Aufs Gymnasium schielen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von stringersmum 15.04.11 - 23:29 Uhr

Nabend,

Hand aufs Herz:

Denkt ihr manchmal über die Schullaufbahn eurer Kinder nach und habt bestimmte Vorstellungen, wie diese sein wird?
Oder seid ihr wirklich ganz offen und lasst es unvoreingenommen auf euch zukommen?

Ich gehe eigentlich recht selbstverständlich davon aus, dass meine Kinder ein Gymnasium besuchen und dort Abitur machen werden.
Selbstverständlich würde ich das so nieee öffentlich sagen #schein - insbesondere vor anderen Kindergartenmüttern nicht. Und hier bei Urbia wird bei diesem Thema ja auch größte Zurückhaltung gepflegt.
Nur nicht zu hoch hinaus wollen, bzw. sich dabei erwischen lassen? Seid ihr wirklich so bescheiden? Oder habt ihr so großen Restpekt vor dem G8?

Schwieriges Thema oder gar kein Thema?

LG Helga

P.S. ich bin übrigens keine Mutter im Frühförderwahn, ich beschränke mich auf Kinderturnen und Glotze (fast)aus. ;-)

Beitrag von sillysilly 15.04.11 - 23:36 Uhr

Hallo

naja, also Gymnasium muß bei mir überhaupt nicht sein

alle Familien mit Kindern auf Gymnasium definieren ihr Leben danach, das das Kind das Gymnasium schafft - Nachhilfe - Lernen - Mithalten können
das fängt schon beim Übertrittszeugnis an
und nicht weil die Eltern es unbedingt so wollen, sondern weil man eben auf dem Gymnasium ist und das dann schaffen will

und mal eben auf die Realschule wechseln ist hier fast nicht mehr möglich - die Realschulen wollen keine Gymnasiasten mehr aufnehmen ... haben keine Lust mehr auf Wechsler und keine Kapazitäten mehr

Also heißt es da durch gehen, auch mit schlechten Noten - jedes Jahr kämpfen oder man landet auf der Hauptschule -

Und die meisten Familien würden das Gymnasium nicht nochmals wählen, wenn sie die Entscheidung hätten -
nur wenige gehen da locker durch



Also
meine Kinder kommen nur aufs Gymnasium wenn sie wirkliche Überflieger sind
mir reicht Realschule völlig- können dann ja problemlos weiter machen, wenn sie studieren wollen
Ich möchte das meine Kinder auch Spaß haben und nicht so viel Druck haben

Kann aber sein, daß es hier in Bayern besonders ausgeprägt ist




grüße Silly

Beitrag von stringersmum 15.04.11 - 23:56 Uhr

Hi Silly,

ich komme aus Bayern, mein Abi war allerdings schon Mitte der 80er.
Der Rest meiner Sippe lebt immer noch dort und hat auch Kinder in der Schule.
Mit dem Schulsystem hier in Niedersachsen habe ich noch fast keine Berührung gehabt, kann also nicht wirklich vergleichen.

Was mir aber auffällt: Schon zu meiner Zeit hieß es: "Ach, was die Kinder alles lernen müssen... " "Soooo viel Druck... " "Naja, ob du das schaffst... " Ich fürchte, es hat sich nix wesentliches geändert.
Ich war bestimmt kein Überflieger und hatte oft auch grottenschlechte Noten aber ich habe mich auf dem Gymmi wohlgefühlt und nie das Empfinden, es nicht zu schaffen. "4 reicht doch, wo ist das Problem?" #cool

Arbeitshaltung, Heftführung, Fleiß??? #rofl Never.

Auf der Realschule wäre ich untergegangen.

Am Ende habe ich übrigens trotzdem ein solides Abi gebaut.

LG Helga

Beitrag von sillysilly 16.04.11 - 00:02 Uhr

Hallo

aber hier ist es echt übel geworden
gerade mit G8

und da ich auch im Hortbereich tätig bin und den Übertrittsstreß mitbekomme weiß ich wovon ich rede - und wie es den Kindern danach geht - wir haben ja oft die Geschwisterkinder.

es ist echt härt geworden und irgendwie unpersönlicher -
und wenn man eben merkt, es paßt doch nicht so ..... kann man eben nicht nur einen Schritt zurück machen ( Realschule ) sondern macht gleich 2 Schritte zurück

die Kinder von Freunden auf dem Gymnasium sind einfach sehr unter Druck, Schulstreß .......... und eben einige Eltern würden gerne auf die Realschule wechseln.

Klar reicht eine 4, aber wenn es eben dann keine 4 mehr ist , ...... immer der Kampf um das Jahr noch zu schaffen ........... das würde ich nicht wollen

und wenn du mal ein bißchen im Schulforum schmöckerst, dann bekommt man auch einen Einblick in das Leben auf einem Gymnasium


Grüße Silly

Beitrag von windsbraut69 16.04.11 - 10:39 Uhr

"Auf der Realschule wäre ich untergegangen. "

Und ich habe damals beobachtet, dass diejenigen, die von der Realschule zu uns gewechselt sind, größtenteils "untergegangen" sind, weils sich hinsichtlich der unterschiedlichen Lehr- bzw. Lernmethoden nicht umstellen konnten.
Sooo unkompliziert stelle ich mir den Wechsel deshalb auch heute nicht vor.

LG,

W

Beitrag von verena2608 15.04.11 - 23:38 Uhr

Hallo Helga,
schwieriges Thema! Für mich ist es überhaupt nicht selbstverständlich, dass mein Sohn ein Gymnasium besucht. Trotzdem wünsche ich es mir für ihn. Ich war selbst auf einem Gymnasium. Auf der anderen Seite sehe ich im Moment an meiner kleinen Schwester (steckt mitten in den Abi-Prüfungen), dass die Ansprüche immer höher geschraubt werden. Einfach mal abwarten, wie die Kinder sich entwickeln. Vielleicht ist manchmal ein Realschulbesuch auch ganz gut. Man hat ja dann noch immer die Möglichkeit die gymnasiale Oberstufe dran zu hängen.
Schönen Abend noch
LG Verena

Beitrag von altehippe 15.04.11 - 23:39 Uhr

Naja, sagen wir mal so: Ich würde mich freuen, wenn mein Großer später auf Gymnasium käme und dort keine Probleme hat.
Aber ich kann mich auch mit Haupt- oder Realschule bestens anfreunden.
Das wichtigste ist, dass die "Arbeitsmoral" stimmt.

Beitrag von lexie 15.04.11 - 23:41 Uhr

Hallo,
mein Sohnemann ist zwar gerade mal 5 Jahre und so richtig ernasthafte Gedanken mache ich mir da noch nicht.
Wenn er später mal das Zeug dazu hat eine höhere Schule zu besuchen und das dann auch möchte dann ist das schön und er wird meine volle Unterstützung bekommen.
Wenn dem nicht so ist dann ist das auch ok.
Wichtig ist mir daß er einmal einen Beruf für sich findet den er gerne macht und von dem er auch leben kann.
Aber bis dahin läuft noch viel Wasser den Bach hinunter ;-).
LG Lexie

Beitrag von marathoni 15.04.11 - 23:44 Uhr

Klar denkt man immer wieder über die Schullaufbahn der Kinder nach.
Und nein, ich habe nicht so ein Respekt vor dem G8.
Ich habe 2 Kinder auf dem Gymnasium, 1 geht auf die Realschule und der Kleinste geht gerade in den Kiga.
Mir war von Anfang an vollkommen egal wo meine Kinder mal landen werden. Haben sie die Noten fürs Gymnasium und sind sie in der Lage selbstständig ohne mich !! zu lernen, steht einem Gymnasiumbesuch nichts im Wege. Klappt das eben nicht, dann ist die Realschule oder auch die Werkrealschule für mich in Ordnung.
Ich habe schon immer versucht meine Kinder nach ihren Bedürfnissen zu fördern. Ja, ich fördere sie: Interessierte sich der Kleinste für Autos, haben wir Stunden auf dem Parklplatz verbracht um uns die Automarken anzuschauen und zu befühlen. Ich habe mit ihm zusammen vor dem PC gesessen und Autosymbole ausgedruckt und sie in einen Sammelorder geklebt.
Interessierte sich meine Tochter für Haie, Fische und dergl. waren wir im sea-life, sind in die bücherei um Material auszuleihen, haben stundenlang Bilder gemalt und gebastelt über das Thema.
Interessiert sich mein Großer eine zeitlang für die römischen und griechischen Sagen gab ich ihm Lesefutter ohne Ende und war amazon- Besteinkäufer.....
Ich überfordere meine Kinder nicht aber ich reagiere sofort ! auf Neugierde, Wissensdurst und fördere sie dadurch.

Beitrag von juliocesar 16.04.11 - 23:57 Uhr

#pro

Beitrag von jabberwock 15.04.11 - 23:50 Uhr

Ich gehe eigentlich immer fast automatisch davon aus #hicks Das dürfte auch daran liegen, dass es in meiner gesamten Familie kaum jemanden gibt, der nicht auf dem Gymnasium war.

Aber, wenn es dann nicht sein soll, wäre das für mich auch kein Drama, wichtiger als Schulabschlüsse finde ich, Kreativität und flexibles Denken zu fördern, dafür braucht es nicht zwingend ein Gymnasium.

Beitrag von stringersmum 15.04.11 - 23:59 Uhr

Ich fühle mich verstanden. #freu

#danke Helga

Beitrag von zahnweh 16.04.11 - 02:29 Uhr

"Kreativität und flexibles Denken zu fördern, dafür braucht es nicht zwingend ein Gymnasium."

blöde Frage, aber gibt es das auf Gymnasien?

auf dem ich war, war das fast schon verboten.
Freunde auf umliegenden Gymnasien hatten es damit nicht ganz so schwer, aber wirklich erwünscht waren flexibles Denken und Kreativität auch nicht...

Beitrag von claerchen81 16.04.11 - 09:49 Uhr

...auf meinem schon! Ich bekam sogar Extrapunkte für das Vernetzen von Lernstoff in einer Klausur (Chemiewissen in Bio eingefügt).

Aber ich hatte auch immer Glück mit meinen Ausbildungsstationen ;-), sowohl Schule als auch Uni/ Ausbildungsbetrieb, Fernlehrer uvm.

Vielleicht auch eine Einstellungssache?

Beitrag von zahnweh 16.04.11 - 11:34 Uhr

das ist super und macht Hoffnung :-)

in der Berufschule war es dann super. Nur auf dem Gymi wurde nur auswendig lernen "erlaubt"

Beispiel: wer mit Punkt und Komma die Zusammenfassung in der Klassenarbeit wiedergab bekam eine 1+

wer sinngemäß aber nicht wörtlich alles drin hatte (Inhalt stimmte), bekam deutliche Abzüge. Nicht in allen Fächern, aber in fast allen.
Ok, die Schule hat auch keinen guten Ruf mehr.

Ein paar Freunde sind weggewechselt und plötzlich ging es deutlich besser.

Mal schauen. Bei meiner bin ich mal gespannt wie es wird. Wichtig ist für mich, dass sie sich dort auch wohlfühlt, dann klappt das Lernen gleich viel leichter. Umso beruhigender zu lesen, dass es auch Schulen gibt, bei denen Fachvernetzungen nicht mit Abzügen bestraft werden. :-)

Beitrag von jabberwock 16.04.11 - 12:14 Uhr

Guter Einwand, hatte gestern nach dem Abschicken auch schon gedacht, ob meine Wortwahl nicht zu zurückhaltend war.

Es braucht nicht nur "nicht zwingend" ein Gymnasium, sondern ist eher unabhängig von der Schulform, und von Schule zu Schule verschieden.

Bei uns war schätzungsweise die eine Hälfte der Lehrer durchaus für eine Förderung in der Richtung, die anderen waren eher von der alten Schule und haben stärkeren Wert auf Disziplin und korrekte Wiedergabe des Lernstoffes gelegt. Könnte mir vorstellen, dass das letztere in G8-Zeiten wieder wichtiger geworden ist.

Beitrag von carstella 15.04.11 - 23:52 Uhr

witzig... letzens hatte ich ähnliche Gedanken. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich völlig selbstverständlich vom Abi spreche (zB letztens: "Der schläft bis zum Abi in seiner Wiege"). Ich denke aber, dass das einfach nur eine Art Gewöhnung ist. Mein Freund und ich sind beide Akademiker und ich musste letztens erst feststellen, dass mein Freundeskreis ausschließlich aus Abiturienten besteht (was komisch ist, da ich einen großen Teil gar nicht aus der Schule / Studium sondern vom Hobby - Musik - oder meinen Nebenjobs kenne). Ich habe mir fest vorgenommen bei meinen Kindern KEINEN gesteigerten Wert darauf zu legen, dass sie aufs Gymnasium gehen. Sie sollen das machen, was sie wollen und können. Ich möchte sie auf keinen Fall überfordern. Ich weiß aber nicht, ob ich dieses Vorhaben auch tatsächlich umsetzen können werde. Es geht ja nicht nur um Berufchancen sondern auch um das Umfeld. In einem Gymnasium ist das Umfeld nun mal oft anders als in anderen Schulen.

Wahrscheinlich bin ich deshalb so ein Verfechter der Einheitsschulen bis zur 10. Klasse. Dann käme ich nie in das Dilemma meine Kinder unter Umständen mit dem Wunsch nach dem Gymnasium zu überfordern.

LG
carstella

Beitrag von stringersmum 16.04.11 - 00:08 Uhr

Nabend carstella,

Einheitsschule wäre was, ja. :-)

Andererseits habe ich ein ziehmlich altmodisches Bildungsideal im Kopf. Ich wünsche mir Bildung nicht nur Ausbildung für meine Kinder.
Nur als Beispiel: Schön, wenn sie im Zahlenraum bis 100 sicher rechnen, den Dreisatz beherschen und eine Kurvendiskussion aus dem Ärmel schütteln. Aber eigentlich wünsche ich mir, dass sie verstehen, wie Mathematik die Wirklichkeit abbildet und was sie nicht abbilden kann.
Keine Ahnung, ob das Gymnsium das leistet, bei anderen Schulformen mache ich mir da noch weniger Hoffnung.

LG Helga

Beitrag von zahnweh 16.04.11 - 02:43 Uhr

Hallo,

auf einer Berufschule war ich mit unterschiedlichen Schülern zusammen in einer Klasse:

- kein Abschluss
- Sonderschulabschluss
- Hauptschulabschluss
- mittlere Reife
- Abitur (mit und ohne abgebrochenes Studium).

mir ist folgendes Aufgefallen:
diejenigen mit Abitur, rechneten nur nach Vorgabe. Keine Abweichung. Lernen ging nur nach Schema F. Sowohl in Mathe als auch in anderen Fächern. Man muss nicht alles verstehen, es reicht, wenn man das Gelernte wiedergeben kann und strikt anwendet.

mittlere Reife:
konnten Mathe am besten umsetzen, auf die anstehenden Projekte umsetzen, rechneten mindestens genauso schnell und hatten mehr 1en in Mathe als diejenigen mit Abitur (Grund vermute ich darin, da sie bereits praktischen Unterricht hatten und sich daher nicht nur auf die Theorie, sondern auch auf die Gegebenheiten der aktuellen Situation bzw. des Projektes einstellen mussten).

Hauptschulabschluss:
waren eigentlich gar nicht mal so schlecht. Konnten auch gut Theorie und Praxis verbinden und umsetzen. Allerdings mangelte es oft an der Arbeitsstimmung mit der Begründung, die anderen seien sowieso schlauer.

kein/Sonderschulabschluss:
zeigten den meisten Einsatz, da sie sich durch den Berufschulabschluss weiter entwickeln konnten. Die Gründe und Lebenssituationen waren sehr unterschiedlich.


so jedenfalls auf der Berufschule erlebt.
Es gibt ganz sicher auch Abiturienten, die querdenken können und flexibel und zielsicher anwenden! :-)
Leider ist meine Erfahrung, dass das aber oft im Laufe der gymnasial-Jahre abtrainiert wird aus Zeitmangel und fehlender Praxis. Auswendig lernen, damit man das Pensum schafft (schaffen kann), das verstehen ist zweitrangig, da man vieles später nicht mehr wirklich braucht. Die Mitternachtsformel kann ich heute noch auswendig #schwitz der Dreisatz, der mir im Leben ständig begegnet, wurde immer wieder nur kurz angeschnitten, wenn er für ein aktuelles Thema gebraucht wurde (weil er bis dahin kaum noch jemandem in Erinnerung war, zwischen so vielem anderen)

Beitrag von perserkater 16.04.11 - 00:01 Uhr

Hallo

Ich wünsche mein Kind nur aufs Gymnasium wenn es das auch realistisch gebacken bekommt. Ein Muss ist es auf keinen Fall.

Allerdings gehe ich immer davon aus, dass meine Kinder mind. Realschule machen. Hauptschule kann ich mir so gar nicht vorstellen, ich hoffe das ist nicht schlimm!#hicks

LG

Beitrag von sillysilly 16.04.11 - 00:06 Uhr

Hallo

Hauptschule kann ich mir auch gar nicht vorstellen -

aber nicht wegen der Hauptschule als solche sondern wegen dem Klientel
- der Zusammensetzung der Klassen - usw.

und auch wegen Mobbing ect.
ich weiß das es z.B. echt schwierig sein kann, auf einer Hauptschule ein sehr guter Schüler zu sein - eben weil die Anderen dann auf einen los gehen
von wegen Streber uns so .........

da wollen Kinder oft gar nicht durch gute Noten auffallen ...... #zitter

und meine persönliche Erfahrung ist, daß man da eher runter gezogen wird - als zu motiviert noch einen Realschulabschluß dran zu hängen


Meine persönliche Meinung ist - die Kinder nicht so früh selektieren


grüße Silly

Beitrag von perserkater 16.04.11 - 00:14 Uhr

Ich bin auch für eine Gesamtschule bis zur 7. Klasse. Manche Kinder müssen sich in der 4. Klasse schon tierischen Teststress unterziehen und wissen genau, wenn sie das nicht schaffen kommen sie auf die Hauptschule und somit ist quasi das Leben gelaufen (ist jetzt etwas überspitzt aber diese 10-11 Jährigen wissen schon genau was passiert wenn...).

Nix gegen Hauptschule aber wie du schon sagst, das Klientel zieht das Kind so runter, dass es sich selbst gar nicht erst traut das Richtige daraus zu machen.

Grüße #katze

Beitrag von sillysilly 16.04.11 - 00:23 Uhr

Hallo

schon irgendwie komisch

wenn mein Kind auf der Hauptschule wäre - würde man ihm dann ernsthaft wünschen unter den Besten zu sein ????

gruselig - das man da echt drüber nachdenken müßte .......... #zitter
das sollte den Verantwortlichen mal zu denken geben

ich hätte jedenfalls eher Angst wenn sie Klassenbeste auf der Hauptschule wäre - von den sozialen Aspekten her


grüße Silly

Beitrag von nana141080 16.04.11 - 19:28 Uhr

Ich war Klassenbeste auf der Hauptschule. Ich hatte eine riesen Clique und wurde NIE gemobbt!

Ich war auch Abschlußbeste (erw. Realschulabschluß inkl.) und durfte eine Klasse (Soz.-Ass.) überspringen. Ich hatte auch dort viele Freunde!

Ich habe dann später, während meiner Zeit in der Jugendpflege, viele Hauptschüler in der Hausaufgabenhilfe und im Jugendzentrum gehabt.
Man konnte nicht voraussagen wer ein Opfer sein wird!
Es gab auch einige bei den Gymnasiasten! Dort war ich öfter zu Gesprächen als in der Hauptschule!

Mobbingopfer kann JEDER werden! Das ist ja das schlimme daran!

Gruß Nana

PS: meinen Geschwistern erging es ganz genauso wie mir ;-) Über Umwege kamen wir alle zu sehr guten Berufen!

Beitrag von sillysilly 16.04.11 - 21:49 Uhr

Hallo

glaube ich gerne - kommt vielleicht darauf an wo man wohnt - und inzwischen ist es ja doch auch etwas angespannter geworden

bei uns
Millionenstadt
sehr Multi-Kulti Stadtviertel mit oft nur vereinzelten deutschen Kindern in der Hauptschule
schwierige Wohngegend

trifft es leider zu - daß man lieber nicht auffällt


Grüße zurück
Silly