Was macht so ein Osteopath im Bereich der HWS?

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Beitrag von mick68 16.04.11 - 21:01 Uhr

Hallo,

ich lese immer wieder von Blockaden bei Babys im Bereich der HWS. Was macht der Osteopath denn da? Ich meine, wie löst er die Blockaden?

Ich muss am Dienstag mit meiner Kleinen zu einer Osteopathin und habe ehrlich gesagt ein ungutes Gefühl. Obwohl hier immer nur positive Meinungen zu lesen sind.

Ehrlich gesagt, hab ich Schiss, dass die an der HWS irgendwas falsch macht und mein Baby einen Schaden davon trägt.
Auch, dass die Osteopathen an die Schädelplatten gehen, behagt mir irgendwie nicht.

Könnt Ihr mir vielleicht so ein bissel die Angst davor nehmen?

GLG Mick

Beitrag von hardcorezicke 16.04.11 - 21:04 Uhr

Hallo

davor musst du keine angst haben... die wirbel werden nur eingerengt..

leonie hatte z.b eine beckenblockade durch den kaiserschnitt.. er hat sie untersucht... bewegungen gemacht um zu schauen wo blockaden sind.. dann wurde sie auf den bauch gelegt.. und er legte die hand auf den becken knochen und drückte 1-2 mal.. dann machte es knack und es war alles gut.

und so wird es beim hals auch gemacht... kopf nach rechts biegen... kopf nach lienks biegen.. schauen ob was knackt ect.

mir selber wurden auch schon wirbel eingerenkt,,,, danach fühlt man sie wie neu...

LG

Beitrag von mick68 16.04.11 - 21:10 Uhr

oh gott. nee, ich glaub das ist nix für mich.

da hab ich glaube doch schiss, dass da was falsch geknackt wird, gerade an der halswirbelsäule.

ich wurde auch schon mal "geknackt", von einem wirklich erfahrenen orthopäden. abends bekam ich dann keine luft mehr und hatte tierische schmerzen. erst am nächsten tag war ich bei der physiotherapie und die konnten mir wieder helfen.

ich werde erst mal hingehen und kann ja dann immer noch entscheiden, was gemacht werden soll und was nicht, oder?

lg

Beitrag von hardcorezicke 16.04.11 - 21:12 Uhr

huhu

wenn du nichts machen lässt, können die probleme aber nicht gelöst werden... auf jedenfall solltest du dir ein osteopathen suchen der auf kiss speziallisiert ist... ortopäde und osteopathen sind 2 verschiedene paar schuhe finde ich...

LG

Beitrag von blueskorpi 16.04.11 - 22:55 Uhr

Nabend

Darf ich Dich fragen wie sich die Beckenblokade bei Deinem Kind ausgewirkt hat?
Meiner kam auch per KS, großes und schwers Baby, und ich weiß das die Kinder oft am Becken aus dem Bauch gezogen werden. Jetzt bekommt mein Sohn einfach nicht den Po hoch zum Vierfüßler oder Krabbeln. Robben ist auch nicht drin. Er ist super fit sonst aber ich hab das Gefühl es ist ihm unangenehm wenn man an seinem Becken "mithilft" oder die Beine stützt.

Ich hab mir nämlich auch nen Ostheopaten ausgesucht und bin am überlegen den mal zu besuchen.

LG
Inka

Beitrag von savaha 16.04.11 - 21:19 Uhr

Also knacken hab ich noch nie da gehört. Das sind eigentlich Chiropraktiker oder Orthopäden, die "einrenken". Und ja, einrenken kann übel sein, da kann auch was schief gehen, wenn man nicht weiß was man tut.

Aber Osteopathen arbeiten ganz sanft. Sie renken nicht ein. Es sollte nichts knacken.

Mein Tip: Nehm den Termin wahr und frage den Osteopathen, er wird dir sicher gerne erzähjlen, was er machen wird und kann dir ggf die Ängste nehmen.

Beitrag von tonip34 16.04.11 - 21:47 Uhr

Hi, also das stimmt nicht ganz, ich bin auch Osteopathin und wenn man als Osteopath nicht manipulieren ( einrenken ) kann haette man nie die Pruefung bestanden,das ist ein grosser Bestandteil der Ausbildung... und knacken kann es dabei auch mal, bei Babys weniger aber bei Erwachsenen schon.

lg Toni

Beitrag von savaha 16.04.11 - 22:18 Uhr

Hi, ich kenne dich vom Lesen, Du schreibst immer schöne beiträge hier - by the way -


Ich will der TE keine Angst machen, denn Os sind ja sooo sanft und das grad bei Babys.
Und so Worte wie einrenken und knacken lassen passen da nicht so ganz zu und treffen es ja auch nicht so recht, oder?

Daher mein Tip sich das persönlich erklären zu lasssen #blume

Beitrag von 2joschi 16.04.11 - 21:21 Uhr

Hallo Mick,

keine Angst, es ist nicht schlimm...im Gegenteil. Hab meine Lina nie so entspannt erlebt....;-)

Im Bereich der Halswirbelsäule befinden sich die Nerven die für die Verdauung verantwortlich sind.Wir waren wegen Linas blähungen dort (mittlerweile fast 12 wochen alt)
Ich finde schon, dass es geholfen hat..

lg susi

Beitrag von mick68 16.04.11 - 21:31 Uhr

ja, wegen der blähungen gehen wir u. a. auch, obwohl nach der umstellung der nahrung auf novalac alles besser geworden ist.

aber sie ist so sehr unruhig, weint viel und trinkt komisch. alles läuft immer an der seite raus und sie verschluckt sich auch ständig.
ich habe gelesen, dass das auch was für den osteo ist.

lg

Beitrag von nana141080 16.04.11 - 21:47 Uhr

Auf jedenfall!
Ein hypertoner Mundmuskel fällt schon früh durch solche Symptome auf!
geh auf hin! Eine Sitzung reicht aber nie! Mindestens 2-3!

VG Nana

Beitrag von danny1878 16.04.11 - 21:22 Uhr

Meine Kleine war mit 5 Wochen beim Osteopathen. Er hatte nur den Kopf meines Babies in der Hand und hat ihn sanft gehalten und dabei Blockaden gelöst.
Tja, gebracht hat das Ganze nur leider nüscht!
Meine Tochter musste dann mit 4 Monaten nochmal zum Orthopäden, der hat geröntgt und dann eine Atlasbehandlung gemacht. Das sah für mich etwas rabiater aus, aber immernoch eher nach Voodoo...
Ob das was gebracht hat, weiss ich nicht.

Zudem turnen wir tagtäglich nach Vojta...

Angst brauchst du nicht zu haben. Die machen nichts brutales mit deinem Kind.

Beitrag von nana141080 16.04.11 - 21:25 Uhr

Das Kind wird auf die Liege gelegt. Die Hände meist drunter(vom OP).
Dann löst er durch seeehr leichte Bewegungen sanft die Blockaden. Das Gleiche auch in anderen Bereichen des Körpers!

Mein Kleiner hat die ersten Minuten nur geweint, plötzlich war er ruhig und schlief ein. !!! 5 !!! Stunden lang! Er war wie ausgewechselt.
Ich war eher nur prophylaktisch beim OP weil ich es bei meinem ersten Sohn nciht getan hab. beide Geburten waren sehr sehr schwer für Mutter und Kind.
Das mein 2.SOhn nach der geburt beim OP war, hat man in der gesamten Entwicklung gemerkt. Er hatte NULL Probleme, während mein 1.Sohn in allem sehr sehr spät war und sehr ängstlich. Mit ihm war ich mit 4 Jahren beim OP. Danach konnte er sooo viel mehr!

Ich würde und werde es immer wieder tun :-D

VG Nana

PS: ich wurde in meiner 2.ss einmal die Woche ein paar Wochen lang Osteopathisch von meiner Hebi behandelt. Sie hatte damals die Zusatzausbildung gemacht. Ich bin begeistert davon!!!Nie Ischiasschmerzen gehabt!

Beitrag von binipuh 16.04.11 - 22:25 Uhr

Hallo Mick!

Eingerenkt wird da gar nichts...das machen Chiropraktiker.
Keine Angst, ein guter Osteopath erklärt Dir, was er macht.

Carnio-Sacrale Osteopathie ("Verschieben" der Schädelplatten) ist super angenehm.
Mein Doc weigert sich aber, das bei mir 2 Stunden am Stück zu machen ;-)

Durch Druck oder Lagerung wird der Körper quasi aufgefordert sich selbst zu heilen.
Sieht immer ein wenig nach Handauflegen und Voodoo-Zauber aus, hat aber ne klasse Wirkung.

Liebe Grüße

Bini