Klavierunterricht. Ab wann?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von alexma1978 15.04.11 - 10:49 Uhr

Hallo,

mein Sohn möchte gerne Klavier oder Geige lernen. Leider gibt es bei uns keinen Anbieter der Suzukimethode.

Mein Mann hat mit sechs Jahren angefangen, ich habe erst Blockflöte (ein Horrorinstrument:-) und dann Klarinette gelernt.

Ab welchem Alter macht das wirklich Sinn?

LG,

Alexandra

Beitrag von murkelmia 15.04.11 - 10:53 Uhr

Sobald das Kind Interesse an einem Instrument zeigt und die Ausdauer hat, ca. 20 Minuten konzentriert zu bleiben. Außerdem sollte es den Sinn darin erkennen können, das das Instrument öfter als im Unterricht gespielt werden muss - nämlich die ganze Woche über zum Spaß haben und Üben.

Bei meiner Tochter war das mit 51/2 der Fall, sie spielt seit einem Jahr Klavier und hat daran auch sicht- und hörbar Spaß.

lg
murkelmia

Beitrag von alexma1978 15.04.11 - 10:56 Uhr

Danke. Kann Deine Tochter denn schon Noten lesen? Oder läuft das mehr über das Gehör?

LG

Beitrag von murkelmia 15.04.11 - 11:11 Uhr

Das Noten lesen lernt sie im Unterricht mit. Sie kann die Noten den Tasten auf dem Klavier zuordnen und weiß dann auch, wie die entsprechende Taste heißt.
Sie kann die Noten auch vom Blatt lesen - findet sie aber anstrengender, sie sucht lieber die Taste auf dem Klavier und nennt mir dann die Note.

Am Anfang hat sie sich einfach nach der Notenlinie orientiert - stieg die Note in der Linie nach oben, hat sie auf dem Klavier eben den Ton höher gespielt oder entsprechend tiefer.
Die ersten Klavierstücke bestanden nur aus zwei oder drei Tönen in direkter Reihenfolge. Inzwischen spielt sie auch Oktavsprünge mit beiden Händen, Akkorde mit beiden Händen usw. Das ging recht schnell.

Beitrag von sternchen730 15.04.11 - 11:52 Uhr

Hallo,
meine Tochter hat ab der 1.Klasse Jeki (Jedem Kind ein Instrument) in der Schule und ab der 2. Klasse Klavierunterricht in der Schule. Sie soll jeden Tag 10 Minuten üben, sie spielt aber viel mehr. Sie muss nur lernen, auch an schwierigen Stellen nicht abzubrechen sondern eben dort zu üben um ein Stück korrekt spielen zu können. Die selben schwierige Stellen eben bis sie es kann, die richtigen Noten mit den richtigen Fingern in der richtigen Geschwindigkeit und Länge.
Das ist die Schwierigkeit, jedenfalls bei meiner Tochter.
Grüße,
Sternchen#stern

Beitrag von engelchen28 15.04.11 - 13:25 Uhr

hi alexandra!
sophie hat mit 5,5 j. angefangen und es klappt sehr gut, sie hat spaß, macht ständig fortschritte.
sinn macht es meiner meinung nach, wenn das kind
a) lust auf das instrument hat (länger, keine eintagsfliege)
b) finger kräftig genug sind
c) kind sich länger konzentrieren kan
d) anweisungen befolgen kann
e) spaß am täglichen üben hat, denn der unterricht selber ist der kleinste teil.
lg
julia

Beitrag von inesita 16.04.11 - 09:35 Uhr

Je nachdem, welches Interesse das Kind zeigt, usw.
Ich wollte mit 4, also, konnte schon mit 4 Noten lesen und einige einfache Lieder spielen.
Mein Großer (jetzt 5) wollte auch mit 4, habe ich ihm einiges beigebracht, er kann schon Noten lesen und ebenfalls auch ein bisschen spielen. Ich überlege jetzt, ob er dann regelmäßig Klavier Unterricht bekommen soll (wenn er das will).

Ich fand die Suzikimethode als Kind allerdings #contra

Liebe Grüße
Ines