Nachsorge Hebamme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von marieye27 15.04.11 - 12:42 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich würde gerne wissen, ob ich die Hebamme brauche, obwohl ich ja nach der Geburt einen Kinderarzt und schon einen Termin beim Gyn habe.

Was denkt ihr? Ich bin total unsicher. Am Anfang fand ich meine Hebi toll, aber als ich die ersten SS Probleme hatte, haben die mich gleich zum Arzt geschickt. Und sonst haben die mich mit Tee und Duftöl versucht davon zu befreien. Also totaler Quatsch.

Als ich letzte Woche die Bescheinigung für das Mutterschaftsgeld haben wollten, wurde die auch schön geschrieben. Nur blöd, wenn die Krankenkasse die nicht anerkennt und ich schon wieder zum Gyn muss. Hätte ich das vorher gewusst,hätte ich da gleich alles gemacht und nicht in einer Hebi Praxis.

Sorry für das gerede, aber das musste ich los werden, bevor ich platze ;)


Bin aber dankbar für Tipps, wie ihr das macht. Hebi oder doch nicht.


Viele Grüße
Marieye:-)

Beitrag von traumkinder 15.04.11 - 12:55 Uhr

gyn wird kaum die zeit haben dir alle deine fragen bezügl. deines babys zu beantworten ;-)

kinderarzt wird dir diese fragen dagegen sehr gern beantworten, aber macht der auch hausbesuche :-p


ich fand es toll eine hebi als nachsorge und frau für fragen zu haben!! die zu mir nach hause kommt, bei der ich mich nicht schämen musste sachen zu fragen etc.


hätte sie nach ein paar wochen schon gar nimmer brauchen können, aber ich fand es dennoch gut das sie immer mal wieder kam :-D

werde jetzt nach der 2. entbindung ebenfalls meine hebi wieder anrufen, denn es gibt immer mal phasen wo man alles vergisst bzw. einfach auf die kleinigkeiten die besserung bringen nicht kommt!!!


oma und opa denken da ja doch etwas altertümlicher ;-) zumindest in manchen dingen...

Beitrag von marieye27 15.04.11 - 13:03 Uhr

Danke schon mal :)

Ich hab glück, unser Kinderarzt ist gleich über der Strasse :)

Beitrag von traumkinder 15.04.11 - 13:05 Uhr

ja schon, aber würdest du deinen kinderarzt fragen wollen warum du bauchschmerzen hast oder warum deine brust nur auf der einen seite weh tut??

klar dafür gibts den gyn, aber dort erst anrufen oder mit dem kleinen hinfahren??


die hebi kommt zu dir und beantwortet dir alle fragen die dein kind UND DICH!! betreffen.... selbst fragen deines partners kann sie dir beantworten

Beitrag von ploepps 15.04.11 - 13:07 Uhr

Also ich kann dazu nur sagen das ich froh war das ich meine damals hatte...

Nicht nur weil es mein erstes Kind war und sie mir echt viel geholfen hat (fand es schon allein beruhigend das sie ihn immer gemessen und gewogen hat und nach dem Nabel geschaut hat) sondern auch für mich da Sie jeden Tag nach meiner Narbe (gerissen weil der junge Mann so schnell raus wollte :-)) geschaut hat.
Leider habe ich Ihre Visitenkarte nicht mehr, hoffe aber das meine neue auch so nett ist ;-)

#winke Alles Gute
LG Nancy mit Püppi

Beitrag von marjatta 15.04.11 - 14:02 Uhr

Grundsätzlich, wenn Du mit der Hebamme nicht kannst, warum hast Du Dir diesmal keine andere gesucht?

Tee und Duftöl sind altbewährte Mittel. Die Wirkung setzt nicht zwingend sofort ein, ist aber meist schonender als die schulmedizinischen Sachen und der Körper wird nicht unnötig zusätzlich belastet.

Ich bin auch eher schulmedizinisch geprägt, aber mittlerweile genieße ich die Alternativen. Habe in dieser 2. SS eine Heilpraktikerin mit an Bord und meine Hebamme ist darüber sehr erfreut, da sie dieses Spektrum nur begrenzt abdecken kann. Wir lernen beide an diesem "Experiment". Ich hatte starke Unterleibskrämpfe wegen eines Infekts mit Wehen. Globuli und Anti-Wehen-Tee sei dank war alles innerhalb von 12 Stunden weg. Warum sollte ich mir deshalb heftige Nebenwirkung von schulmedizinischen Sachen antun, wenn es auch ohne geht.

Das mit der Bescheinigung nur durch den FA ist mir zwar neu, aber wenn's denn vom Gyn sein muß. Darüber haben wir nie gesprochen. Und da ich im 14-tägigen Rythmus von Hebi und FÄ betreut werde, gibt's da auch keine Probleme. Passt alles perfekt vom Timing (bin ja auch ein Organisationstalent:-p)

Also, tief Luft holen und dann abhaken.

Gruß
marjatta

Beitrag von qrupa 15.04.11 - 14:16 Uhr

ich würde auch das 3. Kind nicht ohne Nachsorgehebamme bekommen wollen.

Wenn du mit deiner jetzigen nicht zurechtkommst such dir eine andere, das würdest du beim FGA auch machen, oder nicht?

der ganz große Vorteil der Hebamme ist, dass sie die nachsorge wirklich gelernt hat, Probleme erkennen und behandeln kann bevor sie so schlimm werden, dass du zum Arzt mußt (z.B. eine Gelbsucht beim Baby, der Nabel heilt nicht richtig ab, Wochenflußstau, Brustentzündung, Wundheilung und Rückbildung kontrollieren, Fäden ziehen wenn nötig,...). Ich hätte mit meiner Tochter in den ersten 3 Lebenswochen 6 Mal beim Arzt gesessen bzw hätte dann an den Wochenenden in die Klinik fahren müssen zur Kontrolle. Denn so toll ich meinen KiA auch finde, Hausbesuche am Sonntag abend macht er nicht, mal von den ganzen Krankheitserregern die in soeiner KiA Praxis rumschwirren abgesehen.