meine Tochter will nicht in den Kindergarten

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von kathrina81 17.04.11 - 01:19 Uhr

Hallo,
meine Tochter ist 5 Jahre alt und möchte absolut nicht in den Kindergarten gehen.Sie weint morgens immer. Ich habe schon ein paar mal versucht mit ihr zu reden, um herrauszufinden, warum . Sie sagt mir dann, dass sie den Kindergarten doof findet, weil ich nicht dabei bin. Sie möchte auch nicht in einen Turnverein oder zum Tanzen, weil ich da nicht mitmachen kann. Im Kindergarten macht sie soweit alles mit (Basteln,Turnen, gemeinsames Frühstück) , aber sie spielt und spricht nicht mit den anderen Kindern dort.Sie zieht sich dann so richtig zurück und wartet eigendlich nur darauf, dass ich sie wieder abhole. Zu Hause spielt sie mit anderen Kindern, wenn die uns besuchen kommen, aber andere Kinder besuchen will sie nicht gehen, wenn ich nicht mitkomme.
Ich versteh das nicht, weil ich mich viel mit meiner Tochter beschäftige. Ich spiele mit ihr, bastel mit ihr,koche mit ihr, lese ihr vor, geh mit ihr Schwimmen, Radfahren, auf Spielplätze, Spazieren usw...
Ich arbeite morgens in der Zeit, wo sie im Kindergarten .
Ich mache mir irgendwie sorgen. könnt ihr mir einen Tipp geben, was ich machen kann, oder wie ich mich verhalten soll? Was mache ich falsch?
Liebe Grüße
Kathrina

Beitrag von sohnemann_max 17.04.11 - 07:20 Uhr

Hi,

sicherlich machst Du nichts falsch - aber vielleicht ein wenig zu viel mit ihr?

Ich würde evtl. doch versuchen sie z. B. in Schwimmen ZU GEBEN - ihr schwimmt ja auch zusammen.

Ansonsten würde ich wirklich mal anfangen und sie nachmittags ALLEINE spielen zu lassen - Mami hat jetzt keine Zeit, muss dies und das tun. Vielleicht findet sie es ja irgendwann mal langweilig und kommt von selbst auf den Trichter zu einer Freundin zu wollen. Eben weil sie merkt, Mami beschäftigt sich nicht mehr pausenlos mit mir.

Klammern schön und gut - aber so extrem?! Unsere Kinder sind auch extreme Mamakinder. Trotzdem kann ich mich nicht 24 Stunden nur um die beiden kümmern. Entweder sie beschäftigen sich alleine oder treffen sich mit Freunden (zumindest der Große). Inzwischen geht er auch 3 mal die Wochen in Sport. Fussball und Kung Fu.

Finde ich schon wichtig, dass Kinder auch unter Kinder sind und nicht nur mit der ollen Mama.

Langsam anfangen, mal weniger Zeit für Deine Tochter aufbringen und einfach in Sport anmelden. Fertig aus.

LG
Caro mit Max 6,5 Jahre und Lara 23 Monate

Beitrag von arienne41 17.04.11 - 08:01 Uhr

Hallo

Seit wann geht dein Kind in den Kiga?

Beitrag von kathrina81 17.04.11 - 15:27 Uhr

Hallo,
Sie geht jetzt schon fast 3 Jahre in den Kindergarten. Gerne ist sie nie hingegangen, aber das letzte halbe Jahr ist es ganz schlimm. Sie bekommt sogar Bauchschmezen, wenn sie da hin soll.
Montag habe ich ein Gespräch mit der Kindergärtnerin. Ich bin mal gespannt, was die mir rät.
Liebe Grüße
Kathrina:-D

Beitrag von anarchie 17.04.11 - 08:23 Uhr

Hallo!


ich habe auch so ein Kind, ein Kind, dass jetzt noch, mit 8,5 jahren ungern woanders nächtigt..
Ein Kind, dass 6 Wochen Eingewöhnung im Kiga brauchte...ein Kind, dass sich wenig allein beschäftigte, sehr langw nicht woanders spielen wollte und beim schwimmkurs ums vwerrecken nicht mitmachen wollte, weils ohne Eltern war(da war er 6)..ebenso bei anderen Kursen etc...

Er ist so.

Du arbeitest, also hat sie keine wahl.
ich würde ihr erklären, dass du sie verstehst, es aber nicht anders geht, weil su eben arbeiten musst, auch gerne bei ihr wärest. aber es nunmal nicht geht.
Die Arbeit ist dein Job, der Kiga ihrer.
Und ansonsten würde ich sie da nicht drängen, jeder Druck lässt sie noch mehr klammern...

Keine Zangskurse.
Sie wird sich lösen, nur eben später.
mit 12 wollen die wenigsten Mädels nicht ohne mama weg;-)

Mein großer ist mittlerweile ganz normal selbstständig, ok er nächtigt wie gesagt nur ungern woanders, aber sonst ist er entspannt.

lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von kathrina81 17.04.11 - 15:30 Uhr

Danke ,
es schön zu hören, dass es auch andere Kinder gibt, die auch so sind wie Meggy. Das beruhigt mich irgendwie.
Liebe Grüße
Kathrina

Beitrag von redrose123 17.04.11 - 08:30 Uhr

Ich denke auch das du vieleicht zuviel machst, ist ja nicht schlimm sondern schön eigentlich, aber es scheint Ihr nicht zu helfen....

Beitrag von hummelinchen 17.04.11 - 10:31 Uhr

Hey Katharina,

Ferndiagnosen sind ja immer etwas schwer zu tätigen...
Ich schreib mal auf, was mir dazu einfällt...

Ist sie ansonsten auch ein eher introvertierter Typ? Ein wenig schüchtern und zurückhaltend?
Das würde zumindest zusammen passen..
Dann braucht sie dich, um ihrer Welt Sicherheit zu geben...
Sie muss ja aber lernen, dass alleine zu schaffen - und da liegt die Krux..

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist aber, sich mit Menschen auszutauschen, die das Kind und auch dich gut kennen...

Hast du schon mit den Erz. gesprochen???
Evtl. wäre das sogar ein Fall für die Ergo..
Mach dir aber nicht zuviele Sorgen, das spürt das Kind und denkt am Ende, es wäre nicht oke so wie sie ist...

Du musst ebenso lernen, wie das Kind mit dieser Situation umzugehen...
Mach dich schlau.. Erz. bzw. KIA...

Kopf hoch, wenn du damit sauber umgehst, wird sie es schaffen, sich irgendwann zu lösen...

lg Tanja

Beitrag von kathrina81 17.04.11 - 15:23 Uhr

Danke für die Tipps.
Ich habe auch schon so gedacht und habe Montag ein Gespräch mit der Kindergärtnerin. Und danach wollte ich zur Krankenkasse und mich da mal schlau machen , wegen Kurse für Meggy .
:-) liebe Grüße
Kathrina

Beitrag von balooni 17.04.11 - 10:36 Uhr

Hallo,

ich kann dir leider auch nicht helfen, aber dich sehr gut verstehen. Mein Sohn (wird im August 4) ist genauso. Jeden Morgen Theater im Kiga, er weint und erklärt mir: ich soll ihn wieder mit heim nehmen. An manchen Tagen geht es dann ganz gut, manchmal heult er auch den ganzen Tag immer wieder.
Mit andern Kindern spielt er so gut wie gar nicht im Kiga, nur mit den erzieherinnen.

Hol ich ihn ab, ist er gut drauf, zuhause ist er gut drauf, kommen Kinder zum spielen, klappt das auch gut. Hauptsache ich bin dabei#augen
Ich muß auch arbeiten, also geht es nicht anders.
Außerdem ist er bisher wirklich der kleine King zuhause, da bisher einziges Kind, Enkel, Urenkel ... alles dreht sich nur um ihn. Deswegen finde ich es schon wichtig, das er im Kiga auch mal lernt, das er eben nicht der Mittelpunkt der Welt ist#gruebel

Frage ich ihn, warum er nicht in den Kiga will: weil ich nicht da bin. :-[

Tja, wie man das abgewöhnen kann?? Ich nehme auch alle Tipps und Tricks gerne an und probiere sie aus ... das Geweine jeden früh zerrt an meinen Nerven und mich plagt das schlechte Gewissen ... zumal ich jetzt auch im Mutterschutz bin und ich ihn ja theoretisch zuhause lassen könnte. Aber dann lernt er ja nie, das es eben auch Sachen gibt, wo er durch muß und in der Schule gehts dann weiter mit diesem Problem#kratz

Ich weiß auch nicht, was das richtige wäre .... :-(

LG, Anja mit Marvin *16.8.07 und #eiFelix 39.Woche

Beitrag von anarchie 17.04.11 - 21:35 Uhr

Aber dann lernt er ja nie, das es eben auch Sachen gibt, wo er durch muß und in der Schule gehts dann weiter mit diesem Problem


Ne, das sehe ich anders!
In der schule ist er 2 jahre älter!
Die zeit arbeite für das Kind.

Meinen Sohn habe ich mit 3 für 4 Stunden in den Kiga gegeben, mit laaaamger Eingewöhnung - er weinte wzar nicht, war aber auch leiber bei mir.
ich war zuhause , aber ich fand es wichtig, eben damit er lernt, sich zu lösen.
Heute würde ich es anders amchen.
ich hätte ihn noch ein jahr zuhause gelassen..oder auch 2 jahre...das hätte ihm gut getan.
dann wäre es leichter gegangen.
Mit 5-6 war an schule garnicht zu denken!
Er wäre NEVER mit einem ihm fremden Lehrer und ihm unbekannten Kindern von mir weggegangen - er hätte sich schlicht geweigert.
Anber er wurde älter und glücklicherweise nach Stichtag erst mit knapp 7 eingeschult, es ging dann ohne Probleme.
Ihm war war etwas flau, aber es war ok für ihn.

Mit 4 jahren sollte ein Kind sich nicht lösen können MÜSSEN!
Zumindest ist das für das Kind nicht wichtig.
Das kommt von alleine.
Auch, wenn ich natürlich weiss, dass es manchmal nicht anders geht, aber nur, damit er es lernt, würde ich das NIE WIEDER machen.
max fragt heute noch manchmal, warum ich ihn dagelassen habe, obwohl er doch zu mir wollte...
ich habe es ihm erklärt, dass ich es wichtig fand, dass er selbstständig wird für die schule etc...
Er sagte nur: "Mama, ich war doch noch so klein, und es war noch lange bis zur schule...ich wollte doch nur zu dir."
das hat mich sehr getroffen.

ich wzinge ja auch mein Kind nicht mit 6 Monaten laufen zu lernen, weil es das irgendwann mal können muss...alles hat seine zeit.


lg

melanie mit 4 Kindern