mir wurde geraten zum osteopathen zu gehen,eure erfahrungen bitte!!!

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Beitrag von agra 16.04.11 - 18:42 Uhr

huhu


mir haben heute 2 hebammen geraten, mal mit meiner tochter zum osteopahten zu gehen.

da meine tochter tagsüber immer nur schläfchen von 30minuten macht und danach trotzdem unausgeruht ist.

sie sagten was von verrenkungen.

habt ihr erfahrungen damit?und vielelicht den selben fall mit den kurzen schläfchen?wa macht ein osteopath und wie teuer ist sowas?

danke euch

Beitrag von ilmbabe 16.04.11 - 18:59 Uhr

Huhu!

Ganz schnell weil Maus aufm Schoß.

Ich kann es nur empfehlen. Unsere Maus war danach ein neues Baby! Ich würds immer wieder machen. Gekostet hat es uns rund 90 Euro.

LG und alles Gute!!!#winke

Beitrag von agra 16.04.11 - 19:04 Uhr

hattet ihr auch probleme bezügl. des schlafens?der wie äußerte sich das sie sich verändert hat?

90euro für eine behandlung?oder ging das über mehrere male?

dank dir schon mal

Beitrag von ilmbabe 16.04.11 - 19:13 Uhr

Uhh, sie hatte so viele Probleme...mit dem Schlafen, beim Stillen, ansich viiiel geschrien. Nach 2 Tagen war sie wie ausgewechselt.

90 Euro für die Voruntersuchung, Röntgenbild und das Lösen der Blockaden. Danach gibts Krankengymnastik, aber die muss man ja nicht bezahlen.

ICH würde sofort wieder dahin, sobald nur der Verdacht auf eine weitere Blockade da wäre :-)
Anfangs hatte ich richtig Angst davor- wer weiß, was die da machen, dachte ich. Ist aber alles total babygerecht und es wird auch nicht eingerenkt- davor hatte ich am meisten Angst(nicht dass die mehr kaputt machen, als heilen).

Beitrag von balie1705 16.04.11 - 19:17 Uhr

geh auf jeden fall zum osteopathen. meine hebamme sagte damals, sie würden JEDEM raten, mit seinem baby dorthin zu gehen. wir waren etwa 5 behandlungen oder so dort. jede sitzung kostete 25 euro. louis musste sich danach nicht mehr räuspern (machte er nachts ständig), hatte viel mehr warme hände, lag wieder lieber auf dem rücken etc.

ein versuch ist es wert. aber lass dir von deiner hebamme sagen, zu wem du gehen sollst. die kennen meist gute osteopathen, die auch mit babies können.

entspannte grüße
balie

Beitrag von kanojak2011 16.04.11 - 19:40 Uhr

Hi Agra,

ich habe den Eindruck, dass es heutzutage ist, wie jeder in USA einen Psychtherapeuten haben sollte. Wenn du Geld übrig hast, ist ein darüberschauen nicht schlecht, wenn es um einen geht, der eine ausreichende Erfahrung mit Säuglingen hat.

Beitrag von thalia.81 16.04.11 - 19:54 Uhr

Ähm, also diese kurzen Schläfchen sind bei uns an der Tagesordnung. Die haben aber m.M.n. nicht mit Verspannungen und Blockaden zu tun, sondern kommen dadurch zustande, dass nach etwa 30Minuten ein Wechsel in die tiefschlafphase kommt und einige kinder da aufwachen.

Blockaden hat unser Sohn häufiger und wir gehen regelmäßig zum Osteo. Allerdings schläft er trotzdem weiterhin seine 30Minuten.

Beitrag von vicky1112 18.04.11 - 10:30 Uhr

Ich persönlich kann einen Osteopathen-Besuch nicht empfehlen. Zu bedenken gebe ich, dass "Osteopath" keine geschützte Bezeichnung ist, sich also quasi jeder so nennen darf.

Meine Tochter hat durch eine Saugglocken-Geburt eine Kopf- und Gesichtsasymmetrie. (Sieht nicht schlimm aus.) D.h., sie bewegt ihren Kopf immer nur nach rechts, geradeaus - aber nie nach links. Das kommt durch einen Bluterguß und einen verkürzten Muskel am Hals. Dies hat der Kinderarzt im Krankenhaus schon einen Tag nach der Geburt festgestellt. Ebenso hat das der Kinderarzt bei der U3, des weiteren eine Physiotherapeutin und ein Radiologe diagnostiziert. Deshalb machen wir nun schon seit ca. 6 Wochen Krankengymnastik und seitdem wird es langsam aber stetig besser.

Das Interessante daran ist, dass wir einige Tage nach der Geburt auch bei einem Osteopathen waren. Dieser untersuchte die Kleine eingehend und sagte, es liege kein behandlungsbedürftiges Problem vor. Nun, das haben die anderen (echten) Fachleute anders gesehen. Hätte ich mich auf sein Urteil verlassen, so bekäme meine Tochter heute vielleicht keine Krankengymnastik und hätte noch keine Fortschritte gemacht.

Ich halte diese Osteopathen-Sache für eine Modeerscheinung, will aber nicht ausschließen, dass es doch fähige Leute unter ihnen gibt. Am besten aufgehoben ist man aber meines Erachtens beim Kinderarzt und den Fachleuten, an die man durch den Kinderarzt verwiesen wird. Man muss auch bedenken, dass gewisse Probleme erst z.b. durch Ultraschall zu erkennen sind und diese Geräte benutzt ein Osteopath nun mal in der Regel nicht.