Das wollte ich doch garnicht!!!

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von mausi2309 15.04.11 - 13:26 Uhr

Hallo,folgende Situation..
Meine Schwester hat vor 2,5 Jahren ihren Sohn verloren,weil sie Hasch aus Holland schmuggeln wollte und ihr Kind damals bei einer in Opput war,die sich die Birne Zugesoffen hatte..
Sie nahmen ihr das Kind weg.
Sie bekam vom JA die Auflage,dass sie mit der Person mit der sie da war(ihrem Freund) und die Freundin,wo das Kind zu dem Zeitpunkt war,keinen Kontakt mehr haben darf,dass sie sich eine Wohnung sucht und dass sie die Kindgerecht einrichtet-nach 6Monaten bekam sie ihren Sohn wieder.

Sie lies sich verbotener Weise von dem Freund schwängern und bekam ein 2.Kind.

Sie hatte die ganze Zeit über weiterhin Kontakt zu beiden,was das JA nicht wusste,Vater unbekannt angegeben usw.

Mo. lies sie ihre Kinder für angegebene 4 Tage bei einer anderen Bekannten,fuhr mit der "verbotenen Freundin"nach Kiel zum "verbotenen Freund".
Sie fuhr mit 180 Euro los,bezahlte um Zug 79€ p.P ein Ticket und beide waren Mittellos -sie kam nicht mehr von dort weg.

Jetzt wurden die Kinder zu einer anderen Bekannten gebracht,weil die eine arbeiten muss.
Kinder werden rumgereicht wie Wanderpokale.

Die lässt sich von ihrem Freund immer verprügeln,Polizei geht da ein und aus.Eine Familienhilfe hat sie auch,die sie schon gesucht hat.

Jetzt habe ich das Jugendamt über diese Verhältnisse infomiert,damit man ihr mal auf die Füße tritt,nun wollen sie ihr wohl die beiden Kinder wegnehmen...
War das falsch?Mache mir nun Vorwürfe...:-(

Ich meine die Kinder werden ewig rumgereicht wie ein Stück Fleisch, vor 5 Tagen war sie so betrunken,dass sie nichtmal stehen reden oder gehen konnte und es waren Kinder im gleichen Haushalt:-(

habe ich übertrieben?

hilfe ,bitte
Muss vorweg sagen,ich habe erst sie drauf angesprochen, sie mit ihren Taten konfroniert,ihr gesagt,dass ich das JA informiere,musste mir üble Beschimpfungen und sogar Drohungen gefallen lassen...was nu?

Beitrag von hase2101 15.04.11 - 13:36 Uhr

Wenn das alles so ist, wie du schreibst, dann hast du genau richtig gehandelt!! #pro

Beitrag von mausi2309 15.04.11 - 13:40 Uhr

es ist so,ich habe alles Live miterlebt,habe lange die Füße still gehalten,in der Hoffnung auf Besserung aber es tat sich nichts,im Gegenteil.Sie trinkt öfters und es sind auch Drogen mit im Spiel...

Beitrag von .help. 15.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo
Ich hätte genauso gehandelt und ich finde es gut das du das gemacht hast.
Egal was jetzt geschieht den Kindern wird es sicher besser gehen.

Beitrag von espirino 15.04.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

innerhalb eurer Familie kann sich keiner um die Kinder kümmern? Tanten, Onkel, Oma, Opa? Kommen sie jetzt ins heim?

Wäre schade, wenn sie jetzt unter der Unfähigkeit ein normales Leben zu führen leiden müßten.

Ansonsten gebe ich dir recht, du hast schon richtig gehandelt. Ich glaube kaum, daß es den Kindern auf längere Sicht bei deiner Schwester gut geht.

LG Jana

Beitrag von milka2680 15.04.11 - 14:22 Uhr

Hi

Ich bin auch der Meinung das du richtig gehandelt hast.

Lg milka

Beitrag von blair1304 15.04.11 - 14:41 Uhr

Danke, dass Du das für die Kinder getan hast.

Wie oft wussten Verwandte von Zuständen und danach - als den Kindern etwas passiert war - war das Gejammer groß.

Hast Du genau richtig gemacht!

Beitrag von redrose123 15.04.11 - 14:42 Uhr

Deine Schwester sollte sich die Frage stellen ob es falsch war, du hast richtig gehandelt finde ich.....Sie sollte mal überlegen ob der olle schläger oder die Kinder wichtig sind

Beitrag von lisasimpson 15.04.11 - 14:58 Uhr

"Das wollte ich doch garnicht!!!"

was wolltest du dann?

lisasimpson

Beitrag von mausi2309 15.04.11 - 15:03 Uhr

das man ihr auf die Füße tritt und sagt "DUDU" so ungefähr....

Beitrag von lisasimpson 15.04.11 - 15:04 Uhr

das ist das was jetzt passiert (in der erwachsenenwelt)

lisasimpson

Beitrag von marion2 15.04.11 - 15:14 Uhr

Hallo,


aus eigener Erfahrung verstehe ich auch deine inneren Konflikte. #liebdrueck Du willst sicher nicht irgendwann die sein, die sich fragt, warum sie nichts getan hat.

Du hast auf keine Fall übertrieben.

Aus meiner Sicht hast du alles richtig gemacht. #pro

Gruß Marion

Beitrag von hedda.gabler 15.04.11 - 19:45 Uhr

Hallo.

Im anderen Forum stellst Du ja die Frage, ob Du richtig gehandelt hättest und wurdest dort auch bestätigt.

Wenn Du jetzt hier sagst, dass Du die Konsequenzen nicht wolltest, dann frage ich mich, warum Ihr Euch nicht als Familie eingeschaltet und die Kinder zu Euch (ich meine damit jetzt nicht nur Dich, sondern die Ursprungsfamilie insgesamt) geholt habt.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von babybaer4 16.04.11 - 09:44 Uhr

Hallo,

ich denke du solltest dir mal überlegen ,was aus den Kindern geworden wäre,ich meine später wenn sie Erwachsen werden!
Für sie wäre es wahrscheinlich normal gewesen das man sich verprügeln lässt,viel Alk trinkt und später wenn sie eigene Kinder haben ,wären sie wahrscheinlich nicht in der Lage diese so zu versorgen und zu lieben wie es normal wäre,weil sie es gar nicht kennen.
Es gibt bestimmt Erwachsene die sich irgendwann schwören alles anders zu machen wie es ihre Eltern getan haben,aber das ist verdammt schwer.
Ich kenne 2 Kinder,der eine wurde nur runter gemacht,hat nie was richtig gemacht,seine Eltern prügeln sich und ihn und heute ist er ein Ebenbild seiner Eltern.Das Jugendamt schickt zwar eine Familienhilfe dorthin aber ändern tut sich da gar nichts und oft frage ich mich ob es nicht besser gewesen wäre ihn in ein Heim/Pflegeeltern zu geben.
Dann wäre da noch ein Mädchen,ihre Mutter hatte null intresse an ihr.Sie ging für ein paar Jahre freiwillig in ein Heim,hat sich um 180 Grad gewendet.Hätte fast einen Schulabschluss gemacht wäre sie nicht wieder zurück zu ihrer Mutter gegangen.
Das Mädel ist heute 18j hat einen Sohn ,keinen Schulabschluss und sitzt heute nur auf der Chouch und meckert wie geizig die Ämter doch sind.
Genau wie ihre Mutter,ihre Geschwister..
Ich denke du hast den Kindern eine Chanche auf Zukunft gegeben,wenn die Mutter ihr Leben nicht ändern will.

Lg Sabine

Beitrag von lajo 16.04.11 - 19:07 Uhr

Wenn das so alles stimmt, dann war dein Handeln richtig.
Ich habe letztens auch das Ja angerufen, da eine Mutter, die ich nicht wirklich kenne, sich nicht um ihre Kinder wirklich kümmerte.
Egal wann ich sie gesehen habe, sie lief voraus und das jetzt 4jährige Kind hinterher und früher war es so, dass der Kleine immer weinend hinterherlief und gar nicht nach kam. Dann soll er fast unterm Bus gekommen sein. Ich habe sie schon 2mal angesprochen, dass sie sich um ihr Kind küm,mern soll. Sie rennt über die Straße schaut nicht was ihr Kind macht. Dann war es so, dass wenn sie mich sah sofort ihr Kind an die Hand nahm. Ihre ältere Tochter geht in die Klasse von meiner Großen. Meine Tochter hat mir erzählt, dass das Mädchen nie was zu essen mit hat und wenn sie aus dem Hort kommt darf sie nichts essen und trinken biw sie ihr Zimmer aufgeräumt hat. Die Küche wird auch immer abgeschlossen. Sie spielt auch allein draußen und klingelt bei fremden an der Tür, wenn sie auf die Toilette muß oder drust hat, wenn sie nach hause gehen würde darf sie nicht mehr raus.
Dann habe ich vor 2 Wochen mitbekommen,dass sie eine Familienhelferin hat und meine Freundin, die Tagesmutter ist, gefragt was ich machen soll. Sie sagte ich soll trotzdem anrufen. Ich habe das auch gemacht,wie ich schon schrieb. Und gestern holte ich meine 2 Tochter bei meiner Freundin ab, die wohnen im selben Haus und die Mutter schrie vom Balkon , ob ich mich nun besser fühle und ihr das Ja auf den Hals geschickt habe.
Ich habe hochgerufen, dass ich ihr das gesgat habe, wenn ich das weitehrin sehe, das ich dem JA beischeid gebe. Mir geht es nicht um die Mutter sondern um die Kinder. Sie hat es wohl immer noch nicht verstanden. Das ältere Kind hat nie Ha, macht im Unterricht nicht mit, scheint der Mutter egal zu sein.
Sie hat lieber den ganzen Tag das Handy am , egal wann man sie sieht.
Ach, und dieses beobachten lief schon 2-3 Jahre von mir.
Sie soll auch noch zwei Kinder haben, die nicht mehr bei ihr Leben.
Ich gucke nicht mehr weg, sondern handel , wenn ich der Meinung bin das zu tun.

Beitrag von soulcat1 18.04.11 - 10:01 Uhr

Boa, wie krass!

Ich glaube Dir, dass Du ein schlechtes Gewissen, Deiner Schwester gegenüber hast aber das solltest Du nicht haben!!

Was ist Deine Schwester für eine kaputte Frau??? :-[

Die hat KEIN Recht, die ARMEN Kinder so sich selbst zu überlassen!!!

In einer Pflegefamilie, einem Heim oder einer Erziehungsstelle (mit ausgebildeten Pädagogen oder liebevollen Pflegeeltern) sind die beiden 100x besser aufgehoben als in der Obhut einer Drogensüchtigen, (entschuldige) Assozialen, die Ihr eigenes Leben nicht im Griff hat und der ihre Kinder scheinbar TOTAL egal sind!!

Schwester hin oder her!!!

DU HAST ALLES RICHTIG GEMACHT!!! #pro #pro #pro

Liebe Grüße

Petra & Joelina 7 :-p

Beitrag von sarahjane 18.04.11 - 11:25 Uhr

Ganz ehrlich? Wenn mehr Menschen so viel Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen würden, wie Du, wäre die Welt ein ganzes Stück besser.

Du hast absolut richtig gehandelt. Deine Schwester hat eine zweite Chance bekommen und diese nicht genutzt. Nun muss sie mit den Konsequenzen leben.

Können die Kinder nicht vielleicht in Deinem Haushalt aufgenommen werden?

Beitrag von frieda05 18.04.11 - 16:46 Uhr

Soweit geht die Liebe nicht (verweise auf die Überschrift der TE)

Bestünde diese Möglichkeit, wären die Kinder wahrscheinlich während der Abwesenheit der Mutter nicht bei anderen schrägen Charaktern, sondern bei der TE.

GzG
Irmi