brauch eure hilfe: sohn will nicht alleine einschlafen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von nickichen80 15.04.11 - 12:54 Uhr

Hallo,

also ich hab ein plm,denn ich muss mit meinem sohn mit ins bett legen kuscheln zusammen und bleibe solange liegen bis er eingeschlafen ist....manchmal ist es kurz aber manchmal dauert es länger

ich habe ihm schon angeboten das er ruhig seine nachtlampe an lassen kann und wenn was ist soll er mich rufen und ich komme....aber er hat richtig angst sagt er wenn er alleine im bett ist (obwohl seine schwester auch mit im zimmer schläft)

habt ihr ein tipp für mich wie ich es machen soll???

Danke vorab für eure hilfe und hoffe sehr das ihr mir helfen könnt ;-)

lg
nicole

Beitrag von lady_chainsaw 15.04.11 - 13:04 Uhr

Hallo Nicole,

dann bleib doch einfach bei ihm bis er eingeschlafen ist, Du sagst doch selbst, dass er Angst hat #zitter

Wovor eigentlich, hat er das mal gesagt? Viele Kinder haben ja irgendwann diese Monster-unterm-Bett-Phase ;-) Bei meiner Tochter hat ein Beschütz-Mich-Stab gut geholfen, den wir selbst gebastelt haben #pro

Gruß

Karen

Beitrag von nudelmaus27 15.04.11 - 13:04 Uhr

Hallo Du!

Vorab du wirst jetzt bestimmt ne Menge Antworten bekommen von wegen, was denn so schlimm daran ist :-D.
Nunja für mich wäre es auch ein Ding der Unmöglichkeit, denn auch Mami hat mal Feierabend und nicht erst wenn der Nachwuchs in Mamis Armen eingeschlafen ist.

Ich denke wenn es nicht schon immer so war bei euch, was dann wohl einfach Gewohnheit wäre und Schritt für Schritt abgewöhnt werden muss, dann ist es wohl eine dieser "tollen" Phasen.
Bei uns fing es auch an mit "ich kann nicht alleine einschlafen", dann kam sie dauernd wieder raus, Gründe dafür gab es tausende und schließlich kam sie nachts X-Mal an.
Wir haben alle Sachen quasi im Keim erstickt #schwitz. Klar sie hat es immer wieder probiert aber wir haben ihr immer erklärt, dass jeder alleine einschläft und bei uns auch keiner mit im Bett liegt zum Einschlafen ;-).

Was ich empfehlen kann bei hartnäckigen Fällen, Belohnungssystem einführen. Also abends Kind liebevoll ins Bett bringen, mit Geschichte und Lied oder so und dann sagen, wenn du jetzt schön alleine schläfst, bekommst du morgen einen schönen Aufkleber und wenn du zehn gesammelt hast, gibt es eine schöne Überraschung. Das hat bei uns bis jetzt immer funktioniert und wir haben echt einen "schweren" Fall. Wichtig ist konsequent zu bleiben und nicht einzuknicken. Das Belohnungssystem kann man dann Schritt für Schritt wieder abschaffen, meist vergessen die lieben Kleinen wenn etwas dann wieder klappt dies auch ganz schnell.

Gruß und Viel Glück,
Nudelmaus

Beitrag von lady_chainsaw 15.04.11 - 13:15 Uhr

Hallo Nudelmaus,

aber ist das nicht ein wenig geflunkert?

>>aber wir haben ihr immer erklärt, dass jeder alleine einschläft und bei uns auch keiner mit im Bett liegt zum Einschlafen<<

Also ich schätze mal, dass 90 % aller (Ehe)Paare zusammen in ein Bett gehen, oder? ;-)

Haben Du und Dein Mann getrennte Betten? Soll es ja auch geben...

Der Sohn einer Bekannten hat als Argument auch immer gebracht: Aber Du und Papa schlafen doch auch zusammen in einem Bett!!! :-P

Gruß

Karen

Beitrag von nudelmaus27 15.04.11 - 13:19 Uhr

Nein wir haben natürlich keine getrennten Betten aber meine Tochter hat das damals nicht so durchschaut ;-).
Ich habe ihr gesagt, die Mama legt sich auch in ihr Bett und kuschelt sich ein und denkt an was schönes und schwupp ist sie eingeschlafen und Angst braucht man keine zu haben, weil es nichts Schlimmes gibt. Tja das hat sie so hingenommen und es hat dann in Kombi mit dem "System" auch funktioniert.
Manchmal hat sie sich auch meine Kuschelhund geliehen, weil er nämlich einen Blitzableiter für Gespenster, böse Träume und Monster eingebaut hat #rofl .... ist halt ein toller Typ ;-).

Beitrag von clautsches 15.04.11 - 13:54 Uhr

>>Nunja für mich wäre es auch ein Ding der Unmöglichkeit, denn auch Mami hat mal Feierabend und nicht erst wenn der Nachwuchs in Mamis Armen eingeschlafen ist.<<


Ob du das auch sagen würdest, wenn dein Kind abends bitterlich weint vor lauter Angst und dich zitternd anfleht, bei ihm zu bleiben?

Aus Angst nicht alleine einschlafen zu können hat doch nichts mit Kalkül zu tun.

Beitrag von nudelmaus27 15.04.11 - 14:10 Uhr

Sicherlich lasse ich ein bitterlich weinendes, zitterndes Kind nicht alleine sitzen ABER sowas kommt ja nun nicht täglich vor und wenn, dann hat das auch Ursachen, die man ergründen sollte.

Ich denke bei der TE handelt sich es um ein Kind was eben nicht alleine einschlafen will und diverse Gründe (allem voran Angst vor Gespenster, Monster usw.) vorbringt, damit Mami da bleibt. Dies ist eine typische Phase, die je nachdem wie man damit umgeht Wochen oder Monate geht. Meine Nachbarin z. B. hat immer klein beigegeben und der Sohnemann kam abends nach ewigem Theater in Mamis Bett. Mittlerweile sind 1 1/2 Jahre! vergangen, die Mutter ist vom Sohn genervt, weil er nun garnicht mehr in seinem Bett schläft und sie ist total machtlos.

Sorry aber ich denke irgendwann muss man einem Kind beibringen, dass alleine geschlafen wird und Mami auch mal Pause hat. Niemand hat gesagt dies mit Gewalt zu tun aber Schritt für Schritt ist sicherlich nicht falsch.

Nudelmaus

Beitrag von clautsches 15.04.11 - 21:02 Uhr

>>Sorry aber ich denke irgendwann muss man einem Kind beibringen, dass alleine geschlafen wird <<

Nö, find ich nicht.
Insofern fehlt uns wohl die Diskussionsbasis. ;-)

LG Claudi

Beitrag von bruchetta 15.04.11 - 20:01 Uhr

Ich weiß ja nicht, wann Dein Kind schläft, meine Tochter schläft spätestens um 20 Uhr ein. In meinem Bett, weil sie sonst sehr große Angst hat und nicht einschlafen kann, wobei sich das sicher schon bei uns so eingebürgert hat.

Ich bringe sie dann in ihr Bett und habe noch 2-3 Stunden für mich.

Der Prozess des Einschlafens ist nicht so lang, dass man vorschieben kann, keine Zeit mehr für sich zu haben.

Du wirst noch viele, viele Jahre haben, in denen Du abends ohne Kinder bist, so what?

Beitrag von clautsches 15.04.11 - 13:56 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hat auch Angst und deshalb bleibe ich bei ihm, bis er das irgendwann von selbst nicht mehr möchte.

Was stört dich so sehr daran?

LG Claudi

Beitrag von nudelmaus27 15.04.11 - 14:13 Uhr

Was daran falsch ist? Das manche Kinder auch großen Gefallen dran finden und das es dann nicht einfach so vorbei geht!

Ehrlich ich liebe meine beiden Kinder sehr aber ich finde es gibt einfach Grenzen. Ich finde glückliche Mütter brauchen auch mal eine Pause und die beginnt nunmal wenn die Kids ins Bett gebracht sind.

Aber jeder hat halt ne andere Meinung.

Beitrag von marathoni 15.04.11 - 14:40 Uhr

Danke!!!#danke#winke#pro#pro

Beitrag von murmel72 15.04.11 - 17:04 Uhr

Ich verstehe die Logik nicht. Aus Prinzip wird einem Kind etwas verwehrt, weil es "Gefallen daran findet"?

Vielleicht sollte dein Umfeld dir ebenfalls die Dinge verweigern, an denen du großen Gefallen findest. So als erzieherische Maßnahme. Nicht dass du dich noch daran gewöhnst.... unmöglich sowas.

Wo kommen wir denn dahin, wenn man kleinen Kindern gönnt, was ihnen gefällt. Nur Verzicht formt den guten Charakter, was?

Deine These ist, dass das Glück der Mütter dann beginnt, wenn dein Kind schläft. Andere Mütter empfinden die gemeinsame Zeit mit Kind als Glück.
Was ist mit dir los, dass deine "quality time" beginnt, wenn du dein Kind von der Backe hast?

Beitrag von nudelmaus27 16.04.11 - 07:14 Uhr

Hallo!

Leider hast du nicht richtig gelesen was ich geschrieben habe.

Ich habe nicht geschrieben, dass das Glück beginnt, wenn mein Kind schläft sondern das glückliche Mütter auch mal eine Pause brauchen und Pause kann ich machen wenn mein Kind im Bettchen liegt. Es hat also nichts damit zu tun, dass ich mein Kind dann "endlich nicht mehr an der Backe" habe.

Ach und entschuldige das ich erzieherische Maßnahmen durchführe und meinem Kind Dinge verweigere. Ich bin nun nicht der Leibeigene meines Kindes, wir sind eine Familie und da muss jeder sich irgendwo unterordnen. Sicherlich gönne ich meinen Kindern vieles ABER es gibt Grenzen. Nicht jeder ist vom Typ her so, dass er sich abends ewig zum Kind ins Bett legt oder es nachts monatelang in sein Bett einquartiert. Wie schon geschrieben ich habe nicht nur ein Kind und wenn ich mich jeden Abend erstmal überall einquartiere ist nie mal Schluss.

Ich denke auch Mütter sind nur Menschen und haben das Recht nach einem anstrengenden Tag an dem sie alles fürs Kind getan haben, mal eine Pause zu machen. Abgesehen davon, dass ich nicht nur Mutter sondern auch Ehefrau bin.

Wenn du anderer Meinung bist bitte gerne aber unterlasse es Sachen als "unmöglich sowas" zu bezeichnen.

Nudelmaus

Beitrag von murmel72 16.04.11 - 22:17 Uhr

Ich habe auch mehr als ein Kind und weiss, dass es mehr Arbeit bedeutet, als nur eines.

Trotzdem werde ich mein Kind nicht alleine lassen, wenn es Angst hat, damit meine Pause beginnen kann. Die Tageszeit ist dabei unbedeutend.

Ja, jeder hat das Recht auf Pausen. Aber nicht auf Kosten des Kindes.

Beitrag von clautsches 15.04.11 - 21:10 Uhr

>>Das manche Kinder auch großen Gefallen dran finden und das es dann nicht einfach so vorbei geht!<<

Oh my god, die teilen sich dann am Ende sogar noch das Bett mit jemandem, wenn sie erwachsen sind! Skandalös!! #schock#rofl

Beitrag von kaku77 15.04.11 - 15:07 Uhr

Hallo Nicole

Mein Sohn (4 ½) schläft auch nicht alleine ein, weil er Angst hat. Wir haben wohl schon alle denkbaren Varianten ausprobiert, es geht einfach nicht. Er weint jämmerlich und hat wirklich grosse Angst, wenn ich ihn alleine lasse. Also bleibe ich ganz einfach bei ihm, solange er es braucht.

Auch wenn mir oft davon abgeraten wird von anderen Leuten, ich gebe ihm die Nähe und Sicherheit, die er braucht, bleibe bei hm, bis er eingeschlafen ist und ja, er schläft sogar bei mir im Bett.

Was andere schreiben betr. „auch eine Mutter hat mal Feierabend“, ja dem stimme ich zu. Nur stelle ich da meinen eigenen Egoismus hinter die Bedürfnisse meines Sohnes. Ich habe Feierabend wenn es meinem Kind gut geht und es schläft. Ob das nun 15 min. früher oder später ist spielt für mich keine Rolle.

LG

Beitrag von risala 15.04.11 - 15:11 Uhr

Hi,

ich würde versuchen herauszufinden, wovor er Angst hat - und ggfs zusammen auf Monstersuche gehen, etc.

Mein Sohn ist 8 - und ja, er KANN alleine einschlafen bzw. ins Bett gehen und trotzdem möchte er jeden Abend, dass ich ihn ins bett bringe und mit ihm kuschel. Früher bis zum Einschlafen - heute mache ich die Länge von meinen "Wünschen" abhängig. Mal passiert es, dass ich mit ihm zusammen einschlafe und irgendwann nachts ins Schlafzimmer "umziehe", mal sind es nur 2min und dann wieder 10-20min... hängt alles von der Tagesform ab und wieviel wir vorher an Zeit zusammen verbracht haben (gehe Vollzeit arbeiten).

Als er so 3-4 Jahre alt war hatte er auch Angst vor Monstern in seinem Zimmer - ich habe meinen "Schnuffi" (MEIN Kuschelhund, den ich seit 36 Jahren habe) dann zum Superhelden befördert, vor dem ALLE Monster Angst haben und habe ihn in jede Ecke "schnuppern" lassen. Das dauerte 1-2 Wochen und die Phase war rum. War es mal besonders schlimm oder Fabian hatte schlecht geträumt, dann war durfte er mit meinem Schnuffi im Arm einschlafen. So haben wir viele schwierige Nächte hinter uns gebracht, ohne dass ich ständig bei ihm schlafen musste.

LG
Kim

Beitrag von zauberfee69 15.04.11 - 17:00 Uhr

Hi Nicole,

mein Sohn (seit 4 Tagen 6 Jahre alt) schläft auch nicht alleine ein.
Einen Tipp für Dich habe ich leider nicht, aber wenn es Dich nicht groß stört, dann gib ihm halt die Sicherheit und leg dich dazu.

Mir macht es nichts aus, wenn ich mich dazulegen muss. Ich entspanne da richtig und mein Sohn ist nach spätestens 15 Minuten eingeschlafen.

Das ist unser ZuBettGehRitual... sozusagen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dann man nicht alles erzwingen muss. Mein Sohn ist z. B. jahrelang jede Nacht (so gegen 1.00 Uhr) in mein Bett gekommen. Und auf einmal (so vor einem halben Jahr), ist das von heute auf morgen ausgeblieben. Ohne Stress, ohne Erziehungsmaßnahmen meinerseits. Er schläft die ganze Nacht in seinem Zimmer durch.

Nur das Einschlafen macht ihm immer noch Probleme. Aber ich denke, irgendwann wird er sagen: "Mama, das kann ich jetzt alleine!".

Liebe Grüße
Lisa