Kann der Doc sich soviel vermessen???

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von schnapsidee 16.04.11 - 23:21 Uhr

Hallo,

das ist nun nicht mein erstes Kind, aber Sorge habe ich nun extrem. Zumal wir schon einiges erlebt haben.

Wir hatten schon einmal bei meinem Fa eine Wachstumsretardierung damals bei meiner ersten Tochter. Letztendlich kam sie aber 2 Tage vor errechnetem Termin mit einem Gewicht von über 3kg zur Welt.
Festgestellt wurde dort auch, dass sie zu klein und schmächtig war ab der 35SSW.
Was sie doch eigentlich dann ja nicht war....

Nun waren wir am Freitag beim Fa und es wurde mal wieder gemessen.
Ich war auch beim Organscreening etc wo alles immer top war.
Egal, jetzt am Freitag hat meine Fä wieder gemessen und es kamen voll die seltsamen Werte dabei rum.

Sie hat jetzt ein nagelneues US-Gerät, womit doch eigentlich recht genaue Werte entstehen müssten....???!!

Demnach hat das Kind:
BPD 76
ATD 82
FL 63

Sprich recht genau sind nur die Beine. Der Kopf ist demnach !! 5 !! Wochen zurück und auch der Bauch 3-4 Wochen.

Beim Messen des Bauches habe ich immer nur gedacht: Frau-da ist doch noch mehr Struktur, die in meinen Augen zum Bauch gehört...aber sie hörte vorher auf den Kreis zu verbreitern...

Bin aber auch kein Doc.

Nun habe ich natürlich im Netz gesurft etc etc und dann kamen diese Begriffe wie Mikrozephalie (die man ja beim Feinscreening noch nicht feststellt) und und und.....

UND NUN???
Habe ich natürlich das große P in den Augen....
Denn 5 Wochen zu kleiner Kopf ist doch viel......

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht????

LG

Beitrag von hoolie 16.04.11 - 23:29 Uhr

hat sie sich geäußert? nen doppler gemacht???

#winke

Beitrag von schnapsidee 16.04.11 - 23:38 Uhr

zum doppler muss ich nun nen termin machen....

die hat eigentlich in meinen augen die behandlung abgegeben nun, denn sie meinte wir sollten dann den doppler im entbindungs-kh machen lassen und dann schauen wir danach mal weiter wegen den terminen...
kam mir alles etwas seltsam vor.

sie sagte gar nicht viel dazu...sie meinte nur, der kopf sei viel zu klein und irgendwie passen die maße nicht....

tja mehr nicht:-(

Beitrag von hoolie 16.04.11 - 23:49 Uhr

das ist natürlich nicht sehr gut von ihr!

also doppler ist wichtig das gemacht wird! wenn die versorgung nicht passt, ist das ein grund für die zu kleinen maße! gehört auf alle fälle abgeklärt!
eventuelll muss man dein baby früher holen, wenn die plazenta nicht mehr optimal arbeitet ..

wünsche dir alles gut!! ich kenn das wenn die größe nicht zur ssw passt!

#klee

Beitrag von findekind 17.04.11 - 00:51 Uhr

Ganz ehrlich?
Klingt fürmich sehr danach, dass die gute Frau Doktor noch nicht so gut mit Ihrem neuen Ultraschallgerät umgehen kann.
Du schreibst ja auch selbst: es liegt daran, wo und wie genau gemessen wird.

Gehe zum Doppler in die Klinik, dort wird sich sicher herausstellen,dass es sich nur um Messfehler Deiner FÄ gehandelt hat!

Ich wünsche Dir alles Gute #herzlich und berichte mal, ich glaube aber wirklich, dass es eher Messfehler der Ärztin waren als dass die Maße so stimmen!

LG, Findekind#winke

Beitrag von sohnemann_max 17.04.11 - 06:42 Uhr

Hi,

ja, ein Mensch kann sich unbandig vermessen!

Bei unserem Sohn damals - für meinen FA im Übrigen bis zur EB ein Mädel gesehen - hat über Termin festgestellt, dass Max ca. max. 3000 Gramm auf die Waage bringen wird. Im KH dann wurde festgestellt, dass es IHM gutgeht, aber ein relativ leichtes und kleines Kind sein wird.

Nun ja, mit 3.910 Gramm auf 54 cm, ist das wohl dann bei der EB doch nicht so der Fall gewesen.

Bei unserer Tochter dann waren sich sowohl FA und KH sicher, dass es ein totaler Brocken wird - aber beide haben ein Mädel gesehen :-p. Über 4000 Gramm wurden mir vorhergesagt....

Rausgestiegen sind: 3250 auf 52 cm. Wohl eher leicht, oder?!

Ich würde mir jetzt da keine großen Gedanken drüber machen. Solange die FA nicht nervös geworden ist und davon ausgeht, dass alles gut ist - kein Problem.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 23 Monate

Beitrag von saha17 17.04.11 - 06:51 Uhr

Hallo!
Also ich geb auf die Messungen auch nicht viel. Bei Lorena hieß es in der 36 ssw ca 3 kg und dann kam sie in der 38 ssw mit 2200g auf die Welt...
Mach dir nicht zu viele Sorgen! Es wird schon alles ok sein! Und auch wenn es hart klingt, ändern kann man sowieso nichts an den Tatsachen.
LG und Alles Gute
Sandra

Beitrag von .mondlicht.4 17.04.11 - 08:33 Uhr

Huhu,

bin noch lang nicht soweit wie du, möchte dir aber auch schreiben und etwas Mut machen. Wir waren letzte Woche beim 2. Screening (20. SSW) und ich fragte meinem FA wie groß unser Kind jetzt sei. Er meinte nur, dass man den Oberschenkelknochen mal sieben nimmt, er aber ungern das ausrechnet. Jetzt kommt es noch sehr wahrscheinlich hin, aber je näher die Entbindung rückt, desto unzuverlässiger wird dieser Wert. Es ist wie bei allen Menschen. Mancheh aben einen langen Oberkörper, andere lange Bein oder kurze Arme. So ist das auch mit den Zwergen schon im Bauch. Und wenn man beim Messen mal ein paar Millimeter daneben liegt schwankt der Wert auch gewaltig. Mein FA hat FL 3,4 gemessen und meinte dann, dass unser Baby zwichen 21 und 25 cm groß sein müsste. Wenn der Wert JETZT schon so ungenau ist, wie muss er dann in deinem Fall sein???

Kopf hoch, das wird schon. Geh und lass das beim Doppler abklären. Dann bist du beruhigt.

lg mondlicht (20. SSW)

Beitrag von derhimmelmusswarten 17.04.11 - 08:47 Uhr

Meine erste Tochter wurde am ET in einem großen Krankenhaus, wo die Ärzte eigentlich etwas mehr Erfahrung haben sollten, auf 2800g geschätzt. Raus kamen dann 3340g. Seitdem gebe ich nichts mehr darauf.

Beitrag von leoline78 17.04.11 - 10:05 Uhr

Guten Morgen,

ja kann er!!!

Ich hab nun 4 Kinder und nicht einmal haben diese messungen gestimmt.

Bei meinem Sohn hiess es wenige Std vor der GEburt noch er hätte über 4 Kilo, er hatte 3330 gr. Meine beiden "grossen" Mädels wurden auf rund 3 kilo geschätzt, hatten beide 2700 und bei unserem "noch" Nesthäckchen wurde ich tröstend gewarnt das es ein gaaaanz leichtes zierliches Kind werden würde.....von wegen.....3680 gr. Also die schwerste.

GIb nichts auf diese ganzen Messungen, was ich in meinen ss schon erlebt hab, da kannste Bücher mit füllen.
Geniess Deine ss.

Gruss leoline78

Beitrag von annui 17.04.11 - 11:14 Uhr

moin,

seit meiner letzten schwangerschaft lass ich mich nicht mehr von irgendwelchen messwerten verrueckt machen.

bei meinem "grossen" wurden 3500g prognostiziert.
raus kam ein mini-zwerg mit 2500g und knapp 48cm.

in dieser schwangerschaft wurd auch wieder gemessen und gemessen...3 verschiedene aerzte haben innerhalb von nicht mal 10 tagen diverse resultate mit ziemlichen unterschieden dabei erzielt.

ich lass mich jetzt einfach ueberraschen was dann tatsaechlich bei rauskommt ;-)

solange es mit dem wachstum vorwaerts geht, die versorgung gut ist und die plazenta nicht verkalkt ist, mach ich mir keinen kopf ueber das was eventuell sein koennte.

lg annui (37.ssw)



Beitrag von flugtier 17.04.11 - 17:51 Uhr

Mein Doc nennt das den "Leberwursteffekt" ;-)

Leberwurst wird ja auch immer schräg angeschnitten und erscheint damit größer im Umfang als sie tatsächlich ist. Und ähnliches kann beim US auch passieren, da auch der Schall das Kind eben "anschneidet" - wenn der Schallkopf dann einfach schräg zum Kind steht oder andersherum...dann kann der Wert wirklich zu viel oder zu wenig zeigen.

Daher : ganz beruhigt sein! #winke