Stillen 2. Kind

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von jessie583 15.04.11 - 14:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hatte bei meinem Sohn wirklich Probleme mit dem Stillen und hab es dann nach 3 Wochen stillen und noch 4 Wochen abpumpen sein lassen.#schmoll

Nun mach ich mir schon so meine Gedanken ( ich weiß ist noch jede Menge Zeit)wie ich es jetzt beim zweiten machen soll, klar weiß ich das stillen das beste ist, trotzdem hab ich immer im Hinterkopf was das für ein Drama war und wie oft ich heulend mit dem Baby an der Brust da gesessen habe.#heul

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, sind vielleicht welche unter euch die beim ersten auch Probleme hatten und beim zweiten hat es dann super funktioniert???

Liebe Grüße

Jessie mit Ben (17 Monate) und#ei 13. Woche

Beitrag von goldengirl2009 15.04.11 - 14:29 Uhr

Hallo,

meine 1. Tochter bekam die Flasche,da ich zu dem Zeitpunkt auf Medikamente angewiesen war, von stillfreundlichen Medikamenten wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nichts.
Meine 2. Tochter wurde von Anfang an gestillt und wird es jetzt auch noch teilweise.

Wie es in der Schwangerschaft wird, kann ich nicht sagen,vielleicht stillt sie sich selber ab oder nicht, wenn nicht stille ich eben 2 Kinder.

Gruß

Beitrag von arelien 15.04.11 - 14:30 Uhr

Moin ,

Ich hatte damals versucht meine Tochter zu stillen..Ohne Erfolg..Ich glaube nach zwei Wochen abpumpen habe ich es dann ganz aufgegeben weil es doch sehr an den Nerven zerrte.
Fünf Jahre später kam unser Sohn auf die Welt. Ich habe von Anfang an gesagt ich will stillen..Das tat zwar höllisch Weh weil die Brust es eben nicht kennt aber nach ein paar Tagen ging es und ich habe ihn acht Monate voll gestillt.
Bei Kind nr 3 werde ich auch wieder stillen..Soweit es eben klappt. Aber ich werde mich nicht wie damals so schnell nochmal entmutigen und es wirklich bis es garnicht mehr geht versuchen.

Also..Versuch es..Es ist das wundervollste auf der Welt.

Ich drück dir die Daumen

Beitrag von muschelsammlerin2011 15.04.11 - 14:34 Uhr

Huhu,

also ich würde einfach versuchen ganz locker ranzugehen, dann klappts am ehesten... wenns klappt, fein, wenn nicht, naja auch nicht schlimm... evtl suchst Dir eine Hebamme, die sich damit auskennt, bzw. nutzt die evtl angebotene Stillberatung im Krankenhaus Deiner Wahl. Oder empfehlen kann ich Dir auch die LaLecheLiga, einfach googlen...
Wo genau lag das Problem beim Stillen? Hast Du Dir selbst zu viel Druck gemacht oder hat Dein Sohn nicht richtig getrunken? Dann gilt es Stress abzubauen... so gelassen wie möglich ans Stillen gehen... ich weiss das klingt so einfach ist aber auch für mich bestimmt nicht wies klingt.
Ich hoffe ich kann auch ein 2. Mal lange stillen, jetzt weiss ich ja wies geht... hatte auch viele Probleme am Anfang aber ich bin drangeblieben und es hat geklappt. (trotz Abraten und Zufütterungshinweise von meiner Hebamme tz)

Alles Liebe

Anita (18. Woche) mit Maus an der Hand (4)

Beitrag von numa49 15.04.11 - 14:37 Uhr

Jaja, das kenne ich von meiner Tochter. Hab mich wochenlang aufgerieben, weil es nicht klappte. Meine Tochter hate meine Brustwarze einfach nicht zu fassen gekriegt. Alle Hebammen sind gescheitert oder haben teilweise 15 min gebraucht bis sie dran war und dann hat meine Tochter oft einfach keine Lust mehr gehabt wenn es nicht einfach floss. #heul

Hab dann immer abgepumpt, hat aber nicht gereicht, und zugefüttert. Hab quasi bei jeder Mahlzeit mit Stillen und Fläschchen hantiert. #zitter

Irgendwann hat mir meine Hebamme gesagt, ich solle abstillen und nur noch mit Flasche füttern, weil ich einfach so angespannt war und dass ich keine schlechte Mutter bin wenn ich nicht stille. Viele konnten mich nicht verstehen, aber ich habs gemacht und mich sauwohl gefühlt.;-)

Dieses Mal werde ich es wieder versuchen. Wenn es nicht klappt, lass ich es halt. Ohne schlechtes Gewissen. Basta! ;-) Mach Dir nicht so viele Gedanken! Lass es auf Dich zukommen!

LG numa49

Beitrag von haruka80 15.04.11 - 14:39 Uhr

Hallo!

Ich war mir sicher: Ich werde stillen! Vor der Geburt hatte ich schon zig Still T-Shirts gekauft und nix an Flaschen oder Milchpulver. Dann kam mein Sohn zu früh, lag 3 Tage auf der ITS, Trinkschwäche, starke Gelbsucht, er nahm beim besten Willen die Brust nicht trotz 2 maliger Stillberatung, hab erst gefeedert und immer wieder versucht anzulegen, nach 3 Wochen war ich mit den NErven am Ende und habe dann ein paar Monate gepumpt-was ebenfalls scheiße war.

Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht was ich mache. Ich habe ne HEbamme, die auch Stillberaterin ist diesmal, allerdings kommt es ein bisschen darauf an, wies diesmal läuft. Wenn der 2. termingerecht kommt und keinerlei Probleme hat, ich ihn gleich anlegen kann im KH. werde ich schauen, dass ich stille. Sobald es aber nach 2 Wochen sich nicht soweit eingependelt hat, dass es wenigstens irgendwie klappt, werde ich die Flasche geben. Nochmal pumpen werde ich auf keinen Fall und ich werde mir auch nicht nochmal den Stress machen, mit einem älteren Kind kann ich nicht wieder so fertig sein wie bei meinem Großen.

L.G.

Haruka 21.SSW

Beitrag von schachti2005 15.04.11 - 14:41 Uhr

Hallo!


Ich habe bei meiner Großen Anfangs auch versucht zu stillen.
Ging in die Hose und sie bekam dann die Flasche.
Mein Sohn war daher von Anfang an ein Flaschenkind und geschadet hat es ihm nicht.

Auch unser 3.Kind wird ein Flaschenkind werden. :-)
Denn nix ist wichtiger wie eine ausgeglichene Mutter.
Und stillen artete bei mir schon in Stress aus. Dies ist ja auch nicht gut fürs Kind.

Aber, dass ist meine Meinung. ;-)



LG Sandy

Beitrag von marjatta 15.04.11 - 14:42 Uhr

Mein Sohn ist ein Frühchen und hatte anfangs eine Trinkschwäche, weshalb ich mit Pumpe aus dem KH entlassen wurde. Zunächst hab ich ihn gestillt und dann den Rest per Flasche zugefüttert. Ging etwa 13 Tage so, dann hat er die Flasche verweigert.

Dank einer der Schwester auf der Neugeborenen-Intensiv hatten wir mit Stillhütchen angefangen, was ihn stärker zum Trinken an der Brust motivierte. Dazu gab's im KH eine Stillberaterin und meine Hebamme war auch superfit. Eine Stillmahlzeit dauerte anfangs 45 Minuten, jede Seite ca 20min und dazwischen 5 Minuten Wickelpause zum aufwecken. Je kräftiger er wurde, desto kürzer wurden die Mahlzeiten. Ich hatte nur wegen des Stillen und Abpumpens einmal Blut in der Milch und leichte Schmerzen, die durch Kühlen innerhalb kürzester Zeit (bis zur nächsten Mahlzeit) dann auch vergangen waren.

Ich stille meinen Sohn immer noch und habe natürlich jetzt mit Nr.2 im Anmarsch schon mehr Fragen. Deshalb habe ich mich diesmal - weil meine Hebi sich mit dem sogn. Langzeitstillen nicht auskennt - eine Still- und Laktationsberaterin kontaktiert, die ich am Montag treffen werde. Du kannst ja gerne mal auf ihrer Webseite nachschauen: www.stillkinder.de

Stillen sollte kein Drama sein. Aber da es in unserer Gesellschaft mit merkwürdigen Vorstellungen verknüpft ist, je länger man stillt, desto weniger wird das Wissen darüber weitergegeben. Insofern würde ich Dir raten, dir von vornherein eine Stillberaterin zu suchen. Manche sind Hebammen und können das entsprechend abrechnen, andere z.B. von der LaLecheLiga sind erfahrene Stillmütter und machen die Beratung ehrenamtlich, also auch kostenlos.

Es geht nicht so sehr darum, wie lange Du bereit bist, zu stillen, sondern dass Du für die Zeit, die Du stillst, eine gute Stillbeziehung bekommst, die ohne Ängste und Schmerzen ist. Stillen tut nicht weh. Meistens liegt es am Anlegen. Auch die Kleinen müssen das erst lernen. Kann ich aus der Erfahrung mit meinem Sohn ganz klar sagen.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 27+0

Beitrag von jessie583 15.04.11 - 15:08 Uhr

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank schon einmal für die vielen Meinungen und Tipps.

Hätte ich vielleicht am Anfang auch mit dazu schreiben können, aber ich hatte eine Hebamme die mir natürlich mit Rat und Tat zur Seite stand und auch bei uns im Krankenhaus sind sie sehr darauf bedacht das die Frauen stillen, das war mir teilweise dann schon zuviel des Guten das alle 15 Minuten ne Schwester im Zimmer stand und mir meinen Sohn an die Brust legen wollte, ich weiß es war gut gemeint aber für mich war das irgendwann Stress, ich war eine Woche im KH weil ich einen Notkaiserschnitt hatte und nach einer Woche konnte ich "legen sie das Kind nochmal an" nicht mehr hören.#aerger

Ich hatte mir geschworen ich probier es ohne Stress entweder klappt es oder er bekommt halt die Flasche, aber mit dem gelassen sein war es dann nach 3 Tagen blutenden Brustwarzen, Stillhütchen und Pumpe auch vorbei.

Sorry das es nochmal so lang geworden ist#hicks

Beitrag von meleke 15.04.11 - 15:09 Uhr

Hallo,

also ich hab meine Tochter recht früh bekommen, war damals gerade mal 20 Jahre. Und da klappte das stillen auch nicht.... ich hab es dann nach knapp 4 Wochen sein lassen. Das hat mich alles irgendwie überfodert damals.

Meinen Sohn hab ich dann 7 Jahre später über ein Jahr gestillt #schein und wollte gar nicht mehr aufhören... aber nun gut, er musste ja anfangen zu essen #rofl .

Ich würd es noch einmal probieren. Abstillen kannst du ja immer noch.

LG und schönes WE

Susi

Beitrag von tigerentenbine 15.04.11 - 15:11 Uhr

Hallo Jessie!

Ich habe bisher auch nur die Erfahrung mit Kind Nummer 1 und mache mir ähnliche Gedanken wie du, kann mich aber einigen meiner Vorrednerinnen nur anschließen! Ich versuche es lockerer angehen zu lassen und weiß, dass Kinder auch mit Flasche groß werden;-)!

Ich möchte gerne stillen und ich werde auch nicht sofort aufgeben, wenn es nicht klappt, habe mir eine Hebamme ausgesucht, die Stillberaterin ist und ich bin dieses Mal auch mehr auf die Probleme und Schmerzen vorbereitet (dachte, es ist die schönste Sache der Welt und ganz natürlich und läuft unproblematisch und bin von den Schmerzen, den blutigen Brustwarzen, dem ständig schreienden Kind, weil es nicht satt geworden ist, der enormen Belastung beim Abpumpen usw. völlig überrascht und desillusioniert worden :-( ). Ich werde mich nicht aus falschem Stolz und Ehrgeiz wochenlang quälen, sondern es wirklich versuchen, mir Hilfe holen und das Beste daraus machen, aber bevor ich wieder so am Ende bin, wie beim ersten Kind, vorzeitig die Reißleine ziehen und die Vorteile einer Flasche auch annehmen und genießen können :-p. Ich hoffe, dass dieses eine gesunde Einstellung ist, die mich locker werden lässt und dass die Geburt und alles was danach noch problematisch war bei mir, dieses Mal besser läuft und damit auch das Stillen einfacher wird!

Dir auch viel Erfolg, LG

Bine (24.Woche)

Beitrag von pumagirl101 15.04.11 - 15:54 Uhr

Hallo

Ein versuch ist es Wert.
Bei meinen Sohn hat das stillen auch nicht geklappt.
Aber dan bei meiner Tochter ging es PRIMA obwohl sie ein
Frühchen war.36SSW aber hat viele anpassungsprobleme.

Ich wünsch dir viel Glück#winke

Beitrag von miniclub1978 15.04.11 - 20:20 Uhr

#ei#eiHallo,

bei meiner 1. Tochter hat das Stillen überhaupt nicht geklappt. Habe 3 Monate abgepumpt, war nervlich total am Ende und es gab dann die Flasche. Bei meiner 2. Tochter hat es nach 1 Woche Eingewöhnung prima geklappt - 1 Jahr lang. Ich hoffe bei unserem 3. #ei klappt es auch wieder. Für mich was es viel einfacher und so schön. ;-)

LG Sandra

Beitrag von grisufamily 15.04.11 - 21:08 Uhr

hallo,

kommt drauf an, welche probleme du beim stillen hattest. Waren es die brustwarzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten diese zu "vergrößern" und aufs stillen vorzubereiten.
Selbst wenn du nach der ersten SS keine milch hattest, kann es jetzt ganz anders sein.

Meiner wollte einfach nicht trinken und wir hatten im KH echt tierische Probleme. Er hat wahnsinnig abgenommen, Fingerfeder etc... nichts half.
zuhause war alles ruhiger und entspannter und es klappt ganz gut, nicht optimal aber immerhin. hoffe, dass es beim 2. besser wird und bereite dieses mal die brust vor.

lg grisufamily mit Fino (13 Mon) und #ei 10 SSW