Unser Kind will nichts mit uns unternehmen...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cooky2007 17.04.11 - 10:56 Uhr

Die Situation an sich ist irgendwie toll ...

.. wir wohnen in einem Neubaugebiet, in dem es viele ähnlich alte Kinder gibt. Es ist oft jemand draußen, mit dem unser Sohn spielen kann, ohne sich groß zu verabreden...

... NUR wenn Wir mit ihm etwas planen (Fahrrad fahren, kleiner Ausflug, Eis essen etc.), dann will er grundsätzlich nur mit, wenn eben niemand draußen ist. Nicht einmal einkaufen gehen oder Termine haben kann ich mittags machen. Es geht dann nie ohne Tränen und ich muss ihn bei MUSS-Terminen entweder ins Auto zerren (tränenreich) oder er erklärt, er wolle jetzt nicht mit uns Rad fahren etc. Mein Mann z.B. war gestern sehr enttäuscht, weil er es sich extra vorgenommen hatte.

Einerseits ist es toll, dass er so selbständig spielt, andererseits muss ich unser Leben nach unseren Nachbarn richten.

Ich finde keine Lösung.


Beitrag von juni78 17.04.11 - 11:53 Uhr

Hallo,

die Situation haben wir oft, wenn Termine anstehen und er lieber bei Oma im Haus bleiben möchte. Das geht natürlich auch nicht immer.

Ich kündige das grundsätzlich schon morgens an, mittags nach dem Kiga erinnere ich ihn nochmals daran.
Klar gibt es auch hin und wieder Gemecker, aber da müssen wir dann beide durch.

Dein Sohn muss lernen, dass er nicht die Termine vorgibt sondern ihr.

LG
Tanja

Beitrag von engelchen28 17.04.11 - 12:58 Uhr

hallo!
bei muss-terminen würde ich gar nicht lange fackeln oder diskutieren, kind ins auto und losfahren. du bist die mutter und hast nunmal erledigungen zu tätigen.
mit seinen 4 jahren sollte er auch verstehen, dass wenn er sich beeilt (d. h. ohne theater ins auto), er anschließend mehr zeit zum spielen in der straße hat. gibt's gezeter und kampf, ist halt anschließend keine zeit mehr. pech gehabt.
mein leben nach den nachbarn zu richten käme mir nicht in den sinn, ganz ehrlich nicht.
lg

Beitrag von marathoni 17.04.11 - 15:42 Uhr

Es gibt eine Lösung, die haben wir praktiziert. Bei uns ist es nä,lich ähnlich gewesen.
1. Bei Muss- Terminen ( z.B. Arzt, Kieferorthopäde, einkaufen ) muss er eben mit. Auch unter Tränen- es ist halt so. Keine Disskusion.
2. Bei Freizeitterminen: Wir haben es vorher besprochen was wir heute unternehmen möchten ( eisessen, radfahren, Burgbesichtigen usw. ). Wenn er wollte durfte er sich dazu immer einen Freund ( evtl. aus der Nachbarschaft ) mitnehmen. Im Gegenzug waren meine auch immer bei den anderen Familien im Wechsel dabei. Oder eben viele Familien aus der Straße gemeinsam. Manchmal wollten sie aber niemanden dabei haben, war auch o.k.