Wie?? Sie schläft nicht alleine ein??? - Silopo

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Beitrag von maerzschnecke 16.04.11 - 18:06 Uhr

Aaaaahhh, ich muss mir mal Luft machen, sonst platze ich :-[.

Ich telefonierte gerade mit meiner Mutter. Insgesamt hat sie immer 'schlaue' Ratschläge drauf, die mich echt in den Wahnsinn treiben. Wenn ich ihr die heutigen Erkenntnisse näher bringen will, kommt von ihr immer der Satz: ich habe ja 'nur' drei Kinder großgezogen. DAS weiß ich daher nicht. (sarkastisch...)

Eben wieder so eine Situation...

Emilia gähnt wie ein Weltmeister. Ich weiß aber, dass sie nie nie nie von alleine einschlafen würde. Sie strampelt und strampelt, die Äuglein werden immer kleiner, irgendwann wird sie dann quengelig oder sie weint. Aber sie würde nie die Augen zumachen und einfach einschlafen. Entweder muss sie bei mir in den Arm oder ich muss ihr minimum die Stirn streicheln.

Ich sehe also während dem Telefonieren, dass Emilia gähnt und sage meiner Mutter, dass ich das Telefonat beenden muss, damit ich Emilia zum Schlafen bringen kann. Und meine Mutter: 'Wie?? Sie schläft nicht alleine ein??' Ich: nein, ich muss ihr zumindest die Stirn streicheln oder sie auf den Arm nehmen. Wenn das nicht passiert, wird sie quengelig oder weint.

Und meine Mutter: 'na, dann musst Du sie einfach mal liegen lassen. Irgendwann schläft sie ein!'.

Meine Mutter gibt mir also den schlauen Ratschlag, meine 11 Wochen alte Tochter solange schreien zu lassen, bis sie einschläft. :-[

Sorry für Silopo, aber ich bin gerade so entnervt, das musste einfach mal raus.

Beitrag von yvonneh1983 16.04.11 - 18:11 Uhr

hihi,

sowas in der art kenn ich auch :-). meine mama versteht auch net, warum ich leonie 7 wochen net tagsüber zum schlafen leg, "sie muss doch allein im bett schlafen, dann weint sie abends auch net"...mmhhh neeee!

"du kannst dein kind doch net den ganzen tag rumtragen, du verziehst sie etz schon", wenn sie es will DOCH!

ich glaub die meinen es ja net böse, nur früher wurde halt alles anders gemacht.

finde die ansichten manchmal echt lustig!

glg

yvonne + leonie

Beitrag von maerzschnecke 16.04.11 - 18:14 Uhr

Ja, genau ... das mit dem Tragen war auch so ein Thema. Ich habe mir ein Tragetuch gekauft und war damit bei meinen Eltern. Und meine Mutter: es ist nicht normal, das Kind den ganzen Tag rumzutragen!

Ich habe sie freundlichst auf die Evolution hingewiesen und auf die Tatsache, dass 'Buschfrauen' ihre Babys immer bei sich tragen, den ganzen Tag lang. Hat sie nicht kapiert. Für sie ist es normal, dass ein Baby den ganzen Tag in irgendeinem Bettchen liegt, während Mama den Haushalt macht.

Beitrag von yvonneh1983 16.04.11 - 18:17 Uhr

ja, das ist bei mir auch so.

letztens war ich bei ihr, meine tante war auch da. ich war mit meiner mama in der küche, da meinte sie "geb doch deiner tante auch mal die kleine". ich meinte, ne, ich will sie net immer rum reichen. ich hab danach daheim das geschrei. sie war ganz entsetzt. meine mama hat 7 geschwister u kann net verstehen, das ich mein kind nicht jedem in die hand drück.

und sie meinte noch, "ein kind muss man auch mal schreien lassen" genau. und ab morgen kann ich weg gehen und sie passt auf sich selber auf oder was#kratz

Beitrag von incredible-baby1979 16.04.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

was glaubst du, wie wir belächelt wurden, weil wir unseren Kronprinzen ca. 8 Monate lang in den Schlaf begleitet haben #augen.
Wir durften uns anhören, dass wir ihn verziehen und er sich das nie, nie, nie wieder abgewöhnen wird #klatsch. Der Tipp lautete (und nicht nur von der "älteren" Generation, sondern auch von meiner besten Freundin): Hinlegen und schreien lassen, irgendwann schläft er von alleine ein
Kommt dir sicher bekannt vor :-p.

Tja, irgendwann wollte Julian das nicht mehr :-(. Er machte sich steif am Arm, wand sich wie ein Aal und meckerte. Wir legten ihn dann ins Bettchen, er drehte sich auf der Stelle um und gut war´s :-).
Mittlerweile handhaben wir das so:
Schlafi an, Zähneputzen und Waschen, ins Bettchen bringen, 2x LaLeLu-Singen und Spieluhr an #gaehn.

Also, stell die Ohren auf Durchzug, erzähle am besten nicht soviel (schont die Nerven :-p) und höre ausschließlich auf dein Mutterherz :-), dann geht nichts schief.

LG,
incredible mit Julian (2 Jahre) schon im Schlummerland

Beitrag von hustinetten 16.04.11 - 19:42 Uhr

Nicht aufregen, das bringt's nicht.

Antworte beim nächsten Mal einfach: "Danke Mama, dass ich das jetzt weiß! Wenn du mal im Seniorenheim liegst, werde ich dem Pflegepersonal sagen, dass sie deine Notfallklingel ausstellen sollen. Nachts muss man ja schließlich schlafen - da hat man keine Bedürfnisse zu haben!" ;-)

lg

Beitrag von lilly7686 16.04.11 - 19:45 Uhr

Uh, DAS muss ich mir merken ;-)

Beitrag von jumarie1982 16.04.11 - 19:47 Uhr

#pro

Beitrag von magnoona 16.04.11 - 19:48 Uhr

#pro

Beitrag von maerzschnecke 16.04.11 - 19:50 Uhr

Es ist ja nicht nur das Schlafthema. Ihre Meinungen generell sind einfach #schwitz :-[#kratz. Da kommen auch immer solche unterschwelligen Botschaften.

Sie versucht auch permanent, mir das Stillen madig zu machen. Das hat schon in der Schwangerschaft begonnen. Jetzt erzählt sie mir ständig von anderen Babys, die so toll zunehmen, weil die Mutter zufüttert. Emilia hatte jetzt mal 3 Wochen eher Stillstand, dafür jetzt aber 300g zugelegt innerhalb von 1,5 Wochen.

Ach, ich weiß im Grunde, dass ich auf Durchzug stellen sollte. Sie istaber mmer noch meine Mutter und irgendwie hofft man da doch auf Unterstützung. Mich macht das nicht nur wütend, sondern auch irre traurig. Ich hatte immer eine gute Beziehung zu ihr. In den letzten Jahren hat sich das so stark verändert und jetzt, wo Emilia da ist und ich ihre 'klugen' Ratschläge höre, fange ich langsam an zu begreifen, was in meinem Leben schief gelaufen ist (und da ist einiges schief gelaufen).

Beitrag von hustinetten 16.04.11 - 20:29 Uhr

Ich kann dich verstehen, manche Ansichten können einen schnell zur Weißglut bringen. Und natürlich kommt es immer auch drauf an, wer etwas gegen die eigene Erziehung sagt, bei einem Passanten im Park, den man wahrscheinlich nie wieder sehen wird, ist es etwas anderes, als bei der eigenen Mutter.

Willst du was ändern, oder willst du es ignorieren? Falls du es ändern möchtest, dann überleg dir die Punkte, über die du weghören kannst (irgendwas ist bestimmt weniger schlimm).
Alle anderen Punkte schreib einfach nur für dich auf eine Liste und überlege, wie du diese Argumente für dich entkräften möchtest. Leg dir die Liste neben das Telefon und beim nächsten Telefonat liest du ihr die Punkte vor, so kannst du nichts vergessen. Danach mach ihr klar, dass dies DEIN Standpunkt ist, sie hatte ihren, als du klein warst. PUNKT. Sag ihr auch, dass du keine weiteren Sticheleien hören möchtest und wechsel das Thema.
Mit dem zufüttern: "Ok, Mama, dem Kind fehlt an nichts, ich soll also zufüttern, damit sie schneller fett wird und später gehänselt wird?" Hat sie dich gestillt? Wenn nein, kann es eine Art von Eifersucht sein? Dass es bei dir klappt, und bei ihr damals nicht? Oder liegt es daran, dass gestillte Kinder schlecht bei Oma übernachten können?

lg

Beitrag von maerzschnecke 16.04.11 - 20:53 Uhr

Mit meiner Mutter über MEINE Standpunkte zu diskutieren führt zu nichts. Das habe ich eben in den letzten zwei, drei Jahren lernen müssen. Sie steht dann plötzlich nicht mehr zu ihren Aussagen, behauptet, dass ich da was falsch verstanden hätte usw. Es ist schwierig.

Und nein: ich wurde nicht gestillt. Ich habe zwei ältere Schwestern. Die erste hat sie nur zwei Wochen gestillt, dann hatte sie wohl eine Bronchitis, musste Medikamente nehmen und man hat ihr damals (vor 40 Jahren) zum Abstillen geraten. Die Zweitälteste wurde länger gestillt. Irgendwann wäre sie nicht mehr satt geworden und dann ist meine Mutter auf Flaschennahrung umgestiegen.

Das erste, was sie mich in den ersten zwei, drei Lebenswochen von Emilia gefragt hat, war: ob ich denn wüsste, ob meine Milch nahrhaft genug wäre. Vielleicht müsste ich deshalb so oft stillen, weil die Milch quasi nur Wasser wäre.

Ich denke, dass sie meinen Mann nicht mag. Sie hat sich nie die Mühe gemacht, ihn kennenzulernen. Wir sind jetzt 10 Jahre zusammen, seit 2,5 Jahren verheiratet. Als Emilia geboren wurde und sie mich im KH besucht hat, hat sie meinem Mann nicht mal zur Tochter gratuliert. Sie hat mir ein Kärtchen geschrieben, in dem was steht von 'Dir und unserer Enkelin alles Gute'. Ich habe sie gefragt, ob sie den Papa extra weggelassen hat und ihr gesagt, dass mir das weh tut, weil er genauso Anteil an diesem Kind hat wie ich. Sie redet sich dann nur raus und behauptet, sie hätte das Kärtchen in Eile geschrieben und sich gar nichts dabei gedacht... Bla bla eben. Ich merke, dass sie nicht ehrlich ist. Natürlich habe ich sie gefragt, ob sie ein Problem mit meinem Mann hat. Aber da redet sie sich auch nur raus. Es ist einfach nicht mehr das Mutter-Tochter-Verhältnis, wie es sein sollte und das tut mir weh. Ich habe mehrfach versucht, mit ihr zu reden, merke aber jedes Mal, dass sie dann lügt. Also macht es keinen Sinn.

Beitrag von hustinetten 16.04.11 - 21:38 Uhr

Dann rede mit ihr nicht drüber und wechsle das Thema, bevor du dich noch fertig machst. Telefonieren ist echt super, da kann man so herrlich auflegen, wenn das Gegenüber zu sehr nervt.

Jaja, die lieben Schwiegereltern, da könnte ich auch Geschichten erzählen, mag mich aber grade nicht aufregen...
Wenn es dich so sehr verletzt, würde ich den Kontakt etwas reduzieren. Das Leben ist zu kurz, um sich fertig machen zulassen und sich schlecht zu fühlen!

lg

Beitrag von mimilotta1976 16.04.11 - 21:16 Uhr

Gute Antwort#rofl#rofl
LG
Mimi

Beitrag von carrylind 17.04.11 - 00:22 Uhr

Prima! Gute Idee! Ist ganz schlimm sowas!

Unser Baby muss das auch nicht und ich leg mich jeden Abend mit ihm hin. Schadet Mama ja auch nichts, wenn sie mal bissle zur Ruhe kommt. #schein

Zum Glück hab ich auch so eine Mama, die mich da unterstützt und mein Handeln größtenteils befürwortet. *#danke Mama!*


Im Grunde gilt: danke für jeden Tipp, aber ich habe meine eigene Philosophie! ;-)

LG Carry mit Santino, 25 Tage alt

Beitrag von svenjag87 16.04.11 - 21:07 Uhr

Aaach was soll ich denn sagen. Meine ist 10 1/2 Monate alt und von alleine einschlafen ist noch lange nichts zu sehen. Ich darf mir auch immer einiges anhören. Entweder geht es dann da rein und da raus, oder wenn ich mal die Schnauze voll habe...werd ich auch mal richtig pampig. Denn meine Kleine ist halt eine sehr Sensible und wenn sie es braucht auf meinen Arm einzuschlafen, dann mach ich es halt. Habe schon einige andere Sachen probiert, aber es klappt einfach nicht. Aber ich finde es auch gar nicht schlimm. Denn sie ist tagsüber ein echter Wirbelwind und da ist nicht viel mit kuscheln. Und dann Abends oder tagsüber zum Mittagsschlaf eine Runde kuscheln zum einschlafen...ist doch toll!!!! In der Nacht wenn sie aufwacht, schläft sie trotzdem von ganz alleine wieder ein. Also ich finde da nichts schlimmes dran und werde es auch weiterhin so machen. ;-)

Beitrag von mimilotta1976 16.04.11 - 21:14 Uhr

Hallo,
meine Maus ist 9 Monate und schläft auch nicht alleine
ein. Muss sie ja auch nicht!
Ich begleite sie immer in den Schlaf, finde ich ganz
normal.
Das haben meine Eltern mit mir und meiner Schwester
gemacht und wir machen das mit Mimi auch.
Ist doch schön:-D Abends noch kuscheln, bis die
Mäuse schön einschlafen.
Das machst du schon ganz richtig:-D
Ich kann ja auch besser einschlafen, wenn mein Mann neben mir
liegt.
Schalte die Ohren auf Durchzug, muss ich bei meinen
Schwiegereltern immer machen;-) Hier rein, da raus.
LG
Mimi#winke

Beitrag von schokomuffin88 16.04.11 - 21:25 Uhr

Oh ja das kenne ich auch...

Mein Kleiner ist am Anfang auch nur auf dem Arm oder beim Streicheln eingeschlafen, dann habe ich angefangen ihn ordentlich zu pucken und ins Stillkissen zu legen, seit dem schläft er auch alleine.

Zu deiner Mutter:

Ins eine Ohr rein, ins andere Ohr raus..
Ich hör da bei meiner auch schon gar nicht mehr drauf...

LG

Beitrag von winniwindel 17.04.11 - 00:31 Uhr

Also wenn ich merken würde dass meine mutter mich anlügt,würd ich eher den kontakt aufs minimum reduzieren, als einfach auf durchzug zu schalten.#schrei