Frage zum Übergang von Stillen zur Flasche

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von vonnerle 15.04.11 - 13:12 Uhr

So da meine Hebi seit Tagen nicht erreichbar ist versuche ich mal hier ein paar Antworten zu bekommen.

Mein Sohn ist 5 Monate 67cm groß und wog vor zwei Wochen 7.2kg. Das zu den Daten.

Nun zeigt er mir ganz klar seit einiger Zeit das er mehr Hunger hat. Angefangen haben wir mit Abendbrei (Aptamil) (Abendbrei weil er besonders nachts mehr brauchte) und das hat ihm zwar gut geschmeckt aber ganz sehr Verstopfung gebracht und nachts Bauchschmerzen. Gut habe ich das wieder gelassen weil ich der Meinung bin das er nicht unbedingt schon Brei essen muss besonders wenn seine Verdauung anscheinend noch nicht bereit ist.Ein paar Tage nachdem ich den Brei wieder gelassen hatte hat er angefangen nach dem Stillen zu schreien wie am Spiess und das auch mal zwischendurch. Da ich Pre Nahrung zuhause hatte habe ich ihm eine Flasche gemacht und die hat er weg gezogen als wäre er fast verdurstet. Stillen möchte er mittlerweile nur noch nachts und früh am Morgen ansonsten verweigert er die Brust.Finde ich nicht schlimm so in etwa hatte ich eh vor langsam abzustillen und die Mahlzeiten durch die Flasche zu ersetzen (die er mir wie gesagt sehr gerne trinkt) auch weil ich vor habe Milch als Hauptnahrung bis zum 1. Geburtstag beizubehalten.
Nun habe ich gesern mal aufgeschrieben wieviel er trinkt. Er kommt alle zwei Stunden und insgesamt waren es 900ml gewesen plus 2 mal Stillen in der Nacht. Ich finde das recht und überlege ob ich auf die 1er wechseln sollte.
Verträgt sich das denn mit MuMi? Wenn nicht habe ich auch nix dagegen ganz abzustillen (bin der Meinung das ich mit einigen Schwierigkeiten am Anfang, 5 Monate genug gegeben habe). Wenn ich auf die 1er wechsel wie mach ich das? Kann ich die einfach geben oder muss ich einen langsamen Übergang schaffen?

vonnerle

Beitrag von sarahjane 15.04.11 - 13:39 Uhr

Nun, in Anbetracht dessen, dass Dein Kind mindestens 500 bis 700 ml Milch am Tag trinken sollte, sind 900 ml eigentlich nicht zu viel. Zumal Frauen-, Pre- und Einsermilch eigentlich nach Babys Bedarf gefüttert werden dürfen.

Eine grobe Faustregel sagt zudem, dass Babys etwa 1/6 ihres Körpergewichts am Tage an Milch zu sich nehmen "dürfen".

Premilch eignet sich am besten zum Zufüttern oder als alleinige Milchnahrung für Säuglinge, wenn Frauenmilch nicht (mehr) in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

Es gibt wohl auch Kinder, welche Einser- und separat Frauenmilch vertragen, aber schöner wäre es für Dein Baby wahrscheinlich, wenn es eher Premilch bekäme.

Beitrag von herrlucci 15.04.11 - 15:11 Uhr

Hallo,

unser Kleiner ist nur 5 1/2 Monate alt und isst / trinkt folgendermaßen:

5 Fläschchen / Tag = 1 Liter

zzgl. ein Gläschen Hipp Brei ( erste Woche gabs nur Karotte, zweite Woche nur Pastinake, jetzt dritte Woche nur Kürbis). Mit dem Mittagsbrei haben wir vor gut zwei Wochen begonnen.

Ich stille seit ca. 4 Wochen nicht mehr / er wurde nicht mehr satt, bzw. weinte an der Brust. Er hat sich auch demonstrativ von der Brust weggedreht.

Wenn Du Brei gibst, würde ich wie beschrieben, mit Gemüse beginnen und jeweils eine Woche das Gleiche geben, zur Geschmacksschulung.

Viele Grüße
Katja