Wann Einschulen mit 6 oder lieber 7 Jahren????

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von anjastein 15.04.11 - 20:43 Uhr

Hallo an alle#winke
Ich bin eigentlich im Forum Kindergartenalter, wollte mal bei euch Anfragen. Meine maus hat Anfang Julie Geburtstag und würde im September in die Schule kommen. Meine Frage ist, "lieber noch ein Jahr warten oder nicht?" #kratzSie ist vom Kopf her sehr weit aber ich denke mit gerade mal 6 geworden zu früh, mein Mann siet das anders. Vielleicht sind hier ja Eltern von beiden Seiten die mir Tips geben können oder ihre Erfahrung mitteilen.
Vielen dank schon mal
Lg Anja

Beitrag von emily86 15.04.11 - 20:55 Uhr

Ich bin in der 1. Schulwoche 6 geworden,
war immer die Jüngste, immer die Kleinste.

Mir hat es nicht geschadet ;-)
Ich habe bei dem Einschulungstest so lange geweint,
bis die Ärztin meinte:
na wer so gerne in die Schule möchte :-P


Ich bin nun selbst Lehrerin und ich kann dir nur raten,
dass wenn deine Tochter eh weiter ist im Denken,
dies zu fördern.


Mein Bruder ist "zu spät" eingeschult worden und
hat sich sehr lange gelangweilt.

Beitrag von arienne41 15.04.11 - 21:00 Uhr

Da in Jena der Einschulungsstichtag der 30.07. ist stellt sich die Frage nicht.
Dein Kind ist Schulpflichtig.

http://www.studienkreis.de/service/schulsysteme/artikel/das-schulsystem-in-thueringen.html

Beitrag von anjastein 15.04.11 - 21:40 Uhr

Hallo
Danke für den Link. Aber soweit ich weis ist sie ein kann Kind das heizt sie muss nich zwangsläufig in die Schule sondern kann auch erst mit7 , dann muss sie aber.
Lg

Beitrag von familie_kraft 15.04.11 - 23:04 Uhr

Hallo,

was sagt denn der KiGa? Man kann auch bei "Muss-Kindern" eine Zurückstellung beantragen.

Viele Grüße

Tanja

Beitrag von arienne41 16.04.11 - 07:10 Uhr

Hallo
Wenn du den Link gelesen hättest wüßtest du das da steht

Alle Kinder die bis zum 31.07 6 Jahre alt sind sien Schulpflichtig.

Da du schreibst das dein Kind im Juli 6 Jahre alt wir ist sie ein Muß-Kind.

Das wurde doch geändert mit den Stichtagen.

Beitrag von anja9002000 15.04.11 - 21:13 Uhr

Hallo,

meine Große ist eine Woche vor der Einschulung sechs geworden. Bisher hat es ihr nicht geschadet. sie gehört zu den Klassenbesten und geht immer noch (2. Klasse) gern in die Schule.
Mein Kleiner wird einen Tag nach seinem sechsten Geburtstag eingeschult werden (2012).
Ich finds positiv, weil man dann sozusagen ein Jahr gut hat, wenn man doch mal in den höheren Klassen hängenbleibt.
Außerdem wars meiner Großen ab dem Frühjahr tierisch langweilig im Kiga, sie brauchte dringend neuen Input.

LG Anja

Beitrag von tinchen2006 15.04.11 - 21:28 Uhr

also felix ist ende juli sechs geworden und anfang august in die schule gekommen!! er wollte auch in die schule und war auch in der vorschule vom kika immer sehr gut dabei!! ihm hat es nicht geschadet und er geht auch gerne zur schule und kommt gut mit!! aber ich denke das kommt auch aufs kind drauf an,sein freund ist ein halbes jahr älter wie er und der hast die schule und er braucht auch etwas mehr zeit bis er z.b. rechenaufgaben verstanden hat!!

Beitrag von sillysilly 15.04.11 - 21:45 Uhr

Hallo

im Zweifel bin ich immer für ein Jahr länger warten

wenn sie wirklich in allen Bereichen fit, selbstbewußt, ausdauernd ist kannst du es dir überlegen

aber denk daran, daß sie immer eine der jüngsten sein wird und aber denselben Standard mitmachen muß, wie alle Kinder.
Das ist für manche Kinder echt anstrengend.

Bei Spiegel Online gibt es einen guten Artikel der erklärt warum früher eingeschulte Kinder eventuell es schwerer haben

Grüße Silly

Bei meiner Tochter haben wir uns gegen eine Einschulung entschieden - sie geht jetzt mit fast 7 - und ist ein ganz anderes Kind als letztes Jahr - vor allem im Punkt Selbstbewußtsein, Konflikte selbst klären und sich Hilfe holen

Beitrag von anjastein 15.04.11 - 21:54 Uhr

Hallo
Ich denke genauso aber mein Mann halt nicht. Streiten ach manchmal deswegen. Ich denk halt ein Jahr unbeschwehrt in Kita kann nicht schaden , aber sie will auch in die Schule und fragt fast täglich wie lang es noch ist. Sie ist vom kopf her auch sehr weit schreiben rechnen und so einfache Sachen macht sie schon seit sie3 ist. Sie hat mit 3 Monaten!!!!! das erstmal bewusst "Mama" gesagt( glaubt immer keiner ist aber so und kein Einbildung von mir gewesen mein Mann war dabei!) und mit ihrem selbstbewusstsein hat sie auch gar keine Probleme.
Lg

Beitrag von sillysilly 15.04.11 - 22:10 Uhr

Hallo

laß ihm das mal lesen
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,645004,00.html

dann müßt ihr Bedenken wenn der Druck für den Übertritt kommt - ist sie ein Jahr jünger - muß aber wirklich gut sein um mithalten zu können - was ihr aber einfach schwer fällt weil ein Jahr jünger
auch im emotionalen Bereich - wie Mobbing, Freunde finden, sich Hilfe holen -

im Gymnasium z.B. 10 Vokabeln pro Tag lernen - am Freitag Test über 50 Wörter- das jede Woche - eine Freundin sagt hier merkt man das Jahr jünger ganz deutlich

dann z.B. kommen alle schon in die Pubertät - dein Kind evtl. nicht - kann auch schwierig werden, denn man muß ja auch sozial emotional mithalten können


ABER

es gibt natürlich auch junge Kinder die das alles problemlos schaffen -
ich würde auch auf die Einschätzung vom Kindergartenpersonal vertrauen

ich sage immer was ist schlimmer
im Kindergarten eventuell langweilen
oder in der Schule gleich unter Druck kommen


grüße Silly

Beitrag von binnurich 15.04.11 - 22:14 Uhr

ich war die jüngste und kleinste - es hat mir nicht geschadet ABER es ist 35 Jahre her - die Zeiten ändern sich, die Leistungsanforderungen scheinen mir höher,


wir haben uns für 7 entschieden und ich denke, das ist richtig, wir werden in diesem Jahr einfach schauen, dass sie gefordert und gefördert wird.
unsere Tochter ist sehr lebhaft ich denke, da wird ihr das Jahr im Kiga sehr gut tun

Beitrag von sillysilly 15.04.11 - 22:20 Uhr

Hallo

da hast du völlig Recht
früher waren die ersten zwei Klassen doch noch nett, behütet und schön

wenn man bloß hier ein bißchen rum liest - merkt man ganz schnell, daß es inzwischen anders geworden ist.

Meine Tochter kommt dieses Jahr mit fast 7 in die Schule
wir haben uns auch gegen eine Einschulung letztes Jahr entschieden, obwohl sie es sicher geschafft hätte - aber unsere Frage warum - muß sie es schaffen ??

und ich war jetzt auf dem Elternabend der Grundschule - da zog es mir echt die Schuhe aus - ........ nix wir nehmen ihre Kinder hier auf, Sorgen für sie, finden gemeinsam in den Alltag, ect.
sondern "Zucht und Ordnung"
und das Motto ist

Erfolg berechtigt zum voran Schreiten ( wo ist der Kotz-Urbini )


Grüße Silly

Beitrag von geli0178 15.04.11 - 22:35 Uhr

Hallo,

wenn Deine Tochter im Juli geboren ist und der Stichtag bei Euch der 31.Juli ist, dann ist sie ein Muss Kind. Kann Kinder sind ab dem 1.August.
Bei uns ist der Stichtag der 30.Juni und ein Kind im Bekanntenkreis hat am 29.Juni Geburtstag. Der kleine Bub braucht nur aus dem Grund nicht gehen, weil im nächsten Jahr noch einige Operationen notwendig sind und er mehr fehlen würde als anwesend.

Viele Grüße

Geli

Beitrag von scotland 15.04.11 - 23:02 Uhr

Meine Tochter wurde vor drei Jahren als Musskind mit 5 eingeschult (wurde drei Wochen nach Schulanfang 6) und ich weiß ehrlich noch immer nicht, ob das so gut war. Sie hat gute - sehr gute Noten (mit Ausrutschern), allerdings finde ich den Druck, der auf der Grundschule herrscht (v.a. jetzt in der 3. Klasse) sehr heftig. In ihrer Klasse gibt es Kinder, die nun schon 10 sind, die meisten sind 9 und in dem Alter ist ein Jahr sehr viel.

Sie spielt "heimlich" mit Filly Pferden, muss aber nun auch so mit Statussymbolen anfangen (Handy, DSi, Topmodel schauen), weil das eben die "Popularkultur" der Klasse ist. In ihrer Freizeit trifft sie sich mit zwei Mädchen, die sie aus dem Kiga kennt und die beide in der 2. Klasse sind. Allerdings hat sie auch eine gute Freundin in der 3.

Ich weiß nicht, wie ich entscheiden würde, mit meinem jetzigen Wissen. Allerdings hat sie sich vor der Schule schon Lesen und Schreiben beigebracht (nicht, dass sie Krieg und Frieden gelesen hätte), aber sie konnte schon Mama und Tante und Haus und so schreiben .... ein Jahr länger gewartet hätte auch nicht gut getan.

Schwierig!
GLG
Scotland

Beitrag von marathoni 15.04.11 - 23:53 Uhr

Lass sie testen:
Schulpsychologische Beratungsstelle. Gibt es in jeder größeren Stadt.

Beitrag von waldwuffel 16.04.11 - 04:50 Uhr

Hallo,

unsere Jüngste wird auch im Juli 6 und kommt im August in die Schule. Allerdings geht sie bereits seit einem Jahr in eine amerikanische Grundschule. das entspricht inhaltlich unserer 1.Klasse. Sie nimmt alles auf wie ein Schwamm, das Lernen fällt ihr sehr, sehr leicht. Ich bin daher auf jeden Fall froh, dass sie auch D so jung eingeschult wird. Im Zweifel würde ich sie sogar springen lassen.

Wenn alles im Kiga altergerecht ist, dann würde ICH sie unbedingt jetzt in die Schule schicken. Damit hilfst du ihr langfristig am meisten.

LG waldwuffel
PS: Wenn du aus Jena bist, ist dein Kind ein Muss-Kind.Rückstellung erfolgt nur auf Antrag. Außerdem sind die Schuluntersuchungen, Anmeldungen, etc doch schon längst durch#kratz oder geht es icht um dieses Jahr?

Beitrag von jeroniemo 16.04.11 - 11:52 Uhr

Meine Kleine wird Mitte August 6 - sie wird eingeschult, das war für mich gar keine Frage.

Aus welchem Bundesland kommst du denn? Das Zurückstellen ist zT nicht gerade einfach.

Beitrag von mama2012 16.04.11 - 12:09 Uhr

hallo,

unsere tochter wird mitte juli 6 jahre alt. auch wir haben lange hin und her überlegt was das richtige für sie ist...hatte schlaflose nächte deswegen. man möchte ja schließlich das beste für sein kind.

wir haben uns nun dazu entschlossen ihr noch ein jahr zu geben. wurde auch genehmigt - trotz das sie ein muss-kind ist! war bei uns gar keine große sache, hatten sehr schnell die genehmigung, ohne weitere untersuchungen oder sonst was.

was meint denn die kindergärtnerin? wir sind der meinung das unsere tochter noch zu verspielt und zu verträumt ist. außerdem hat sie noch probleme mit den zeiten (gester, heute, morgen) und mit der grammatik. die erzieherin war der gleichen ansicht und auch die kooperationslehrerin hat uns zugestimmt.

wenn du allerdings meinst das deine tochter vom kopf her sehr weit ist würdest du ihr mit der rückstellung evtl. keinen gefallen tun. gut möglich das sie dann ein jahr unterfordert ist. sprecht mit der erzieherin und falls ihr eine kooperationslehrerin habt auch mit ihr.

Beitrag von celia791 16.04.11 - 14:59 Uhr

Hallo,

ich denke, es kommt auf das Kind an. Bei einem hochbegabten Kind würde ich zur Einschulung mit 6 Jahren tendieren, bei einem normalen Kind eher zu 7 Jahren, wenn es so knapp mit dem Geburtstag ist und mit 6 Jahren noch keine Pflicht besteht. Heutzutage sind eigentlich alle 4-5 jährigen Kinder recht "weit", weil schon vom 1. Lebenstag an die Förderungen beginnen.
Zu unserer Kindergartenzeit wäre kein Elternteil auf die Idee gekommen, zur Babymassage, zum Pekip, zum Schwimmen zu gehen oder schon im Kindergartenalter mit einem Musikinstrument anzufangen oder in Spielgruppen zu gehen. Heute wird jeden Tag mit dem Kind ein Spiel gespielt, es wird viel gesprochen/gelesen.
Aber auch wenn die Kinder vom Kopf her "weit" sind, heisst dass ja nicht, dass sie sich automatisch 1 Jahr lang langweilen müssen. In unserem Kindergarten wird eine gute Vorschule angeboten mit viel Abwechslung. Meine Tochter wird im Sommer in die Schule gehen, mit 6,5 Jahren (im Dez. wird sie dann 7). Bei der U9 wurden wir von der Kinderärztin darauf angesprochen, ob wir sie vorzeitig einschulen lassen wollten.
Der Kindergarten riet uns, dass wir sie ganz normal mitgehen lassen sollen und dass wir froh sein könnten, dass wir Winterkinder haben, die ein wenig mehr Puffer haben.
Und nun sehe ich, was sie meinen. Bei uns werden viele August/September Kinder mitgehen, weil sie müssen. Vom "Kopf" her hat sich meine Tochter bis zu ihrem 6. Geburtstag sehr entwickelt. Aber nun gibt es einen Stopp, jetzt folgt das Soziale. Die jüngeren Vorschulkinder sind vom Verständnis her gleichauf, aber ihnen fehlt einfach die Reife.
Meine Tochter kommt oft nach Hause und schüttelt den Kopf über das Verhalten der jüngeren. Sie meint dann, dass sie sich immer noch verhalten wie Babys.
Das Verhalten hat sie schon abgelegt und wird mit mehr Sicherheit in der Schule sein können.

Lg Celia.

Beitrag von hanuta-lulu 17.04.11 - 13:08 Uhr

Hallo,

ich würde mich mal mit den Erziehern im Kiga kurzschließen. Denn die können die Kinder gut einschätzen. Viele Eltern vergessen nämlich, dass nicht nur das Kognitive zählt sondern auch das sozial Verhalten. Was nützt es deiner Tochter, wenn sie mit 6 zur Schule kommt und sie sozial total untergeht. Oder aber wenn andere Kinder sie auf dem Schulhof ärgern und sie weinend da steht, da kommt keiner und hilft ihr. Da muss sie alleine durch.

Bedenke auch bitte das.

LG

Lulu

Beitrag von kathrincat 17.04.11 - 15:13 Uhr

natürlich mit 6, wenn sie 5 wäre ja i.o. aber doch nicht mit 6 jahren, da gehören die kinder in die schule

Beitrag von tath 18.04.11 - 19:08 Uhr

Hallo

Ich denke, es kommt einfach auch aufs Kind selber mit an.

Meine Große wurde im Mai 6 und wurde in dem Jahr auch eingeschult. Ihr hat es sehr gut getan, ein weiteres Jahr im KiGa wäre nicht gegangen.
Mein Mittlerer wurde mit fast 7 Jahren eingeschult. Er wäre eh noch nicht dran gewesen, da er zu dem Zeitpunkt erst Mitte Nov. Geburtstag hatte. Er brauchte auch dieses eine Jahr noch und fühlte sich dann wohler mit fast 7.
Mein Kurzer wird nächstes Jahr Ende Mai 6, vom Kopf her würde es sicherlich packen, aber der Rest ?!? ich werde abwarten und dann sieht man weiter.

Habe Nachbarn hier, die haben ihre Tochter ein Jahr zurückgestellt, weil sie noch zu verspielt sein sollte, ihr hat das Jahr KiGa nicht gut getan und sie machte dort nur Mist. Ihren Bruder haben sie dagegen mit gerade 6 Jahren eingeschult, er hätte das eine Jahr noch gebraucht, Ende vom Lied, er musste die 1. Klasse wiederholen.

Wie gesagt, es kommt aufs Kind an. Wenn man Zweifel hat, da kann man ja auch mit dem Kinderarzt nochmal sprechen.

Lg Tanja