ob das nun stimmt oder nicht, bleibt dahin gestellt...gib ihm einfach weiterhin deine nähe und nimm ihn auf den arm, das gibt ihm sicherheit, und bestimmt wird es bald besser...die erste zeit ist für die babys nicht leicht, wenn man bedenkt mit was sie alles konfronitert werden....

kann auch das buch, ich lass dich nicht schreien, auch wenn es gut für die lungen ist, empfehlen. ist wirklich klasse ;-)

lg ciocco und Jaimy 1 #verliebt und Keanu 6 wochen alt#verliebt

Beitrag von shivalu 16.04.11 - 19:52 Uhr

Ist bei unserer gerade Abends wenn sie müde ist auch so. Dann nehm ich sie in Seitenlage mit Schnulli auf dem Arm, mache den Wasserhahn an, dann wird gesungen udn geschaukelt, das klappt echt gut. Wenn der Wasserhahn mal nicht geht, tuts die Dunstabzugshaube :)