Gleich auf Arte. Doku künstliche Befruchtung

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von katici 15.04.11 - 21:38 Uhr

Für alle die es interessiert.
Ab 21.45-22-40 auf Arte eine Doku "Künstliche Gebärmutter"
lg

Beitrag von toni-1234 15.04.11 - 21:43 Uhr

Danke für den Hinweis, ich schau auf jeden Fall mal rein.

#winke

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:05 Uhr

Hi,

danke für den Hinweis!#pro

Sanne#blume

Beitrag von katici 15.04.11 - 22:12 Uhr

wobei es hier um die Frage geht, ob man ein Kind außerhalb der Gebärmutter heranwachsen lassen kann.
Eben geht es um einen Versuch mit einer Ziege.
Widerlich. hab weggeschalten!
Irgendwo muss es eine Grenze geben!#schock

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:14 Uhr

Danke, ich hab dasselbe gerade auch nochmal geantwortet!

Voll krank, das ist echt übel!!!#contra

Beitrag von fraeulein-pueh 15.04.11 - 22:16 Uhr

Mir is langweilig. Was läuft sonst noch? :-(

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:19 Uhr

James Bond!#rofl

Beitrag von fraeulein-pueh 15.04.11 - 22:22 Uhr

Hmnn... hmnnnnnn... ich hasse es, an nem Freitag-Abend allein zu Hause zu sein. Da kommt ja gar nix...

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:12 Uhr


Boah, der Bericht ist aber ziemlich krank!#contra

Beitrag von fraeulein-pueh 15.04.11 - 22:13 Uhr

Ich bin ein wenig gespalten. Find es sehr interessant, aber mir tun die Ziegen wirklich leid :-(

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:14 Uhr

Das ist total schlimm!:-(

Beitrag von katici 15.04.11 - 22:17 Uhr

ja, aber mal ehrlich, warum müssen wir denn rausfinden, ob Leben außerhalb der GM stattfinden kann.
Das wäre für mich nie nie nie eine Option- Kinderwunsch hin oder her!

Beitrag von fraeulein-pueh 15.04.11 - 22:20 Uhr

Also, ich hab mir schon manchmal die Frage gestellt, wieso es nicht möglich ist, die künstliche Befruchtung quasi weiterhin außerhalb des Körpers fortzusetzen. Aber für mich selbst käme es ebenfalls nicht in Frage.

Ich finde auch nicht, dass etwas Bedrohliches oder Dunkles an der Gebärmutter ist ;-)

Beitrag von katici 15.04.11 - 22:25 Uhr

Klar fragt man sich, wieso gerade nach fünf Tagen- (mein Mann meinte immer scherzhaft, dass wir die Embryos bis zum 18.LJ drin lassen, dann ersparen wir uns den ganzen Kleinkind-Pubertät-Ärger.) Aber alles was recht ist. Irgendwo hörts auf. Ein Embryo gehört in den Bauch und gut ist.
Wie hab ich mir das denn vorzustellen? Ich geh neun Monate ins Labor und schau mir an, wie mein Kind entsteht.-ich muss mich echt wundern!

Und zu der bedrohlichen GEbärmutter: Da frag ich mich wozu wir autogenes Training machen und mit unserer Gebärmutter in den Dialog treten während der Akupunktur, um sie in ein leuchtend rotes Kissen zu kleiden#rofl

Beitrag von sanne35 15.04.11 - 22:20 Uhr

Nee, das geht gar nicht. Und wie kalt die da drüber berichten, wie lange welche Ziege gelebt hat - als wäre es irgendeine Sache!#schock

Und die Krönung war jetzt diese Ziege, die es überlebt hat, aber durch die Beruhigungsmittel keine Muskeln entwickeln konnte!#schmoll Das arme Ding, mir ist ganz schlecht!#schmoll

Beitrag von katici 15.04.11 - 22:26 Uhr

armes tierle#schmoll

Beitrag von motmot1410 16.04.11 - 08:58 Uhr

Naja, was glaubt ihr wohl, welchen Weg die IVF/ICSI und eure Medikamente hinter sich haben? Auch dabei standen Tierversuche am Anfang der Entwicklung. Und genauso verhält es sich eigentlich mit ALLEN medizinischen Maßnahmen, die wir heute so in Anspruch nehmen können.

Und sicherlich kann man darüber diskutieren, ob es sein muss, dass man künstliche Gebärmütter erzeugt. Ein Frau OHNE Gebärmutter wird dazu vermutlich eine andere Meinung haben, als eine MIT. Bei der IVF ist es doch ähnlich. Wenn man sich den Kinderwunsch leicht erfüllen kann, dann kann man einer IVF ganz anders entgegentreten, als eine Frau für die die IVF der einzige Weg zum Kiwu ist.
Und vielleicht steht am Ende dieser Forschung, die Möglichkeit, dass man tatsächlich eine künstliche Gebärmutter hat, in der Kinder von solchen Paaren heranwachsen können. Und das wäre für das Paar etwas ganz anderes, als die Optionen, die sie bisher haben (Adoption, Leihmutterschaft oder eben die Kinderlosigkeit).
Also bevor man solche Forschungen verurteilt, sollte man sich immer überlegen, wovon man selbst gerade profitiert und wie man sich aufregt, wenn das von anderen so kommentiert wird.
Den Aussagen, wie "Ein Kind gehört in den Bauch" sind doch auch nicht mehr rational, als Sprüche ala "Ihr fuscht Gott ins Handwerk".

Beitrag von sabinelindmeier 16.04.11 - 09:09 Uhr

Ich finde, du hast völlig recht. Ich fand einiges in der Reportage gestern auch sehr befremdlich, aber vielleicht hätte ich vor 30 Jahren genauso gedacht, wenn ich eine Reportage zur ICSI gesehen hätte (und nicht noch ein Kindergartenkind gewesen wäre).
Solange man nicht in der Situation ist, ist es leicht, dieses Vorgehen zu verurteilen. Aber wenn man selbst einen Nutzen draus ziehen kann?
Viele Grüße Sabine

Beitrag von katici 16.04.11 - 09:22 Uhr

Ich weiß natürlich ,wodurch unsere Forschung heute soweit ist.
Trotzdem darfi ich sagen, dass mir das Tier sehr leid getan hat. Das Eine hat ja mit dem Anderen nichts zu tun.
Bevor man sich aber übelegt, ob man Kinder außerhalb der Gebärmutter zur Welt bringen kann, sollte man sich vielleicht überlegen, ob man nicht die Leihmutterschaft in D. erlaubt...Und im Film kam ja eben auch raus, dass es bestimmte Dinge außerhalb des medizinischen Aspekts gibt, den eine künstliche Gebärmutter eben nicht erzeugen kann...

Beitrag von motmot1410 16.04.11 - 10:28 Uhr

Naja, eine Leihmutterschaft ist auch nicht unproblematisch für die Entwicklung eines Kindes. Ein Kind baut halt eine sehr starke Bindung zu der Frau auf, in dem es heran wächst.
Vielleicht steht am Ende dieser Forschung ja auch die Möglichkeit, diese künstliche Gebärmutter in die Mutter zu übertragen. Wer weiß!
Es ist auch noch nicht so lange her, da konnte sich niemand vorstellen, dass menschliches Leben seinen Anfang in einem Reagenzglas haben kann.

Aber was ich eigentlich sagen wollte:
Auch wenn einem das Ganze erst einmal völlig absurd vorkommt, sollte man einfach mal an die eigene Situation denken und an die Kritik, die das Verfahren, von dem inzwischen so viele Paare profitieren, immer noch trifft.
Das Argument mit der Leihmutterschaft ist da auch nicht anders, als der Hinweis anstelle einer IVF könne man ja auch eine Adoption/Pflegschaft oder die Akzeptanz der Kinderlosigkeit in Betracht ziehen. Für den einen mag dieser Weg funktionieren, aber für den anderen stellt er eben keine Alternative dar.
Und so wird es auch für gebärmutterlos Frauen sein. Die einen können sich für eine Leihmutterschaft erwärmen und für die nächste käme das Ganze absolut nicht in Frage. Nicht umsonst stellen sich immer wieder Frauen für das experimentelle Verfahren der Gebärmuttertransplantation zur Verfügung. Wie groß muss der Wunsch sein, dass das eigene Kind eben nicht in einem fremden Uterus heranwächst, dass man solche Strapazen freiwillig auf sich nimmt? Und das obwohl noch nirgendswo auf der Welt erfolgreich eine GM transplantiert werden konnte. Mal davon abgesehen, dass es sogar sehr umstritten ist, dass mit einem solchen Transplantat überhaupt das Austragen einer Schwangerschaft möglich ist.
In Anbetracht dessen, fand ich es einfach traurig, wie hier über diese Forschung gesprochen wurde. Ich finde es durchaus ok, wenn man Bedenken dazu äußert, aber nicht auf diese Art und Weise. Wenn es um die IVF oder gar die PID geht, ist der Ärger hier ja sogar über halbwegs sachliche Kritik riesig.

Beitrag von bella212 16.04.11 - 10:58 Uhr

Besser hätte ich es nicht schreiben können!:-D

Beitrag von bella212 16.04.11 - 10:25 Uhr

Ich habs auch gestern angeschaut.
Ich fand es wirklich interessant.
Kann mir zwar auch nicht vorstellen das ich mein Kind das ich mir wünsche ausserhalb der GM die 9 Monate zu lassen,
ABER ich seh das ganze jetzt auch mal mit anderen Augen.
Geht mal von aus man hätte in der ganzen Zeit keinerlei solche Versuche gemacht, dann hätten die ,,Frühchen'' heute keine Überlebenschange!!!!
Ich bin ein absoluter Tierfreund. Früher als junges Mädchen hätt ich jede Art von Tierversuchen abgelehnt, aber für manches ist sie einfach wichtig.
Ich habe auch schon oft von Leuten gehört wenn es auf natürlichem Wege mit der SS-Schaft nicht klappt dann soll es nicht so sein, man soll Gott nicht in die Arbeit greifen. Aber jetzt wo ich selber das ganze durchmache bin ich Gottfroh das es die IVF gibt.
Und jetzt versetzen wir uns mal in Frauen die keine GM mehr haben, die Zb sich die aus krankheitstechnischen Gründen rausoperieren haben müssen, und was meint ihr die haben auch so einen starken kinderwunsch.
Wenn irgendwann in vielen Jahren diese Weise ausgereift ist, sodass es gesundheitlich nicht mehr bedenkilich wäre, sollte man bei dieser Gruppe Frauen eine gewisse Ausnahme machen. Aber wirklich erst dann wenn es für das neugeborene unbedenklich wäre.
Und ich bin der festen überzeugung das diese Wissenschaft in vielen Jahren schon angewendet wird wie die künstliche Befruchtung. Früher hätte bestimmt auch 99% der Bevölkerung eine negativ meinung über die künstliche befruchtung gehabt.

Beitrag von motmot1410 16.04.11 - 10:33 Uhr

"Geht mal von aus man hätte in der ganzen Zeit keinerlei solche Versuche gemacht, dann hätten die ,,Frühchen'' heute keine Überlebenschange!!!!"

Unter dem Aspekt finde ich die Forschung übrigens auch interessant. Vielleicht wäre eine solche künstliche Gebärmutter auch etwas für Frauen, die eine sehr frühen Blasensprung erleiden (noch bevor man heutzutage Frühchen retten kann) und deren Babys so keinerlei Überlebenschancen hätten. Und vielleicht könnte man damit auch die Schädigungen, die viele sehr kleine Frühchen erleiden, minimieren.

Beitrag von bella212 16.04.11 - 10:55 Uhr

Ja genau!!!!
Ich finde das ,,diese''GM zwar nicht die natürliche GM ersetzt, aber für viele Dinge gerade das was du auch sagst ist das ein fortschritt der vielleicht wirkl. denen Frauen hilft denen es abgeraten wird ein Kind zu bekommen, oder halt die keine GM mehr haben.
Und an die Frühchen hab ich gestern als erstes gedacht als ich das gesehen habe!
Genauso wie die ,,PID'', da haben die ja ausführlich diskutiert im Bundestag vor 2 Tagen. Ich finde auch das die PID gut ist für die Frauen wo man nicht weiß ob sie ein gesundes oder sehr krankes Kind auf die Welt bringen.
Ich denke lieber vorher schauen, bevor es zu einer Todgeburt kommt.

diese ganzen Sachen sollen ja nicht standard werden, aber fpr die Menschen gedacht sein, bei denen es keinen anderen ausweg gibt.