Kind wird spätestens in 34. Woche geholt, Erfahrungen?

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von pinklady666 17.04.11 - 10:26 Uhr

Hallo ihr Lieben

Hatte euch ja schon wegen der Lungenreife gefragt.
Nun sieht es so aus, dass meine Narbe nochmal dünner geworden ist, steht nun seit einer Woche bei knappen 3 mm (mit 6 mm kam ich vor anderthalb Wochen ins KKH), und der Kleine Mann auf jeden Fall früher geholt werden muss.
Wir versuchen nun Woche für Woche hinter uns zu bringen. Bin nun 30+4, die nächste Hürde ist 31+0.
Habe mich am Freitag aus dem KKH entlassen, mein FA entscheidet dann morgen, ob wir es weiter ambulant versuchen oder ich wieder stationär muss (hatte Depressionen, kaum geschlafen und tierisch Angst. Nun zuhause konnte ich mich etwas ausruhen, mir geht es viel besser aber es ist natürlich mehr als riskant nicht unter Beobachtung zu stehen, auch wenn die Klinik noch keine Fahrminute von uns entfernt liegt und ich alle Anweisungen wie Bettruhe etc. einhalte).
So, nun haben wir am Mittwoch ein Gespräch mit den Kinderärzten der Intensiv, wo entschieden wird wann genau Felix geholt werden wird.
Länger als 33+0 wollen sie mich aber nicht laufen lassen. Da Felix ja auch immer größer wird und somit die Narbe auch weiter dehnt, wird die Gefahr der Ruptur auch bei stabilem Befund immer größer.
Jetzt bräuchte ich mal eure Erfahrungen.
Wie wird das ganze ablaufen, wenn der kleine Mann dann geholt wird?
Muss er dann auf jeden Fall auf die Intensiv? Und wie lange wird er bleiben müssen? Es gibt doch sicher "Kriterien", wann er verlegt (auf die Wöchnerinnenstation) und entlassen werden kann?
Erzählt doch einfach mal, wie es bei euch war.
Ach so, die Lungenreife habe ich schon bekommen. Der Kleine ist zeitgerecht entwickelt und macht sich prima. Raus will er eigentlich noch gar nicht.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Felix (ET 22.06.2011)

Beitrag von hsi 17.04.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

also ich finde dich mutig das du heim gegangen bist. Ich war froh als ich aus dem KH draussen war, aber für mich persönlich wäre es zu riskant. Hoffentlich kannst du zu Hause noch ein paar Tage ruhe und kraft tanken.

Ich selber weiss nicht wie es ist, so ein spätes Frühchen zu haben, seh aber es bei mir auf dem Zimmer. Die Zwillinge die jetzt bei uns im Zimmer sind, wurden bei 31+0 SSW geboren. Beide konnten selbstständig atmen, die eine hatte noch Sättigunsabfälle, aber nach 3-4 Tagen war das auch vorbei. Beide werden gestillt und trinken aus der FLasche, werden aber zum teil noch sondiert weil sie doch einfach zu erschöpft sind beide. Dann bei einem Kind war bei 33+3 SSW geboren wurden ist, sie hatte nie Probleme gehabt, weder mit der Atmung noch mit der Sättigung, ist bei 36+1 SSW entlassen wurden.
Bei uns bleiben die Zwerge bis zur Entlassung auf der KI, es kann sein, wenn auch Platz ist, das Mutter und Kind noch für 2-3 Tage ins Mutter-Kind-Zimmer kommen bevor sie entlassen werden.
Unsere Kriterien das ein Kind entlassen wird ist, das es min. 2000g hat, das es Alarmfrei ist und das es trinken kann.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit Tim 1 M.

Beitrag von pinklady666 17.04.11 - 22:21 Uhr

Hallo

Ja, ich weiß dass es sehr riskant ist nun zuhause zu sein. Aber ich konnte einfach nicht mehr, hatte Depressionen und war mit den Nerven einfach nur fertig.
Wurde z.B. ein paar Mal mitten in der Nacht aufgeweckt, musste in den Kraissaal hatte Panik man würde nun direkt das Kind holen und im Endeffekt war überhaupt nichts!
Also einmal hatten sie gegen 16 Uhr MEINEN Puls auf dem CTG. Ich hab sie öfter darauf hingewiesen (hörte es ja, nach dem dritten Klingeln machte die Hebamme den Ton aus, sehen konnte ich die Anzeige nicht da man es immer so stellte, dass ich keinen Blick darauf werfen konnte). Hab dann beim Abmachen gesagt "so, ich lebe, das wissen wir jetzt, aber was ist mit Felix?" Da hieß es "alles in Ordnung". Um 22.30 Uhr kamen sie dann rein, scheuchten mich wegen "Unregelmäßigkeiten" in den Kraissaal. Ich war fertig mit den Nerven.
Dann das Aufklärungsgespräch für Kaiserschnitt und Narkose, dass ich gegen 23 Uhr hatte. Dafür kamen sie mich suchen (war noch im Kraissaal, weil man früher keinen CTG Termin für mich hatte), meine Zimmernachbarin bekam auch schon Panik, wollte meinen Mann schon informieren.
Jede Nacht kam eine Schwester gegen 2 Uhr und gegen 4 Uhr rein, zur Kontrolle (ist ja auch in Ordnung so). Und jedes Mal schreckte ich hoch und befürchtete es wäre wieder etwas.
Das alles hat mich so kirre gemacht. Ich wollte wenigstens einmal wieder richtig schlafen, ohne Angst dass gleich wieder jemand kommt, mich aufschreckt und dann doch nichts ist.
Dann die Sache mit den Wehenhämmern. Ich habe bei jedem CTG gefragt wie es aussieht. Immer hieß es es wäre in Ordnung. Dann hieß es morgens plötzlich ich hätte Wehen gehabt, hab davon nichts gespürt und laut Hebamme war ja auch nichts. Lag dann am Tropf. Dann bekam ich in der Tat Senkwehen. Felix rutschte nach unten, was den Druck von der Narbe nahm und die Schmerzen linderte. Und schwupps hieß es das käme nur von den Wehenhämmern, Felix wäre nicht nach unten gerutscht. Komisch, vorher lag er mit dem Kopf genau auf der dünnsten Stelle der Narbe, nun liegt er fest im Becken.
Dazu die Sorge um Marie. Der ging es psychisch überhaupt nicht gut. Sie blühte dieses Wochenende richtig auf. Es hat uns beiden richtig gut getan.
Morgen hole ich mir dann eine zweite Meinung von meinem Frauenarzt ein. Der wollte mich ja nur vorsorglich zum Spritzen der Lungenreife ambulant in die Klinik schicken. Dass daraus ein langer stationärer Aufenthalt werden würde dachte auch er nicht. Jedenfalls soll er sich die ganze Sache auch nochmal anschauen und dann entscheiden wie schlimm es wirklich ist. Ist er der Meinung es wäre in Ordnung nach Hause zu gehen lasse ich nochmal in einer anderen Klinik drüber schauen (hat mir meine Hebamme empfolen, dann gehen wir ins KKH, wo sie Belegbetten hat. Laut ihr wird nämlich auch zu viel Panik gemacht) und lasse mich auch da nochmal genau beraten.
Die Klinik, in welcher ich war ist wirklich super, keine Frage. Aber der Stationsärztin vertraue ich überhaupt nicht. Es wurde ja immer vaginal geschallt. Beim Chefarzt saß ich auf dem Stuhl, da hatte die Narbe 6 mm, mit dem Befund hätte er mich nach Hause gelassen.
Die Stationsärztin schallte nur auf der Liege. Dazu musste ich die Fäuste unter den Po klemmen, Becken anheben und kippen. Dabei kam die Narbe dann nur noch auf 3 mm. Dass sie so mehr unter Spannung saß, war ja eigentlich klar, oder? Aber meine Einwände hierzu zählten nie. Sie erzählte auch immer was anderes. Laut ihr wollten sie den Kleinen jetzt am Mittwoch bei 31+0 holen, alles andere wäre nicht zu vertreten. Der Chefarzt und die Kinderärzte meinten es wäre zu vertreten dass ich bis 33+0 warte, solange es nicht dünner wird oder gar reißt. Nur betreuten nicht sie mich, sondern die Stationsärztin. Und unter diesen Voraussetzungen wollte und konnte ich nicht mehr dort bleiben. Hatte auch viel zu viel Angst sie lässt den Kleinen von jetzt auf gleich holen wenn ich wieder von Schmerzen oder drücken berichte (seit neustem tun die Bewegungen von Felix z.B. super weh, aber nicht an der Narbe sondern um den Bauchnabel rum). Das hätte ich ihr nie sagen können.
Einen Pilz hat sie mir angedichtet. Beim Abstrich hat sie mir ein paar Schamhaare ausgerissen, was Rötungen an den Stellen hervorgerufen hat. Laut ihr war aber nichts (hab mir das Aua wohl eingebildet), sondern wäre ein Pilz den wir behandeln müssten.
Generell war sie nicht gerade "einfühlsam", stocherte in mir rum als wollte sie oben wieder raus und ich konnte noch nicht mal Aua sagen, weil sie dann immer direkt meinte das wäre von der Narbe (beim Abtasten und Bauch US an der dünnsten Stelle hatte ich immer das Gefühl sie will bis zur Liege durchdrücken oder die Narbe gleich zum platzen bringen). Und bei jedem Gesichtverziehen meinerseits sprach sie davon den Kleinen dann doch bei 31+0 zu holen, weil es sonst nicht zu verantworten sei. Dabei machte sie mir die Schmerzen!

Sorry, ist ganz schön lag geworden. Aber ich hoffe so hast du einen kleinen Einblick, wie fertig mich die ganze Situation gemacht hat. Auch wenns nur Kleinigkeiten waren. Die Klinik ist wie gesagt wirklich super (darüber, über die Hebammen, Schwestern und die anderen Ärzte lass ich nichts kommen! Sehr kompetent, einfühlsam und man ist super aufgehoben), aber die Stationsärztin da ist wirklich der Horror für mich (kann auch sein, dass ich empfindlich bin, sie will ja nur unser Bestes, das weiß ich. Aber einfühlsam ist anders).

Ach so, wegen dem Mutter - Kind - Zimmer. In der Klinik bei uns gibt es die Möglichkeit dass man mit dem Kind nachdem es die ITS verlassen darf noch für ein paar Tage auf die Wöchnerinnenstation darf (muss man nicht in Anspruch nehmen, werden wir aber wohl machen).

Liebe Grüße

Beitrag von capri 17.04.11 - 20:08 Uhr

Hallo Bianca,

also Mirien wurde bei 33+4 geboren, vorher lag ich 5 Wochen im KH wegen Wehen, MuMu-Verkürzung und Trichterbildung, zusätzlich Streptokokkeninfekt.

Sie war 10 Stunden am CPAP, war 1,5 Wochen auf Intensiv und 1,5 Wochen auf Normalstation.

Sie kam mit 40 cm und 2250 g auf die Welt. Sie hatte eine Infektion bekam Antibiotika, konnte die Tempi nicht halten, hatte lange eine Magensonde und immer wieder Herzfrequenzabfälle und eine Glukoseinfusion (das fand ich das schlimmste, da der Zugang ständig dicht war und neu gestochtert werden musste...)

Wie wurde denn das mit deiner Ks Narbe festgestellt? Bei mir wurde nicht einmal während der 2ten SS drauf geschaut, obwohl ich schon nach 3 Monaten nach der 1 SS wieder SS war #schwitz

Alles Gute!
Capri#stern

Beitrag von pinklady666 17.04.11 - 21:44 Uhr

Hallo

Danke für deine Antwort.
Dann weiß ich nun wenigstens was auf uns zukommen könnte.
Bei mir stellten sie das mit der Narbe fest, weil ich immer starke Schmerzen an der inneren Narbe hatte. Laut der Ärztin im KKH hätten sie es öfter, dass die Narben dünner werden. Das läge daran, dass gerissen und nicht mehr geschnitten wird. Darum wird bei mir nun komplett geschnitten, die alte Narbe rausgeschnitten und danach ständig kontrolliert.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von kanojak2011 17.04.11 - 22:21 Uhr

Hi liebe Bianca,

ich habe deine Geschichte mitverfolgt und wollte dir ganz viel Mut zusprechen. Du machst es wirklich großartig und ich würde dir die Daumen halten, ihr schafft es bis 33+o. Es wird dich mit Sicherheit die spritze zur Reifung der Lunge erwarten.
Eine Art sich zu informieren, wie es deinem Felix gehen könnte ist u.A. auch urbia-Archiv. Da stehen gaaaaanz viele Geschichten zu dieser SSW.
Mein sohn kam nur eine Woche später, es war ein geplanter Eingriff wie bei dir. Er hatte an sich nichts, kam auf die Neonatologie. Er muss halt in dieser Welt ankommen. Ich hoffe, ich täusche mich nicht aber irgendwelche Wöchnerinnenstation kannst du vergessen. Ich würde (bei Kids um diese Woche geboren) sagen, dass sie so 2-3 wochen im KH bleiben.
Mein sohn musste halt sein Geburtsgewicht erreichen, musste sein Temperatur halten (war von Anfang an so) und auf die vorgeschriebene Mahlzeit kommen. Er hatte an sich keine Probleme aber trotzdem wirken diese Kids extrem klein und verletzlich. Ich muss dir sagen, ich war froh, er war da. In den besten fachlichen Händen, rund um die Uhr überwacht. und ich habe bereits ein Frühchen zuhause.

Ich wünsche dir, dass du es ganz weit schaffst und du deine Gesundheit aber nicht allzusehr aufs spiel setzst.

LG und unsere Daumen sind gedrückt!

Beitrag von pinklady666 17.04.11 - 22:32 Uhr

Hallo

Danke für deine Antwort.
Die Lungenreife habe ich bereits vergangene Woche, direkt nach der Einlieferung erhalten.
Bei uns in der Klinik dürfen die Kinder, die von der ITS entlassen werden für einige Tage auf die Wöchnerinnenstation (wir wollen dann dort ein Familienzimmer nehmen um uns aneinander zu gewöhnen).
Ich bin ehrlich auch froh, wenn Felix endlich da ist. Dann hat das alles ein Ende. Bin mit den Nerven total am Ende, hatte Depressionen und brauchte nun einfach mal die Auszeit zuhause. Auch wenns sehr riskant ist. Aber ich hätte das nicht mehr ausgehalten (hab bei hsi schon geschrieben, wie es mit in der letzten Woche ergangen ist). Am liebsten würde ich unter meine Decke schlüpfen und nächstes Jahr irgendwann wieder rauskommen, dann wenn alles vorbei ist! Ich habe so Angst vor den nächsten Wochen, davor was nun mit einem Frühchen auf uns zu kommt (bin selber eins und weiß von meiner Mutter, wie sehr sie auf dem Zahnfleisch gekrochen ist).

Liebe Grüße

Beitrag von kanojak2011 17.04.11 - 22:40 Uhr

Ich habe deine dataillierte Antwort bei jemandem anderen gelesen und kann tausndmal nachvollziehen, wie es dir geht und waru mdu es getan hast!!!
Ich hatte damals eine psychologische betreuung..hat man es dir angeboten oder wissen sie gar nicht, wie k.o. du bist.

Mensch, ich wünsche dir, dass es bei 33+o geplannt ein Ende hat, sowas muss wikrlich nervenzerreißend sein.

Deinem Felix wünsche ich, dass er gesund auf die Welt kommt.

#winke

Beitrag von pinklady666 17.04.11 - 22:49 Uhr

Nein, psychologische Hilfe bekam ich leider nicht.
Die Schwestern, Hebammen und eine der Assistenzärztinnen trösteten mich immer, heiterten mich auf und versuchten alles um mir den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ich denke mein Arzt wird morgen nochmal darauf zu sprechen kommen, wenn er sieht dass und warum ich mich selber entlassen habe. Vielleicht kann er mir jemand zur Seite stellen. Ich werde es auf jeden Fall mal ansprechen, danke für den Tipp.

Liebe Grüße

Beitrag von kanojak2011 17.04.11 - 23:05 Uhr

Jede Abteilung hat sowas. Beispiel: ich lag zunächst auf der Gyn. Die Gyn betreut önkologische Gynäkologie, so gab es da eine Spezialistin dazu. Gute Frühchenstationen bieten es an. ich weiss, dass z.B. in Berlin die Charite sowas anbietet, da is schon bereits auf der Station so jemand.

Ansosten gibt es im Notfall in jedem KH eine Betreuung von Seelsrogen. Was du beschreibst muss eine enorme Anspannung nicht zu wissen, wann es losgeht, wann es lebensbedrohlich wird etc. und dies geht natürlich bei jeder auf die Nerven undn icht, wenn man dazu noch schwanger ist..ich würde mir sobald ich eigeliefert werden sollte sofort einen holen lassen oder sagen, ich wünsche mir dies. auf dich kommt ne Menge zu, danach hat man manchmal keine Zeit für. ich habe auch ein größeres Frühchen, hätte an sich das Thema aufarbeiten müssen, habe aber keine Kraft/Lust mehr da rumzustechen..alte Wunden zu öffnen.. wir funktionieren gott sei dank nicht schlecht aber in der Situation damals hätte ich es ohne die Dame, die auf Krisenintervention spezialisiert ist, kaum überstanden.

Alles Liebe!!! und GUTE NACHT!!!

Beitrag von lejana 18.04.11 - 08:07 Uhr

Hallo,

mein Kleiner kam bei 33+6 per Notkaiserschnitt, ohne Lungenreife. Er hatte Lungenproblend, wurde 2 Tage beatmet, hatte paar Tage Cpap. Nach einer Woche ist er vom Inkubator ins Wärmebett umgezogen. Nach weiterer Woche bekamen wir Mutter-Kind-Zimmer. Insg. war er 3 Wochen und 5 Tage im Kh. Hätten schon 5 Tage eher heim gedurft aber mein Mann war krank, darum haben sie uns noch behalten.

Bei uns war wichtig das 36+0 erreicht war, selbsttändig atmen und essen geklappt hat und keine Abfälle da waren.

Drück die Daumen das ihrs noch bisschen schafft.

Lg
lejana

Beitrag von pinklady666 18.04.11 - 10:47 Uhr

Hallo

Danke für deinen Bericht.
Ich bin sehr gespannt auf das Gespräch am Mittwoch. Dann bekommen wir alle Kriterien genannt, und auch in etwa, wie alles ablaufen könnte.
Die Lungenreife habe ich ja bereits, daher hoffe ich dass unser kleiner Mann keine Probleme mit der Atmung hat. Jetzt muss er nur die letzen zweieinhalb Wochen noch gut zunehmen. Und dann drücken wir die Daumen, dass das mit dem Essen und dem Temperatur halten klappt und er nicht zu viel abnimmt (meine Große, 11 Tage nach ET hat die kompletten 10% abgenommen, das soll der Kleine lieber lassen!).

Liebe Grüße

Beitrag von lejana 18.04.11 - 22:19 Uhr

Meiner hat auch die 10% abgenommen (Geburtsgewicht 2280g) hat auf Station aber niemand beunruhigt. Heut ist er 12 1/2 Wochen und wiegt stolze 5500 #mampf.

Lungenreife ist auf jeden Fall schon ein großer Vorteil denk ich. Jedes Kind ist auch anders. Bei uns aufm Zimmer war z.B. ein Baby, kam bei 34+0 ohne Spritze und das hatte mit Atmung überhaupt keine Probleme und ist nach 2,5 Wochen entlassen worden. Und auch bei uns ist Nichts zurück geblieben.

Hoffe das Gespräch bringt Euch bisschen Klarheit.

Liebe Grüße

Beitrag von smile-ever 20.04.11 - 23:57 Uhr

Hallo,

mir wurde gesagt, dass ich die 34. Woche wohl mit Glück noch erreichen würde auf Grund einer Gebärmutterhalsverkürzung.

In der 31. Woche hatte ich dann plötzlich einen Blasensprung und konnte noch bis zur 33. Woche an mich halten. Dann wurde er, wegen einsetzender Wehen, per Notkaiserschnitt geholt. In den zwei Wochen bekam ich die Lungenreifespritze. Nach der Geburt kam Ben für einen Tag auf die Neointensiv und dann auf die Frühgeborenenstation für zwei Wochen. Dann hatte er ein Gewicht von 2030 Gramm und dufte nach den zwei Wochen mit nach Hause. Bei der Geburt wog er 1980 Gramm. Er durfte mit nach Hause, da er mittlerweile normal aus der Flasche trinken konnte und seine Temperatur alleine halten konnte.

Mittlerweile ist er übrigens fast 9,5 Monate und wiegt bei einer Größe von 77 cm ca. 10 Kilo :-D
Er hat alles super überstanden ohne Probleme, ist kerngesund, hat schon einen ganzen Teil aufgeholt und ist ein sehr ausgeglichenes Baby.

Ich drück Dir ganz doll die Daumen, dass es alles so klappt, wie Du es Dir wünscht.