rechten Arm gebrochen

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von deoris 16.04.11 - 07:11 Uhr

Hallo
mein Sohn hat gestern seinen rechten Arm gebrochen ,liegt jetzt im Krankenhaus,wurde operiert.Die Ferien fangen ja super an #schmoll.
Jetzt mache ich mir Gedanken wie es mit der Schule sein wird,er geht jetzt in die 1. Klasse ,seine Leistungen sind mittel bis gut.Er wird aber seinen Arm lange nicht benutzen können,somit auch nicht schreiben.Ich habe schon Angst dass er deswegen nicht in die 2. Klasse kommen kann.Was meint ihr?Habt ihr Erfahrungen?.
LG Ewa

Beitrag von karna.dalilah 16.04.11 - 07:27 Uhr

Guten Morgen,

die erste und zweite Klasse wird als eine Einheit gesehen.
Bei uns kann ein Kind nur auf Antrag der Eltern die 1.Klasse wiederholen.
(Selbstverständlich finden vorher Eltern - Lehrer- Gespräche statt, wenn eine Wiederholung sinnvoll erscheint.
Da dieses Schuljahr nun in ca 2 Monaten eh beendet ist, wird dein Sohn nicht so viel verpassen, dass er dies nicht wieder aufholen könnte.
Er wird ja in der Schule bald wieder anwesend sein und verpaßt somit nicht viel Unterrichtsstoff.
Mach dir nicht so viele Gedanken...hauptsache dein Sohn hat seinen Schreck gut überwunden.
Darf er denn heute wieder nach Hause oder bleibt er noch einige Tage im Kh?

Lieben Gruß
und gute Besserung für den kleinen Bruchpiloten
Karna

Beitrag von deoris 16.04.11 - 20:07 Uhr

Hallo
danke für deine Antwort.Den Schreck hat er noch nicht ganz überwunden ,er ist auch noch im KH er wurde gestern operiert ,da es ein schwerer Bruch war ,es wurden diese Stifte in die Knochen (sind 2 gebrochen) rein gemacht.Aber zum Glück darf Papa bei ihm ganze Zeit bleiben.Am Dienstag darf er wahrscheionlich nach Hause.

LG Ewa

Beitrag von bi_di 16.04.11 - 08:59 Uhr

In der Klasse meines Sohnes war auch ein eingepipster Rechtshänder.

War kein grosses Problem - schliesslich funktioniert das Gehirn ja noch und damit auch Lesen, Rechnen, Sachkunde etc. Und bei Schreibübungen hat er halt buchstabiert und ein Mitschüler hat aufgeschrieben. Und nach zwei Wochen hatte er sogar den Dreh 'raus, sich den Stift so in die Hand zu klemmen, das er ein bißchen schreiben konnte.

Der Junge ist immer noch ein genauso guter Schüler wie vor dem Unfall.

Achja: Klogehen war schwieriger - da durfte aber immer ein Freund mit, der ihm die Hose auf und zu gemacht hat. Und beim Ein- und Auspacken und Ranzenaufsetzen haben ihm die Kinder gerne geholfen.

Grüsse
BiDi


Beitrag von imzadi 17.04.11 - 10:03 Uhr

An sich ja ganz praktisch das er in den Ferien im Krankenhaus ist und somit den Unterricht nicht verpasst.

Mit gebrochen Arm in der Schule verpasst man auch nicht viel, solang Augen und Ohren funktionieren. Ich musste damals halt mit Links schreiben wenn ein Test anstand. Im Sport kann man halt auch nicht mitmachen. Aber sonst hat das damals keinerlei Nachteile auf die Noten gehabt. Nur das Stricken das wir damals glernt haben kann ich auch heute noch nicht. ;-)