Taschengeld für 15jährige

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von jana-marai 16.04.11 - 08:54 Uhr

Hallo,

mein Nachwuchs ist der Meinung, kein Taschengeld zu brauchen.
Nun bin ich aber der Meinung, es ist wichtig, über freie Verfügung des Taschengeldes einen vernünftigen Umgang mit Geld zu lernen.
Wie handhabt Ihr das Thema Taschengeld?
Wieviel bekommen Eure pro Woche/Monat?
Was müssen sie davon selber bezahlen, was spendiert Ihr zusätzlich?

Es irritiert mich etwas, denn er ist momentan eifrig dabei, sich selber Geld durch Rasenmähen etc. zu verdienen.

Danke und liebe Grüße
jana-marai

Beitrag von annamarie23 16.04.11 - 09:06 Uhr

Hallo jana-marai,

das ist ja wirklich selten, dass die "Kleinen" ;-) kein Taschengeld möchten. Ich habe noch keine Kinder in dem Alter deines Sohnes, aber Geschwister ;-)

Hier mal eine Tabelle:

http://www.jugendberatung-mobile.de/Taschengeldtabelle.html

Hier wird nun empfohlen 25,50€ monatl. Taschengeld für 15Jährige. Besonders, wenn er kein Taschengeld möchte wäre das denke ich ein Anhaltspunkt. Einige werden in dem Alter sicherlich auch 30 oder 45€ bekommen, aber das liegt ja auch immer an den Interessen des Kindes bzw. wieviel es selbst zahlen muss bzw. ob es häufig weggeht usw.

Was davon gezahlt werden soll? Mal ne Cd, Zeitschriften, Konsolenspiele,Parrfüm oder was auch immer die Teenies in dem Alter brauchen bzw. möchten. Dinge wie Kleidung, Lebensmittel usw allerdings mMn nicht. Wenn er ein Handy hat könnte man ihm zu den 25€ ja noch regelmäßig (monatl o.ä.) 15€ aufs Handy machen.

Wenn dein Sohn weiterhin kein Taschengeld möchte, dann dränge es ihm nicht auf, sondern spare es doch monatl. auf der Bank. Dann kann er sich irgendwann vllt. etwas Größeres von kaufen.



Schönes und erholsames Wochenende
Anna

Beitrag von jana-marai 16.04.11 - 10:18 Uhr

Hallo Anna,

danke für die Tabelle und die gute Idee mit dem Sparen des Taschengeldes. Das werde ich dann wohl tun.
Es ist ja auch recht, dass er sich sein Geld selber verdient, habe ich nichts dagegen. ;-)
Nur fühlte ich mich eben schlecht dabei (ihm kein Taschengeld zu geben).
Wobei ich auch sagen muss, er braucht eigentlich kein Taschengeld (seine Worte). Abends geht er noch nicht weg, ins Kino geht er selten, mit Büchern wird er von mir versorgt wenn er neue braucht, Heftchen liest er nur in den Ferien, Kosten für sein (zeitraubendes) Hobby übernehme auch ich...

Ich wünsche Dir einen schönen Tag!
LG
jana-marai

Beitrag von jazzbassist 16.04.11 - 11:31 Uhr

Also irgendwann gegen Ende der Grundschule/Anfang der weiterführenden Schule sollten Kinder/Jugendliche das Taschengeld monatsweise bekommen; da auch so die »Erwachsenenwelt« funktioniert, an die sich gewöhnen sollen. Bei jüngeren Kindern gibt es man wöchentlich, weil die im Regelfall einen ganzen Monat finanziell nicht planen können. Die müssen das erst lernen, und, dass geht am besten, wenn die das Geld wöchentlich bekommen.

Über die Höhe des Taschengeldes gibt es viele Orientierungshilfen für Eltern. Die, die annemarie23 gepostet hat, finde ich persönlich etwas zu niedrig. Was ich hier bei Urbia häufig lese, ist, dass Eltern irgendwo bei 1,50 Euro die Woche in der ersten Klasse anfangen, und dann mit jeder Klasse einen Euro drauflegen; und ab der 5 Klasse das Geld dann monatlich ausgezahlt wird. Je nachdem, in welcher Klasse Ihrer ist, wären dass dann 35-40 Euro. Damit kann man Wochenende mal in die Jugenddisko gehen; sich mal ein Zugticket kaufen, um auch mal die Nachbarstadt zu ergründen; ins Kino fahren; vielleicht mal ein paar Euro dazuzahlen, wenn es etwas »teurere« Klamotten sein sollen. Musik/Spiele für iPhones/X-Boxen und Co. Sicherlich auch noch, einen betrag zur Seite zum sparen zu legen, falls der Computer dringend mal wieder eine neue Grafikkarte braucht etc.

Meiner ist 12 und bekommt 25 Pfund/Euro im Monat. Was sich bei einem pubertären 12-Jährigen durchaus als zuwenig erweisen kann; daher zahlen wir momentan eigentlich alles für ihn. Das Taschengeld hat sich bei uns also eher zu einer Farce entwickelt. Was er damit auf jeden Fall selbst bezahlt, ist sein Interesse für Musik und iPhone-Spielen/Gimmicks. Und, da die eigentlich den ganzen Tag mit Fahrrädern und Skateboards unterwegs sind, geht der Rest einfach für den Alltag drauf. Freizeit, Hobbys und alles, was sonst so anfällt, zahlen wir. Wir sind momentan am Überlegen, ihm monatlich einen wesentlich höheren Betrag zu geben, aber, dann müsste er von seinem Taschengeld alles selbst bezahlen (Kleidung, Hobbys, Schule etc.) Nur - um ehrlich zu sein -, wir trauen ihm nicht zu, dass er soviel Geld dann irgendwie verwalten könnte. Ich denke mal, bei uns wird sich das erst im nächsten Jahr ändern, wenn er dann zumindestens Zeitungen austragen dürfte und sich so selbst Geld verdienen kann. Ich denke mal, dann werden wir eigentlich nur noch für Klamotten, Schule, Verein etc. aufkommen.

So kann er dann zumindest sein Skateboard-Hobby und die Wochenenden damit finanzieren. Das ist mit 25 Euro Taschengeld definitiv nicht drin.

Beitrag von mellibaby 16.04.11 - 12:31 Uhr

hallo

meine tochter wird 12 und bekommt im schnitt so an die 30-50€. sie bekommt es nach bedarf. davon geht sie ins kino, ins schwimmbad, kauft sich klamotten die ich ihr nie kaufen würde, schminke, cd´s, schmuck und was die mädls eben so wollen.

lg melli

Beitrag von nino12 20.04.11 - 01:40 Uhr

Hallo,
mein Sohn bekommt Momentan 20,00 Euro und die Telefon u. Internetflat.
Finde ich knapp da ich ihm momentan leider nichts für Freizetaktivitäten geben kann.
So muss er abwägen,rechnen und sparen.
Das einzig positive, er weiß schon früh dass man Geld einteilen muss.
L.G
Anette:-D